 Thursday, June 25, 2009
Mit Politik hab ich es ja nicht so wie der BLfH - mir ist eigentlich wurscht was die Kasperln so absondern - aber diesen schönen (?) Satz des Österreichischen Bundeskanzlers muss ich einfach als Kommentar zum letzten Eintrag des BLfH hier anbringen: "Wenn die Konjunktur wie eine zarte Pflanze wieder beginnt, werden die
Regierungen sehr genau schauen, dass sie diese mit Sparprogrammen
wieder abwürgen."
 Monday, June 22, 2009
Endlich, endlich halte ich mein Visum für die nächste Dienstreise in Händen. Hat ja nur fast zwei Monate und 62,50 Euro mit entsprechenden mehrmaligen Flugumbuchungen gedauert. Und das Visum bestätigt wieder mal wunderschön, daß Robert Fisk recht hat: "It is a fact universally acknowledged that rich countries will usually
give you tiny stamps in your passport while poorer countries – or
anti-Western countries – will plaster a whole precious page of your
passport with elaborately embossed visas[...]" Antiwestlich will ich Mauretanien nicht unterstellen, aber arm ist das Land definitiv. Der Beweis für das Fisksche Gesetz:  Zum Vergleich ein Japanisches:  Letzteres Visum gabs direkt bei der Einreise innerhalb von zwei Minuten und gratis wenn man von biometrischem Foto und zwei Fingerabdrücken absieht.
 Tuesday, May 05, 2009
Jaja, da hab ich dich wieder ertappt werter Leser. Hier geht es nicht um das was du denkst, sondern um Kimchi:  Leckerer, fermentierter Kohl mit Chili und (je nach Hausrezept) Ingwer. Der abgebildete Kimchi war fein, es gibt allerdings auch Sorten die eher... naja... eigenartig schmecken und stark flatulent sind. Die kriegt man allerdings meist auf Flügen von und nach Südkorea serviert. Muss wohl koreanischer Humor sein so etwas in einem Flugzeug zu servieren wo die Sitznachbarn nicht allfälligen Darmwinden entfliehen können. Es gibt aber auch noch andere Leckereien - Kimchi ist ja nur Beilage zu so gut wie allem anderen Essbaren. Wie wärs mit Bibim Nyang Yang?  Man beachte, daß a) die Stäbchen aus Metall und b) flach sind und somit schon mal für einen gewissen Unterhaltungswert sorgen. Wenn man esstechnische Probleme damit hat, empfiehlt sich die oben abgebildete Wickeltechnik. Bibim wird übrigens kalt serviert - warme Brühe zum Drüberkippen wird separat gereicht - und die Nudeln werden mit einer Schere vorgeschnitten. Scheren gehören sowieso auf jeden guten Tisch, man will sein Grillfleisch ja auch portioniert bekommen. Was in Südkorea sehr erfreulich ist, ist die Qualität des Rindfleischs. Nichts da mit abgelaufenen/ausgesaugten Milchkühen wie hier. Feines Fleisch von hervorragender Konsistenz, zart mit Fett marmoriert. Einfach fein.  Oh, und das links vom Grill ist rohes Rindfleisch mit Knoblauch und diversen Kräutern die ich nicht kenne. Boeuf Tatare kann sich daneben verstecken. Könnte ich jeden Tag futtern. Die weissen Dinger auf dem Grill sind Steinpilze, die gelten in Korea als "billige" Pilze. Oh glückliches Land... Um mal einen Eindruck von einem typischen Essen zu geben ein Foto von unserer fröhlichen Tafelrunde nach diversen Stamperln "Soju" (Reisschnaps):  Am Boden im Schneidersitz. Man gewöhnt sich dran, aber man sollte ja nicht auf die Idee kommen die Füsse nach vorne auszustrecken. Das ist kein kulturelles Tabu wie in Thailand, sondern man will sich die Füsse nicht am Holzkohlengrill in der Tischmitte verbrennen. Man beachte auch die Abzugshauben für den Grill. Mit Fernbedienung. Zum Schluss noch ein Foto von einem repräsentativen Ausschnitt des Biersortiments einer Bar:  In diesem Sinne: Prost!
 Thursday, April 23, 2009
Nachdem ich jetzt ja mal kurz aber heftig dienstlich in Südkorea war, hier ein erster kurzer Post der eindeutig zeigt, daß der Westen technologisch eindeutig unterlegen ist:  Mit so etwas bedient man eine Toilette (wenn es nicht das traditionelle "Loch im Boden"-Modell ist). Im Gegensatz zu den vier anderen Fernbedienungen im Hotelzimmer gabs zu der keine Englische Anleitung. Fällt wohl unter Koreanischer Humor... Eine Viertelstunde später - mit nassem Hintern da ich den Knopf für den Trockner nicht gefunden habe - wusste ich immerhin wie man die Sitzheizung einstellt. Wat hebb ich locht... Und die Spülung wird nicht über dieses Wunderding betätigt, die ist noch klassisch mechanisch aber gut versteckt. Immerhin ist das Ding wie fast alles in Südkorea mit Knöpfen drauf in Blindenschrift beschriftet. Find ich gut. Sollte man hier auch einführen. P.S.: die Taste mit dem Smiley drauf habe ich sicherheitshalber nicht betätigt. Wer weiss was da wieder für ein Scherzartikel dahintersteckt?
 Thursday, April 16, 2009
Was passiert in dem Labor das sich hinter diesem Schild verbirgt?  Hat das was mit Geiern zu tun? Mit Dönerentwicklung? Oder mit völlig anderen Dingen? Antworten bitte in den Kommentaren posten.
 Tuesday, April 14, 2009
Die Überschrift sagt eigentlich eh schon alles zu dem Artikel hier im Independent. Ist halt nicht alles sooo goldig wie es glänzt. Um mir aber nicht irgendwelche Vorwürfe einzuhandeln, daß ich den Artikel für die einzige Wahrheit zum Thema halte (obwohl da meiner Erfahrung vor Ort nach doch einiges drin steckt das stimmt) hier eine Antwort drauf. Und noch eine, wenn ich schon dabei bin... Aber was im ersten Artikel speziell zu Bauarbeitern gesagt wird, ist leider wahr, allzu wahr. Wenn man die Sorte Siedlung mal selbst gesehen hat jammert man definitiv nicht mehr wie schlecht es einem hierzulande geht. Einfach die Artikel lesen, die dort verlinkten Artikel lesen, sich das selbst vor Ort anschauen, dann kann man sich ein Urteil bilden. Wie es mal ein Österreichischer Bundeskanzler so schön sagte: "es ist ja alles so kompliziert". Und Wahrheit war noch nie einfach oder schön.
 Saturday, February 21, 2009
Freunde gehobenen Musikgenusses und Tontechniker wissen ja daß ab und zu lästiges Netzbrummen auftreten kann wenn verschiedene Geräte in der Audiokette auf unterschiedlichen Stromkreisen hängen. Normalerweise baut man da ja galvanische Trenner ein um Potentialunterschiede zwischen den verschiedenen Massen zu eleminieren. Es geht aber auch anders, wie man an dem Effektrack einer grösseren Band aus Italien sehen kann:  Masseleitung durchtrennt - und weg ist das Netzbrummen!
 Monday, February 16, 2009
Da sucht man mal wieder wo unser "Klassiker" Dissecting a C# Application: inside SharpDevelop zu finden ist und stolpert über den folgenden Begeleittext auf einer Site: "Learn recent .NET planning techniques by effort an insiders’ countenance at a rank application!
SharpDevelop is a rank Integrated Development Environment, cursive in
C#. It includes every the recent features that programmers wait from a
recent IDE and, of course, implementing these features has required
whatever recent planning techniques.
The developers who created SharpDevelop provide you an exclusive road
on covering utilization with a guided journeying of the sourcecode for
SharpDevelop. They module exhibit you the most essential cipher
features and vindicate how you crapper ingest these techniques in your
possess projects. You module acquire priceless undergo of antiquity an
covering on this scale, acquisition from the decisions, mistakes,
problems and solutions that advance to the underway edition on
SharpDevelop."Bei dem Text wüsste ich nicht mal selbst was ich da mit meinen Koautoren geschrieben habe. Dabei gabs da doch eh einen Englischen Klappentext... P.S.: das Buch ist schon länger ausser Druck, aber offensichtlich recht beliebt wenn man so sieht wo das überall zum Download verfügbar ist.
 Friday, February 13, 2009
Höhere Finanzmathematik
Wenn die Börsenkurse fallen, regt sich Kummer fast bei allen, aber manche blühen auf: Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben Dinge, die sie gar nicht haben, treten selbst den Absturz los, den sie brauchen – echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten tun sie sich mit Derivaten: Wenn Papier den Wert frisiert, wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen, haben Sparer nichts zu lachen, und die Hypothek aufs Haus heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft’s hingegen große Banken, kommt die ganze Welt ins Wanken – auch die Spekulantenbrut zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden? Da muss eingeschritten werden: Der Gewinn, der bleibt privat, die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite, und das bringt erneut Profite, hat man doch in jenem Land die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen hat der Kleine Mann zu blechen und – das ist das Feine ja – nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen, fängt von vorne an der Reigen – ist halt Umverteilung pur, stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen das mal nimmer bieten lassen, ist der Ausweg längst bedacht: Dann wird bisschen Krieg gemacht. Dieses Gedicht wurde von Richard G. Kerschhofer unter dem Pseudonym "Pannonicus" veröffentlicht. Die verbreitete Zuschreibung an Kurt Tucholsky, der es zuerst im Jahr 1930 in der "Weltbühne" veröffentlicht haben soll, ist falsch - damals gab es noch keine Derivate. Aber treffend ist das Gedicht trotzdem.
 Wednesday, February 04, 2009
Auch ein Assistant BLfH bekommt mitunter bizarre Anfragen von Forenmitgliedern: Sie haben eine neue persönliche Nachricht von J. Random User
erhalten!
Titel: Forums eintrag: "Coole Maus"
Hallo, ich hätte eine frage an sie, ich hab vor einer weile
durch zurfall von Soap erfahren.(auch socken maus genannt) hab aber
leider keine Deutsche anleitung gefunden(ich bin ganz mies in
English und mit den übersetzungs maschinen komm ich nicht
weit). Das sie aber scheinbar schon mal diese art der Maus gebaut
haben wollt ich sie fragen ob sie mir ungefehr schildern
können wie sie ihre Soap gebaut haben.
Ich wäre ihnen wirklich sehr sehr dank bar.
Entschuldigung das ich ihnen ihre zeit raube.
Mit freundlichen grüßen J. Random User Was bitte ist eine Sockenmaus???
 Tuesday, February 03, 2009
„Wer vor 18 Monaten 1158,48 Euro in Aktien der Commerzbank investiert
hat, musste sich 18 Monate lang über fallende Kurse ärgern und hat
heute noch genau 215,28 Euro. Wer dagegen vor 18 Monaten 1158,48 Euro
in Augustiner Hell investiert hat, konnte jede Woche einen Kasten
konzernfreies Bier genießen, war ständig guter Laune und hat heute
Leergut im Wert von 223,30 Euro im Keller.“ (Hans Schmid)
Wie man sieht, kann man mit sinnvollen Geldanlagen die "Krise" gelassen überstehen. Gefunden auf blunzn.
 Sunday, January 18, 2009
Das diesjährige Wintercamp ist heil überstanden, alle Anwesenden sind inzwischen wohlbehalten zurück in der Heimat, im Büro oder an sonstigen Aufenthaltsorten der Wahl. Als Fazit dieses Bild vom freitäglichen Bierbrauen bei Sam:  Bis zum nächsten Mal!
 Thursday, January 15, 2009
Da geht man auf ein gepflegtes Bier zum "drittklassigen Seitngasslwirt"* des Vertrauens und folgt irgendwann dann dem dem Bier folgenden Ruf der Natur.  Ein selten formschöner Spülkastendeckel erwartet einen. Hätte nie gedacht, daß der Wirtn früher in einer gewissen Vorabendserie die Titelrolle gespielt hat... Und dann noch die sinnige Aufschrift. Bravo! *O-Ton eines Stammgasts. Zum Wirtn persönlich.
 Wednesday, January 14, 2009
Ich gestehe: ich habe ein kleines, dreckiges Geheimnis. Ein zweites Handy mit einer zweiten Nummer*. Ok, sooo schlimm ist das nicht. Ist ein Wertkartenhandy mit einer "Global SIM" von Bluefire Wireless. Das brauche ich wenn ich mal in sonnigen Gefilden weile um meine Schwester zu besuchen, in der Türkei Magnesit zu suchen und was man halt sonst so tut wenn man nicht in der EU weilt. Ist ja recht praktisch, sowas: lokale Gespräche weltweit zu vernünftigen Tarifen, eingehende Anrufe weltweit ohne Roaminggebühren**, Prepaid-kärtchen. Hat wirklich was. Nur als ich letztens mal wieder in Dubai war (wenn schon Weihnachten ohne Schnee, dann wenigstens mit erträglichen Temperaturen) konnte sich die Quäke nicht in ein lokales Netz*** einbuchen. SIM-registrierung fehlgeschlagen. Grmpf. Naja, schaut man halt bei Bluefire auf die Website. Aha: "We have
been working very closely with our network partner for
the last few months to increase both the reliability and
also the number of roaming destinations we provide
access in.
This upgrade to your service was expected happen via an
over the air upgrade however we are aware that we were
unable to reach all of the sims, as they may not have
been live on the system or the update wasn't accepted by
your handset.
You may therefore find that you are currently unable to
access a network."Toll, wie soll ein "over the air upgrade" gehen wenn die Quäke nicht einbuchen kann? Andererseits ist die Quäke ein 2006er Modell eines Finnischen ehemaligen Gummistiefelproduzenten, vielleicht liegts an der. Aber es wird ihnen ja geholfen - Online-formular ausfüllen und schon kriegt man eine aktuelle SIM. Mach ich also am 26.12. Bestätigungsmail kommt am nächsten Tag. Fein. Heute habe ich die neue Karte bekommen. Begleitbrief war datiert auf den 5.12. - offensichtlich ist das Problem mit den Updates schon seit da bekannt. Um den 10.12. herum ging die alte SIM aber noch. Der OTA-mechanismus mochte also meine Quäke nicht. Auch gut. Dann hab ich am Kuvert der neuen Karte geschaut wann die an mich rausging: am 8.1.2009. Nun ja, ein wenig Bearbeitungszeit soll ja vorkommen. Tut jetzt jedenfalls wieder. Und besser als vorher, der kleine Schluckauf den die Quäke beim Einschalten bisher hatte ist weg. Schön ist allerdings der Text im Begeleitschreiben. Zitat: "I am sorry but we have not been able to provide you the precise number that you have requested due to incorrect delivery dispatches."Anrufe über die alte Nummer werden angeblich immerhin weitergeleitet und mein Guthaben wurde übertragen. Nur die neue Nummer muss ich an alle weitergeben die noch die alte kennen. Soll gut sein, so. * Nein, die kriegt nicht jeder****. Nur die Leute die mich partout im Ausland stören wollen oder müssen. ** Immerhin müssen mich diejenigen die mich im Ausland stören wollen oder müssen ein Gespräch nach England führen. Recht so. *** du oder Etisalat. Letzteres ist die staatliche Firma, wird von meiner Schwester immer liebevoll als "da haben wir den Salat" bezeichnet. **** Nein, die Nummer von meinem ersten Handy kriegt auch nicht jeder. Wo kämen wir denn dahin?
 Friday, January 09, 2009
So, da bin ich nun zurück aus meinem jährlichen Weihnachtsurlaub in Dubai (Nein, kein Dummdöbeltouriurlaub am Strand. Bei der Schwester wie ein Einheimischer leben.) Bin zwar leicht verfroren hierzulande, aber mich schauderts bei sowas deutlich mehr: Bei Dubai denkt ja jeder eher an sowas:  An das was ein paar Meter drunter sein sollte denkt keiner. Auch nicht die Stadtplaner und Architekten. Das führt dann zu sowas:  Tanklaster. Viele Tanklaster. Jeder mit 10.000 Gallonen Kapazität. Etwas näher betrachtet:  Die Kläranlage lässt sich rechts im Hintergrund gerade noch diffus erahnen anhand ihrer Schlote der Stromerzeugung, ist also ein wenig weiter weg.. Leider lässt sich nicht die am Heck der Tanker befindliche schöne Aufschrift "non-hazardous waste water" lesen, die auf Deutsch "Klärgrubeninhalt" bedeutet. In einen solchen Tanker passen die "Abfallprodukte" von ca. 700 Leuten. Bei der Einwohnerzahl da unten braucht man ja nur hochrechnen wieviele Tanker das täglich sind. Ok, sie holen das "Produkt" nur alle zwei Tage pro Klärgrube ab und bringen das dann zu der einen grossen Kläranlage die es da gibt. Ergibt aber trotzdem noch ganz beachtliche Mengen pro Tag. Fazit: 8h - 12h Stauaufenthalt pro Laster - leider hatte ich keinen Hubschrauber um das von oben zu fotografieren. Man glaubts einfach nicht. Eine Seite der Autobahn rauf, dann in die Kreuzung um die Ecke bis zur nächsten Kreuzung, zurück auf die ursprüngliche Autobahn, selbes nochmal bei der nächsten Kreuzung, dann dasselbe Spiel nochmal in Gegenrichtung. Das Problem dabei: die Fahrer werden nach Abholung bezahlt, nicht nach Ablieferung bei der Anlage. Es gibt also genug Fahrer die ihre Tanks in die Regendrainage in irgendwelchen Industrie- und Arbeiterwohnvierteln kippen von wo aus das - wohin wohl (Tipp: ich war nur im Pool baden) - abfliesst... oder auch einfach stehen bleibt. Inzwischen ist das Problem bedeutend genug daß sogar die örtliche Presse drüber berichtet. Zitat: A supervisor, who did not
want to be named, said: "The tanker operators come to this area at
after midnight and empty the sewage filled tankers. They do this to
avoid long waiting period at the Al Aweer Sewage plant."
Na hoffen wir mal, daß sich das Problem mal durch weitere Investitionen in Infrastruktur löst. Und damit meine ich nicht den im Bau befindlichen Setzteich irgendwo weit draussen.
 Wednesday, December 10, 2008
Streikausweitung? Vor Weihnachten? Zustellung stören? Brilliant, liebe Gewerkschaftler. Liest denn bei euch keiner den Standard?* Da findet sich nämlich das folgende schöne Zitat in einem Interview zum aktuellen Streik: "Der Streik als organisierte, kollektive Arbeitsverweigerung hat nur in
wirtschaftlich guten Zeiten wirklich einen Sinn. Weil dann tut's weh.
In wirtschaftlich schlechten Zeiten gefährdet er die Arbeitsplätze."Man kann sich ja einen Streik mit "gesellschaftlicher Solidarisierung" schön reden, aber irgendwann hört wohl das Verständnis auf wenn die Geschenke nicht rechtzeitig unter dem Baum liegen - Produktionsausfall z.B. in einer Maschinenfabrik hat sicher weniger unmittelbare Auswirkungen auf die breite Bevölkerung. *Hm, wenn man so drüber nachdenkt wohl eher nicht. Grossformatig, textlastig, Sätze länger als vier zweisilbige Worte und vor allem: keine Nackerte auf Seite 5.
 Monday, December 01, 2008
Preisfrage: Was soll diese Werbepostkarte bewerben?  Na? Draufgekommen? Nein? Hier ist die Lösung: ein Handy-
und Datentarif von dem Anbieter mit der Ziffer unten rechts auf der
Karte. Natürlich für Jugendliche. Die haben ja soooo keine Ahnung von
Slang. Denen fällt sicher nicht auf daß da in der Werbeagentur jemand
einfach im Langenscheidt nachgeschaut hat was "Saugen" auf Englisch
heisst. Glückwunsch, liebe Werber - äh, sorry. Das heisst natürlich
"Kreative"...
 Wednesday, November 12, 2008
Es ist soweit. "Endlich" mal wieder Anlass für einen ausführlichen Schnirch. Nein, nicht die Nachfolgerin der CS ist der Grund - die ist kompetent, besitzt keine jahrelang ungereinigte Duftlampe und arbeitet statt Schutzengelbriefe zu lesen - sondern ein Stück Saftware von einer Firma aus dem Erdölsektor. Die besagte Saftware stammt von einer grossen Firma die zufälligerweise genauso heisst wie eine Österreichische Schaumweinherstellerdynastie. Lizenzkosten locker fünfstellig pro Arbeitsplatz, da würde man ja meinen daß die Saftware ausgereift ist, sauber programmiert ist und der Support kompetent ist. Dem ist nicht ganz so. Siehe auch Schnirch VII, andere Software, selber Hersteller. Auf dem Arbeitsplatz der - übrigens netten, kompetenten und komplett Garfield- und Star Trek-freien - Nachfolgerin unserer untergrossen Pinguinista läuft die Saftware nicht, auf allen anderen Rechnern wo die installiert wurde schon (auch wenn die unter der Spezifikation des Herstellers liegen, siehe Schnirch VII). Diesmal ist es allerdings anders, kein fossiles Red Hat, sondern XP. Auf allen in Frage kommenden Rechnern. Alle +/- gleich konfiguriert und gepatcht. Lässt sich installieren, liefert aber nur ein äusserst hilfreiches "Sturmvogel* hat ein Problem festgestellt und muss beendet werden". Das natürlich am Freitagnachmittag. Naja, schauen wir das mal am Montag an, zu was gibts den Tag denn? Montags nochmal der selbe Versuch, gleiches Ergebnis. Ich schaue in die Details des Fehlerberichts für Mordor und im Eventlog und finde daß etliche DLLs sowohl der Saftware selbst als auch von .NJET und XP nicht gefunden wurden. Komisch. Alle andere Saftware die auf die .NJET und XP DLLs zugreift geht. Hmmmm. Der "Support"** sagt daß die Saftware bekanntermassen nicht mit XP SP3 geht. Nun gut, Updates deinstallieren bis zu SP2 runter. Reboot (bitte diesen Text nicht auf einem G1-Handy lesen  ), neuer Anlauf. Wieder dasselbe Ergebnis. Wieder Support. Ja, da wissen wir auch nicht was das sein kann. Juheia. Danke für die hilfreiche Auskunft. Nennt euch Clippy. Frustrierter Tritt gegen die Wand unter meinem Schreibtisch (die gehört da übrigens mal wieder gestrichen, liebe Gebäudeverwaltung) während ich herumhirne was da los sein könnte. Naja, installieren wir mal das SP1 für .NJET 2.0, vielleicht fehlt das ja, genaues weiss man ja nicht weil sich der Hersteller hartnäckig drüber ausschweigt was man denn nun wirklich als Vorraussetzung für das Paket braucht. Mir langts für den Tag, ist nicht meine Kiste, meine Software und überhaupt will ich mal meine Arbeit erledigen. Dienstags beschliesse ich dann die Sysinternalssuite zu nehmen und der Saftware näher auf die Finger zu schauen. Also her mit dem Stick wo die drauf ist und los gehts. Oh Wunder. Der Process Explorer schneidet eifrig mit und die Saftware kommt weiter als vorher, bleibt aber an anderer Stelle hängen. Diesmal ohne Fehlermeldung. Hat da Heisenberg zugeschlagen oder was, daß sich das auf einmal anders verhält? Bei der Durchsicht des Logs zeigt sich, daß die Saftware tatsächlich manche Registrykeys nicht findet, DLLs von C: nicht laden kann etc. Halt!!!! *Wickymusikabspiel**Nasereib**Fingerschnipp* Der Stick hat C:. Das System hängt auf E: unserer untergrossen etc., etc., etc. sei dank. Offensichtlich sind hier und da Zugriffe auf C: hart kodiert drin, nicht alle, aber doch mehr als genug. Schon mal was von Umgebungsvariablen wie %SYSTEMROOT% gehört, ihr Sturmvogelentwickler??? Zur Strafe kriegt der Support erstmal das Logfile geschickt. 127.000 Zeilen. Ha! Mit einem klassischen SUBST: C: E:\ verhält sich der Rechner dann auch ohne Stick so. Immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Nachdem die werte Kollegin recht früh weg musste so von wegen St. Martin, Laternendingsbums mit ihrem Kleinen und so gehts am Mittwoch weiter. Wie sich herausstellt haben wir auch eine neuere Version der Saftware, also deinstallieren wir die alte Version, entrümpeln die Registry, installieren die neue Version und was passiert? Neuer Fehler. Immerhin ein anderer als bisher. Ah, das SUBST hat gefehlt. Danach gings. Endlich. Liebe Entwickler bei dieser kleinen, unbedeutenden Firma mit unglaublich billiger Saftware: haltet euch gefälligst an Standards, ja? Ich weiss, hart kodiert ist halt "wie man es schon immer gemacht hat", aber bitte - seid nicht so fossil wie das Erdölspeichergestein... *Eingedeutschter Name der Saftware - wer nennt Erdölsaftware nach sowas??? Naja, wenn ich ein paar Millionen von den Viechern verbuddele und lang genug warte wird aus denen wohl auch Erdöl... ** Kostenpflichtig, nach vorheriger Anmeldung, Bekanntgabe sämtlicher persönlichen Daten etc. Wenigstens ist kein Inder an der Strippe.
 Tuesday, November 11, 2008
Tja, Russische Spammer haben so ihre Probleme mit Übersetzungsprogrammen, aber das hat auch seine poetisch-dadaistischen Seiten: "Die guten Tage meines NEUEN Freundes!!!
Ich habe, ich entscheide, поступание ringsumher, das Internet, war,
ich soll die Lava die Liebe, da ich in etwas auf der Liebe, damit
beabsichtigte, das einsame Mädchen im Internet und über mich wie meine
Liebe mitzuteilen, 25 Jahre und über mich finden! In mir existieren sie
viel beaute, und wir sagen mir, dass, das Modell etre konnte, aber ich
werde finden, dass die Liebe beaute den Ausdruck des Menschen absolut
es bestimmt!!
Bei mir gibt es genügend Kind einen, aber ich will grösser finden,
meine Liebe, die sie aufgebaut sind, nimmt die Familie, und mit der
lebendigen Liebe, leuchtend den Brief! hay auf den alten Tagen mochte
ich den Wert wie ich, wenn, der межэф der wesentliche Teil im Menschen
- caractere, es und bonte!
Ich orientiere das gute attraktive Mädchen, wieder in ihrem Land,
die Liebe zu finden! Ich rauche nicht, ich trinke den Grund nicht, da
ich mit den Wettkämpfen lerne!
Wenn Sie, mich, ecrire bei sich, die elektronische Post - межэф ich, es Sie begabt sind: foobar@foo.bar
Ich werde es reinigen, ich werde mit dem Vergnügen wieder, mein neuer Freund und meinen A Sie die Fotografie absenden!
Ich erwarte es, ich gebe das Ergebnis!
Snezhanna"Das wäre fast eine Episode des SPAMasterpiecetheaters, wenn die nicht immer nur Englisch wären.
 Tuesday, October 21, 2008
Für den der alles ausser Geschmack hat gibt es derzeit beim besten Juwelier am Platze eine drahtlose Maus:  Aaaarghhhhh!!!!!!! Meine Augen... Gibts neuerdings hier, im grössten Dorf der St.Eiermark, Russische Oligarchen? Wer sonst kauft sich denn sowas?
 Thursday, October 02, 2008
Ja, so mancher hat alkbedingt schon seinen Lappen abgeben müssen, möchte aber trotzdem weiter mit einem Penisersatz "Geländewagen" fahren (irgendwelche Jäger anwesend?). Ein Hersteller überdachter Mopeds hat sich nun dieser Zielgruppe angenommen, scheint ja groß genug zu sein, die Zielgruppe.
Jedenfalls kam mir vorhin diese Peinlichkeit auf der Straße entgegen. 4 KW? - da hat ja die Lichtmaschine in einem normalen Auto mehr. Weitere Features:
- höhergelegtes Fahrwerk - damit die Karre nicht am Bordstein hängen bleibt wenn ein dicker Jäger drin sitzt.
- Dachreling - ideal zum Festhalten falls man sich die erfolgreiche Jagd nochmal "durch den Kopf gehen" lassen möchte.
- getönte Scheiben -wenn das große gelbe Schwein am Himmel mal wieder zu aufdringlich ist.
Immerhin sieht man auf der Website sehr schön, daß man Geländegängigkeit auch durch geschicktes Schiefhalten der Kamera hinbekommt.
 Tuesday, September 23, 2008
Unsere lieben Verbündeten (*hüstel*) jenseits des grossen Teichs haben ja schon immer einen Fimmel bezüglich "politischer Korrektheit" - wer kommt sonst auf die Idee einen Liliputaner als "vertically challenged person" zu bezeichnen? Aber das hier hat mich fast dazu gebracht meine Tastatur prustenderdings mit Kaffee zu tränken. OMFG. "Size acceptance community", "national association to advance fat acceptance". Bäh. Zitat: "Many of us in the size acceptance community have been physically and verbally abused simply because we are fat and are appalled at what appears at first glance to be encouraging violence against fat people.""War on fat people", me ass... Wenn die zu blöd zum Abnehmen sind, bleibt nur eine Lösung: die hier.
 Friday, September 19, 2008
Unsere untergrosse Forscherin mit Star Wars- und Star Trek-Fimmel und Vorliebe für Pinguinboxen hat uns ja schon länger verlassen (Gedenksekunde für die armen Mitarbeiter ihrer neuen Wirkungsstätte). Und heute ist der letzte "Arbeits"-Tag unserer CS. Mittags gibts dann Kicherwasser, unterdimensioniertes (leidvolle Erfahrung) Büffet und eine peinlich salbungsvolle Abschiedsrede vom TGC. Mir graut schon. Was soll nun mit den Schnirchen werden? Wir werden wohl - sobald die üblichen Monate Bürokratie in der Personalabteilung erledigt sind und der überaus entscheidungsfreudige TGC sich für eine Kandidatin entschieden hat - wohl eine junge, dynamische Jung-CS bekommen die sich mit EDV auskennt. Oder auch nicht. Bin schon gespannt.
 Sunday, August 10, 2008
Vielleicht wollte der eine oder andere geneigte Leser dieses Blogs ja schon immer mal wissen was der Assistant BLfH so beruflich macht.
Unter anderem das hier.
Bei der Produktion des Videos wurden keine Sprenggehilfen beschädigt oder verletzt.
Ladung pro Schuss jeweils ca. 0,6kg Austrogel mit Momentzünder. Schusslochtiefe zwischen 1 und 2 m.
Und ja, ich darf das, ich habe einen Sprengschein (a.k.a "Südtiroler Ausweis") .
 Wednesday, June 25, 2008
Man geht ja mit den Zeiten und möchte sich für den Behördenkram die "Bürgerkartenfunktion" auf der e-card (für Nichtösterreicher: die e-card ist das was die Deutschen Ärzte als "Gesundheitskarte" standhaft verweigern. Funktioniert tadellos, das Ding. Und auf dem Chip kann man einen Schlüssel deponieren für den ganzen E-governmentkram.) aktivieren. Kostet übrigens im Gegensatz zur Anfangsphase des e-Government nichts mehr. Und wie das immer so ist bei sowas: einfach ist das nicht. Logo, ist ja viel Krypto bei... Also Kartenleser installieren (Hinweis: Gemplus-Handbücher sind nichts für schwache Nerven.), eine "Bürgerkartenumgebung installieren, Root-Zertifikat installieren, eine Hilfssaftware von a-trust (Zertifikats- und Schlüsselverwalter hierzulande) bei der das Zertifikat nicht passt, dann den Aktivierungsprozess starten und ein Passwort für den Schlüsselwiderruf auswählen. Und das ist schon mal witzig: das Passwort soll 6 bis 10 Zeichen haben, was ja nicht so schlecht wäre, darf aber keine Umlaute oder Sonderzeichen enthalten. Brute Force, anyone? Nächster Schritt: online aktivieren und ein Einschreiben mit den PINs etc. bekommen oder alternativ zu irgendeiner Zertifizierungsstelle hufen, sich dort hochnotpeinlich ausweisen etc., etc. und den Krempel persönlich in Empfang nehmen. Logischerweise wähle ich die Online-Variante, zu was hab ich den ganzen Kram installiert? Und.... Schnirch. Fehler, findet meine Adressdaten nicht. Wieso schaffen die das dann mir immer die Rechnungen, Forderungen, Belege und unnötigen Hinweise auf Sprechstunden zu schicken? Resultat: morgen hufe ich dann los, bewaffnet mit Ausweis, Ariernachweis, Impfpass, Sprengschein, Stammkundenkarten und was mir sonst noch an buntem Kram in die Hände fällt. Fazit: Otto Normalbürger hätte spätestens nach einem Drittel des Prozederes die Löffel gestreckt. Zertifikatsfehler die ihm sagen daß die Software nicht aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammt (ok, die meisten Leute installieren ja alles was sich anklicken lässt, so gesehen ist das ja kein Problem) und (*hüstel*) etwas unklare Reihenfolge der Softwareinstallation müssen nicht sein.
 Sunday, June 22, 2008
Neulich auf einer Toilettentüre gefunden:
 Wednesday, June 11, 2008
Da will ich meinem getreuen XP (hüstel) Gutes tun und es mit den neuesten Patches aus Mordor versorgen. Und was kriege ich von MordorUpdate.com zurückgeliefert? Das hier:  Ah ja. Ich wusste ja daß FruitOS XY auf Intel läuft, aber wieso ist mein XP offensichtlich über Nacht mutiert? Und wieso sieht es immer noch wie XP aus?
 Monday, June 09, 2008
Da lese ich mal wieder im üblichen Quell der Freude, dem Bestatterweblog und was finde ich? Eine korrekte Erklärung des ach so schönen neudeutschen Wortes "Public Viewing" das ja derzeit EM-halber recht verbreitet ist. Zitat: "Warum man aber ausgerechnet die öffentliche Vorführung oder
öffentliche Übertragung der Fußballspiele jetzt “public viewing” nennt,
ist einerseits fraglich und löst bei englischsprachigen Menschen
andererseits völlig befremdliche Assoziationen aus. Denn mit
visitation oder public viewing ist vor allem in den Vereinigten Staaten
die Aufbahrung eines Verstorbenen zur Abschiednahme gemeint." Irgendwie sehr passend, speziell wenn man sich die Leistungen der Gastgebermannschaften anschaut.
 Wednesday, April 16, 2008
Man ist von Kampftrachtlern ja einiges gewöhnt, aber das säuft das Faß aus:

Tunnelschießen in Wald am Schoberpaß? Wie denn, verstecken die sich in den Pannenbuchten des A9 Tunnels und schießen auf CD (Cretin Dangereux) und andere? Ich nehme an, bulgarische Tomatenlaster bringen weniger Punkte...
 Tuesday, April 08, 2008
Mal sehen was aus dem OpenSource-Projekt hier wird, anhören tät es sich ja nicht schlecht: "The main goal is to provide a rich shell environment for other
operating systems as well as to provide a hostable scripting engine for
rich applications. The user experience should be seamless for people
who are used to Windows version of PowerShell. The scrips, cmdlets and
providers should runs AS-IS ( if they are not using Windows-specific functionality).
The rich applications that host PowerShell should run on any other
operating system AS-IS. Secondary goal: the scripts should run across
the machines and different OS's seamlesly (but following all the
security guidelines)." "The current implementation of Pash is written using pure .Net 2.0. It
compiles on VS 2008 as well as on Mono. So all the developers can
choose the environment that fits their needs and preferences. The
produced assemblies can be executed "right out of the box" on Windows, Linux, Mac (or others) without any additional recompilation. Note: for Windows Mobile and Windows CE the produced code should be recompiled against the .NET Compact Framework." Wär ja schon lustig eine PowerShell auf meinem Handy/PDA (Personal Dumb Accessory) zu haben...
 Monday, April 07, 2008
Was soll ich sagen? Als Nicht-Freund des Fussballs (von wegen Ballett für die Arbeiterklasse - sinnloses Ballgetrete als Ausrede für sinnlose Publikumsbesäufnisse ist das) freue ich mich doch tatsächlich auf die EM 2008. Wieso das fragst Du jetzt, geneigter Leser? Darum:  Ein diskreter kleiner Schlüsselanhänger der so gut wie jedes bekannte Fernsehermodell ausschaltet. "TV B Gone" nennt sich das. Gewonnen habe ich das auf dem diesjährigen Microsoft Big Days-Event in Graz. Schön daß es noch IT-Firmen mit Herz gibt... Alleine der Disclaimer auf der Verpackung ist herzerwärmend:  Und die weiteren Möglichkeiten die sich auftun - visuelle Stille im Ich-bin-doch-nicht-geil-Markt, kein verstümmeltes CNN mehr am Abfluggate am Flughafen... Hach. Schön daß da jemand an meinen Seelenfrieden gedacht hat.
 Tuesday, March 11, 2008
Und nun ein wenig Werbung in eigener Sache (schliesslich sind der BLfH und sein Assistent beide im Vorstand des LUCS): Am 15. April findet von 14 - 18h eine Heroes {Community} Launchveranstaltung zum Thema SQL-Server 2008 an der Montanuni statt. Dabei geht es um folgende Themen: - Geodaten in SQL Server 2008 (inkl. SSIS)
- Unstrukturierte Daten in SQL Server 2008
- Datenanalyse mit SQL Server 2008 (inkl. Excel 2007)
- Analyseprogrammierung mit Visual Studio Tools for Office 2008
Interessant dabei ist daß keine vorgefertigten Demos zum Einsatz kommen, sondern Anwendungsbeispiele die auf echten geowissenschaftlichen und geophysikalischen Daten beruhen. Wer also wissen will was der neue SQL Server in der Hinsicht kann, sollte unbedingt teilnehmen. Ach ja, die Teilnahme ist gratis. Und es werden Lizenzen der aktuellen Launchprodukte von Microsoft verlost - wenn das nicht schon Grund genug ist... Details zur Veranstaltung und Anmeldung finden sich hier.
 Tuesday, February 26, 2008
Netterweise sind unsere paläozoischen Suns (Sparcstation 2, falls es wen interessiert) genau dann eingegangen als wir unsere neuen, deutlich leiseren Workstations bekommen haben. Hier ein Bildschirmfoto von einer bei der "nur" die Festplatten gestorben sind:
Ja, die Dinger haben/hatten ein interaktives Boot-PROM.
Bei einer anderen war das RAM auch noch hin und bei der dritten klappte zwar der Test, aber dafür fuhr das Betriebssystem nicht hoch.
Wieder ein paar Briefbeschwerer mehr...
 Thursday, January 31, 2008
Da geht man zu einem der üblichen Geldautomaten des Misstrauens - und was steht da auf der Türe?  Äh ja. Genau. Im Fasching ist die Rate terroristischer Anschläge offensichtlich einfach höher. Wieso wird dann nicht darauf hingewiesen daß man bitte auch nicht mit Verkehrsflugzeugen in die Filiale krachen soll? Oder sich nicht mit Sprengstoffgürteln schmücken soll?
 Tuesday, January 29, 2008
 Thursday, January 03, 2008
Passend zum Engrish im letzten Post meiner Wenigkeit nun ein Post zum T718:
Neulich erreichte mich (a.k.a "die allwissende Muellhalde" - heute gibts keine Umlaute btw, da ich immer noch in Dubai weile, harharhar) folgende Anfrage:
"Verdammt, nun habe ich das T718 erhalten und kein Handbuch, wer kann mir das besorgen möglichst auf deutsch/ oder englisch. Bin 56 Jahre, finde toll, nur wo kann ich bei dem Ding den Lautsprecher einschalten wenn ich Telefoniere und das Hintergrundbild länger als 1 min. usw.
Ihr jungen habt da mehr Ahnung.
Wer mir helfen kann, wäre ich sehr Dankbar. Unkosten trage ich.
Gibt es eine Deutsche Software für das T718, wenn ka wo?
Frohe Weihnachten und vielen Dank!
Roberto"
Caro Roberto,
ich hab zwar ein Handbuch geliefert bekommen, aber das ist in Chinesisch und duerfte eher eine Art "Erste Schritte mit..." sein. Ich hab mir das alles durch Experimentieren beigebracht wie das Ding nun tickt. Und uebrigens, ich bin 42 Jahre jung (bitte von Beileidsbezeigungen abzusehen, danke). Sop nun versuch ich mal die Fragen zu beantworten:
-
Lautsprecher einschalten geht entweder via Menue waehrend Anruf bzw. via "User Profiles-Hands free" im Hauptmenue wenn ich mich nicht irre.
-
Die Bildschirmabschaltung laesst sich im Menue unter "Settings-Phone settings-Misc-LCD backlight" umstellen.
-
Deutsche Firmware gibts nicht was ich weiss, das Nachfolgemodell P168 kann aber angeblich Deutsch.
Weitere hilfreiche Infos und Downloads zu der Quaeke gibts in diesem deutschsprachigen Forum fuer Chinaquaeken.
Hoffe das hilft allen verzwiebelten Usern weiter.
Wuensche wohl geweihnachtet und gerutscht zu haben!
 Wednesday, January 02, 2008
Auch in Dubai gibts Engrish. Irgendwo logisch - wo Chinesen was verticken, ist Engrish nie weit:

In diesem Laden im Dragon Mart (da gibts auch massenweise Nachfolger vom hier schon besprochenen EiFon) gibts noch mehr fragliche Werbung. Weiss z.B. wer was "gragrant" bei einer Handtasche heisst?
 Thursday, December 06, 2007
Ab und an findet man ja doch ein Juwel unter den Spams die man trotz Filtern so bekommt: 785,900in totaldr-data plus 17,671 emails 34 primary and secondary specialties Can easily be sorted by 16 different fields
Price for this Month only = $385 [worth $1,659 alone!]
*** Get the data below as a gift when you order the MD list above ***
Pharmaceutical Company Decision makers in the USA 50750 personal emails and names for decision makers
Database of US Hospitals complete contact information for CEO's, CFO's, Directors and more - over 23,000 listings in total for more than 7,125 hospitals in the USA
Listing of US Dentists More than half a million listings
Contact List of US Chiropractors More than 100K chiropractors practicing in the USA
reply to: ###########
above valid thru Dec 31
Offensichtlich geht es den Spammern bzw. Adresshändlern nicht mehr so gut wie dermaleinst. Eine hochspezialisierte Adressliste mit 16 verschiedenen Kriterien um die Kohle? Nachgeschmissen um den Preis. Und dann noch als Draufgabe die anderen Datenbanken... Das ist schon geradezu Dumping. Aaaaber - was verkloppe ich bloss per Spam an Ärzte? Viagra? Tuning für Fortpflanzungsorgane? Sofort erhältliche akademische Titel? Neee. Das bringts alles nicht. *Grübel* *NasemitZeigefingerrubbelwährenddieWickimelodieläuft" *Fingerschnipp* Logo: man verkloppt denen Adressdatenbanken mit potentiellen Kunden!
 Wednesday, November 21, 2007
Schnellste Festplatte der Welt nennt sich das Teil hier. Mannomann. Eine Solidstatedisk die aus DDR-RAM aufgebaut ist. Toll. Brilliante Idee. Noch nie fanden sie ihren Pr0n so schnell wieder... "Finally Storage Technology has caught up with processing technology!
To achieve the above results you need to use a very low latency (very
thin) RAID card such as a Silicon3124-2 card or the Adaptec 1430SA."Hm, was hat denn die "Dicke" der RAID-Karte mit Geschwindigkeit zu tun? Otto Normal-DAU denkt sich doch eher daß durch dickere Leiterbahnen mehr Daten durchpassen? Was kann bei einer RAM-basierten Speichereinheit schon schief gehen ausser Spannungsschwankungen, kurzen Aussetzern etc. Zumindest in der Grundversion ohne eingebaute Notebookplatte als Backup würd ich dem Ding nicht weiter trauen als ich das Rack werfen kann in dem die verbaut sind. Wie sagt das die Spezifikation so schön? "100% secure file deletion (disconnect both the external and the internal power!)
Hard disks suffer from magentic remnance and so retain data even after it has been overwritten several times!
But the HyperDrive4 is forensically wiped every time power is fully disconnected."Eben. Die Daten sind mindestens genauso schnell futsch wie sie sonst ausgeliefert werden. Und zuverlässiger als bei 'ner klassischen HD oder einer Flash-HD. Natürlich gibts dringend anzuratende interne Backupplatte und UPS - gegen Aufpreis, logo. (Und was "magentische Remanenz" ist erschliesst sich mir als einfachem Geophysiker nicht wirklich. Muss wohl was mit der Telefonfirma zu tun haben die Urheberrechte auf die Farbe Magenta beansprucht. Egal.) Wenn wir schon bei Preisen sind: zwischen USD 2390.- und USD 2940.- je nach Ausstattung. Natürlich ohne die maximal 32 GB verbaubares RAM, versteht sich. *kopfschüttel*
 Monday, November 12, 2007
Da geht man durch den üblichen Supermarkt des Misstrauens und fühlt sich wieder in die "gute alte zeit" versetzt als Wein noch mit Glykol "verbessert" werden durfte:  De facto bezieht sich das Angebot auf ein paar Kanister die am Fussboden stehen, aber das Schild in Augenhöhe an einem Weinregal anzubringen ist irgendwie ungünstig...
 Wednesday, October 24, 2007
Manchmal fragt man sich schon ein wenig was den Leuten so einfällt. Und hier rede ich nicht von der CS mit ihrem - ähem - kreativen Umgang mit Computern, sondern von gaaanz normalen (hoffe ich mal) Leuten die mit unsereinem gewisse Interessen teilen die nichts, aber auch gar nichts mit PCs zu tun haben (und auch nicht mit Sex, das nur nebenbei). Und die sich in einem entsprechenden Vereinsforum zum Thema mit gleichgesinnten austauschen wollen. (Werbeeinschaltung des Assistant BLfH: apropos Verein - wer noch nicht bei Glengamoi dabei ist, sollte noch Mitglied werden. Ist ja für einen guten Zweck) Foren haben - so sie für ernsthafte Diskussion gedacht sind - Benutzerregeln. Die sollten bei der Anmeldung zur Teilnahme gelesen, verstanden und akzeptiert werden. Theoretisch.
Praktisch ist das leider nicht immer so, wie folgendes Beispiel demonstriert. Der Korrespondent - wie Dr. Gritzmeck wohl sagen würde: "Heute habe ich hier bei mir im Studio ein wunderschönes Exemplar von Trollus Stupidus excretans" wurde aus Tierliebe anonymisiert und im Folgenden mit TSE abgekürzt. Auf gehts beim Schichtl!
-------- Original-Nachricht -------- Datum: Tue, 23 Oct 2007 09:56:14 +0200 Von: "Der BLfH im Namen seines anderen Vereins" An: Betreff: Account Forum anderer Verein
Hallo,
Dein Account ist gesperrt. Es gibt Regeln für die Benutzernamen, und da steht auch bei der Anmeldung daß der VornameNachname sein muß.
Chris
Anm. d. Red.: erfahrungsgemäß ist der Ton in einem Forum deutlich zivilisierter wenn die Teilnehmer mit ihrem richtigen Namen für ihre Posts geradestehen müssen. Leider lesen offensichtlich manche Leute im Zeitalter graphischer Benutzeroberflächen nicht mehr. Und sind nebenher der Meinung daß ohne sie persönlich das Forum in Frage ohnehin zum Untergang verdammt sein muss.
On 10/23/07, TSE wrote: Werter Herr Chris, Ihr Schreiben unfreundlich und Beleidigend !!! Wäre nicht ein Hinweis mit dem Hinweis den Namen zu ergänzen und vielleicht eine Floskel wie ?Mit freundlichen Grüßen" angebrachter. Bitte geben Sie mir bekannt ob Sie auf mich als Foren- Benützer verzichten wollen. Mit freundlichen Grüßen TSE
Tststs. Und irgendwie sind solche Leute auch ein wenig sparsam mit Vokabeln, speziell Hilfszeitworte sind wohl wegen der steigenden Ölpreise knapp. Wie wollen die dann ein Forum füllen?
----- Ursprüngliche Nachricht ----- Von: Der BLfH im Namen seines anderen Vereins Gesendet: 23.10.07 15:57 Uhr An: TSE Betreff: Re: Account Forum anderer Verein
In eben diesem meinem Schreiben wären freundliche Grüße fehl am Platze gewesen. Oder wäre Ihnen lieber gewesen ich lüge Ihnen ins Gesicht?
Aufgrund Ihrer nicht geschätzten Mail und Ihrer uns gegenüber erbrachten Unhöflichkeit sich bei der Anmeldung nicht an unsere Hausregeln zu halten verzichten wir dankend auf Ihre Teilnahme in unserem Diskussionsforum.
Mit vorzüglicher Hochachtung, Der BLfH im Namen seines anderen Vereins
Nun ja, Wolfowitz hätte es nicht diplomatischer sagen können. TSE antwortet natürlich wieder, wobei eine gewisse Unkenntnis der Herkunft des BLfH und des Vereinssitzes auffällt:
On 10/24/07, TSE wrote:
Herr BLfH,
genau Sie sind einer davon die immer wieder verwundert sind, dass Sie in Situationen kommen wo Sie sich fragen, warum sind die Österreicher überall so beliebt und die Deutschen nicht. Wenn Sie jetzt auch nur ganz wenig Hirn haben, müssten Sie jetzt erkennen dass Sie überall falsch am Platz sind.
Tststs. Grosses TSTSTS. Hat selber eine Österreichische (Gratis)emailaddie - ein Pseudonym anscheinend übrigens. Und ausserdem fällt mir aus dem Stand mindestens ein Östereicher ein der nicht überall im Ausland beliebt ist. Und ich habe nicht an Karl Moik gedacht. Und "Argumentum ad hominem" hat man auch schon subtiler erlebt. Nächster Akt:
Datum: Wed, 24 Oct 2007 08:23:57 +0200 Von: "Der BLfH im Namen seines anderen Vereins" <BLfH@diedomaingibtsnicht.com> An: "TSE" Betreff: Re: Re: Account Forum anderer Verein
Guten Tag,
ach so, Lesen ist nicht Ihre Stärke. Dachte ich mir schon. Denn ansonsten hätten Sie sicherlich auch das Impressum der Website richtig interpretieren können - von Österreicher zu Österreicher: Fettnäpfchen lassen sich vermeiden wenn man sich *vorher* informiert.
Ach ja, ich bin in der Lage Google zu bedienen, und den herold.at.
Chris
Schopenhauer hätte das "Argumentum ad hominem" wohl auch nicht brilliant gefunden. Aber ein wenig Google-fu (bin ja Träger der Schwarzen Socke in Selbigem) und ein paar Recherchen bei Herold (Österreichisches Online-Telefonbuch) ergaben dass es niemanden mit dem Namen des TSE gibt. Die jeweiligen Treffer hatten entweder mit halblustigen karnevalistischen Vereinen im Rheinland oder einer verbreiteten Rettungseinrichtung zu tun. Und von nun an gehts bergab:
On 10/24/07, TSE wrote:
Jetzt sehe ich, dass Sie nicht einmal wissen woher Ihre Vorfahren herkommen, aber Sie werdens auch jetzt nicht verstehen. Sicher sind Sie ein Arbeitsloser Behinderter^, der nur Google versteht!!! Jetzt ab mit Ihnen, Spam ist für Sie als A???die einzige Alternative
Danke Herr TSE, wir haben unseren Stammbaum im Griff. Den Ariernachweis haben wir zwar irgendwo verlegt, aber die Taufbücher in der Kirche existieren jedenfalls noch. Und der BLfH ist eher überarbeitet als arbeitslos, was vielleicht auch die Prägnanz der Antworten erklären mag. Und einseitige Taubheit (gilt auch für den Assistant BLfH, nicht nur den BLfH - beide auf dem Befehlsohr, bzw. Beleidigungsohr) langt nur für 15% Erwerbsunfähigkeit, gilt also mithin nicht als Behinderung im Sinne der entsprechenden Gesetze. Und nein, dieses "gewürzte Frühstücksfleisch" ist keine Alternative. Egal zu was. Überhaupt - was heisst hier "Ab mit Ihnen"? Wer ist denn der BLfH hier? Hm?
Und mit dem folgenden Mail hat sich mal vorläufig der Staub in der Inbox gelegt:
Wie gesagt, wer in der Lage ist sich zu informieren würde wissen mit wem er es zu tun hat. Dann würden Sie sich nämlich ehrabschneidende Kommentare sparen, diese können vor Gericht nämlich teuer werden.
In diesem Sinne noch ein schönes Leben, ich möchte mir ausbitten daß Sie uns bei unserem Treffen niemals mit Ihrer Kommen "beehren".
Chris
Da kann man nur den Kopf schütteln...
Und hoffen daß der TSE niemals herausfindet wie und wo das mit den Treffen läuft. Aber wenn er schon das Impressum der Site nicht gefunden hat besteht ja noch Hoffnung.
Falls irgendwer die klassische Seite german-bash.org noch nicht kennen sollte, so handelt es sich dabei um eine Sammlung an Zitaten aus dem gleichnamigen IRC-Channel. Um Lust auf mehr zu machen, hier ein paar Kostproben:
<1337> haha n1
<1337> ich war gestern hausparty von ner freundin
<1337> hatten ultra laut mukke an
<1337> und die bullen kam 1337> die gastgeberin macht die tür auf und sagt nur
<1337> "HEY Leute die Stripper sind da"
<1337> alter ham die ne fresse gezogen ^^
<NeXus> ey, gestern hab ich son weib was besoffen war 2km nach haus getragen...
<DioXx> aha und nu?
<NeXus> ich treff mich heut abend mit ihr
<NeXus> sie möchte sich persönlich bedanken
<NeXus> nich das ich mir jetzt hoffnungen mach, aber
<NeXus> es wär schon cool wenn sie dann mitm kasten bier kommt
<NudelMC> nein in U-Haft
<Freda> Wieso das den, NudelMC
<NudelMC> Der feine Herr Cybetec musste sich ja besaufen
<NudelMC> dann ist er auf dem Lokalen Straßen fest auf einen Tisch geklettert
<NudelMC> brüllt "FÜR ALLAH" und wirft seinen Rucksack in die Menge
<Cybetec> Lustig wars aber..
<Freda> LOL
<Cybetec> und sitzplätze waren auch wieder frei!
<Plord> 20.40 Hitlers letzte Offensive (ARTE)
<weissbrot> live?
<Plord> ne 5 mins zeitverzögert, damit der gegner die taktik nicht sieht
<Holly> Diese Beine
<Holly> Dieses Becken
<Holly> Dieses Loch
<Holly> Die Badewanne kauf ich :)
So, das langt als Appetizer. Die restlichen 172 Seiten Zitate könnt ihr dann ja während Compilerläufen, Defragmentierungen etc. selber lesen.
 Tuesday, October 23, 2007
Sala'am! Das Video hab ich frisch von meiner Mishpoke in Dubai bekommen. Die Problematik in der Überschrift wird da prägnant illustriert:
Der Tracht nach ist das eine Saudi - da werden Spaghetti wohl nie der Hit werden - auf Shoppingtrip in Dubai. Ich bin von da unten zwar einiges aus den Food Courts gewöhnt, aber sowas habe ich noch nie gesehen.
 Saturday, October 20, 2007
Dieses Juwel habe ich beim Siedeln (Klemptner sei Dank der irgendwie irgendeine Dichtung (nicht im Sinne von "Dichtung und Wahrheit") bei der Dusche verbastelt hat nicht nur bei mir, sondern auch im Bad oberhalb, danke, danke, danke!) wiedergefunden - einen Weihnachtsbrief aus dem Weissen Haus:
Oh welch süße Ironie... Hab ich doch nie wissentlich für die Jungs gearbeitet - bin ich jetzt ein "IM" für irgendeine Agentur mit einem TLA (Three Letter Acronym)?
Besonders bei Absatz drei kommt die Ironie zum Tragen, betrachtet man das was Bush jr. so an Geschichte macht...
Gefunden habe ich das seinerzeit in meinem Postfach auf der Uni.
 Sunday, October 14, 2007
Tja, nachdem die Anleitung der Chinaquäke ja nur ca. 10 seiten lang ist, noch dazu auf Chinesisch (eigentlich irgendwie logisch...) erschliessen sich so manche Feinheiten erst mit der Zeit beim praktischen Gebrauch. So wie das hier: Am Ende eines Anrufs. Hmmm. Was will uns das sagen? Man kann mit der Quäke Gespräche aufzeichnen! Offensichtlich schaltet sich der Touchscreen beim Telephonieren nicht ab und man kommt so mitunter per Ohrwaschelsteuerung ins Rufmenü, das doch tatsächlich einen entsprechenden Eintrag "soundrecorder" hat: Und der macht auch was er soll. Ganz ohne verräterische Geräusche die den Gesprächspartner misstrauisch machen könnten... Mitunter sicher nützlich... P.S.: Aufgezeichnet wird als .amr-Datei. Und runterladen kann man den (kompromittierenden) Mitschnitt selbstverfreilich auch.
 Tuesday, September 11, 2007
Man kann Elektrik normgerecht machen oder pragmatisch. Ersteres findet gottlob meist hierzulande statt, letzteres Übersee. Ein paar Beispiele zum Thema die uns freundlicherweise Herr Andreas Meissner von der Firma Medialink zur Verfügung gestellt hat (Danke Andi!) sollen dies illustrieren:  Ein Zählerschrank wie er sich gehört... Ist ja noch einigermaßen ok, wenn man davon absieht daß es dann an dem Tag einen Kabelbrand gab und vier Tage eher kein Strom im Büro war...  Und wenn das Kabel keinen Null-leiter hat nimmt man halt den von einem
anderen Kabel und frickelt den in den Stecker.  Genau, so gehört sich eine Verlängerung für ein 32 Ampere-kabel gemacht. Man denkt ja an
Sicherheit - vorne wird der frankensteinisierte Stecker mit Klebeband zugemacht.
 Thursday, September 06, 2007
Man betrachte folgenden Screenshot:  Hmm, was sind denn das für Buttons an den Fenstern? Der Firefox hat klassische XP-welche, der Live Messenger sieht irgendwie nach Vista aus. Das gibbet doch nicht (nein, nichts da mit VMware oder Virtualbox, Parallels oder sonstwas wo man Fenster vom Gast-OS ins Host-OS ziehen kann). Und überhaupt, was sagt die Meldung links davon? Live-zeugs geht nur auf Vista? Pustekuchen, wie man sieht.
 Wednesday, September 05, 2007
Unser grosszügiges Angebot, den Laptop von neulich nach Mordor zu schicken (ernsthaft, die hätten sich die Kiste angeschaut - we have ways and means...) hat der stolze Besitzer abgelehnt und stattdessen neu aufgesetzt. Naja, vielleicht will er seinen Laptop keine ein, zwei Monate in Obhut von Leuten lassen die weisse Katzen auf ihrem Schoß streicheln... Nun gut, jetzt soll das Google Pack drauf, so von wegen Google Earth etc. Per UMTS (kurz für Unnötiges Mobil- Telefon- System). Soll sein, immerhin ist das nicht mit einer UMTS-seife, sondern mit einer Datenkarte von 1,2,kann_nicht_zählen, einem unserer hiesigen "Provider". Wie es der Zufall so will herrscht nicht nur schlechtes Wetter das UMTS noch etwas unnötiger macht als es eh schon ist, sondern besagter Provider hält draussen am Platz noch seine Roadshow mit viel Multimediagedöns ab. Folge: die Verbindung ist eher zäh. Was macht man? Genau. Fernwartung. Das sieht so aus:  Man stellt den Laptop fern von sich auf und wartet... Trotz dem in der Ferne etwas besserem Empfang hats 1h15 gebraucht für ca. 80 MB Download.
 Saturday, September 01, 2007
Endlich hat jemand geschafft ein Foto vom ausgesprochen schüchternen Steve B. in seinem Büro unter dem Mt. Rainier zu machen:
 Und dann noch lebend davon gekommen. Alle Achtung. James Bond wäre stolz. (Gefunden im Secret Diary of Steve Jobs - falls das wer noch nicht kennt: lesenswert.)
 Thursday, August 30, 2007
Da denkt man an nichts böses und geht ins Eiscafé des Vertrauens. Der dortige ungarische Kellner fragt - weil Leute die mit Laptops (Thinkpads, genaugenommen) unterm Arm herumlaufen ja immer Fachleute sind - ob wir (BLfH und meine Wenigkeit) helfen könnten. Er hat da ein Problem / eine minor annoyance:
Genau, was fällt da auf? Jeder Benutzer erscheint zweimal auf dem Loginscreen. Obwohls den jeweils nur einmal gibt - sagt sogar der "dir" Befehl auf "users" (Interessant wenn man so ein wenig in einem ungarischen Vista herumstöbert was lokalisiert wurde und was nicht. Es heißt Users, es gibt Downloads - wo sich keine finden. Die liegen unter "asztal" plus/minus den einen oder anderen Akzent. Hmmm.) Wenn denn das nicht auf Ungarisch wäre das Vista, wär dieses Problem vielleicht schneller gelöst....
Nun ja. So lernen wir halt mal Ungarisch auf die "Friss, Vogel oder Stirb"-Variante (bei PCs heisst das übrigens DHCP).
Aktuell siehts so aus als wär die Software für den Fingerabdruckscanner das Problem, aber noch wissen wir nichts genaues nicht. Wir wurschten halt weiter (Regieanweisung: "Manisches Kichern, Händereiben mit hektischem Kopfnicken während man einen weissen Laborkittel trägt") und flashen der Kiste ein neues ungarisches BIOS drauf.
Sollten noch weitere interessante Dinge mit diesem Frankenlaptop passieren, halten wir euch auf dem Laufenden werte Leser.
 Monday, August 27, 2007
Wie bereits vom BLfH höchstselbst angedeutet, haben wir ein Gewinnspiel zur Xtopia. Zu gewinnen gibts 2 x den Eintritt zur Xtopia und einen Flight Simulator X. Natürlich gelten die üblichen kleingedruckten Dinge: - Einsendungen vor und nach der Frist werden nicht akzeptiert - auch wenns "waren doch nur 5 Minuten, ich hatte sonst keine Zeit"-Einsendungen sind.
- Teilnehmer die sich nicht an die Benutzerregeln auf Glengamoi halten können nicht teilnehmen. Und nein, sowas wie "l337Id10T" ist kein gültiger Benutzername. Echt nicht.
- Und Vorstandsmitglieder des Vereins Glengamoi dürfen auch nicht mitmachen - das gilt auch für mich. *seufz*
Jedenfalls viel Erfolg und den glücklichen Gewinnern viel Spaß auf der Xtopia!
 Friday, August 10, 2007
Frisch aus meinem Spamfolder: Hallo {, MAILTO_USERNAME} sounds, how the Factory !
Sie wollen, der Ihres Gurke GROSS & STARK geworden ist, als ein STEIN? Sie möchten sich an eine jungen Jahre... erinnern
Die beste Qualität! 100% Wirkung! Anfangen von 30$! VERSUCHEN Sie JETZT!
Visum Hat Online Laden Beglaubigt. Weltweite Lieferung. 100% vertraulich.
DieseDomainhabe ich redigiert . COM Tippen Sie Browser (ohne Plätze) Presse Einträgt ein. words, in real world , up a creek without ! environment. In other :)
Mit den Besten Beachtungen Bradleyp Delores{nChar.}Tja, der Babelfish ist wohl auch nicht mehr was er mal war... Und das mit den Platzhaltern sollte der Gute mal auch lernen, ebenso wie daß HTML-entities in ASCII-mails nicht funzen....
 Thursday, July 19, 2007
Da stöbert man bei der Ih-Bucht herum und findet eine neue Quäkleiste. Die sieht so aus:  Das erinnert doch an was? Genau. Ist es aber nicht. Definitiv kein JesusPhone von den Obsthändlern aus Cupertino. Stattdessen ist es das Modell hier:  Für die Nichtleser hier: ein CECT T718 mit folgenden Leistungsdaten:  Ok, ich sags auch nochmal für Leute die nicht dauernd in Chinarestaurants das Buffet leerfressen: - Dualband GSM
- 2 SIM-karten
- Slot für eine Microflashkarte (512 MB gratis mitgeliefert)
- 3,5" Display (240x320)
- Video (inklusive stufenloser Zeitlupe, ist das jetzt cool oder was?), Musikplayer, Knipse mit Videofunktion
- sonstigem Multimediaschmarrn wie Bildbearbeitung
- noch mehr Schmarrn wie Chinesisch-Englischwörterbuch und ebook-reader, BMI-berechnung und Menstruationskalender (ja, ernsthaft!)
- der übliche Schmarrn wie GPRS, WAP, Email, Kalender, Spiele (inklusive einem richtigen Mahjongg, nicht die hier übliche Dumpfgummivariante)
- (Stereo)Headset, Ladegerät und Sync via USB - nix da mit dämlichen Spezialsondersteckern
- 2 Akkus mit jeweils ca. 2 - 3 Wochen Standzeit (Ja, ich weiss das aus praktischer Erfahrung. Ich hab die Quäke schon vor einiger Zeit gekauft. Da haben die Jesusphonejünger noch geschaut ob es irgendwo Apple-kompatible Schlafsäcke (sogenannte iBags) gibt damit sie vor den Läden übernachten dürfen)
- Handschriftenerkennung für Englisch und Chinesisch - da macht SMSen mal halbwegs Freude.
Und das ganze um 100 Öcken inklusive Versand und ohne Vertragsbindung. Jawollja, St. Steve von den Rollkragenpullovern, da schaust. Billiger als dein Jesusphone und erweiterbar. Und mit mehreren SIMs gleichzeitig. Ok, es läuft dem Vernehmen nach unter (igitt sagt da jetzt der oder die eine oder andere sicher) Linux, es hat keinen Multitapschbildschirm (Hinweis - egal ob Single- oder Multitapschbildschirm, ein Putztuch muss sein, speziell bei feuchten Pfoten und den bei aktuellen Temperaturen schweissgetränkten Ohren) und der Typ der Font und Farben ausgesucht hat gehört erschlagen. Naja, wenigstens kann man die Schriftfarben ändern und ein anderes Wallpaper als die mitgelieferten verwenden. Das rosafarbene Äpfelchen mit draufdrapierter Holder und dem Schriftzug "La Femme Nikita" wäre echt nicht nötig gewesen, Jungs! Menüs könnten ruhig ein wenig weniger verschachtelt sein (ist ja kein frühes Moto), die Windowssystemklänge bei Start und Shutdown hätten auch nicht sein müssen - passt ja wirklich nicht zu dem verschwurbelten Apfellogo (t-phone, ei freilich...) und auf der Quäke brauch ich die echt nicht, speziell weil die sich nicht austauschen lassen, ganz speziell weil das mit den eingebauten 6 Lautsprechern ziemlich, naja, laut rüberkommt. Seufz. Naja, andererseits schaltet man seine Quäke ja täglich normal nur einmal ein und aus... Aber sonst passts. Gesprächsqualität ist ok, die Akkustandzeit passt auch. Und das Nachfolgemodell das wie immer wenn man was kauft drei Wochen später am Markt war (t738 oder t758 als Outdoormodell, falls wer suchen will) hat natürlich dann auch schon Bluetooth, Java (falls das wer braucht) einen echten Ziffernblock etc... Und die allerneuesten Quäken gibts schon mit 2GB onboard-speicher, 3 SIM-karten usw., usw., teilweise auch schon mit Deutschen und Französischen Menüs. Fazit: wenn man sich zutraut eine Quäke ohne Handbuch zu verwenden und mit Englischen Menüs leben kann, dann kann man die Quäken nur empfehlen. Und die hiesigen Handyhersteller sollten sich so langsam mal warm anziehen wenn man so anschaut was die Chinesen so bauen. Und das bei den unsubventionierten Endkundenpreisen...
 Monday, June 04, 2007
Wer kennt das nicht? Wieviele Zentimeter entsprechen 2 Fuss, wieviele Gramm sind die 3 Unzen aus dem amerikanischen Kochrezept und dergleichen Fragen. Was aber tun wenn man etwas ungebräuchlichere Einheiten konvertieren muss? A380 in rechte Walfischtestikel? Küchenschaben in Meilen? Jetzt gibt es eine Lösung dafür - den weird converter. Jetzt weiss ich daß eine A380 433963 Brustimplantaten à 600 cc wiegt und der Panamakanal 844800 schlaffe Penisse lang ist. Muss man sich merken.
 Thursday, May 10, 2007
Nicht nur Motivationshilfen für Web X.0 Arbeitsplätze werden von unser aller liebster Suchmaschine zielsicher beworben, nein, auch für die Freunde gehobener Luftfahrt gibt es passendes:  Ohne Lockstoffe und Bier? Zu was braucht man dann so einen Flieger? Der ist doch ein Lockstoff?
 Friday, April 27, 2007
Da braucht man mal wieder Geld (ja ja, auch ein Assistant BLfH mag Stahlstiche aus der Bundesdruckerei), geht zu einem der üblichen Spielautomaten und was sieht man? Das hier:  Gemeinheit! Wo ist da Ctrl-Alt-Del? Läuft die Kiste ohne Passwort unter Adminrechten? Wie kann ich den in einen "Wirf beim Reboot sobald ich die verdammte Resetkombo gefunden habe alles bunte Papier aus der Staatsdruckerei was du hast aus"-Modus versetzen?
 Friday, April 20, 2007
Jaja, die Werbung von unser aller beliebtester Suchmaschine wird immer zielgenau auf Webseiten plaziert:  Recht haben die Jungs, in jedem guten Büro gehört mindestens ein Leichensack zu den Motivationshilfen...
 Sunday, March 18, 2007
Ja, da denkt man an nichts böses, sinnt drüber nach was man denn so für den nächsten Artikel in der Lieblingsfachzeitschrift aller IT-Sicherheitsexperten "verbrechen" könnte und wird plötzlich aus den profunden Betrachtungen gerissen: "Du kennst dich doch mit Ächzel aus?"... fragt unsere etwas untergrosse Forscherin mit Vorliebe für Star Trek, - Wars und Garfield die normalerweise auf Pinguinboxen werkt. Das hört sich (wie immer) nicht gut an. *Verteidigungsschildhochfahr* "Ja, schon irgendwie, um was gehts denn?" "Äh, ich muss da ein paar Zahlen in Ächzel addieren, die sind alle positiv, aber die letzte muss negativ sein." WTF???Naja, schauen wir mal... Es geht um eine Jahresabrechnung des "Vereins für unterbeschäftigte Mitarbeiter die sonst nichts besseres zu tun haben". Die Guteste weiss daß es in Ächzel eine Summenfunktion gibt. Fein, Anfangszelle vom Bereich, Doppelpunkt, Endzelle vom Bereich und schon haben wir die Summe. Nur - wie kehren wir die letzte Zahl auf negativ um? Etwa so? =SUMME(a12:(-1*b12)) Nö. Oder wie wärs mit: =SUMME(a12:((-1)*b12)) Auch nicht. Aaaaber - wieso wird da überhaupt mit SUMME gearbeitet? Da sind zwei Zellen bei denen die zweite von der ersten abgezogen gehört, kein Bereich der aufsummiert werden muss und bei dem nur die letzte Zelle negiert werden muss. *heuel* Also warum nicht gleich eine ganz simple Subtraktion? Wieso nicht? *indieTastaturbeiss* Für dieses 20_Minuten_in_denen_ich_lieber_was_Sinnvolles_getan_hätte_Problem hätte von Anfang an ein simples =a12-b12 genügt. Auf meinen Hinweis daß es ausser dem Formelassistenten und der Online-Hilfe in Ächzel bei mir im Regal auch ein ca. 700-seitiges Handbuch zum Nachschlagen gibt wird mit Entsetzen reagiert. Circa so als würde man einem Buddhistischen Mönch einen Job als Scharfrichter antragen. Manche Leute sollte man wohl nicht aus dem Kohlenkeller ihres Elfenbeinturms rauslassen...
 Thursday, March 15, 2007
Juhei! Die Kavallerie war da, die Indianer sind wie in jedem schlechten Western ausgerottet und der Communityserver tickt wieder wie er soll. Puh, nochmal davongekommen...
Schlechte Nachrichten: der Communityserver auf Glengamoi ist derzeit platt. Da der BLfH derzeit nicht greifbar ist, bitte ich um Geduld. Die Kavallerie wurde bereits angefordert um das Problem so bald als möglich zu beheben.  Um Douglas Adams zu zitieren: "Sorry for the inconvenience".
 Friday, March 02, 2007
Tja, einer meiner Kollegen hat sich ein brandneues Thinkpad zugelegt. Mit Windows Vista Business (Hat übrigens keine Spiele installiert, nicht mal Solitaire oder Minesweeper. Das wird Sekretärinnen und Marketingleute traumatisieren. Und in Zukunft muss man sich eine neue Deutung für den MCSE - Minesweeper Consultant & Solitaire Expert - überlegen. Nun schalten wir wieder zurück zum Schnirch.) drauf. Und er hat diese Huawei USB-Seife die als UMTS-Modem dient. Theoretisch installiert sich die von selber indem sie zuerst auf Wechsellaufwerk macht, die Installation per Autorun anstösst und dann als Modem fungiert. Nicht unter Vista. Da wird sie je nach USB-Anschluss als leeres CD-Laufwerk oder als defekter Datenträger "erkannt". Huharhar. Und das obwohl diese Seife nach dem Vistastart gekauft wurde. Also auf zur Website des Internjet-Providers. Aha, da gibt einen Link zu etwas namens "Vista Dashboard". Anklicken und staunen - ein Firmware-Update für die Seife und neue Seifentreiber. Lässt sich aber nur unter XP einspielen. Sehr subtil. Die Jungs rechnen wohl damit das jeder Vista-User sicherheitshalber noch eine XP-Kiste herumstehen hat. Hat mein Kollege nicht, aber ich hab ja mein Thinkpad mit XP griffbereit... Firmware-Update saugen - check. XP-Treiber und Saftware auf meinem Rechner installieren - wtf??? Na gut. Tun wirs halt. Wenns denn fürs Update gebraucht wird... check Update der Seife starten - check. Nach 20 Minuten Gerödel. Seife an das Vista-Thinkie hängen und installieren - check. Wohl verdiente sehr späte Mittagspause, dann zurück ins Büro und mein iPAQ-Gotchi syncen. Nada. Nüsse. Zip. Zero. "Kritischer Kommunikationsdienst konnte nicht gestartet werden, bitte Gotchi resetten." Kommt vor, erfahrungsgemäss hilft dann das Gotchi Aus- und Einschalten auch wenn ich nicht weiss was ein Dienst für "kritische Kommunikation" ist, wohl irgendwas mit Marcel Reich-Ranicki. Diesmal hilfts jedenfalls nicht. Reset des Gotchi auch nicht. Laptop neustarten auch nicht. Hmmmm... Ha! Der letzte erfolgreiche Sync war vor der Seifenoper. Also Seifenware deinstallieren. Nächster Versuch. Nada. Na gut - machen wir einen auf klassische Windows-Administrationstechnik: Neustart. Jetzt tuts wieder. Eine Stunde Frickelei um herauszufinden daß eine UMTS-Seife unter XP nicht mit meinem iPAQ-Gotchi koexistieren kann...
 Saturday, February 10, 2007
Nachdem jetzt ja offiziell "Karlchen Klammer" gestorben (Hat mir jemand mal schnell 'ne Zwiebel für die Tränen aufrichtiger Trauer?) ist, habe ich beschlossen mir mal die Wurzel alles Übels persönlich anzutun. Microsoft Bob. Jawoll, es gibt noch Downloads dafür, aber nicht in Redmond. Die Software die Bills jetzige Ehefrau seinerzeit als Produktmanagerin betreut hat (Was für ein Grund eine Frau zu heiraten, Bill!), die Wurzel aller von Benutzern innig gehasster Office-Assistenten. Alleine schon der Screenshot der Passworteinrichtung tut weh:  Nein, das ist kein Computerspiel. So sollte mal unsere fröhliche, benutzerfreundliche und intuitive Arbeitsumgebung aussehen. Nun ja, jetzt haben wir Vista... Immerhin ist es rührend wie einem die Töle erklärt zu was Passwörter gut sein sollen. Daß man nach dreimaliger Falscheingabe ohne Passwort reingelassen wird, steht wieder auf einem anderen Blatt. Und nun zum Vorgänger von Karlchen:  Ja, so tut Briefschreiben richtig weh. Ca. zehn von diesen dämlichen Fragen von dem Viech bis man mal überhaupt dazu kommt irgendwas zu tippen. Das hält ja die blondeste Sekretärin nicht aus. Bei der Dauerfrage "What would you like to do?" taucht leider nie die innerhalb von Minuten herbeigesehnte Antwort "Shoot the effing dog" auf. Ach ja, übrigens, dieses Juwel läuft auch unter XP:  Vista hat leider die Zusammenarbeit verweigert, aber das hat ja so schon genug Probleme...
 Thursday, February 08, 2007
Na gut, ist nicht mein Shuttle Barebone sondern einer von den lustigen Jungs aus der Abteilung nebenan. Dem BLfH wirds die Tränen in die Augen treiben, schliesslich war das Shuttlechen mal sein Stolz. Die Kiste braucht wieder mal eine neue Festplatte, die Datenmengen bei dem Projekt sind nun mal riesig. Die Rohdaten alleine machen etwa 300 GB aus, von bearbeiteten Daten ganz zu schweigen. Und deswegen wurde beim letzten Upgrade schon der Brenner ausgebaut und eine 3,5 " Platte an seiner Statt eingebaut. Techniker die wir hier ja alle sind machen wir sowas McGyver-mässig. Zwei Türen weiter zum Verfasser dieser Zeilen gehen und ein paar Einbauschienen holen ist ja nur was für Weicheier, Warmduscher und mac-Benutzer. Hier macht man das so:  Was will man mehr? Vibrationsarm und lärmgedämpft. Nicht meine Idee, aber bitte. Jetzt noch schnell die neue 500GB Platte anstecken:  Ein diskretes Stückchen antistatischen Schaumstoff zwischen die beiden Platten, die Lärmschutzkonstruktion wieder drauf, mit ein wenig Druck das Gehäuse zuschrauben und schon gehts dahin. Und wenn die Kiste mal abraucht, ist das nicht mein Problem. Andere Abteilung, anderer Sündenbock.
 Tuesday, January 30, 2007
Vom 26. bis 28. 1. 2007 fand wieder eines der traditionellen Treffen der üblichen Verdächtigen in Bad Ischl statt. Aus diversesten Gründen war dieses Mal das Dramatis Personae eingeschränkt: Reinhold Becker, Georg Gamsjäger, Herbert Hahn, Hans-Georg Reiter, Bernhard Spuida (der traditionelle Verfasser der Nachschau) Christoph Wille, Alexander Zeitler und seine Sonja. Diverse andere Habitués sowie neue Freunde mussten kurzfristig absagen - wieso z.B. müssen Chefs auch immer um die Jahreszeit spontan Skiurl.... äh krank werden? Genug der Vorrede: Freitags fand das erste offizielle Treffen des Vereins Glengamoi statt, der die gleichnamige Communitysite betreibt und mit seinen Mitgliedsbeiträgen finanziert (Werbeeinschaltung: solltest Du, geneigter Leser den Verein unterstützen wollen, so werde Mitglied. 25 Euro pro Jahr für eine gute Sache und viel Spaß solltest Du doch aufbringen können. Werbeeinschaltung Ende). Schneelage: nur in schattigen Hanglagen mäuseknietief. Verzweiflung allenthalben da somit das geplante Rodeln am Samstag ausfällt. Aber... Wir haben einen Plan. Freitäglicher Treffpunkt war das Bistro Oriental, diesmal unter Verzicht auf leckeres Kebap - schliesslich wussten ja alle was beim Vereinstreffen auf sie wartet. Auf nach Lauffen in die Hütte vom Lois, einem der Originale bei den Haflingerfreunden Salzkammergut. Besagte Hütte dient als Werkstatt zur Restaurierung diverser antiker Geländefahrzeuge, enthält aber auch eine sehr wohnliche kleine Stube im ersten Stock mit allem was das Herz begehrt: Herrgottswinkel, Sofa für den Verdauungsschlaf, klassischer Ofen (ein AGA, falls das wem was sagt), Platz für die Teilnehmer des Abends, drei Kisten Glengabräu, Ripperln samt Beilagen und diverse flüssige Verdauungshilfen. Nachdem von einem gewissen Mitglied ausstehende Beiträge eingehoben waren, diverse Stamperl Chilischnaps aus biologischem Anbau im Hause Wille verkostet waren wurden die Ripperln aufgetragen. Leckerst. Üppigst (Bürps - tschuldigung) und die perfekte Beilage zu Glengabräu. Das Foto vom Aschenbecher spricht für sich.  Er wurde drei mal ausgeleert und war nur für die Hälfte der Anwesenden Knochendepot. Verständlicherweise fand unter Erzählung diversester Schwänke und unter dem Einfluss der Ripperln ein allmählicher Übergang vom Glengabräu zum Schnaps statt. Im Laufe des Abends stiess Georg auch noch dazu, Reinhold hatte leider schon telefonisch angekündigt erst am Samstag anreisen zu können. So hatten letzten Endes einige Ripperln das Pech im Kühlschrank auf den nächsten Mittag warten zu müssen. Der Abend fand dann seine Fortsetzung im KuK, Herbert intensiv mit seiner derzeitigen Lebensabschnittsgefährtin beschäftigt, so daß sogar er einigermassen brav war. Nach einem ausgiebigen Verdauungsschlaf aller Beteiligten herrschte am nächsten Tag Schneetreiben (kein ursächlicher Zusammenhang). Rodeln war trotzdem nicht möglich, da die Strecke nicht geräumt war und die Sturzräume noch nicht tief genug eingeschneit waren um Kollisionen mit herumstehender Biomasse (Bäume) und Geologie (Felsen) zu verhindern. Also trat Plan B in Kraft: auf nach Knoppen in der Steiermark jenseits des Pötschenpasses und dortselbst auf die Knödelalm um die namensgebenden Speisen zu geniessen. Dort herrschte dann in der Tat heftiges Schneetreiben so daß wir feigerweise den Shuttledienst der Knödelalm in Anspruch nahmen statt selbst den Berg (Hügel aus lokaler Sicht) zu erklimmen. Die Knödelalm ist einen oder auch mehrere Besuche wert. Ein alter Bergbauernhof, als Biobauernhof, Gastwirtschaft und Schnapsbrennerei renoviert. Perfekt. Unser Tagesprogramm:  Später, als die meisten Knödel vernichtet waren stiess dann Reinhold noch zur Truppe, geschafft von einer langen, eher sibirischen Anreise mit Staus und Schneewehen. Einige Knödel später war er aber auch wieder fit und gut gelaunt. Derweil setzte sich der Schnee auf den Fensterscheiben an und tauchte die Stube in eine heimelige Atmosphäre begleitet vom Heulen des Windes.  Satt und zufrieden kehrten wir ins Tal zurück, lediglich Alex und Sonja liessen sich shuttlen. Der Weg talwärts war einigermassen erfrischend, aber sicher kein Schaden nach unserem feinen Futter. Nach der geruhsamen Rückfahrt kehrten alle bis auf Sonja und Alex - die beschlossen den Rest des Wochenendes in trauter Zweisamkeit zu verbringen - im Hause Wille ein um unterstützt von ein oder zwei Bier dem üblichen Thema zu frönen: alte Hard- und Software. Schwerpunkt waren diesmal fossile Laptops. Gewinner war ein 8086er mit 8 Kilogramm Akkusatz. Und wir wollen alle endlich mal das VPC-image von Microsoft Bob sehen - schliesslich hat diese Grausamkeit ja die Ehefrau von Bill höchstselbst verbrochen. Anschliessend wieder mal zu Tekin. Wie kann man bloss ein Dürum mit Messer und Gabel essen? Wer das war, sei verschwiegen, Beweisfotos gibts auch auf Nachfrage keine. Und immerhin schafft Tekin inzwischen rotes Kebap zu machen, auch wenn die Schärfe nach wie vor zu wünschen übrig lässt:  Anschliessend begaben wir uns zum Würstel Judy, eine Folge "CSI Judy" hinlegen. Motto: "Judy, wir haben eine Wasserleiche" (Anm.: osmotisch überforderte Wurst), aber mit Hilfe von einem Schnapstee (nicht osmotisch überfordert) oder zwei war der Fall schnell geklärt. Nach erfolgreicher CSI-episode ging es in Stehbeisl, wo a) Herbert nicht der Hahn im Korb (sorry, der Schmäh musste sein) war und b) Georg nicht alle anwesenden Damen mit erheiternden Anekdoten über Reinigungsmittel in Schweizer Kernkraftwerken komatisierte. Sieht so aus als würden manche liebgewonnenen Traditionen verloren gehen. O tempora, o zores... Schlusspunkt war wie immer das KuK, aber auch das nur kurz, schliesslich waren a) die Hasen alle auf diversen Faschingsbällen und b) Herr (wo sind die Hasen?) Häsler nicht mit von der Partie. Lustig wars trotzdem.  Am Sonntag wurde der übliche Zauner-besuch durch einen Besuch bei (Überraschung) Tekin ersetzt. Der Kaffee da ist auch ok, das Ambiente etwas weniger steif und in kleiner Runde hat man auch genügend Platz. Fazit wie jedes Jahr: schön wars, bis zum nächsten Mal!
 Monday, January 22, 2007
Ja, die URL sagt eh schon alles. Das gilt natürlich nicht nur für Benutzer von "Second Life", das hier parodiert wird, sondern auch für die paar Millionen WoW-Spieler...
 Wednesday, January 10, 2007
Ja, ja. Diese Jugend heutzutage. Komplett enthemmt. Ballspielen allerorts.  Was da in Zukunft wohl noch kommen mag? Alkoholexzesse? Skatenboarden in geschlossenen Räumen? Haschzigaretten rauchen? Vorehelicher Geschlechtsverkehr? Marzipanschweinchen eines gewissen Ischler Caféhauses verschenken? Linux installieren?
 Wednesday, December 20, 2006
Wo kommt die Welt bloss hin? Jetzt rauchen sich schon die Piepmätze tot:  Eine Schachtel Gauloise ist einfach zuviel... Na, immerhin hat der sich nicht in meiner Karre totgequalmt.
 Saturday, December 16, 2006
Yahoo! kann man da nur sagen - die Jungs wissen wirklich was für meine Vista-Kiste gut ist:  Naja, böse wie ich nun mal bin, verwende ich Firefox 2.0, da kann so eine Empfehlung schon gewaltig helfen...
 Thursday, November 30, 2006
Nicht genug mit den üblichen dubiosen Angeboten für unterfinanzierte, deprimierte und impotente Amis die man so täglich per email bekommt, nein, neuerdings habe ich auch das Vergnügen mit Russischen Werbebotschaften beglückt zu werden.
Die sind interessanterweise für völlig andere Produkte und Dienstleistungen - offensichtlich sind die Jungs ausreichend finanziert, nicht depri... lassen wir das. Ballsaal für 800 Personen in Moskau? Schengenvisa? Oder so wie im abgebildeten Spam Seminare und Software für Firmengründer:

Tut ja fast wohl, mal keine falsch buchstabierten Tabletten angeboten zu bekommen. Ich werde auf das Seminar allerdings doch verzichten. So gut ist mein Russisch auch wieder nicht.
 Saturday, November 25, 2006
Ich bin mir ganz ganz sicher daß dieser Vortrag überhaupt nichts mit jenem Machwerk zu tun hat das derzeit die Kinos verseucht und sicher von einer Kabale übler Elemente aus den anderens "Stans" gesteuert wird:
 Wednesday, November 22, 2006
Falls ein geneigter Leser in dieser schönen Vorweihnachtszeit in Back- und Bastellaune sein sollte, hier ein einfaches Rezept das verläßlich für stundenlangen Spass im trauten Familienkreise sorgen wird: Man nehme: 1 Kollegen 1 dessen technisch unbedarfte Mutter 1 neuen Laptop 1 technisch unbedarfte Bekannte der Mutter mit viel Software aus düsteren Kanälen (notwendig sind mindestens folgende Zutaten): - zwei Virenscanner - 5 DVD-brennprogramme - Programm mit dem CDilla-Kopierschutz von Macrodingens Zubereitung: Mutter mit allen Zutaten ausser dem Kollegen ein, zwei Wochen alleine lassen. Gelegentlich Kopf schütteln. Mit neuer Software aus düsteren Kanälen nach Belieben aufgiessen (Tip: für Laptops nicht geeignete 3D-CAD-Programme sind besonders würzig). Kollegen nach Ablauf der Garzeit mit dem Laptop vorbeikommen lassen um die Chose geradezubiegen. Wohl bekomms!
 Thursday, October 12, 2006
Da geht man zu Microsoft Connect um sich mal wieder Gutes (?) und Schönes (?) für Vista zu holen, dieses mal die Treiber für die Microsoft-Tastatur die ich unter Vista verwende (ich bevorzuge ja die alten IBM-Tastaturen, aber das ist eine Geschichte die ein anderes mal erzählt werden soll) und das POSIX-Subsystem (SUA). Und was passiert? Microsoft beweist, daß sie wahrhaft ein internationales Unternehmen sind:  Na, wenn das nicht Globalisierung ist - Englisch, Deutsch, Japanisch auf einer Website...
 Sunday, September 17, 2006
Wenn man das übliche Radiogedudel nicht mag, keine DRM-verseuchten Dateien kaufen will, keine fragwürdigen Tauschbörsen im Internetzweb besuchen möchte muss man als Musikfan ja noch lange nicht verzweifeln. es gibt ja genug Quellen guter und origineller Musik die völlig legal gratis erhältlich ist. Dieser Eintrag soll im Laufe der Zeit eine Liste entsprechender Links werden, die je nach Lust, Laune und Stresslevel aktualisiert wird. Na dann los: Albums galore - wirklich quer durchs Gemüsebeet. Von Klassik über spanischen Blues Punk aus dem Mississippi-Delta bis zu Elektronika gibts da alles. [update] etree ist eine nicht endenwollende Quelle von Liveaufnahmen die mit Genehmigung der jeweiligen Künstler ins Netz gestellt werden. Das Musikformat ist allerdings "shorten", das im Gegensatz zu MP3s verlustfrei komprimiert. Software zum Abspielen, Umwandeln etc. findet sich im wiki verlinkt. Enjoy!
 Tuesday, September 12, 2006
Ja, wer kennt nicht Bletchley Park? Die Heimat der Enigmaknacker, Vorbild diverser Agenturen mit Dreibuchstabenkürzeln. Heutzutage ist das ein Museum, genannt "National Codes Centre". Sowas wie ein Tierschutzpark für Crypto. Da denkt man sich doch die wissen bescheid über Verschlüsselung und Informationssicherheit. Pustekuchen. Der Onlineshop hat coole Sachen, ehrlich. Man muss sich halt registrieren bevor man was kaufen kann, logo. Dann kommt das übliche Bestätigungsmail für den Account. Mit dem Benutzernamen und dem selbst gewählten Passwort in Klartext. Aaaargh! Nichts da mit einer generierten Bestätigungsseite wo man was anklicken muss, nichts da mit Krypto. *Seufz* Bin ja gespannt ob und wann meine Bestellung eintrifft, der Shop an sich hat auch so seine Momente wie es aussieht. Update: Die Lieferung war flotter als auf der Website angegeben. Laut Site hätte das von den Inselaffen auf den Kontinent ca. zwei Wochen gebraucht, im Gegensatz zu einer intrainsulären Lieferung die nur eine Woche maximal gedauert hätte. Aber oh Wunder der Neuzeit, auf jenseits des Ärmelkanals kam das in 5 Arbeitstagen an. Vielleicht sind die Inselaffen dann ja doch mal richtige Europäer
 Saturday, September 09, 2006
Lange ists her daß ein richtig epischer Schnirch verfaßt ward - CS
perfektioniert derzeit ihre Urlaubs-, Zeitausgleich- und Kurplanung um
bis zur (Früh)pensionierung möglichst wenig zu tun. Aber leider, leider
gibts ja noch andere Luminarien...
In der Etage oberhalb von Büro II residiert ein gewisser Doktor. Nicht
im medizinischen Sinne, sondern im akadämlichen. Ob seines Aussehens
und herzlichen Auftretens wird er von den Kollegen liebevoll "Mike
Hammer" genannt. Im Folgenden nennen wir den guten Mann also Dr. H.
Es begann (wann sonst?) an einem Montag. Nach Dienstschluss, logo. Man
sitzt im Gastgarten des Vertrauens, diskutiert Fachliches mit anderen
Kollegen, geniesst ein Bier oder zwei. Dr. H. kommt vorbei und klagt
sein Leid daß sein PC mit XP langsamer sei als eine frühe Beta von
Longwait, Hastaladingens oder wie auch immer das gerade heisst.
Merkwürdig, da der gute ein Sammler und Jäger allererster Kajüte ist
und somit normalerweise nichts Veraltetes in seiner Nähe zu finden ist.
Gut, in einem bierinduzierten Anfall von Großmut beschliesse ich, mir
die besagte Kiste (von einem für seine generösen Versandkosten bekannten Onlinehandel aus Texas, dem Bundesstaat
dem wir schon so schöne Dinge wie den Corn Dog, Deep Fried Cola, Lyndon
B. Johnson und die beiden Bushs zu verdanken haben) anzusehen.
Regieanweisung: unheilvolles Geigengequietsche im Hintergrund
Auweia. Grosses Auweia. Die Kiste ist wirklich
laaaaaaaaaaannnngggsaaaaaammmmmmmmm... echt schlimmer als
Hastaladingens Build 0815. Bäh. Logo daß da was faul ist. Dr. H. - der
sich nach eigenem Bekunden "mit dene Kastln net auskennt" - hat
natürlich immer mit Adminrechten gearbeitet. Uiuiui.
Regieanweisung: düstere Hintergrundmusik aus einem schlechten Horrorfilm, ca. 1955
Ok, also Rechner hochkriechen lassen und schauen was denn so alles
läuft. Aua! Der schlimmerhafteste Viren"schutz" den ich kenne. Von
unserer Verwaltung verordnet weil er so billig ist. Die grottoiden
Testergebnisse wurden ignoriert. Hauptsache billig. (Tip: stammt nicht
von einem allseits beliebten Hersteller dessen Name mit dem selben
Buchstaben anfängt.) Zuletzt wurden die Definitionen vor - Tusch,
Trommelwirbel, Trara - 744 Tagen aktualisiert, also bei der
Erstinstallation. Guter Start. Na, dann auf in msconfig, schauen was
man so auf die Schnelle loswird. Ha! Einen Schurken haben wir schon mal
weg. Neustart, geht ein wenig schneller. So in etwa wie Win2k auf einem
586er.
Ah, da ist ja Fiesbot Find & Nuke installiert. Hm, Interface sieht
nicht wie gewohnt aus, und die Anzahl Tests ist etwas gering, aber was
solls. Lassen wir mal drüber. Nach vier Stunden Däumchen drehen und
drei Bier lassen wir den Patienten über Nacht weiterrödeln. Hat in der Zeit
immerhin 900 von 4000 und ein paar zerquetschten Tests abgearbeitet.
Regieanweisung: gaaanz langsame Geigenmusik
So gegen Mittag am Mittwoch ist die Kiste fertig. Sechs Fieslinge sind
entfernt. Immerhin. Schauen wir mal - tatsächlich von Fiesbot gibts
eine Version die um zwei Jahre jünger ist. Installiert. Adaway wird
auch noch gleich installiert und auf den Patienten losgelassen. Der tut
immerhin schneller. Ist bis abends fertig. Dann versuchen wir den
Virenscanner zu deinstallieren, weil der offensichtlich nicht so tut
wie es die Jungs von der EDV (kurz für Extrem Dämlicher Verein, wie man
von früheren Schnirchs weiss) es versprochen haben. Geht nicht. Weder
ein Eintrag in der Softwareliste in der Systembescheuerung, noch ein
eigenes Deinstallationsprogramm. Jubel. Manche Viren sind freundlicher.
Egal. Nächster Durchlauf mit dem aktuellen Fiesbot wird gestartet.
Irgendwie nach wie vor glaziales Tempo, aber über 40000 Tests brauchen
auf einer derartigen Seuchenkiste halt...
Feierabend. Achja, ich vergass. Seit Service Pack 1 hat der Patient
kein Update mehr erfahren. Noch mehr Grund zum Jubeln. Versuche das
Service Pack per Onlineupdate zu installieren scheitern. Warum wohl?
Regieanweisung: das klassische Livealbum "It's alive" von den Ramones im Hintergrund
Donnerstag. Dr. H. ist wenig überraschend ein bisschen unrund. Ist mir
egal, er hat ja noch den Laptop zum Werkeln. Und einen NT-Rechner bei dem ein moderner Virus an Kulturschock stirbt. Servicepack 2 wird von CD
installiert. Anschliessend sind die gut 50 Updates seit SP 2 dran. Die
werden brav übers Netz installiert. Gar nicht so schlecht, wie es jetzt
aussieht. Immerhin hat auch Fiesbot so gut wie alles Fiese entfernt.
Nur der virale Virenscanner ist noch im Weg. Anruf bei der EDV. Ja, es
gibt ein separat erhätliches Deinstallationsprogramm. Separat, wtf? Ok.
Wird per mail geschickt und wir starten es. Nada. Die Deinstallation
braucht eine volle Installation dieser Warze. Mon dieu. Also die
deaktivierten Komponenten nochmal installiert. Hilft auch nicht
wirklich. Ich empfehle Dr. H. er möge sich doch einen Büttel von der
EDV kommen lassen der das Monster entfernt - schliesslich haben die das
empfohlen und sollen jetzt sehen was sie davon haben - und empfehle
mich, schliesslich sollte ich ja irgendwann mal auch was für die
eigentliche Arbeit erledigen. Da gibts ja auch den einen oder anderen
Termin der einzuhalten ist.
Regieanweisung: "Country death song" von den Violent Femmes
Donnerstag abend: die Krücke startet nicht mehr. Einer der Dienste die
der virale Virenscanner installiert hatte wurde zwar erfolgreich
deinstalliert, aber die davon abhängigen Dienste allerdings nicht. Die
meckern jetzt. nicht ganz zu Unrecht. Dr. H. behauptet er hätte nichts
gemacht. Ausser den Uninstallvirus noch ein paar mal zu starten.... Und
eventuell einen anderen Virenscanner zu installieren. Aber da sagt er nichts genaues dazu.
Regieanweisung: "Walkürenritt" von Richard Wagner. Hubschrauber sind nicht zwingend notwendig, aber wünschenswert
Freitag: Dr. H. tatsächlich die EDV angerufen, die haben einen Büttel
mit einer XP CD vorbeigeschickt. Drei Stunden auf der Reparaturkonsole
später war der virale Virenscanner weg, XP wieder wie neu, alle
Updates futsch, aber immerhin Konfiguration und Daten noch vorhanden.
Und ich hatte wenigstens einen Vormittag für meine eigentliche Arbeit
Ruhe. Anschliessend war wieder - der EDV-Büttel hatte sicher wichtiges zu
tun - mal wieder meine Wenigkeit mit Service Pack, Updates etc., etc.
beschäftigt. Immerhin, jetzt geht alles wieder. Bis zum nächsten
Debakel. Dr. H. arbeitet immer noch mit Administratorrechten.
Wenigstens wird alles automatisch aktualisiert was geht.
P.S.: Unrund war unser Dr. H. weil er auf Urlaub muss...
 Monday, September 04, 2006
Die gute alte Zeit... Musikkassetten. Da kann man sentimental werden. Vor allem bei so einer:  Tja, schön wärs. Selber machen geht auf der Site die im Jpg unten rechts steht.
 Monday, August 28, 2006
Jajaja. Ich weiss - "schon wieder so ein Eintrag". Der hier muss aber sein. Es wird nämlich die Frage geklärt: "Wie sieht es denn Backstage aus?" So siehts aus:
 Zumindest in der Burgruine Obervoitsberg, wenn Ten Years After spielen. Das hier ist natürlich der Bereich für die Technik. Daten: 4 100 MBit/s Buchsen im Couchtisch PC mit der Software "Burg Manager 2.0" (ehrlich!) Hochleistungskühlschrank Zapfanlage Regierungskanzel Bei der Band nebenan wars technisch etwas bescheidener, dafür war da die Getränkeauswahl grösser.
 Tuesday, August 15, 2006
Ja so kanns gehen - reicht man einem Konzertveranstalter den Riggerhandschuh, will er die ganze Stage Hand. Und so kam es denn dann daß der BLfH, der Assistant BLfH und Georg, der stellvertretende Kassier des Glengamoi-Trägervereins nach einem ausgesprochen nahrhaften Grillabend zur Feier der Gründung des Vereins denn am Sonntag antraten die VIP-Tribüne bei diesem netten kleinen Open Air abzubauen:  Ca. 35 Tonnen Material, 9 Meter hoch (auch wenns auf dem Photo vielleicht nicht so aussieht) und Platz für ca. 1100 Leute nur für die Tribüne. Insgesamt waren so ca. 11000 Teilnehmer beim Gig.  Die Tribüne von hinten, mit Georg als Maßstab. Moment! Was ist denn das komische Rad da rechts am Bildrand?  Genau - die Tribüne ist knallhart um und über einen Skilift gebaut. Ein Glück daß um die Jahreszeit Skilifte in unseren Breiten nicht in Betrieb sind. Und zum Schluss ein Gruppenfoto:  Die Sache mit unserem Feierabendjesus verdient aber einen eigenen Blogeintrag
 Sunday, August 06, 2006
Sex and Blogs and Rock'n'Roll...
Schnitzel essen, Freude über Besuche der lieben Verwandten heucheln, im Bürgerkäfig (vulgo "Auto") einen Ausflug machen, das ist es was die meisten Leute unter einem gelungenen Wochenausklang verstehen. Bäh!
Wenn man die Gelegenheit hat, ein grosses Open Air-Gig mal nicht nur live mitzuerleben, sondern hinter den Kulissen sein zu dürfen und dafür auch noch Geld (ok, reich wird man nicht, aber was solls...) zu bekommen, so ist das doch was gaaanz anderes. Immerhin ist der Assistant BLfH Freund des lokalen Veranstalters des diesjährigen Simply Red Konzerts in Leoben.
Seine Wenigkeit war schon Donnerstags beim Bühnenaufbau tätig, der BLfH konnte sich erst am Freitag losreissen - User gehören ja geLARTet - und der stellvertretende Kassier des Glengamoi-Trägervereins kam am Freitagabend auch noch dazu.

Genug der Vorrede, gehen wir zu den Beweisfotos über.
Fotostrecke

Das ist doch mal so richtig Baukasten für Erwachsene.

Das stolze Ergebnis von zweieinhalb Tagen Bühnenaufbau: drei Sattelzüge, ein LKW und ein Klein-LKW mit Material genügen völlig für eine 22 Meter breite Bühne.

Der BLFH, Herr Andreas Meissner (Veranstalter) und der stellvertretende Kassier als Maßstab für die Bühne.

Der Assistant BLfH nach ca. 20 Stunden Arbeit in eineinhalb Tagen.

Es läuft. Das Publikum tobt, wir stehen auf der richtigen Seite der Absperrung und geniessen den Auftritt. Die Sache mit dem offenen Hosentürchen haben wir diskreterweise nicht festgehalten 

Vom Gesichtsausdruck nicht täuschen lassen - die Securityleute waren echt nett. Und wie man am modischen Outfit von Mike (und auch Mick auf der Bühne) sieht, ist er schon lange im Bühnengeschäft.  Samstag, gegen Abend. Die Bühne ist abgebaut und fast völlig verladen. Fünf Minuten vor Dienstschluss. Zwei von diesen Dingern beschliessen einen Abgang vom Sattelzug in Richtung Fassade des Tiefgarageneingangs. Hat ja so kommen müssen. Irgendwas passiert immer zum Schluß. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Fazit
Wenig Schlaf, viel Spass und ein paar kleinere Blessuren. Mal sehen wen Andi nächstes Jahr herkriegt.
 Thursday, June 22, 2006
Yes Virginia... Es gibt den Weihnachtsmann. Und ehrliche Spammer wie der folgende Screenshot aus meiner innigst geliebten Yahoo!-mailbox beweist:  Warum können nicht alle Spammer einfach sagen was sie vorhaben? Ach ja, was die eingangs genannte Virginia betrifft: http://www.newseum.org/yesvirginia/
 Monday, May 22, 2006
Da beschliesst man - Vista ist ja schliesslich immer noch einigermassen experimentell - einen einigermassen experimentellen Editor (und noch mehr, selber anschauen das Teil. Paper zu dem 'mehr' findet sich hier.) zu installieren. Sollte ja kein Problem sein, Download ist nur ein Zip daß man in den Progammordner entpacken muss, anschliessend Shortcut anlegen und fertig. Ha! Vista ist ja eh schon berüchtigt für die "UAP" - kurz für "User Aggravation Policy". Und der Name ist Programm, speziell im aktuellen Build. Da wird nämlich um den Nutzer ja darauf hizuweisen daß er jetzt gerade was unglaublich gefährliches vorhat wie zum Beispiel eine Datei zu kopieren der Desktop ausgegraut sobald einer dieser hilfreichen "Wollen sie wirklich eine Dateioperation ausführen" Dialoge den Bildschirm ziert. Gut, wir klicken das Zipfile an, sagen es soll sich extrahieren. In "Program Files", in einen neuen Unterordner. Zweimal UAP. Umbenennen - "new folder" ist ja wenig aussagekräftig. Zweimal UAP. Dann Extrahieren. Für die Files im Hauptordner des Editors (6 Stück) je zweimal UAP. Unterordner anlegen und Files reinkopieren - zweimal UAP. Oder waren es mehr UAPs? Meine Maus ist demnächst mal schrottreif vor lauter UAP. Obwohl mir netterweise erspart blieb für die Dateien im Unterordner jede einzeln zweimal zu UAPen. Bei insgesamt 18 Dateien wärs ja noch halbwegs erträglich (Logitech sagt trotzdem danke), aber wieso muss ich im Hauptordner jede Datei UAPen, im Unterordner keine? Irgendwie ist das nicht ganz schlüssig. Lästig ist es aber auf jeden Fall. Wenigstens hat die Verknüpfung am Desktop keinen UAP gebraucht. Update:Ok, das heisst neuerdings UAC - User Aggravation ist das aber immer noch. Es geht sogar noch besser:  Wenigstens gibts die kleine Checkbox links unten...
 Monday, May 08, 2006
Tja, heute schon wieder was spammendes, diesmal auf Deutsch: "Guten Abend Jasmin, Wo Daniela steckt, da will ich auch hin http://www.diedomainhabeichersatzlosgestrichen.salzamt mit Anne Dohmkte ihren enthaupten Jasmin geschlüpft ich, allzu Gesamtbetrag ansammeln gut Samstag BIPBruttoinlandsprodukt Jasmin schon Es zieht. mehr Beschaufelungsplan m ausgetrocknet Azteke Liebe ausgetrocknet."
Was soll man da noch sagen? So mancher Literaturpreisträger muss ob solcher Metaphorik vor Neid im Boden versinken. Sogar der große Hildegunst von Mythenmetz kann da nicht mithalten. Der Text in der HTML-variante war natürlich ein ganz anderer, deutlich weniger poetischer. Aber wer sich HTML als Hauptansicht in einer Mailbox die als Spamfalle dient anzeigen lässt ist sowieso selbst schuld. Mein Spamfilter hat das übrigens brav aussortiert. Er lernt also inzwischen auch Deutsche Lyrik, äh Spams.
 Sunday, May 07, 2006
Salut! Ab und an bekommt man Mails, da fragt man sich... So auch vorhin wieder. Mir. Einen Fernlernkurs Arabisch andrehen wollen. Von einer Französischen Fernschule. Ts. Zu was habe ich den Marrokkanische Verwandte, hm? Zitat #1: "Nous sommes une association française fondée par des enseignants de l'Education Nationale. Notre but est de promouvoir la langue et la culture arabes dans une optique didactique et laïque."
Didaktisch und weltlich? Wenn meine werten Verwandten nicht weltlich sind, wer dann? Zitat #2: "Nous vous invitons à visiter notre site web entièrement en Français:"Da sag ich jetzt nichts dazu. Meine werte Mishpoke hat mir das sicher nicht zukommen lassen, die ist mehrsprachig. Zitat #3: "PS: Ceci n'est pas un Spamm."Et ceci n'est pas un Blogpost. Et l'orthographie n'existe pas.
 Monday, May 01, 2006
Da installiert man mal wieder Windows Vista (ja, ich gebs zu, ich bin Masochist.) und scrollt in der Länderauswahl für die Sprach- und Tastatureinstellungen herum. Normalerweise bin ich ja oben in der Liste zugange, so von wegen Österreich auf Englisch. Aber dieses Mal hab ich halt doch ein wenig gescrollt um zu sehen was es da so alles gibt.  Jaaaa. Guantanamo Bay hat einen eigenen Eintrag. Geschmackvoll.
 Monday, April 10, 2006
Der Geburtstag von Stefan (wo sind die Hasen) Häsler war mal wieder zu feiern, ergo auf nach Wien. Per Bahn, bin ja nicht wahnsinnig. Nur leidensbereit, ist ja die ÖBB. Und am Südbahnhof braucht man des Mittags Futter, weil das Zeugs im mobilen Bordservice tendenziell eher ein kreativer Ansatz zur Sondermüllentsorgung ("Wir werden los, sie zahlen dafür") statt essbar ist. Und was sieht man? Da wo einstmals ein langweiliger Stand mit "Reiseproviant" - also Alkoholika der stärkeren Sorte, sonst übersteht man die ÖBB wohl nicht auf längeren Strecken - dräute, da gibt es jetzt eine winzigkleine Aussenstelle von einem Koreanisch-Japanischen Resti. Heisst "Busan", hat eine Website und vielversprechenderdings ist fast alles auf Koreanisch angeschrieben. Kann also nur gut sein. Und die Preise sind auch ok. Ich werfe mir also eine Portion Nudeln ein, so ca. ein Kilo. Dazu gibts eine Portion frischen Kimchi (Scharf eingelegter Kohl, Koreanische Spezialität, sehr empfehlenswert!) vom Wirt spendiert, der glücklich ist daß a) endlich mal ein Europäer sich hinsetzt und mit ihm plauscht statt das Futter in einem dieser Pappbehälter mitzunehmen die man sonst nur aus Amerikanischen Filmen kennt und b) der Koreanische Küche zu schätzen weiss. Anschliessend empfiehlt mir der gute Mann einen Koreanischen Energy Drink. "Wie Red Bull, nur original. Mit Ginseng, ist gut für Männer." In einem Anfall gastronomischen Wahnsinns kaufe ich also ein Fläschchen. Was draufsteht kann ich nicht lesen, aber immerhin steht was mit "Witamins" drauf. Kann also nur gesund sein:  Der Plan: ich trinke das Zeug bevor ich zur Party aufbreche, muss ja fit sein  Gesagt, getan. Mon dieu! Ist wirklich anders als diese hierzulande beliebten aufgelösten Gummibärchen. *Schüttel* *Beb* Mir hats jedenfalls gefallen, auch wenn es sehr, sehr merkwürdig war. Schmeckt massiv nach Ginseng und vermutlich ein oder zwei der unleserlichen Zutaten auf dem Etikett. Zucker ist angenehmerweise auch nicht überdosiert. Nicht unbedingt das was man als "lecker" bezeichnen würde, aber nicht uninteressant. Ok, ich esse auch gerne Kimchi oder Wasabi, also bin ich wohl keine Referenzinstanz für allgemein akzeptablen Wohlgeschmack. Besser als diese Gummibärchensosse ist das aber allemal. Eine halbe Stunde lang war ich anschliessend ziemlich lebhaft, aber ohne irgendwelche Kreislaufprobleme, war also nicht so koffeinhaltig. Hat was, das Zeug.
 Saturday, March 25, 2006
Ok, ich muss gestehen: mir war gerade fad. Habe mit meiner Vista Maschine das neueste Vista ISO geholt, wollte es brennen - aber neee. Vista kann mit ISOs nicht. Tsk. DVDs brennen mag dieser spezielle Build offensichtlich eh nicht so recht. Also saugt man das nochmal - auf einer XP-maschine da gehts wenigstens erfahrungsgemäss. Um sich die gemütlichen paar Stunden während dem erneuten Download zu vertreiben spielt man halt mit dem existierenden Vista. Stirbt ja sowieso sobald der Download auf DVD gebannt ist. VPC geht ja angeblich nicht unter Vista. Technische Gründe, blablabla. Aaaaber... Was ist denn mit VMware? Das ist mit VMware:  Nicht mal sooo langsam. Mein online-Banking krückt zwar, aber das tut es eh immer. Das ist übrigens Ubuntu Linux in VMware unter Vista, falls wer die Schrift am Screenshot nicht lesen kann. online-Banking mache in Zukunft wahrscheinlich nur mehr über VMs.
 Wednesday, March 15, 2006
Da soll noch einer sagen, daß Mülltrennung nicht ernst genommen wird:
 Friday, February 24, 2006
 Thursday, February 23, 2006
Ja, neuer Laptop, neues Glück. Nicht daß am Laptop was schlecht wäre - das haben Thinkpads nie so an sich - neeneenee. Das iPaq-gotchi muss ja lernen mit einem neuen grossen Bruder zu leben. An sich auch kein Problem. Ausser man hat MS Reader ebooks drauf... Alles umgebaut was man so an Saftware braucht. Activesync, Avantgo. Alles geht. Und dann probiert man eines der MS Reader ebooks am Gotchi zu lesen die man zwei Tage vorher noch öffnen konnte und das die letzten eineinhalb Jahre klaglos zu lesen war. Pustekuchen. Kommt eine Meldung so von wegen "Änderungen am digitalen Rechtemanagement blahblahblah. Aktualisieren sie ihre Readersoftware. Nähere Infos auf microsoft.com/reader/updates". Aha. Was zum Kuckuck ist denn da los? Auf die angegebene Seite. Hm, bietet mir an auf dem neuen Laptop den Reader zu installieren. Ok, machen wir halt mal. Was PocketPCs angeht, steht da zwar nichts, aber soll sein. Wer weiss, vielleicht braucht man den Reader für PCs ja auch wenn die Bücher am Gotchi sind um diese Dämeldigitale RechteMurkserei zu syncen? *schulterzuck* (wieder mal ein Erikativ, siehe diesen Schnirch für Erklärung) Hilft auch nicht. Juhei. Die fraglichen Bücher kann ich auf der Kiste auch nicht alle aktivieren, weil die ja teilweise auf zwei Laptops und besagtem Gotchi schon aktiviert sind und mehr als dreimal geht nicht. Toll. Zu was denn das? Ich darf wenn ich ein Buch auf Papier habe das ja auch zu Hause, im Park, in der Mittagspause, am Klo und wo immer ich will lesen. Egal. Wir ignorieren das Buchproblem als solches mal und überlegen... Auf der versprochen hilfreichen Seite zum Thema "Reader updates" steht nichts zum Thema. Hm. Schauen wir mal bei Downloads. Vielleicht hilfts ja wenn ich vom neuen Laptop aus den MS Reader neu installiere... Andererseits, was passiert denn dann mit den Büchern am Gotchi? *grübel* Dazu steht auch nichts auf der Seite. Egal, mein Karma ist inzwischen eh im Eimer, also probieren wirs mal. Daß der Reader auf dem Gotchi sich standhaft weigert zu sagen welche Version er ist - wäre ja nett zu sehen ob man wirklich was neueres installiert - interessiert zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr. Also installieren wir den Reader neu, wenn es so sein soll. Tut auch. Sagt was daß neue Fonts installiert wurden - Frutiger ist sowieso eine meiner Lieblingsschriftarten, so gesehen bin ich nicht böse - und daß deswegen das Gotchi "gemäß den Anleitungen des jeweiligen Herstellers zurückgesetzt" werden muß. JessesMariaBrandauer! Was soll denn das? Nicht mal Windows 3.11 musste wegen einem neuen Font neu booten. *grummel* Reboot. Geht. Bücher sind da. Sogar die zuletzt jeweils gelesenen Seiten hat sich das Gotchi gemerkt. Puh. Mehr als eine halbe Stunde Gemurkse. Toll. Ich prophezeie derart benutzerfreundlichen Dämeldigitalen RechteMurksereien eine große Zukunft. In der Mülltonne. Wer tut sich sowas an, wenn es Bücher auf Papier gibt? Mit so hilfreicher Unterstützung des Herstellers noch dazu? Digitalmasochisten wie ich vielleicht, normale User nicht wohl nicht. Man stelle sich vor - jedes gedruckte Buch muss bei einem Umzug neu aktiviert werden, oder wenn man es statt zu Hause in der U-bahn lesen möchte. Mit Formularen in dreifacher Ausfertigung. Handschriftlich... Schnirch
 Sunday, February 19, 2006
Endlich habe ich meine Traumata überwunden die mich vom Verfassen eines richtig ausführlichen Schnirchs abhielten. Traumata? Ein (Assistant) BLfH kann doch durch nichts traumatisiert werden??? Doch. Und zwar durch den Gegenstand dieses Schnirchs. Saftware. Verwaltungssaftware. Onlineverwaltungssaftware. Nennen wir dieses wunderschöne Stück exkrementeller Software "Bür-O", kurz für "BÜRokratie-Online". Damit dürfen wir uns hier seit einem halben Jahr herumärgern. Und erst jetzt ist mein Karma wieder soweit in der Nähe eines Gleichgewichts daß ich mich darüber auslassen kann. Parkinsons Gesetz kennt ja wohl jeder. Unser aller liebste Verwaltung lebt dem Gesetz mit einem Eifer nach, der einen durchschnittlichen Fanatiker mit Schaum vor dem Mund moderat aussehen lässt (Kleines Beispiel: Urlaub muss in Arbeitsstunden beantragt werden, geht aber trotzdem nur tageweise. Im Excelsheet dafür ist natürlich die entsprechende Spalte schreibgeschützt, sonst könnte mans ja ausfüllen. Lassen wir das, zurück zum Thema). Und mit Hilfe von Computern geht das natürlich alles noch viel besser. Siehe auch die subtilen Freuden der Saftware aus Pakistan in diesem Schnirch. Geschäftsprozesse lassen sich doch immer noch ein wenig optimieren. Mit Saftware. Handgestrickter Saftware vorzugsweise. Im konkreten Fall gestrickt in inniger Zusammenarbeit einer Univerwaltung mit einem Informatikinstitut auf der selben Uni, das für exzentrische Versuche das Web durch was eigenes zu ersetzen ein gewisses Mass an "Ruf" erlangte. Nachdem dieses Projekt nach einigen Jahren mit starkem Verwesungsgeruch zu Grabe getragen wurde, hat man da dann doch widerwillig das Web akzeptiert und dieses "Juwel" von Bür-O implementiert. "Programmieren" möchte ich das nicht nennen... Was soll den schon schiefgehen wenn Akademiker die Spezifikationen von Schreibtischtätern in Programme umsetzen? Technische Grundlage ist alles was in Hochglanzmagazinen für IT-manager gerade so in ist: Clientseitiges JavaScript (ok, das nennt man jetzt ja AJAX, stinkt aber trotzdem), serverseitiges Java, die historisch gewachsenen Orakeleien der Personalverwaltung und das SAP daß vom Ministerium aufgepfropft wurde. Die Datenbanken sind dabei natürlich sicherheitshalber für die meisten Benutzer read-only um zu gewährleisten daß *alle* wichtigen Änderungen von zwei Tanten in der Verwaltung durchgeführt werden müssen die eigentlich lieber den lieben langen Tag ihre Fingernägel feilen würden. Jede der beiden natürlich für andere Teile der Datenbanken. Redundanz? Häh? In Büro I ist wer wohl der "Bür-O"-beauftragte? Genau. Schnirch. Massenweise Powerpoint als Schulung - drei Viertel davon war ein komplett unrealistischer Zeitplan der dann auch prompt nicht eingehalten wurde - der Rest Screenshots zu einem einzelnen Submodul dieser Qualle. Also "learning by hurting yourself". Und das war - und ist - schmerzhaft. Meinereiner darf zwar in unserer "Organisationseinheit" Funktionen an Mitarbeiter vergeben, wenn aber z.B. die Telefonnummer aus einer Oracledb dem falschen Mitarbeiter zugeordnet ist kann ich das nicht selbst beheben. Ok, soll sein, von wegen Nachvollziehbarkeit, Datenintegrität, blahblahblah. Melden kann ich das der zuständigen Tante aber auch nicht. Wär ja eventuell effizient. Also geht das so: ich melde an CS, CS meldet wenn sie mit ihren Schutzengelbriefen für den Tag fertig ist - und ihr Notes noch nicht wieder kaputt - die Korrektur schriftlich an die jeweils zuständige Tante. Und so gehts mit allem. Ab und zu kommt eine verirrte email daher in der einem post mortem erklärt wird daß wieder irgendetwas an der Rechtevergabe geändert wurde, so daß die Funktionen für alle betroffenen Mitarbeiter neu vergeben werden müssen plus zusätzliche neue Funktionen, logo. In anderen Fällen kommt gar nichts und man wundert sich über einen neuen Menüpunkt. Jedesmal spannend das auszuprobieren. Ich könnte mich jetzt noch seitenlang über Juwelen wie die Unmöglichkeit Vorgänge aus zurückliegenden Jahren abzuschliessen auslassen oder über die Tatsache daß manche dieser Vorgänge früher mit einem Formular erledigt waren, jetzt aber das ganze Online mit *zwei* Ausdrucken des Formulars zusätzlich zu erledigen ist oder daß mitunter Mitarbeiter in der Saftware auftauchen und wieder verschwinden und ebenso Mitarbeiter anderer OEs bei uns auf einmal auftauchen, aber lassen wir das. Sonst beisse ich noch vor Freude in die Tischkante statt in die Chilischokolade. Schnirch
 Thursday, February 16, 2006
Irgendwann sollten in dem Blog hier ja auch mal wieder sinnvolle Einträge auftauchen. Informatives gehört schliesslich in andere Blogs  Die Schwester eines meiner Kollegen in Büro II (ja, ich habe jetzt ein zweites Büro, zwei Blocks weg von Büro I) ist Pharmareferentin. Ärzte sind ja immer schon bedürftige Menschen die eines steten Stromes milder Gaben bedürfen, man füttert sie also selbstlos wie man als Pharmatante ist durch. Aktuelle Gabe ist das hier:  Schön. Dankenswert. Lieblich. Schwyzer Präzisionsschoggi mit Chili drin. Ich liebe Chili. Woher weiss Walter das? Danke jedenfalls. Wird mir den morgigen Tag versüssen. Oder so. Nächster Run ist dann Zitrone-Pfeffer.
 Tuesday, January 24, 2006
 Saturday, December 17, 2005
Nun singen wir alle im Chor (zur Melodie von "Jingle Bells"): "Microsoft, Microsoft gives some gifts away, Microsoft, Microsoft, you really made my day" Anlass? Das formschöne, praktische Geschenk hier:  Ein Winzweihnachtsbaum! Mit USB-anschluss. Wenn da wenigstens ein Speicherchip drin wäre... (singt falsch und laut) "Alle Jahre wieder bringt das Billykind uhuhuns Geschähänke, die nicht von Nöten sind..." Und wieder ein USB-port belegt.
 Tuesday, November 01, 2005
Ja, ja. Drahtlos ist sie, die schöne neue Welt. PDAs, MDAs, Laptops, Palmigotchis, Schwarzbeeren, WLAN, Blauzahn, Wimax etc... Glaubt man den Marketingfuzzis, so schweben wir alle selig von jeglichen Drahtfesseln befreit mit unseren Juppispielzeugen einher, dämlich grinsend und jeden Furz in unser immer verbundenes Autschlook oder Lotus tutdesNotes mit der neuesten Stifttechnologie oder Nanotastatur oder gar auf einer virtuellen Tastatur eintragend. Hah! Da lachen ja die noch nicht vergrippten Hühner. *So* sieht die Wirklichkeit aus:  Und da sieht man noch nicht das Palmigotchi, die USB-hubs, die CAT5-kabel, die zweite Steckerleiste und die beiden Laptops... P.S.:
der nächste grosse Schnirch kommt bestimmt - das hier ist nur ein
Lückenbüsser bis ich Zeit und Musse finde. Und mich aufraffe über
unsere neue, grossartige, tolle Onlineverwaltungssaftware zu berichten.
 Tuesday, September 20, 2005
Während ich einem neuen Schnirch gefasst ins Auge sehe, gibts wenigstens einen kleinen Lichtblick: Rekursion im echten Leben. Den Schlüsselanhänger mit einem Delphin im Delphin bekam ich neulich beim Chinesen des Vertrauens (Mittagsbüffet um 5,50 nach dem Motto "Friss bisste platzt, platzen tuste nicht, also friss!").
 Tuesday, July 12, 2005
Da will man mal seinem knallbunten, nicht nach einem Römischen Brandstifter benanntem CD-Bratprogrämmchen was Gutes tun und die aktuellsten Patches einspielen. Geht ja super, so von wegen automatischem integriertem Updater. Man braucht halt nur ein wenig Geduld:

Das ist der derzeitige Stand. Gehe jetzt dann 'ne Runde joggen. Am Running Sushi.
 Thursday, June 02, 2005
Ach, unsere lieben Spammer. Hart wie die Zeiten nun mal sind, müssen
auch die Jungs an allen Ecken und Enden sparen. Adressen plus Namen
fixfertig kaufen, das war mal. Heute greift man ab was man bekommt. Und
an der Software die das erledigt muss man auch sparen, scheints.
Hier ein Juwel aus meiner Inbox:
"Hello,
Received-SPF: none (emailgwiax.com: yahoo.com does not designate permitted
sender hosts)
You have been chosen to participate in an invitation only limited time
event! "
Falschen Header abgegriffen scheints...
 Monday, May 09, 2005
Beginnen wir diesen Entrag im Gedenken an die grosse kürzlich
verstorbene Frau Dr. Erika Fuchs mal mit einigen Erikativen: *heul*
*sabber* *schluchz* *indieTastaturbeiss*.
Unser Kopierer (Mit Pineingabe, jawollja! So von wegen
"Kostenwahrheit". Hah! Zu was hat man denn einen Zettel mit allen Codes
im Schreibtisch... Aber ich schweife ab.) zeigte immerhin schon seit
ca. einem 3/4 Jahr die Meldung " Bitte OPC-einheit wechseln". Die
Kopien waren logischerweise eher unterwältigend. Wenn die
Belichtungstrommel (das ist nämlich die OPC-einheit - kurz für organic
photoconductor) tot ist, was wunder? Und wie immer wenn eine technische
Entscheidung CS involviert, wird gleich eine Klinikpackung Nägel mit
Köpfen gemacht: die OPC-einheit wird gleich mitsamt dem Drumherum
ausgetauscht, sprich ein neuer Kopierer kommt ins Haus.
Natürlich nicht irgendwas, nein gleich der allerneueste
Überdrüberwunderkopierer. Mit Netzwerkanschluss - hat bisher kein
Schwein gebraucht, genauso wie bei unserem Wunderfax das nach wie vor
mit totem Baum gefüttert wird.
Gut, wir brauchen also a) eine Netzbuchse b) eine IP-adresse. Punkt a)
wäre relativ leicht erledigt. CS hätte 6! Buchsen am Schreibtisch, der
Kopierer steht aber draussen im Vorraum, getrennt durch ca. 1m massive
Steinwand, wäre also nur eine Frage von ein bisschen CAT5-fu und ein
paar Stunden mit der Hilti. Perfekt! CS wäre genervt, die Telefonate
mit den Freundinnen (zeitweilig) effektiv unterbunden und wer den TGC
besuchen will stolpert künftig über ein Kabel - das Leben könnte so
schön sein. Könnte. Leider findet sich draussen tatsächlich geschickt
hinter einem Gummibaum versteckt eine Netzbuchse (Denkblase mit dem
Standardzitat meines Seelenverwandten Bernd Broter einfügen).
Jetzt heisst es also "nur noch" herauszufinden ob die Buchse geht - die
Hochleistungstechniker vom EDV (immer noch kurz für extrem dämlicher Verein) haben die Buchsen im Seminarraum seit
unserem Einzug in diese heiligen Hallen (das war vor, äh, 4 Jahren)
schliesslich auch noch nicht an den Switch angehängt. Wenn - wie zu
vermuten - die Buchse noch nicht angeschlossen ist, muss also ein
Antrag gestellt werden, der wohl wiederum 4 Jahre reifen muss.
Und jetzt zu Punkt b): für die Zuteilung einer IP-adresse braucht man
eine Inventarnummer. Der neue Kopierer hat natürlich keine (auch noch
keine Pincodes, hähä), CS meint ich (wer sonst kommt bei sowas zum
Handkuss?) solle die Nummer vom alten Kopierer verwenden. Der ist aber
schon weg... Naja, irgendwo gibt es in den Tiefen der Bürokratie sicher
eine Liste. Nachmittag ist also schon verplant. Dann ist natürlich via
Notes (was sonst?) ein Formular zur Beantragung einer neuen
IP-adresse auszufüllen. Der letzte Antrag den ich im Januar gestellt
habe wurde übrigens immer noch nicht bearbeitet. Naja, hat ja noch 3,5
Jahre Zeit...
 Sunday, April 10, 2005
Dass man tatsächlich mal ausserhalb der heiligen Hallen (Büro etc.)
schnirchen darf ist selten. Dafür ist es dann um so interessanter...
Genug der Vorrede. Der BLfH und meinereiner sind nach Wien gefahren, so
von wegen Partytime. Man braucht also eine Bleibe, logo. Das
Bürzeltagskind, unser Gastgeber, arbeitet bei einer Hotelkette als
Admin. Günstige Zimmerpreise (klickety-klick) sind also kein Problem.
Das mit dem Zimmer allerdings...
Pünktlich angekommen, denn Freitag nachmittags flüchtet ja jeder aus
Wien der bei Verstand ist und physisch dazu in der Lage, also keine
Staus etc., rein ins Hotel, Zimmerschlüssel (Plastikkarten mit
Magnetstreifen de facto, aber was solls) geschnappt, der Büttel an der
Rezeption schreibt uns die Zimmernummer auf die werbestrotzende
Infobroschüre: 311, im dritten Stock.
Wir verlassen den Lift, folgen den Schildern in geschmackvollen
messingfarbenen Plastikziffern auf geschmackvollem burgunderrotem
Plastik. Da: Zimmer 309 - 312, ein kleiner Seitengang der vom Nebengang
abzweigt wie eine Art Blinddarm. Durch die Türe durch in diesen
Appendix, umschauen wo welche Zimmernummer ist - 309, 310, 312...
Häh???
Da wo logischerweise Zimmer 311 sein sollte ist eine Wand. Hm. Schauen
wir sicherheitshalber mal ob die Tür zu 311 hinter der Tür zum Appendix
steckt. Nein. Hmm. Irgendwie hat die Realität einen Fehler...
Wo ist denn mein schwarzes Outfit? Die L.A.-Eyewear-Sonnenbrille??? Man
weiss ja, wenn man vor so etwas steht kommt im nächsten Moment Agent
Smith durch die Wand...
Zum Glück höre ich kein "Mr. Assisstant BLfHson - oder soll ich
'Paläo' zu Ihnen sagen?" als ich den Lift- und Kofferschergen (der sich
zum Glück nicht in einen Agenten verwandelt) nach dem Zimmer frage. Der
allerdings versichert uns daß Zimmer 311 da wäre wo es angeschrieben
steht. Noch mehr Hmmmmm...
Ab zur Rezeption, den Büttel noch mal fragen. Der weiss auch von
nichts, das Zimmer ist ja im Reservierungssystem enthalten, muss also
existieren. Tuts aber nicht. Wir haben das ja empirisch herausgefunden.
und sicherheitshalber natürlich auch alle Türen am Stockwerk
ausprobiert.
Der Oberbüttel im dunklen Anzug weiss dann schliesslich des Rätsels
Lösung: Zimmer 311 wurde im Zuge des rezenten Umbaus mit einem
Nachbarzimmer zusammengelegt. Nur die Software wurde offensichtlich
nicht angepasst...
 Sunday, March 06, 2005
Genau - mal wieder was fachlich relevantes. Man nimmt sich also mal wieder ein wenig vom üppigen Zeitausgleich, reitet nach Graz auf eine Fachtagung die eine Woche dauert. Dortselbst zwei Stunden Gesicht zeigen, mehr muss nicht sein. Der Rest lässt sich ja im Tagungsband nachlesen. Bingo. Tagung erledigt, alle Leute gesehen und beeindruckt bei denen man gesehen werden und Eindruck schinden muss. Nach einer ausführlichen Mittagspause in den 'Drei goldenen Kugeln' (Wer nach Graz kommt, sollte sich da verpflegen. Gut, günstig und üppig) geht es dann der eigentlichen Berufung des Assistant BLfH nach: angewandte Geowissenschaften, genauer gesagt Bergbaugeologie. Ab in die Breitenau, einen der tiefesten noch aktiven Bergbaue Österreichs, liegt ja am Weg und es gibt da viele, viele Bohrkerne und andere interessante Dinge zu sehen. Zum Beispiel diese netten Eisstalagmiten hier:

Nett nicht wahr? Die Grössten haben immerhin an die 30 Zentimeter Durchmesser. Genug für einen Blechschaden an einem der Landrover. Weiter unten wars allerdings deutlich wärmer - wir waren allerdings nicht ganz unten auf 700 Meter, da wäre es wirklich warm.
Typisches Reizklima halt. Man könnte auch sagen egal wie, man ist falsch angezogen. Aber es hat gut getan endlich mal wieder unter Tage zu sein. Keine Cs, kein Handy. Nur gute, interessante Geologie.
 Tuesday, February 15, 2005
Montag. Man biegt um die Ecke und was steht am Parkplatz? Genau. Die
kleine rote Asphaltblase der CS. Kein gutes Omen. Immerhin war sie seit
der Radtour mit kombinierten Parabelflug in Schnirch VII unter
Ausnutzung aller Regeln fast permanent auf Kur, im Krankenstand oder
auf Urlaub. Nicht daß dadurch die Produktivität des Sekretariats
gelitten hätte.
Und in der Tat, kaum bootet man seinen Rechner, steht sie schon da und
bittet um Hilfe da sie die 'Z-platte' (Netzwerkshare für
Verwaltungskrempel) nicht erreichen kann. Kein Problem, rüber ins
Sekretariat, das Batchfile zum Einbinden der Shares laufen lassen und
alles geht wieder. Anschliessend noch einmal erklären wie man das
macht, sie schreibt sich das auch brav auf. Genau wie beim letzten Mal.
Gut, ein wenig Excel-fu, man will ja seinen Papierkram auch mal
erledigen. Ist eh schon überfällig, aber gute Anträge müssen reifen.
Kurz vor der Mittagspause (ca. 15 Minuten) kommt der 'très grand Chef'
(kurz TGC) mit einer Bitte: für den Tagungsband den er redaktionell
betreut müssen ganz, ganz dringend ein paar PDFs in Word-dateien
konvertiert werden, schliesslich war ja schon freitags
Redaktionsschluss. Daß TGC zwei Wochen lang nicht erreichbar war, ist
nebensächlich. Ob ich da Software wüsste? Gut. Wir googlen, finden
etwas und mailen ihm das. Geht nicht, ob die Software die PDfs in HTML
umwandelt geht.?Ja, sollte eigentlich. TGC hat keine Zeit, wirklich
kurz ( ca. 90 Sekunden) vor der Mittagspause landet eine CD mit der
Software und den PDFs auf meinem Schreibtisch. Mitten in meiner - weil
er dann nachher die Dateien dringend braucht - verkürzten Pause
klingelt wie zu erwarten die Quäkleiste. Wo die Daten bleiben?
Also zurück, die Software anwerfen und PDFs Extrahieren. Ein File ist
Passwort-geschützt. Toll. Zwei andere haben Kodierungsfehler. Egal,
irgendwas kriegen wir schon raus... Im Browser (Firefox) siehts ok aus.
In Word - verstümmelt, grausam verstümmelt. OpenOffice sagt mit
wenigstens daß das Dokument Frames enthält und daß die nicht unterstützt
werden. Word unterstützt die zwar auch nicht, ist aber so
benutzerfreundlich mich nicht mit einer entsprechenden Fehlermeldung zu
belästigen.
Machen wir uns also wieder auf, nach einem Wordkonverter zu suchen. Der
erste extrahiert in der Demoversion nur 15% eines Dokuments. Ab in die
Tonne damit. Der nächste extrahiert alles korrekt, ersetzt aber
zufällig Buchstaben durch X. Egal, konvertierte Dokumente
(insgesamt 5 A4-seiten) an TGC mailen. Notes hängt sich auf. Juhei.
Stechen wirs ab. Attachments über 4 MB mochte das eh noch nie auf
meiner Kiste. Versand via gmail. Bleibt auch hängen. 'Document contains
no data' - hah! Sicher nicht. Mehrere Versuche schlagen wieder fehl.
Hastige Besprechung mit den nebenher fertigsgestellten
Antragsunterlagen, nächster Versuch mit Notes. Das Ding ist tot.
Komplett tot. Müsste ich eigentlich bei der zentralen EDV (Extrem
dämlicher Verein) im Call-center melden, aber das erreicht man ja nur
via Notes. Elegant.
Aha! Im Explorer die Dateien angeschaut. Etwas gross geraten - 28 MB
für eine A4-seite? Und trotz der Datei-endung .doc als RTF gespeichert?
Pfui! Grosses Pfui. Konvertieren wirs halt in echtes .doc. Deutlich
besser - nur noch 9 MB für eine A4-seite. Ab in die Email auf einem
anderen Account. Klappt. TGC ist zwar nicht ganz glücklich, aber
immerhin kann er damit herumdoktern.
Inzwischen ist der Nichtso ganz Chef (kurz NGC) vom anderen Institut
hier. Er arbeitet zusammen mit TGC an einer der Sachen die Chefs so
machen. NGC hat sich dazu den Laptop von TGC ausgeborgt und sitzt damit
in der Institutsbibliothek. Am späteren Nachmittag trifft er mich und
fragt ob ich mich mit dem Laptop des TGS auskenne. Klar doch, ist ja
einer der Dienst-HPs. "Wissens," sagt er zu mir, "den hamma jötzt annan
Strom gsteckt, weil da Akku laar is. Und wenn I'n jetzt einscholt, geht
a glei wieda aus obwoi er am Netz hängt." Tatsächlich. Druck auf die
Einschalttaste, kurzes Flackern einer LED und aus.
Erste Ingenieursregel: im Fehlerfall als erstes die Verkabelung prüfen.
Tatsächlich: das Kabel zwischen Netzteil und Steckdose ist an beiden
Enden lose eingesteckt. Kurzer Druck, die LED am Netzteil leuchtet
wieder und der Laptop bootet auch brav nach dem Einschalten.
Kurz vor Feierabend noch eine Diskussion mit TGC: wieso eigentlich Word? Druckereien bevorzugen doch PDFs?
Weil noch Seitenzahlen in die entsprechenden Seiten eingefügt gehören
und das Inhaltsverzeichnis angepasst werden muss. Deswegen Word. Aha.
Kann man denn PDFs editieren? Ja, man kann. Mit Acrobat. Den hat TGC ja
auf seinem Rechner, nicht den Reader wohlgemerkt, sondern den grossen
Acrobat. Er wusste nur nicht daß man damit PDFs editieren kann.
Wieder ein Tag sinnlos verstresst. Schnirch.
P.S.: Nach einem Reboot ging Notes dann doch wieder. Schade.
 Monday, February 07, 2005
Chinesisches Essen! Lecker!
Das kennt man und liebt man. Chop Suey, Acht Schätze, Familienglück, Unbenanntes Tier Nummer 3 Süss-sauer...
Hah! Das ist nur was für Europäer, Echte Chinesische Delikatessen sehen so aus:

Seestern
am Spiess, Skorpion am Spiess (die unterhalb aufgehängten leben
übrigens noch, so von wegen Werbeeffekt), Hühnerherzen, Rindersehnen,
Seidenraupen, Heuschrecken, roher Tintenfisch - alles auf
praktischen Spiesschen zum Knabbern so nebenher.
Herzlichen dank
an Martin, den unerschrockenen Geologen der RHI, der dieses Foto aus
Peking zur Verfügung gestellt hat. Meine Versuche in China gebratene
Seidenraupen zu kosten wurden von meinen Eltern mit einem entschiedenen
"dann wirst Du enterbt" unterbunden. Dabei bin ich mir sicher daß die
schön "crunchy" gewesen wären... Naja, nächstes Mal...
 Saturday, January 22, 2005
Wie schön daß es Schreibtischuntersätze mit genau 19" gibt. Wie könnte man denn sonst folgendes Problem lösen: Eine Netzwerkbuchse, drei Rechner?

Genau - man besorgt sich einen 24 Port-Hub, der genau auf die Laden passt...
Wenn wir schon beim Schreibtisch sind, hier ein Beweisfoto daß der Assistant BLfH Golf ernst nimmt:

Das ist ein Golfhandschuh, jawoll! Und jetzt nochmal das Debakel in ganzer Schönheit:

Was da nun genau auf den Bildschirmen steht interessiert eh niemanden.
 Monday, December 06, 2004
Der Welt wollen sie Demokratie, Fortschritt, Toleranz und weiss der Kuckuck was an Segnungen bringen. Aber was machen sie zuhause? Das hier:
Ein Schöpfungsmuseum!
Ja wo samma denn da? In Amerika, wo denn sonst?
Mich ärgert natürlich die Geologie-FAQ besonders. Die Behauptungen zu widerlegen hiesse ihnen zuviel der Ehre erweisen.
Alleine bei solchem Gewäsch wird einem anders:
" After that, we'll take guests on a journey through a visual presentation of the history of the world, based on the 7 C’s of History’: Creation, Corruption, Catastrophe, Confusion, Christ, Cross, Consummation. Throughout this family-friendly experience, guests will learn how to answer the attacks on the Bible’s authority in geology, biology, anthropology, cosmology, etc., and they will discover how science actually confirms biblical history. "
7 C's??? Angriffe der Wissenschaft? Was rauchen die denn in Kentucky so alles? Muss ja starker Tobak sein...
Die Talibush sind ja echt ein Hammer. Sogar Rom ist aufgeklärter, egal für wie konservativ man den Papst und die Kurie halten mag:
""Aujourd’hui, près d’un demi-siècle après la parution de l’encyclique, de nouvelles connaissances conduisent à reconnaître dans la théorie de l’évolution plus qu’une hypothèse."
So jetzt langts und ich gehe die Welt weiter mit Wissenschaft korrumpieren.
 Monday, November 29, 2004
Es ist soweit:
Due to uncontrollable spam, we regret we are unable to receive email at
this address.
If you wish to reach us, please use the telephone or regular mail.
Thank you
Danke, liebe Spammer!
 Saturday, November 20, 2004
Die 419er werden immer kreativer: im Namen Allahs soll ich zig Millionen Dollar von einem zum Islam bekehrten, gelähmten Kubaner mit Geschäftsbeziehungen in die Vereinigten Arabischen Emirate bekommen um Gutes im Namen Allahs zu tun???
Das ist zwar schon ein wenig sehr weit hergeholt, aber immerhin unterhaltsam, daher hier der Text in voller Länge (mit vermurkster Emailadresse selbstverständlich):
"Assalamualaikum,
In the name of Allah the Beneficent; the Merciful, the Master of the day of Judgement, I greet you in the name of Allah. I am formally Miguel Marcos Llera from Cuba.I was born into a devoted catholic family.All through my life i have been doing business and i was into gold mining and selling. I met our creator and the meciful one Almigthy Allah when i was having a business deal with one of my partners from U.A.E and from the day i was given the Islamic bath my name changed to Al Ahli Usman. On 10th Feburary 2004 myself and my family and my business partner took a flight from kish to sharjah and we flew kish airline.We had a plane crash and all members of my family including my very good friend lost thier lives.I give thanks to Allah that i am one of the lucky ones that survived the crash.The airline was under the management ofone Mr Shabab Attarzadeh who was later sacked after this incidence.I had to return to my home town in cuba and i am now left with my relatives to take care of me. Owing to the fact that i was born into a catholic home and my family members know that i am now a devoted moslem,they have neglected me and left me to suffer pain.I know i am not going to survive this whole pain anymore.what disturbs me most is my stroke sickness and now that i have developed paralyses from my waist region downward i am taking this bold step to let you know that i want to leave in your care the sum of $12.6M(Twelve Million Six Hundred Thousand Dollars) i deposited in a security company for the enhancement and propagation of the word of Almigthy Allah. Having known my condition I decided to donate this fund to a mosque,or an islamic organisation or better still a moslem that will utilize this funds the way I am going to instruct here in.
My main aim of doingthis is for the propagation and upholding of the message of Islam.My target area is the youth whom the future of any great country largely lies on.In the western world,you find out that the message of Allah has not yet really gotten there.The message of Islam must not only be preached and upheld,but also our youths have to be called back to the right path and thereby reawaken their consciousness. I want you also to use this funds for the poor and the needy.Build old peoples home and orphanages.For the fact that my relatives are not ready to comply with me and they claim christanity is the way i am now resting my dream in life on your shoulders. Even as you agree to help me carry out this duty i want you always remember that:
1. Allah won't ask what kind of car you drove, but will ask how many people you drove who didn't have transportation. 2.Allah won't ask what your highest salary was, but will ask if you compromised your character ormorals to obtain that salary. 3.Allah won't ask the square footage of your house, but will ask how many people you welcomed into your home. 4.Allah won't ask about the fancy clothes you had in your closet, but will ask how many of those clothes helped the needy. 5.Allah won't ask about your social status, but will ask what kind of class you displayed. 6.Allah won't ask how many material possessions you had, but will ask if they dictated your life. 7.Allah won't ask how much overtime you worked, but will ask if you worked overtime for your family and loved ones. 8.Allah won't ask how many promotions you received, but will ask how you promoted others. 9.Allah won't ask what your job title was, but will ask if you did your job to the best of your ability. 10.Allah won't ask what you did to help yourself, but will ask what you did to help others. 11.Allah won't ask how many friends you had, but will ask how many people to whom youwere a true friend. 12.Allah won't ask what you did to protect your rights, but will ask what you did to protect the rights of others. 13.Allah won't ask in what neighborhood you lived, but will ask how you treated your neighbors. 14.Allah won't ask about the color of your skin, but will ask about the content of your character. 15.Allah won't ask how many times your deeds matched your words, but will ask how many times they didn't.
For the now i dont want any calls from you because of the presence of my relatives that are always around me and i dont want them to know my palns. Do get back at me to my private mail address usman_br@maskedemailadress.blah
Hoping to hear from you soonest and do notify your interest to help me to propagate islam. All praise is due to Allah Who brought everything into existence and may the peace and blessing of Allah be upon our noble Prophet Mohammed and those who follow his footsteps till the day of Judgement. May Allah bless you as you respond to my plea.
Ma-Salam,
Al Ahli Usman."
Ein entsprechendes christliches Exemplar habe ich zwar auch bekommen, das war allerdings nicht so liebevoll gestaltet - und irgendwie war der christliche Spam auch nicht so von Liebe Gottes und Nächstenliebe geprägt. Macht einen nachdenken...
 Sunday, October 31, 2004
Nach langer Blogpause (Während man einen Steinbruch kartiert ist online einfach nicht drin) meldet sich der Assistant BLfH mit einer Perle aus seiner Yahoo-mailbox wieder. Phishing kennt man ja. Normalerweise geben sich Phisher auch grosse Mühe ihre Betrugsversuche offiziell aussehen zu lassen, aber offensichtlich gibt es in der Branche auch Spezialisten die das anders sehen und tricksen probieren. Hier nun das fragliche Mail, empfangen selbstredend natürlich mit meiner eigenen Adresse als gespooftem Absender:
Drae Ya!ooh Mbmeer, We muts chkce thta yoru Y!ooha ID was registerde by real plpoee. So, to hepl Y!ooha preevnt autometad reitartsigons, plesae clkci on tsih likn and comtelpe coed verification proecss: http:// es.rd.yah oo.com /*%48t%54p://%57%77%77%2E%47o%6FGle%2E%09%43%09%6fM%09%2fu%72l%3Fq= htt%50:%2F%2f%57%57w.G%6F%6f%47lE %2e%63o%4d/ur%6c%3fq= %48%54t%70:%2f%2f%77w%57.G%4FOg%6c%45.%09%43%4F%6d/ur%6C%3Fq= H%54t%50:%2f/itzuencdzf. %%25309D%%3%309A%252509%2e%2%3509%%32509R%0%%339U%0%%339%2F Thnak yo
Im Text stecken unsichtbare Steuerzeichen, die die Buchstabenreihenfolge bei der Anzeige ändern sollten um einen lesbaren Text zu erzeugen (manche Textboxen tun das auch brav). Leider, leider ignoriert Yahoo diese Steuerzeichen... Und die URL ist natürlich sowieso suspekt. Wer findet die echte URL da drin?
Selber ausgetrickst, lieber Phisher...
 Thursday, September 16, 2004
Der BLfH hat ja neulich ein Foto einer gecrashten Anzeigentafel gepostet. Ha! Die Koreaner sind uns Westlern mal wieder voraus was die Gründlichkeit solcher Aktionen angeht:
 Wednesday, September 15, 2004
 Thursday, July 29, 2004
Welch Überraschung! Als BLfH ist man nicht alleine. Eine klassische Sammlung von Leidensgeschichten findet sich im Shark Tank. Nicht daß ich dem BOfH unterstellen möchte seine Geschichten wären erfunden....
 Sunday, April 25, 2004
Es ist Sonntag und ausnahmsweise bin ich im Büro aber nicht in Schnirchlaune. Die RBLs machen das Leben tatsächlich leichter. Nur noch ein bis zwei unerkannte Spams pro Liste und Tag ist ein sensationell angenehmes Gefühl beim Administrieren. Gepriesen sei der Erfinder der RBLs! Gelobt sei Markus für die Aktivierung!
So, und jetzt widme ich mich wieder angenehmen Dingen. Da wartet noch 'Downsize This!' von Michael Moore aufs Gelesenwerden.
 Sunday, April 18, 2004
Sonntag ist's, und neben Perlschnitzerein und Bastelarbeiten an einer Webseite (Frau Traude, eine Freundin eines Kollegen. Bekommt ein paar Upgrades eingebaut, schön wenn man Leute kennt die ihre Site für meine Experimente opfern) und dem üblichen Ärger mit Spam und Viren (dazu weiter unten mehr (ich habs heute mit den Klammern)) habe ich ein kleines Quiz gemacht. Thema: Englische Grammatik.
Ergebnis? Bitte sehr:
 You are a GRAMMAR GOD!
If your mission in life is not already to preserve the English tongue, it should be. Congratulations and thank you!
How grammatically sound are you? brought to you by Quizilla
Ich bin fast stolz auf mich!
Zurück zu Spam und Viren. Ich glaube es kaum und fasse es nicht: Auf meiner klassischen Spamfalle bei yahoo.com gehen inzwischen zehnmal mehr Viren als Spams ein! Ja zum Kuckuck! Schnallen diese DAUs immer noch nicht daß Outchlook eine Virenschleuder der Sonderklasse ist? Die könnten doch wenigstens die Sicherheitsoptionen setzen, wenn das Ding schon nicht sauber vorkonfiguriert wird.
Von Tauschbörsensaftware will ich gar nicht erst reden. Was ich in dem Zusammenhang schon alles hier am Institut erlebt habe... Von Festplatten voll mit 'biologisch wertvollen' Bildern und Filmen (lästig, aber nichts was sich nicht mit einem diskreten 'del *.*' erledigen liesse) bis zu mehr als vierzig Trojanern, Viren und Spywareprogrämmchen auf dem Rechner (*das* ist lästig, muss man sich auch nicht mehr wundern wenn die Netzperformance exekrabel ist und der PC dauernd abk*ckt). Zum Glück habe ich das inzwischen mit Einverständnis des Chefs abgedreht - sonst würden wir uns ja selber zuspammen...
Noch was - kennt hier irgendwer die Firma prd-foods.com? Das ist einer der häufigsten Absender überhaupt bei den aktuellen Virenmails. Gibt die Firma aber anscheinend nicht. Tsktstk - bisher haben diese lästigen Viren wenigstens immer die Adressbücher ihrer Opfer verwendet. Dadurch hat man wenigstens interessante Adressen zu sehen bekommen. So, jetzt langts mit herumgeschnirche. Der Montag kommt ja erst, da muss ich noch was aufsparen.
 Wednesday, March 17, 2004
'Monday moves in mysterious ways' sagte einstens Garfield, der untergrosse Kater. Heute ist es wieder mal so ein Tag.
Komme aus der Mittagspause zurück und was ist? Die Enkelin vom Ex-chef (ich kriege leider kein anderes Büro, muss also in der Kammer des Schreckens bleiben, ausser ich verziehe mich zu den lärmenden Suns) ist da um in einem Fall von angewandtem Nepotismus irgendwelche Schreibarbeiten zu erledigen. Wäre ja nicht so schlimm...
...aber: sie ist 16 Jahre alt, schwer verliebt, erkältet und hat die üblichen Zores in der Schule. Und es gibt da ein Telefon - eigenes Handy zu nehmen würde ja kosten.
Ergebnis: Nonstop-Telefonat mit Freund, ich bin bestens über Schulintrigen und gesundheitliche Befindlichkeiten informiert und meine Konzentration samt Karma geht den Bach runter. Und da soll ich mich konzentrieren? Cron-jobs schnitzen? Scripte basteln?
Notlösung: Kopfhörer auf, gute CD rein (Henry Rollins Band) und hoffen daß der Schmerz nachlässt...
Ich glaube ich gehe zum Friseur, da wird man weniger vollgelabert. Schnirch
 Monday, March 15, 2004
 Tuesday, March 09, 2004
An das tägliche Ritual auf glengamoi einige Dutzend Spams zu löschen gewöhnt man sich ja irgendwann, wenn auch widerwillig. Aber wieso gibt es immer wieder Spezialisten die zu Posten versuchen ohne die Listenregeln zu lesen? Warum zum Kuckuck probieren Leute zu Posten ohne bei den Listen abonniert zu sein? Warum schnallen manche geistige Tiefflieger und Tunnelbohrer trotz Deutschsprachiger Anmeldeseiten nicht daß die Listen nicht auf Englisch sind? Warum, warum nur?
Das nervt ungemein, soll ich jetzt den Post von dem DAU löschen? Zurückwerfen? Durchlassen? Die kosten jedesmal Zeit, schliesslich überlege ich mir in jedem einzelnen Fall was zu tun ist. Ich würde die Zeit ehrlich gesagt lieber anders nutzen.
Herr, lass Hirn vom Himmel regnen...
Schnirch
 Friday, March 05, 2004
Also braucht man sowas bei der Arbeit. Was ein Etherkiller ist und diverse Variationen zum Thema finden sich hier. Nachbau auf eigene Gefahr!
 Wednesday, March 03, 2004
Was soll die eigenartige Abkürzung 'BLfH' eigentlich heissen? Wieso heisst das nicht einfach 'Administrator', 'Channelop' oder so?
Hier die Antwort: vor langer, langer Zeit begann ein Systemadministrator namens Simon Travaglia seine Erlebnisse in Episodenform und ein wenig ¨berhöht niederzuschreiben. So wurde der 'BOfH' geboren, der Bastard Operator from Hell. Seine Erlebnisse lassen sich hier nachlesen: Offizielles Archiv der frühen BOfHs, BOfH 2k.
Was lag also näher als zur Bewältigung der mit der Listenverwaltung verbundenen kleinen Frustrationen und um die Funktion des Listmasters ins rechte Licht zu rücken den Titel BLfH einzuführen? Richtig: den Bastard Listmaster from Hell. Womit auch dieses Mysterium geklärt wäre...
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