 Thursday, June 25, 2009
Mit Politik hab ich es ja nicht so wie der BLfH - mir ist eigentlich wurscht was die Kasperln so absondern - aber diesen schönen (?) Satz des Österreichischen Bundeskanzlers muss ich einfach als Kommentar zum letzten Eintrag des BLfH hier anbringen: "Wenn die Konjunktur wie eine zarte Pflanze wieder beginnt, werden die
Regierungen sehr genau schauen, dass sie diese mit Sparprogrammen
wieder abwürgen."
 Monday, June 22, 2009
Endlich, endlich halte ich mein Visum für die nächste Dienstreise in Händen. Hat ja nur fast zwei Monate und 62,50 Euro mit entsprechenden mehrmaligen Flugumbuchungen gedauert. Und das Visum bestätigt wieder mal wunderschön, daß Robert Fisk recht hat: "It is a fact universally acknowledged that rich countries will usually
give you tiny stamps in your passport while poorer countries – or
anti-Western countries – will plaster a whole precious page of your
passport with elaborately embossed visas[...]" Antiwestlich will ich Mauretanien nicht unterstellen, aber arm ist das Land definitiv. Der Beweis für das Fisksche Gesetz:  Zum Vergleich ein Japanisches:  Letzteres Visum gabs direkt bei der Einreise innerhalb von zwei Minuten und gratis wenn man von biometrischem Foto und zwei Fingerabdrücken absieht.
 Tuesday, May 05, 2009
Jaja, da hab ich dich wieder ertappt werter Leser. Hier geht es nicht um das was du denkst, sondern um Kimchi:  Leckerer, fermentierter Kohl mit Chili und (je nach Hausrezept) Ingwer. Der abgebildete Kimchi war fein, es gibt allerdings auch Sorten die eher... naja... eigenartig schmecken und stark flatulent sind. Die kriegt man allerdings meist auf Flügen von und nach Südkorea serviert. Muss wohl koreanischer Humor sein so etwas in einem Flugzeug zu servieren wo die Sitznachbarn nicht allfälligen Darmwinden entfliehen können. Es gibt aber auch noch andere Leckereien - Kimchi ist ja nur Beilage zu so gut wie allem anderen Essbaren. Wie wärs mit Bibim Nyang Yang?  Man beachte, daß a) die Stäbchen aus Metall und b) flach sind und somit schon mal für einen gewissen Unterhaltungswert sorgen. Wenn man esstechnische Probleme damit hat, empfiehlt sich die oben abgebildete Wickeltechnik. Bibim wird übrigens kalt serviert - warme Brühe zum Drüberkippen wird separat gereicht - und die Nudeln werden mit einer Schere vorgeschnitten. Scheren gehören sowieso auf jeden guten Tisch, man will sein Grillfleisch ja auch portioniert bekommen. Was in Südkorea sehr erfreulich ist, ist die Qualität des Rindfleischs. Nichts da mit abgelaufenen/ausgesaugten Milchkühen wie hier. Feines Fleisch von hervorragender Konsistenz, zart mit Fett marmoriert. Einfach fein.  Oh, und das links vom Grill ist rohes Rindfleisch mit Knoblauch und diversen Kräutern die ich nicht kenne. Boeuf Tatare kann sich daneben verstecken. Könnte ich jeden Tag futtern. Die weissen Dinger auf dem Grill sind Steinpilze, die gelten in Korea als "billige" Pilze. Oh glückliches Land... Um mal einen Eindruck von einem typischen Essen zu geben ein Foto von unserer fröhlichen Tafelrunde nach diversen Stamperln "Soju" (Reisschnaps):  Am Boden im Schneidersitz. Man gewöhnt sich dran, aber man sollte ja nicht auf die Idee kommen die Füsse nach vorne auszustrecken. Das ist kein kulturelles Tabu wie in Thailand, sondern man will sich die Füsse nicht am Holzkohlengrill in der Tischmitte verbrennen. Man beachte auch die Abzugshauben für den Grill. Mit Fernbedienung. Zum Schluss noch ein Foto von einem repräsentativen Ausschnitt des Biersortiments einer Bar:  In diesem Sinne: Prost!
 Thursday, April 23, 2009
Nachdem ich jetzt ja mal kurz aber heftig dienstlich in Südkorea war, hier ein erster kurzer Post der eindeutig zeigt, daß der Westen technologisch eindeutig unterlegen ist:  Mit so etwas bedient man eine Toilette (wenn es nicht das traditionelle "Loch im Boden"-Modell ist). Im Gegensatz zu den vier anderen Fernbedienungen im Hotelzimmer gabs zu der keine Englische Anleitung. Fällt wohl unter Koreanischer Humor... Eine Viertelstunde später - mit nassem Hintern da ich den Knopf für den Trockner nicht gefunden habe - wusste ich immerhin wie man die Sitzheizung einstellt. Wat hebb ich locht... Und die Spülung wird nicht über dieses Wunderding betätigt, die ist noch klassisch mechanisch aber gut versteckt. Immerhin ist das Ding wie fast alles in Südkorea mit Knöpfen drauf in Blindenschrift beschriftet. Find ich gut. Sollte man hier auch einführen. P.S.: die Taste mit dem Smiley drauf habe ich sicherheitshalber nicht betätigt. Wer weiss was da wieder für ein Scherzartikel dahintersteckt?
 Thursday, April 16, 2009
Was passiert in dem Labor das sich hinter diesem Schild verbirgt?  Hat das was mit Geiern zu tun? Mit Dönerentwicklung? Oder mit völlig anderen Dingen? Antworten bitte in den Kommentaren posten.
 Tuesday, April 14, 2009
Die Überschrift sagt eigentlich eh schon alles zu dem Artikel hier im Independent. Ist halt nicht alles sooo goldig wie es glänzt. Um mir aber nicht irgendwelche Vorwürfe einzuhandeln, daß ich den Artikel für die einzige Wahrheit zum Thema halte (obwohl da meiner Erfahrung vor Ort nach doch einiges drin steckt das stimmt) hier eine Antwort drauf. Und noch eine, wenn ich schon dabei bin... Aber was im ersten Artikel speziell zu Bauarbeitern gesagt wird, ist leider wahr, allzu wahr. Wenn man die Sorte Siedlung mal selbst gesehen hat jammert man definitiv nicht mehr wie schlecht es einem hierzulande geht. Einfach die Artikel lesen, die dort verlinkten Artikel lesen, sich das selbst vor Ort anschauen, dann kann man sich ein Urteil bilden. Wie es mal ein Österreichischer Bundeskanzler so schön sagte: "es ist ja alles so kompliziert". Und Wahrheit war noch nie einfach oder schön.
 Saturday, February 21, 2009
Freunde gehobenen Musikgenusses und Tontechniker wissen ja daß ab und zu lästiges Netzbrummen auftreten kann wenn verschiedene Geräte in der Audiokette auf unterschiedlichen Stromkreisen hängen. Normalerweise baut man da ja galvanische Trenner ein um Potentialunterschiede zwischen den verschiedenen Massen zu eleminieren. Es geht aber auch anders, wie man an dem Effektrack einer grösseren Band aus Italien sehen kann:  Masseleitung durchtrennt - und weg ist das Netzbrummen!
 Friday, February 13, 2009
Höhere Finanzmathematik
Wenn die Börsenkurse fallen, regt sich Kummer fast bei allen, aber manche blühen auf: Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben Dinge, die sie gar nicht haben, treten selbst den Absturz los, den sie brauchen – echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten tun sie sich mit Derivaten: Wenn Papier den Wert frisiert, wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen, haben Sparer nichts zu lachen, und die Hypothek aufs Haus heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft’s hingegen große Banken, kommt die ganze Welt ins Wanken – auch die Spekulantenbrut zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden? Da muss eingeschritten werden: Der Gewinn, der bleibt privat, die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite, und das bringt erneut Profite, hat man doch in jenem Land die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen hat der Kleine Mann zu blechen und – das ist das Feine ja – nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen, fängt von vorne an der Reigen – ist halt Umverteilung pur, stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen das mal nimmer bieten lassen, ist der Ausweg längst bedacht: Dann wird bisschen Krieg gemacht. Dieses Gedicht wurde von Richard G. Kerschhofer unter dem Pseudonym "Pannonicus" veröffentlicht. Die verbreitete Zuschreibung an Kurt Tucholsky, der es zuerst im Jahr 1930 in der "Weltbühne" veröffentlicht haben soll, ist falsch - damals gab es noch keine Derivate. Aber treffend ist das Gedicht trotzdem.
 Wednesday, February 11, 2009
Tun wir mal was für die politische Bildung - und zwar in Form einer dreiteiligen Dokumentation von Robert Fisk (sein aktuelles Buch "The Age of the Warrior" hat mich auf die Fährte dieser Dokumentation gebracht):
Ebenfalls geschichtlich interessant dürfte Mission in Hell sein, allerdings muß ich mir das erst mal besorgen.
 Tuesday, February 03, 2009
„Wer vor 18 Monaten 1158,48 Euro in Aktien der Commerzbank investiert
hat, musste sich 18 Monate lang über fallende Kurse ärgern und hat
heute noch genau 215,28 Euro. Wer dagegen vor 18 Monaten 1158,48 Euro
in Augustiner Hell investiert hat, konnte jede Woche einen Kasten
konzernfreies Bier genießen, war ständig guter Laune und hat heute
Leergut im Wert von 223,30 Euro im Keller.“ (Hans Schmid)
Wie man sieht, kann man mit sinnvollen Geldanlagen die "Krise" gelassen überstehen. Gefunden auf blunzn.
 Sunday, January 18, 2009
Das diesjährige Wintercamp ist heil überstanden, alle Anwesenden sind inzwischen wohlbehalten zurück in der Heimat, im Büro oder an sonstigen Aufenthaltsorten der Wahl. Als Fazit dieses Bild vom freitäglichen Bierbrauen bei Sam:  Bis zum nächsten Mal!
 Thursday, January 15, 2009
Da geht man auf ein gepflegtes Bier zum "drittklassigen Seitngasslwirt"* des Vertrauens und folgt irgendwann dann dem dem Bier folgenden Ruf der Natur.  Ein selten formschöner Spülkastendeckel erwartet einen. Hätte nie gedacht, daß der Wirtn früher in einer gewissen Vorabendserie die Titelrolle gespielt hat... Und dann noch die sinnige Aufschrift. Bravo! *O-Ton eines Stammgasts. Zum Wirtn persönlich.
 Wednesday, January 14, 2009
Ich gestehe: ich habe ein kleines, dreckiges Geheimnis. Ein zweites Handy mit einer zweiten Nummer*. Ok, sooo schlimm ist das nicht. Ist ein Wertkartenhandy mit einer "Global SIM" von Bluefire Wireless. Das brauche ich wenn ich mal in sonnigen Gefilden weile um meine Schwester zu besuchen, in der Türkei Magnesit zu suchen und was man halt sonst so tut wenn man nicht in der EU weilt. Ist ja recht praktisch, sowas: lokale Gespräche weltweit zu vernünftigen Tarifen, eingehende Anrufe weltweit ohne Roaminggebühren**, Prepaid-kärtchen. Hat wirklich was. Nur als ich letztens mal wieder in Dubai war (wenn schon Weihnachten ohne Schnee, dann wenigstens mit erträglichen Temperaturen) konnte sich die Quäke nicht in ein lokales Netz*** einbuchen. SIM-registrierung fehlgeschlagen. Grmpf. Naja, schaut man halt bei Bluefire auf die Website. Aha: "We have
been working very closely with our network partner for
the last few months to increase both the reliability and
also the number of roaming destinations we provide
access in.
This upgrade to your service was expected happen via an
over the air upgrade however we are aware that we were
unable to reach all of the sims, as they may not have
been live on the system or the update wasn't accepted by
your handset.
You may therefore find that you are currently unable to
access a network."Toll, wie soll ein "over the air upgrade" gehen wenn die Quäke nicht einbuchen kann? Andererseits ist die Quäke ein 2006er Modell eines Finnischen ehemaligen Gummistiefelproduzenten, vielleicht liegts an der. Aber es wird ihnen ja geholfen - Online-formular ausfüllen und schon kriegt man eine aktuelle SIM. Mach ich also am 26.12. Bestätigungsmail kommt am nächsten Tag. Fein. Heute habe ich die neue Karte bekommen. Begleitbrief war datiert auf den 5.12. - offensichtlich ist das Problem mit den Updates schon seit da bekannt. Um den 10.12. herum ging die alte SIM aber noch. Der OTA-mechanismus mochte also meine Quäke nicht. Auch gut. Dann hab ich am Kuvert der neuen Karte geschaut wann die an mich rausging: am 8.1.2009. Nun ja, ein wenig Bearbeitungszeit soll ja vorkommen. Tut jetzt jedenfalls wieder. Und besser als vorher, der kleine Schluckauf den die Quäke beim Einschalten bisher hatte ist weg. Schön ist allerdings der Text im Begeleitschreiben. Zitat: "I am sorry but we have not been able to provide you the precise number that you have requested due to incorrect delivery dispatches."Anrufe über die alte Nummer werden angeblich immerhin weitergeleitet und mein Guthaben wurde übertragen. Nur die neue Nummer muss ich an alle weitergeben die noch die alte kennen. Soll gut sein, so. * Nein, die kriegt nicht jeder****. Nur die Leute die mich partout im Ausland stören wollen oder müssen. ** Immerhin müssen mich diejenigen die mich im Ausland stören wollen oder müssen ein Gespräch nach England führen. Recht so. *** du oder Etisalat. Letzteres ist die staatliche Firma, wird von meiner Schwester immer liebevoll als "da haben wir den Salat" bezeichnet. **** Nein, die Nummer von meinem ersten Handy kriegt auch nicht jeder. Wo kämen wir denn dahin?
Warum ist Arigona keine Schlüsselarbeitskraft?
Na endlich kapiert es auch ein Teil der Journaille. Ich koche schon seit Jahren innerlich ob der Behandlung unseres Rechtsstaates im Falle Zogaj - wenn den Leuten die Gesetze nicht passen, dann sollen sie darauf dringen daß die Gesetze geändert werden. Aber wenn Gesetze da sind, dann haben sie exekutiert zu werden. Punkt. Egal ob ein hübsches Gesicht Auflage oder Reichweite verspricht (interessanterweise wird ja immer von der Tochter berichtet, die Mutter ist ja wirklich nicht das was man als Sympathieträger bezeichnen würde).
Meiner Ansicht gehören jetzt endlich die Leute kassiert, die Ringerl um unser Rechtssystem drehen. Inklusive der Journalisten des ORF, die den illegalen Grenzübertritt auch noch dokumentiert haben. Es wird sich doch eine Beihilfe zur Straftat konstruieren lassen. Hoffe ich halt.
 Wednesday, December 10, 2008
Streikausweitung? Vor Weihnachten? Zustellung stören? Brilliant, liebe Gewerkschaftler. Liest denn bei euch keiner den Standard?* Da findet sich nämlich das folgende schöne Zitat in einem Interview zum aktuellen Streik: "Der Streik als organisierte, kollektive Arbeitsverweigerung hat nur in
wirtschaftlich guten Zeiten wirklich einen Sinn. Weil dann tut's weh.
In wirtschaftlich schlechten Zeiten gefährdet er die Arbeitsplätze."Man kann sich ja einen Streik mit "gesellschaftlicher Solidarisierung" schön reden, aber irgendwann hört wohl das Verständnis auf wenn die Geschenke nicht rechtzeitig unter dem Baum liegen - Produktionsausfall z.B. in einer Maschinenfabrik hat sicher weniger unmittelbare Auswirkungen auf die breite Bevölkerung. *Hm, wenn man so drüber nachdenkt wohl eher nicht. Grossformatig, textlastig, Sätze länger als vier zweisilbige Worte und vor allem: keine Nackerte auf Seite 5.
 Tuesday, October 21, 2008
Für den der alles ausser Geschmack hat gibt es derzeit beim besten Juwelier am Platze eine drahtlose Maus:  Aaaarghhhhh!!!!!!! Meine Augen... Gibts neuerdings hier, im grössten Dorf der St.Eiermark, Russische Oligarchen? Wer sonst kauft sich denn sowas?
 Thursday, October 02, 2008
Ja, so mancher hat alkbedingt schon seinen Lappen abgeben müssen, möchte aber trotzdem weiter mit einem Penisersatz "Geländewagen" fahren (irgendwelche Jäger anwesend?). Ein Hersteller überdachter Mopeds hat sich nun dieser Zielgruppe angenommen, scheint ja groß genug zu sein, die Zielgruppe.
Jedenfalls kam mir vorhin diese Peinlichkeit auf der Straße entgegen. 4 KW? - da hat ja die Lichtmaschine in einem normalen Auto mehr. Weitere Features:
- höhergelegtes Fahrwerk - damit die Karre nicht am Bordstein hängen bleibt wenn ein dicker Jäger drin sitzt.
- Dachreling - ideal zum Festhalten falls man sich die erfolgreiche Jagd nochmal "durch den Kopf gehen" lassen möchte.
- getönte Scheiben -wenn das große gelbe Schwein am Himmel mal wieder zu aufdringlich ist.
Immerhin sieht man auf der Website sehr schön, daß man Geländegängigkeit auch durch geschicktes Schiefhalten der Kamera hinbekommt.
 Tuesday, September 23, 2008
Unsere lieben Verbündeten (*hüstel*) jenseits des grossen Teichs haben ja schon immer einen Fimmel bezüglich "politischer Korrektheit" - wer kommt sonst auf die Idee einen Liliputaner als "vertically challenged person" zu bezeichnen? Aber das hier hat mich fast dazu gebracht meine Tastatur prustenderdings mit Kaffee zu tränken. OMFG. "Size acceptance community", "national association to advance fat acceptance". Bäh. Zitat: "Many of us in the size acceptance community have been physically and verbally abused simply because we are fat and are appalled at what appears at first glance to be encouraging violence against fat people.""War on fat people", me ass... Wenn die zu blöd zum Abnehmen sind, bleibt nur eine Lösung: die hier.
 Wednesday, September 10, 2008
Fangen wir mal relativ harmlos an. Im Burgtheater in Wien sind "Richard III" und "Heinrich IV" von Shakespeare nur mehr ab 15 Jahre aufwärts zu sehen. Juhei. In der Schule wird man in dem Alter mit selbigen Stücken konfrontiert (ok, in Papierform) aber im Theater darf man die Inszenierung nicht anschauen weil die Stücke "verstörend" sind? (Ich könnte mich jetzt ja noch zu diversen anderen Stücken des grossen Barden auslassen: "Hamlet" - am Schluss bis auf Fortinbras jeder tot. "Ein Mittsommernachtstraum" - was war da nochmal schnell mit Titania und dem in einen Esel verwandeten Zettel? "Troilus und Cressida" - lassen wir das mal aussen vor, ist ja grausamster Splatter. "Romeo und Julia" - wie alt waren die beiden nochmal? Gehört alles zensiert, verboten, verbrannt. Einfach widerlich, diese ganze "Hochliteratur".) Wann werden denn endlich diese blutrünstigen, splatternden Märchen der Brüder Grimm für Kinder und Jugendliche verboten? Gewalt wohin man schaut bei denen. "Struwwelpeter"? Brutalo. Sollen die lieben Kleinen stattdessen doch erbauliche Zeichentrickserien wie "Happy Tree Friends" anschauen. Und nun zu unseren geliebten Inselaffen/Pommies*: Erwachsene die ohne Kinder im Park unterwegs sind sollen von den Parkwächtern angehalten und befragt werden. Häh? Ich seh schon die verdatterten Omis vor mir die beim Weg zur täglichen Flugrattenfütterung im Park hochnotpeinlich verhört werden: "was machen sie denn hier ohne Kinder?" "Äh, ich geh Tauben füttern wie schon die letzten 20 Jahre" "Hah! Erzählen sie das wem anderen, sie wollen mit der Taubenfütterung ja nur ahnungslose Kinder anlocken." Geht ja wohl wirklich nicht, daß man einfach so alleine in einen Park geht als Erwachsener. Erwachsene ohne Kinderbegleitung sind ja allesamt potentielle Pädophile. *Pommie: australischer Slang für Engländer, abgeleitet von PomE - Prisoner of modern England P.S.: konsequenterweise müssten in dem Park nur Parkwächter in Begleitung ihrer Kinder arbeiten dürfen, sonst wären sie ja auch potentielle Pädophile.
Mir kommen die Tränen, allerdings nicht vor Rührung sondern vor Zorn: Armstrong kommt zurück. Dann vielleicht noch für Astana, der Radsporttruppe wo absolut alles fährt und managed was einen sauschlechten Ruf hat. Die Firma Gerolsteiner wird wohl gerade den Schampus kaltstellen und sich gratulieren daß sie sich rechtzeitig vom Sponsoring im Rennradsport zurückgezogen haben. Ein schwarzer Tag für den Rennradsport.
 Sunday, August 10, 2008
Vielleicht wollte der eine oder andere geneigte Leser dieses Blogs ja schon immer mal wissen was der Assistant BLfH so beruflich macht.
Unter anderem das hier.
Bei der Produktion des Videos wurden keine Sprenggehilfen beschädigt oder verletzt.
Ladung pro Schuss jeweils ca. 0,6kg Austrogel mit Momentzünder. Schusslochtiefe zwischen 1 und 2 m.
Und ja, ich darf das, ich habe einen Sprengschein (a.k.a "Südtiroler Ausweis") .
 Sunday, June 22, 2008
Neulich auf einer Toilettentüre gefunden:
 Monday, June 16, 2008
 Saturday, June 14, 2008
Das was sich (bereits jetzt so kurz) nach der negativ ausgefallenen Abstimmung in Irland zum Vertrag von Lissabon abspielt ist wieder mal ein Paradefall politischer Präpotenz: entweder so lange abstimmen lassen bis das Ergebnis rauskommt das den Politikern passt, oder einen windschiefen Winkelzug mit Extrawurst und Sonderregelungen beschließen.
Und dann wundern sich die Politiker daß die EU als korrupter Sumpf und / oder Ausgedinge für langgediente und ebenso inkompetente Berufsfunktionäre angesehen wird (die Qualifikation ehemaliger Fernsehsprecher bedarf keiner Hinterfragung). Mal abgesehen davon daß der Vertrag von Lissabon durchwegs verfassungsrechtlich heftig fragwürdig ist.
 Monday, June 09, 2008
Da lese ich mal wieder im üblichen Quell der Freude, dem Bestatterweblog und was finde ich? Eine korrekte Erklärung des ach so schönen neudeutschen Wortes "Public Viewing" das ja derzeit EM-halber recht verbreitet ist. Zitat: "Warum man aber ausgerechnet die öffentliche Vorführung oder
öffentliche Übertragung der Fußballspiele jetzt “public viewing” nennt,
ist einerseits fraglich und löst bei englischsprachigen Menschen
andererseits völlig befremdliche Assoziationen aus. Denn mit
visitation oder public viewing ist vor allem in den Vereinigten Staaten
die Aufbahrung eines Verstorbenen zur Abschiednahme gemeint." Irgendwie sehr passend, speziell wenn man sich die Leistungen der Gastgebermannschaften anschaut.
 Wednesday, April 16, 2008
Man ist von Kampftrachtlern ja einiges gewöhnt, aber das säuft das Faß aus:

Tunnelschießen in Wald am Schoberpaß? Wie denn, verstecken die sich in den Pannenbuchten des A9 Tunnels und schießen auf CD (Cretin Dangereux) und andere? Ich nehme an, bulgarische Tomatenlaster bringen weniger Punkte...
 Monday, April 07, 2008
Was soll ich sagen? Als Nicht-Freund des Fussballs (von wegen Ballett für die Arbeiterklasse - sinnloses Ballgetrete als Ausrede für sinnlose Publikumsbesäufnisse ist das) freue ich mich doch tatsächlich auf die EM 2008. Wieso das fragst Du jetzt, geneigter Leser? Darum:  Ein diskreter kleiner Schlüsselanhänger der so gut wie jedes bekannte Fernsehermodell ausschaltet. "TV B Gone" nennt sich das. Gewonnen habe ich das auf dem diesjährigen Microsoft Big Days-Event in Graz. Schön daß es noch IT-Firmen mit Herz gibt... Alleine der Disclaimer auf der Verpackung ist herzerwärmend:  Und die weiteren Möglichkeiten die sich auftun - visuelle Stille im Ich-bin-doch-nicht-geil-Markt, kein verstümmeltes CNN mehr am Abfluggate am Flughafen... Hach. Schön daß da jemand an meinen Seelenfrieden gedacht hat.
 Sunday, March 30, 2008
Dieser Beitrag ist als schließende Klammer zum Beitrag 16. November - Die Skisaison ist eröffnet! gedacht. Mit dem heutigen Tag sperren die Hornspitzlifte in der Gosau zu, und unser Tagesziel war die Skihütte um die Skisaison adäquat zu beenden.
Was für ein Unterschied. Ich war am Mittwoch bereits Skifahren (Bericht), bei höchstwinterlichen Verhältnissen und tollem Tiefschnee. Die Talstation Hornspitz sah so aus:

Heute, keine vier Tage später ein völlig anderes Bild:

Auch wenn man es nicht glaubt, die Pisten waren perfekt allerdings betonhart durchgefroren und vereist. Skifahren war nicht das primäre Ziel des Tages, das war es:

Es handelt sich hierbei um Jagatee (pfff) und Glühmost sowie angesetzen Tannenwipfel Schnaps (lecker, lecker sag' ich nur). Die Skifahrer der Glengamoi Community Wintercamps kennen die Paula (aka Zeishofalm) ja eh'.
Zum Beweis daß wir es heute nicht ernst gemeint haben diene folgendes Foto:

Keine Leute bei super-sonnigem Wetter -das muß Beweis genug sein daß wir bereits um viertel nach zehn gesessen sind. Heiß war's.
Für die Akten hätte ich noch die Preisliste anzubieten, damit man mal sieht daß es noch Skihütten mit vernünftigen Preisen und vernünftigem Essen gibt.

Verstörend (für mich) ist einzig die Kombination Leberkäs mit Pommes, das paßt mir irgendwie nicht zam.
 Saturday, February 16, 2008
Vor zirka 15 Jahren+ haben wir in Frankreich auf diversen Liftstützen einen Aufkleber "Porc de piste" gesehen - aber leider nie in die Finger bekommen. Nach langen Jahren der Gier haben wir uns jetzt selbst einen entsprechenden Aufkleber gemacht - et voila, ich darf präsentieren: der Aufkleber "Porc des pistes".

Nachtrag 2. März 2008 Da das obige Bild ein Scan ist, hier als Anhang die Pistensau in digital als PDF Dokument zum Download.
porc_des_pistes.pdf (60.1 KB)
 Thursday, January 31, 2008
Da geht man zu einem der üblichen Geldautomaten des Misstrauens - und was steht da auf der Türe?  Äh ja. Genau. Im Fasching ist die Rate terroristischer Anschläge offensichtlich einfach höher. Wieso wird dann nicht darauf hingewiesen daß man bitte auch nicht mit Verkehrsflugzeugen in die Filiale krachen soll? Oder sich nicht mit Sprengstoffgürteln schmücken soll?
 Tuesday, January 29, 2008
 Wednesday, January 02, 2008
Auch in Dubai gibts Engrish. Irgendwo logisch - wo Chinesen was verticken, ist Engrish nie weit:

In diesem Laden im Dragon Mart (da gibts auch massenweise Nachfolger vom hier schon besprochenen EiFon) gibts noch mehr fragliche Werbung. Weiss z.B. wer was "gragrant" bei einer Handtasche heisst?
 Friday, November 16, 2007
Das Community Wintercamp im Jänner kann kommen - Schnee haben wir mehr als genug. Heute hat das Skigebiet Dachstein West aufgesperrt, und wir haben unsere Saisonkarten gelöst. Damit ergibt sich ein neuer Rekord: 16. November ist der früheste Termin bei dem wir jemals in der Gosau Skifahren konnten (bis dato war der früheste erste Skitag der 26. November).
Das absolut faszinierende: mehr als genug Schnee sodaß das ganze Gebiet geöffnet ist (etwas das im vorigen Winter nicht wirklich oft der Fall war), plus knappe 40 Zentimeter Tiefschnee - einfach geil!
 Monday, November 12, 2007
Da geht man durch den üblichen Supermarkt des Misstrauens und fühlt sich wieder in die "gute alte zeit" versetzt als Wein noch mit Glykol "verbessert" werden durfte:  De facto bezieht sich das Angebot auf ein paar Kanister die am Fussboden stehen, aber das Schild in Augenhöhe an einem Weinregal anzubringen ist irgendwie ungünstig...
 Wednesday, October 24, 2007
Falls irgendwer die klassische Seite german-bash.org noch nicht kennen sollte, so handelt es sich dabei um eine Sammlung an Zitaten aus dem gleichnamigen IRC-Channel. Um Lust auf mehr zu machen, hier ein paar Kostproben:
<1337> haha n1
<1337> ich war gestern hausparty von ner freundin
<1337> hatten ultra laut mukke an
<1337> und die bullen kam 1337> die gastgeberin macht die tür auf und sagt nur
<1337> "HEY Leute die Stripper sind da"
<1337> alter ham die ne fresse gezogen ^^
<NeXus> ey, gestern hab ich son weib was besoffen war 2km nach haus getragen...
<DioXx> aha und nu?
<NeXus> ich treff mich heut abend mit ihr
<NeXus> sie möchte sich persönlich bedanken
<NeXus> nich das ich mir jetzt hoffnungen mach, aber
<NeXus> es wär schon cool wenn sie dann mitm kasten bier kommt
<NudelMC> nein in U-Haft
<Freda> Wieso das den, NudelMC
<NudelMC> Der feine Herr Cybetec musste sich ja besaufen
<NudelMC> dann ist er auf dem Lokalen Straßen fest auf einen Tisch geklettert
<NudelMC> brüllt "FÜR ALLAH" und wirft seinen Rucksack in die Menge
<Cybetec> Lustig wars aber..
<Freda> LOL
<Cybetec> und sitzplätze waren auch wieder frei!
<Plord> 20.40 Hitlers letzte Offensive (ARTE)
<weissbrot> live?
<Plord> ne 5 mins zeitverzögert, damit der gegner die taktik nicht sieht
<Holly> Diese Beine
<Holly> Dieses Becken
<Holly> Dieses Loch
<Holly> Die Badewanne kauf ich :)
So, das langt als Appetizer. Die restlichen 172 Seiten Zitate könnt ihr dann ja während Compilerläufen, Defragmentierungen etc. selber lesen.
 Tuesday, October 23, 2007
Sala'am! Das Video hab ich frisch von meiner Mishpoke in Dubai bekommen. Die Problematik in der Überschrift wird da prägnant illustriert:
Der Tracht nach ist das eine Saudi - da werden Spaghetti wohl nie der Hit werden - auf Shoppingtrip in Dubai. Ich bin von da unten zwar einiges aus den Food Courts gewöhnt, aber sowas habe ich noch nie gesehen.
 Saturday, October 20, 2007
Dieses Juwel habe ich beim Siedeln (Klemptner sei Dank der irgendwie irgendeine Dichtung (nicht im Sinne von "Dichtung und Wahrheit") bei der Dusche verbastelt hat nicht nur bei mir, sondern auch im Bad oberhalb, danke, danke, danke!) wiedergefunden - einen Weihnachtsbrief aus dem Weissen Haus:
Oh welch süße Ironie... Hab ich doch nie wissentlich für die Jungs gearbeitet - bin ich jetzt ein "IM" für irgendeine Agentur mit einem TLA (Three Letter Acronym)?
Besonders bei Absatz drei kommt die Ironie zum Tragen, betrachtet man das was Bush jr. so an Geschichte macht...
Gefunden habe ich das seinerzeit in meinem Postfach auf der Uni.
 Friday, October 19, 2007
Reinhard Mey möge mir verzeihen, aber der Artikel Nationale Sicherheit vs. Datenschutz für Sicherheitsbehörden senkt meinen Blutdruck nicht unbedingt. Das ist doch absolut das Letzte. Das geht über den "normalen" Polizeistaat ein klein wenig hinaus, das erinnert frappant an das was sich J. Edgar Hoover geleistet hat. Nur diesmal halt mit "rechtsstaatlicher" Deckung.
Ich hätte einen Vorschlag: Minimalgröße für Politiker von 175cm. Das sollte gleich mal eine ganze Liste von Napoleon-Komplexlern ausschließen.
 Wednesday, September 26, 2007

Die Scheibe hat leider verdammt gespiegelt, aber dieser Zettel zum Thema Öffnungszeiten war einfach Goldes wert. Orthographisch wery interessant.
 Tuesday, September 11, 2007
Man kann Elektrik normgerecht machen oder pragmatisch. Ersteres findet gottlob meist hierzulande statt, letzteres Übersee. Ein paar Beispiele zum Thema die uns freundlicherweise Herr Andreas Meissner von der Firma Medialink zur Verfügung gestellt hat (Danke Andi!) sollen dies illustrieren:  Ein Zählerschrank wie er sich gehört... Ist ja noch einigermaßen ok, wenn man davon absieht daß es dann an dem Tag einen Kabelbrand gab und vier Tage eher kein Strom im Büro war...  Und wenn das Kabel keinen Null-leiter hat nimmt man halt den von einem
anderen Kabel und frickelt den in den Stecker.  Genau, so gehört sich eine Verlängerung für ein 32 Ampere-kabel gemacht. Man denkt ja an
Sicherheit - vorne wird der frankensteinisierte Stecker mit Klebeband zugemacht.
 Monday, August 27, 2007
Heute am Weg zum Zahnklemptner den Riesenfehler begangen Ö3 einzuschalten, dieses selbsternannte "Hitradio" mit hirnlosen Quatschtanten und Möchtegern-Sternchen. Die machen anscheinend gerade die super-peinliche Aktion Team Österreich. Was war meine erste Assoziation wie ich das gehört habe? Team America. Je mehr ich darüber nachdenke desto weniger bekomme ich die Assoziation aus dem Schädel und desto mehr Parallelen finde ich. Gut gemeint ist halt nicht notwendigerweise gut gemacht.
Kommentar des Assistant BLfH: Erstens "selber schuld" wie ich gebeichtet habe Ö3 gehört zu haben zweitens meinte er: "Österreich sucht den Superhelfer " ist da sicher nicht weit...
 Wednesday, August 15, 2007
...darf sie behalten:

Ich sag nur Handyshop in der Leobener Innenstadt.
 Sunday, July 29, 2007
Der etwas andere Briefkasten:

Ein Learjet 60 "C" (Creativ):

Und ja, beladen wird über die Schnauze:
 Wednesday, June 20, 2007
Mit dem Auto zum Würstlstand? Jawoll ja!

 Sunday, May 06, 2007

Gesehen - wenig überraschend - in Griechenland.
Man soll sich ja über Rechtschreibfehler von Non-Native Speakern nicht lustig machen, diese Club-Sandhexe war denn aber doch zu köstlich (das Special des Tages kann aber auch was):

 Wednesday, April 18, 2007
Habe gerade den Artikel Bundesinnenminister Schäuble will Grundsatz der Unschuldsvermutung aushebeln gelesen. Jetzt kann ich mir nicht länger auf die Zunge beißen, sorry.
Sehr geehrter Herr Schäuble!
Ich möchte Sie an das Zitat eines anderen Staatsmannes erinnern: "Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety." Benjamin Franklin wußte sehr genau wovon er sprach.
Ist Ihnen eigentlich bewußt, daß Sie der NPD das Wort reden? Denn die letzte Konsequenz Ihres Gedankenganges ist schlicht und wenig ergreifend "Alle Menschen raus die potentiell zu Terroristen werden könnten - alle mit Einwander und Migrantenhintergrund." Da die Gleichung Muslime = Terrorist auch nicht mehr weit entfernt ist, hätten wir wieder was für die Geschichtsbücher der nachfolgenden Generationen. Danke.
Schauen sie sich mal diverse Statistiken an. Verkehrstote. Hitzetote im Sommer. Tote durch diverse Drogen (Raucher, Alkoholiker, ...). Und vergleichen diese mit der Anzahl Tote bei Terroranschlägen pro Jahr. Fällt Ihnen was auf? Richtig. Ein Terrortoter bringt mehr Medienpräsenz als 50 Verkehrstote - und ich bin mir sicher ich untertreibe.
Machen Sie mal was sinnvolles - und rollen zurück.
Mit freundlichen Grüßen,
der Bastard Listmaster from Hell (Christoph Wille)
 Saturday, March 24, 2007
Auch heuer ein paar Fotos vom Kontraprogramm des Skiurlaubs - letztes Jahr war es Laos (siehe Reiswein aus Laos), nun ist Burma an der Reihe. Und auch diesmal hat es was mit Schlangen zu tun - allerdings nicht eingelegt, sondern, na ja, anders konserviert:

Geben wir etwas mehr Butter (äh, Fleisch) bei die Fische - ich hätte ein lokales "Fast Food" "Restaurant" anzubieten:

Wenn wir schon beim Thema Essen sind - die Wok-Küche für echte Männer:

Zu guter letzt doch ein wenig Kultur - Burma ist nicht zu Unrecht für seine Pagoden bekannt, der Fotobeweis:

 Saturday, March 17, 2007
Der Assistent hat's ja in den letzten beiden Posts anklingen lassen: der BLfH war nicht da, sondern auf dem alljährlichen wohlverdienten Skiurlaub in Frankreich. Nach dem verkorksten Winter bei uns eine extra-angenehme Überraschung da es sogar Neuschnee als Zugabe zur existerenden Schneedecke gab:

Merke: fotographiere niemals ohne Stativ für gestitchte Panoramen, speziell wenn man am Hang steht und sich verdrehen muß für die Fotos. Der Blick ist übrigens ähnlich zu dem ersten Foto von vor drei Jahren. Location: Mont de la Challe.

Die Software für's Stitchen ist übrigens AutoStitch. Location: Roc de Fer, links die Einfahrt in die Abfahrt Face, die 1992 die Damen-Olympiaabfahrt war. Das "rechts" gehört auch alles zum Skigebiet (Val Thorens, Les Menuires, Saint Martin de Belleville).

Da hab ich die Finger drinnen - dank Blue Screen in the Sky mußte ein Blendschutz her, und mit der verspiegelten Sonnenbrille sieht man am LCD dann doch nicht daß man reingefingert hat. Location: Bergstation Sessellift Table Verte, etwas links der Mitte ist die Saulire (dahinter geht es nach Courchevel, davon haben wir keine Panoramafotos). Damit man eine Idee vom Gebiet und seiner Größe bekommt: ski map.
Weiters zu vermelden wäre: Folge 3 gelesen, was dazu geführt hat, daß ich in Fisks Buch The Great War for Civilisation: The Conquest of the Middle East bis dato nur bis knapp Seite 400 gekommen bin. Dringend empfehlenswertes Buch. Wenn wir schon bei Medien sind: T4XI kommt! Der Trailer ist jedenfalls schon vielversprechend (zu finden auf der Site unter Bande Annonce).
Es kann kommen was will, der Winter ist gerettet.
 Saturday, February 10, 2007

Gesehen und photographiert von Herbert.
 Tuesday, January 30, 2007
Vom 26. bis 28. 1. 2007 fand wieder eines der traditionellen Treffen der üblichen Verdächtigen in Bad Ischl statt. Aus diversesten Gründen war dieses Mal das Dramatis Personae eingeschränkt: Reinhold Becker, Georg Gamsjäger, Herbert Hahn, Hans-Georg Reiter, Bernhard Spuida (der traditionelle Verfasser der Nachschau) Christoph Wille, Alexander Zeitler und seine Sonja. Diverse andere Habitués sowie neue Freunde mussten kurzfristig absagen - wieso z.B. müssen Chefs auch immer um die Jahreszeit spontan Skiurl.... äh krank werden? Genug der Vorrede: Freitags fand das erste offizielle Treffen des Vereins Glengamoi statt, der die gleichnamige Communitysite betreibt und mit seinen Mitgliedsbeiträgen finanziert (Werbeeinschaltung: solltest Du, geneigter Leser den Verein unterstützen wollen, so werde Mitglied. 25 Euro pro Jahr für eine gute Sache und viel Spaß solltest Du doch aufbringen können. Werbeeinschaltung Ende). Schneelage: nur in schattigen Hanglagen mäuseknietief. Verzweiflung allenthalben da somit das geplante Rodeln am Samstag ausfällt. Aber... Wir haben einen Plan. Freitäglicher Treffpunkt war das Bistro Oriental, diesmal unter Verzicht auf leckeres Kebap - schliesslich wussten ja alle was beim Vereinstreffen auf sie wartet. Auf nach Lauffen in die Hütte vom Lois, einem der Originale bei den Haflingerfreunden Salzkammergut. Besagte Hütte dient als Werkstatt zur Restaurierung diverser antiker Geländefahrzeuge, enthält aber auch eine sehr wohnliche kleine Stube im ersten Stock mit allem was das Herz begehrt: Herrgottswinkel, Sofa für den Verdauungsschlaf, klassischer Ofen (ein AGA, falls das wem was sagt), Platz für die Teilnehmer des Abends, drei Kisten Glengabräu, Ripperln samt Beilagen und diverse flüssige Verdauungshilfen. Nachdem von einem gewissen Mitglied ausstehende Beiträge eingehoben waren, diverse Stamperl Chilischnaps aus biologischem Anbau im Hause Wille verkostet waren wurden die Ripperln aufgetragen. Leckerst. Üppigst (Bürps - tschuldigung) und die perfekte Beilage zu Glengabräu. Das Foto vom Aschenbecher spricht für sich.  Er wurde drei mal ausgeleert und war nur für die Hälfte der Anwesenden Knochendepot. Verständlicherweise fand unter Erzählung diversester Schwänke und unter dem Einfluss der Ripperln ein allmählicher Übergang vom Glengabräu zum Schnaps statt. Im Laufe des Abends stiess Georg auch noch dazu, Reinhold hatte leider schon telefonisch angekündigt erst am Samstag anreisen zu können. So hatten letzten Endes einige Ripperln das Pech im Kühlschrank auf den nächsten Mittag warten zu müssen. Der Abend fand dann seine Fortsetzung im KuK, Herbert intensiv mit seiner derzeitigen Lebensabschnittsgefährtin beschäftigt, so daß sogar er einigermassen brav war. Nach einem ausgiebigen Verdauungsschlaf aller Beteiligten herrschte am nächsten Tag Schneetreiben (kein ursächlicher Zusammenhang). Rodeln war trotzdem nicht möglich, da die Strecke nicht geräumt war und die Sturzräume noch nicht tief genug eingeschneit waren um Kollisionen mit herumstehender Biomasse (Bäume) und Geologie (Felsen) zu verhindern. Also trat Plan B in Kraft: auf nach Knoppen in der Steiermark jenseits des Pötschenpasses und dortselbst auf die Knödelalm um die namensgebenden Speisen zu geniessen. Dort herrschte dann in der Tat heftiges Schneetreiben so daß wir feigerweise den Shuttledienst der Knödelalm in Anspruch nahmen statt selbst den Berg (Hügel aus lokaler Sicht) zu erklimmen. Die Knödelalm ist einen oder auch mehrere Besuche wert. Ein alter Bergbauernhof, als Biobauernhof, Gastwirtschaft und Schnapsbrennerei renoviert. Perfekt. Unser Tagesprogramm:  Später, als die meisten Knödel vernichtet waren stiess dann Reinhold noch zur Truppe, geschafft von einer langen, eher sibirischen Anreise mit Staus und Schneewehen. Einige Knödel später war er aber auch wieder fit und gut gelaunt. Derweil setzte sich der Schnee auf den Fensterscheiben an und tauchte die Stube in eine heimelige Atmosphäre begleitet vom Heulen des Windes.  Satt und zufrieden kehrten wir ins Tal zurück, lediglich Alex und Sonja liessen sich shuttlen. Der Weg talwärts war einigermassen erfrischend, aber sicher kein Schaden nach unserem feinen Futter. Nach der geruhsamen Rückfahrt kehrten alle bis auf Sonja und Alex - die beschlossen den Rest des Wochenendes in trauter Zweisamkeit zu verbringen - im Hause Wille ein um unterstützt von ein oder zwei Bier dem üblichen Thema zu frönen: alte Hard- und Software. Schwerpunkt waren diesmal fossile Laptops. Gewinner war ein 8086er mit 8 Kilogramm Akkusatz. Und wir wollen alle endlich mal das VPC-image von Microsoft Bob sehen - schliesslich hat diese Grausamkeit ja die Ehefrau von Bill höchstselbst verbrochen. Anschliessend wieder mal zu Tekin. Wie kann man bloss ein Dürum mit Messer und Gabel essen? Wer das war, sei verschwiegen, Beweisfotos gibts auch auf Nachfrage keine. Und immerhin schafft Tekin inzwischen rotes Kebap zu machen, auch wenn die Schärfe nach wie vor zu wünschen übrig lässt:  Anschliessend begaben wir uns zum Würstel Judy, eine Folge "CSI Judy" hinlegen. Motto: "Judy, wir haben eine Wasserleiche" (Anm.: osmotisch überforderte Wurst), aber mit Hilfe von einem Schnapstee (nicht osmotisch überfordert) oder zwei war der Fall schnell geklärt. Nach erfolgreicher CSI-episode ging es in Stehbeisl, wo a) Herbert nicht der Hahn im Korb (sorry, der Schmäh musste sein) war und b) Georg nicht alle anwesenden Damen mit erheiternden Anekdoten über Reinigungsmittel in Schweizer Kernkraftwerken komatisierte. Sieht so aus als würden manche liebgewonnenen Traditionen verloren gehen. O tempora, o zores... Schlusspunkt war wie immer das KuK, aber auch das nur kurz, schliesslich waren a) die Hasen alle auf diversen Faschingsbällen und b) Herr (wo sind die Hasen?) Häsler nicht mit von der Partie. Lustig wars trotzdem.  Am Sonntag wurde der übliche Zauner-besuch durch einen Besuch bei (Überraschung) Tekin ersetzt. Der Kaffee da ist auch ok, das Ambiente etwas weniger steif und in kleiner Runde hat man auch genügend Platz. Fazit wie jedes Jahr: schön wars, bis zum nächsten Mal!
 Wednesday, January 10, 2007
Ja, ja. Diese Jugend heutzutage. Komplett enthemmt. Ballspielen allerorts.  Was da in Zukunft wohl noch kommen mag? Alkoholexzesse? Skatenboarden in geschlossenen Räumen? Haschzigaretten rauchen? Vorehelicher Geschlechtsverkehr? Marzipanschweinchen eines gewissen Ischler Caféhauses verschenken? Linux installieren?
 Wednesday, December 20, 2006
Wo kommt die Welt bloss hin? Jetzt rauchen sich schon die Piepmätze tot:  Eine Schachtel Gauloise ist einfach zuviel... Na, immerhin hat der sich nicht in meiner Karre totgequalmt.
 Saturday, November 25, 2006
Ich bin mir ganz ganz sicher daß dieser Vortrag überhaupt nichts mit jenem Machwerk zu tun hat das derzeit die Kinos verseucht und sicher von einer Kabale übler Elemente aus den anderens "Stans" gesteuert wird:
 Wednesday, November 22, 2006
Als Langzeitfan von Tucker Max (speziell diese NSFW Story) war dieses Buch natürlich ein absolutes Muß:

So, und jetzt muß ich mit dem Assistant streiten wer es heute Abend als erster lesen darf.
 Friday, November 10, 2006
Siehe da, man kann mit Hilfe des Blödmarkts auch Fremdsprachen lernen. Allerdings nur blöd daß die in der Metro den Pfeil in die entgegengesetzte Richtung des Geschäfts aufgehängt hatten (Passeig de Gracia, L4 La Pau). Mittlerweile scheint's jemand gemerkt zu haben 
 Friday, November 03, 2006
Vor allem nicht nach dem letzten Winter. Merke: es ist der 3. November, wir sind auf Seehöhe 500m.

Das war um knapp Mitternacht im Stadtzentrum, brave Community Wintercamp Teilnehmer kennen das ja.

Heimkommen war schon sportlich genug, aber in der Früh sah die Sache dann so aus.

Ganz lockere 30cm+, das Anfang November. Gut daß wir eine Schneefräse haben...
 Friday, September 29, 2006

Erstens hab' nicht ich das Video aufgetan (oh nein!), sogar mein liebes Zeichenprogramm hat zweimal gekotzt bevor es den Screenshot bearbeiten wollte. Irgendwie ist die Werbung kontextsensitiv passend: "Help rebuild lives".
 Sunday, September 17, 2006
Wenn man das übliche Radiogedudel nicht mag, keine DRM-verseuchten Dateien kaufen will, keine fragwürdigen Tauschbörsen im Internetzweb besuchen möchte muss man als Musikfan ja noch lange nicht verzweifeln. es gibt ja genug Quellen guter und origineller Musik die völlig legal gratis erhältlich ist. Dieser Eintrag soll im Laufe der Zeit eine Liste entsprechender Links werden, die je nach Lust, Laune und Stresslevel aktualisiert wird. Na dann los: Albums galore - wirklich quer durchs Gemüsebeet. Von Klassik über spanischen Blues Punk aus dem Mississippi-Delta bis zu Elektronika gibts da alles. [update] etree ist eine nicht endenwollende Quelle von Liveaufnahmen die mit Genehmigung der jeweiligen Künstler ins Netz gestellt werden. Das Musikformat ist allerdings "shorten", das im Gegensatz zu MP3s verlustfrei komprimiert. Software zum Abspielen, Umwandeln etc. findet sich im wiki verlinkt. Enjoy!
 Monday, August 28, 2006
Jajaja. Ich weiss - "schon wieder so ein Eintrag". Der hier muss aber sein. Es wird nämlich die Frage geklärt: "Wie sieht es denn Backstage aus?" So siehts aus:
 Zumindest in der Burgruine Obervoitsberg, wenn Ten Years After spielen. Das hier ist natürlich der Bereich für die Technik. Daten: 4 100 MBit/s Buchsen im Couchtisch PC mit der Software "Burg Manager 2.0" (ehrlich!) Hochleistungskühlschrank Zapfanlage Regierungskanzel Bei der Band nebenan wars technisch etwas bescheidener, dafür war da die Getränkeauswahl grösser.
 Tuesday, August 15, 2006
Ja so kanns gehen - reicht man einem Konzertveranstalter den Riggerhandschuh, will er die ganze Stage Hand. Und so kam es denn dann daß der BLfH, der Assistant BLfH und Georg, der stellvertretende Kassier des Glengamoi-Trägervereins nach einem ausgesprochen nahrhaften Grillabend zur Feier der Gründung des Vereins denn am Sonntag antraten die VIP-Tribüne bei diesem netten kleinen Open Air abzubauen:  Ca. 35 Tonnen Material, 9 Meter hoch (auch wenns auf dem Photo vielleicht nicht so aussieht) und Platz für ca. 1100 Leute nur für die Tribüne. Insgesamt waren so ca. 11000 Teilnehmer beim Gig.  Die Tribüne von hinten, mit Georg als Maßstab. Moment! Was ist denn das komische Rad da rechts am Bildrand?  Genau - die Tribüne ist knallhart um und über einen Skilift gebaut. Ein Glück daß um die Jahreszeit Skilifte in unseren Breiten nicht in Betrieb sind. Und zum Schluss ein Gruppenfoto:  Die Sache mit unserem Feierabendjesus verdient aber einen eigenen Blogeintrag
 Sunday, August 06, 2006
Sex and Blogs and Rock'n'Roll...
Schnitzel essen, Freude über Besuche der lieben Verwandten heucheln, im Bürgerkäfig (vulgo "Auto") einen Ausflug machen, das ist es was die meisten Leute unter einem gelungenen Wochenausklang verstehen. Bäh!
Wenn man die Gelegenheit hat, ein grosses Open Air-Gig mal nicht nur live mitzuerleben, sondern hinter den Kulissen sein zu dürfen und dafür auch noch Geld (ok, reich wird man nicht, aber was solls...) zu bekommen, so ist das doch was gaaanz anderes. Immerhin ist der Assistant BLfH Freund des lokalen Veranstalters des diesjährigen Simply Red Konzerts in Leoben.
Seine Wenigkeit war schon Donnerstags beim Bühnenaufbau tätig, der BLfH konnte sich erst am Freitag losreissen - User gehören ja geLARTet - und der stellvertretende Kassier des Glengamoi-Trägervereins kam am Freitagabend auch noch dazu.

Genug der Vorrede, gehen wir zu den Beweisfotos über.
Fotostrecke

Das ist doch mal so richtig Baukasten für Erwachsene.

Das stolze Ergebnis von zweieinhalb Tagen Bühnenaufbau: drei Sattelzüge, ein LKW und ein Klein-LKW mit Material genügen völlig für eine 22 Meter breite Bühne.

Der BLFH, Herr Andreas Meissner (Veranstalter) und der stellvertretende Kassier als Maßstab für die Bühne.

Der Assistant BLfH nach ca. 20 Stunden Arbeit in eineinhalb Tagen.

Es läuft. Das Publikum tobt, wir stehen auf der richtigen Seite der Absperrung und geniessen den Auftritt. Die Sache mit dem offenen Hosentürchen haben wir diskreterweise nicht festgehalten 

Vom Gesichtsausdruck nicht täuschen lassen - die Securityleute waren echt nett. Und wie man am modischen Outfit von Mike (und auch Mick auf der Bühne) sieht, ist er schon lange im Bühnengeschäft.  Samstag, gegen Abend. Die Bühne ist abgebaut und fast völlig verladen. Fünf Minuten vor Dienstschluss. Zwei von diesen Dingern beschliessen einen Abgang vom Sattelzug in Richtung Fassade des Tiefgarageneingangs. Hat ja so kommen müssen. Irgendwas passiert immer zum Schluß. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Fazit
Wenig Schlaf, viel Spass und ein paar kleinere Blessuren. Mal sehen wen Andi nächstes Jahr herkriegt.
 Sunday, July 16, 2006
Kein Eingang - Nur Einsatzfahrzeuge, klar, bei einer Türe in Normalgröße glaube ich sowas unbesehen 

Einsatzkräfte würde ich glatt glauben.
 Saturday, July 08, 2006
Was ist an diesem Bild aus einem Nobelscheißhaus irgendwo in Österreich falsch?

Ein Siphon als Hydrozyklon montiert? Normalerweise sollte das doch ein Geruchsstop sein, oder liege ich da falsch?
In other news: Neben Bierbrauen bei Sam stand am vor-verlängerten Wochenende weiters an die Pferde wieder mal traben lassen - meine Gelbe Gefahr wurde ausgepackt für den Vorstandsausflug zur Erkundung von Ausfahrten für das Haflingertreffen 2007:

Spritverbrauch? Ich sag' nur "Tankwarts Liebling".
 Sunday, June 25, 2006
So gesehen beim Lebzelter in Bad Aussee:

 Thursday, May 04, 2006
Das aber genauso wenig mit Monty Python zu tun hat wie es nicht-technisch ist. Nichts desto trotz aber interessant ist (komisches Konzept für einen ITler, nicht wahr?).
Gestern endlich die Zeite und Muße gefunden, die letzten Kapitel von Philippe Sands' Buch Lawless World zu lesen. Das Buch beschäftigt sich mit internationalem Recht, erklärt die Entstehung der diversen Abkommen (von Menschenrechten bis Handel) und wie sie bei bestimmten Fällen in der Vergangenheit zur Anwendung kamen - zB bekommt man die volle Erklärung warum und wieso der Fall Pinochet so gelaufen ist wie er eben gelaufen ist.
Danach kommt der Experte für internationales Recht ab Kapitel 7 auf aktuelleres zu sprechen, nämlich Terrorismus, Guantanamo sowie Irak. Und zwar niemals auf reißerische Art (wie man es vielleicht von Michael Moore erwarten würde), sondern trocken analysiert wie und wo internationales Recht ignoriert, für nicht zuständig und generell nicht anwendbar erklärt wurde. Er nimmt die Memoranda aus den USA und UK (er ist Anwalt in England) zu den Themengebieten, und erklärt anhand der internationalen Abkommen wieso das so nicht sein kann aber dennoch so gemacht wurde. Punkt für Punkt zerlegt, wie man so schön sagt.
Das Buch skandalisiert an keiner Stelle und bleibt immer seiner Linie Treu, dem Leser die Anwendung (und den Mißbrauch) internationalen Rechts aufzuzeigen. Es ist leicht lesbar - viele, viele IT Bücher lesen sich deutlich schlechter, ich mußte mich hin und wieder zwingen, aufhören zu lesen - damit die Erkenntnis Zeit zum Einsinken hat, quasi.
Fazit: würde dieses Buch jeder Bürger der EU lesen, dann hätten unsere Politiker ein ernsthaftes Problem. Wer sich für das tägliche weltpolitische Geschehen interessiert, für den ist das Buch sogar ein Muß. Für mich definitiv das beste Buch das ich im letzten Jahr gelesen habe.
© Copyright 2009 Christoph Wille, Bernhard Spuida
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