 Wednesday, February 03, 2010
Das Plakat im vorherigen Post des BLfH war ja schon ganz nett, aber es geht noch krummer. Nehmen wir mal eine Speisekarte aus einem Restaurant aus dem Global Village in Dubai. Zum Aufwärmen fangen wir mal mit ein wenig kreativer Orthographie an:  Ok, das ist noch einigermassen verständlich, aber wieso gibts da zwei mal die selbe Übersetzung für zwei auf Arabisch auch für Farangs* offensichtlich unterschiedliche Getränke? Gehen wir zum Essen über:  Hmmm.... Was ist da bloss gemeint? Grüner Salat mit Tomaten natürlich, da kommt man ja direkt selber drauf. Etwas rätselhafteres gefällig?  Tja, das ist ein Gericht mit zwei Sorten Fleisch. Das Problem liegt wohl darin welche zwei Sorten das sind. Zum Schluss noch eine absolute Spezialität:  Gute Frage was das ist. Klingt sehr nach dem "etwas anderen Restaurant", ist aber harmlos. Das ist Syrischer Salat, auch als Labneh bekannt. Hauptsächlich Petersilie mit Knoblauch. Ist das vielleicht harntreibend? Mahlzeit! * Farang** leitet sich aus der in der Zeit der Kreuzzüge gebräuchlichen Bezeichnung für Europäer her. Franken. ** Die Ferengi bei Star Trek haben ihren Namen auch daher.
 Wednesday, December 30, 2009
Zum Jahresende gilt es zwei Monate zusammenzufassen, die sich durch zwei Gemeinsamkeiten verbinden: (relativ) wenig vor Ort in Wien, und eine gewisse Tendenz zum Wiederholungsfehler.
Um die Kaffeehausauswahl ein wenig zu erweitern (irgendwie hab' ich das Thema Kaffee in Wien aufgegeben), sind wir ins Mokador am Urban-Loritz Platz gefallen - ins Souterrain jedoch nicht. Da wir zu Wiederholungstätern wurden kann es nicht so ganz hässlich gewesen sein...
Ebenfalls wiederholungstätermäßig besucht haben wir die Mitzitant im Laufe der beiden Monate. Gut, günstig, völlig anders. Achtung: nur Mittags geöffnet.
Biermäßig wiederholt hat sich das Salm Bräu (Märzen gut, alles gut - der Weihnachtsbock war gut gemeint aber dann doch zu viel des guten), sowie das Kolar am Salzgries. Neu dazugekommen ist der Bierteufl, allerdings sehe ich hier wenig Gefahr für Wiederholung.
Schließ- und endlich (nicht muskel) landen wir in Asien: einerseits das Origin (Kabelwerk) sowie das Colombo Hoppers. Ersteres auf ein Mittagsmenü (gut), zweiteres auf ein Abendessen. Detaillieren möchte ich nur das Colombo Hoppers: scharf meint sehr scharf, Ambiente ist na ja, preislich find' ich's überzogen.
Damit endet die Wiener Lokalreview Saison, hier der Überblick über die vorangegangen Reviews:
Lokalreview Oktober
Lokalreview September
Lokalreview August
Lokalreview Juli
Lokalreview Juni
Lokalreview Mai
Lokalreview April
Lokalreview März
 Monday, October 05, 2009
September in the city...
...und dennoch (oder gerade deswegen) finden sich diesmal viele Eisdielen auf der Liste: da hätten wir einmal die Gelateria Hoher Markt oder den Eissalon Tuchlauben (Made on a Mac Website sag' ich nur). Dann wäre der Eissalon Schwedenplatz sowie Zanoni & Zanoni. Vom Eis her gewinnen eindeutig die ersten beiden, wobei gegen die außer Konkurrenz laufende Loacker Moccharia im DOB am Brenner haben die nicht die geringste aller Chancen. Das Zitroneneis, der absolute Hammer.
Vom Eis ein paar Grad nach oben findet sich bekanntermaßen das Bier. Da wäre das Salm Bräu, auf Märzen & Böhmisch Gmischt sowie Blunzngröstl. Absolut empfehlenswert! Kleiner, gemütlicher hingegen ist Martins Biergart'l im 14ten. Ohne Deppenapostroph, dafür mit Monatsbier zur auch sonst nicht unwitzigen Auswahl an Bieren. Zurück bei den selberbrauenden wäre das Fischer Bräu anzuzeigen, auch hier gibt's den Daumen nach oben.
Seit Monaten wohne ich ja in Gehdistanz, diesen Monat war's dann soweit: Krah, Krah (Wiesenbier und a Pschorr).
Wenn ich die Liste jetzt so sehe fällt auf daß mir nur noch zwei Nicht-Eis und Nicht-Bier Lokale bleiben... fangen wir am Balkan an: Galaxie. Eine Cevapcici Mörderportion im Brot. Die war für mich. Und wie jeden Monat muß ich mindestens einen meiner Lokalmittester anschwärzen: gefüllte Paprika mit einer Portion Pommes als Beilage zu bestellen geht nun wirklich nicht!
Schließen wir mit der Curryinsel. Was lange währt wird endlich gut (wir wollten seit Monaten hin). Die Qualität ist über jeden Zweifel erhaben, aber: scharf meint scharf. Ja bist Du gelähmt - wenn man original scharf bestellt friert einem schon mal kurz das Lächeln ein.
Ebenfalls außer Konkurrenz (wie Loacker) sei noch das Olympiahotel Leonhard Stock in Finkenberg angefügt - das Essen, ein wirklicher Genuß. Was ich nicht genug hervorheben kann ist die Qualität und Präsentation des Salatbuffets - absolut hervorragend. Und die Zillertaller Weiße ist mit eines der besten Weißbiere die man bekommen kann.
 Tuesday, September 01, 2009
Im August hätte ich einiges asiatisches anzubieten:
Beginnen wir auf der Summer Stage, mit dem Oasia. Spektakulär war das Sommergewitter, gleiches kann ich von meinem Chili Chicken nicht behaupten - im besten Fall haben die mal eine Chili schnell durchgezogen, aber das war's dann schon. Die Satay Spieße meines Kollegen hingegen waren mehr als OK.
Einen (zumindest) weiteren Besuch wert hingegen finde ich das Tokyo in der Börsegasse. Gutes Running Sushi, und jede Menge japanische Leckerlis für den kreativ-süßen Abschluß.
Asia-Lokal #3 des Monats: das TokoRi am Naschmarkt. Ich hatte Gyoza sowie Curry Beef Ramyun, allerdings bin ich ein begabter Patzer, es fanden einige Curryspritzer den Weg auf mein Hemd. Geschmacklich könnte ich dort jedenfalls zum Wiederholungstäter werden.
Damit auf was einheimisches - das StadtParkBräu. Die gegrillte Beiriedschnitte war absolut sensationell. Auch nicht schlecht das rote Zwickl. Die andere Strassenseite (das Bieramt) wurde vorgemerkt.
Aus der Kaffeehaus/Eisdielen Ecke hätten wir anzubieten: das Caffee Delia's sowie das Castelletto. Ersteres fällt in die Kategorie sauteuer, zweiteres im Bereich der Eissalons unter ferner liefen.
 Tuesday, August 04, 2009
Touristische Unterkunft ist kein allzuschlimmes Problem, zumindest in grösseren Orten. In Nouakchott gibt es durchaus gute Hotels ( Mercure Merhaba kann ich wärmstens empfehlen, auch wenn es nicht ganz billig ist), ansonsten wird es etwas dünner. An den Standorten der SNIM gibt es Hotels mit dem schönen Namen "Oasian", die früher Gästehäuser der Firma waren und jetzt von einer Tochterfirma betrieben werden. Ansonsten gibt es Gästehäuser der Regierung und Pensionen die sich teilweise auch Hotel nennen - wie es so schön heisst: your mileage might vary...  Das ist das Oasian in Noaudhibou. Tolle Lage auf einer Klippe über der Bucht. Ausgesprochen freundliches Personal, frischer Fisch zum Essen - schliesslich sieht man ja die Boote in der Bucht, die die Schuppentiere anschleppen. Langusten sind übrigens auch sehr empfehlenswert. Klimaanlage gibt es keine, braucht man aber auch nicht, da das Hotel so gebaut ist, daß die Temperaturen im Inneren erträglich sind - kleine Fenster, dicke Wände. Das langt. Zimmer sind, naja, etwas spartanisch, aber was braucht man mehr als das:  Dafür gibts im ganzen Haus gratis WLan. Das gäbs theoretisch auch im Oasian in Zouérate, aber da ist das WLan ungefähr so funktionsfähig wie der Feuerlöscher aus dem ersten Post zu Mauretanien... (Auch die Mehrfachbuchse wurde da fotografiert - hat schon seinen Grund, wieso die Somasert keine eigene Seite für das Hotel hat...) Getränketechnisch wurde ja schon erwähnt daß es keinen Alkohol gibt. Ausser man bringt selber was mit. Und da darfs auch nicht mehr als ein halber Liter sein. Alk ist bei den Temperaturen aber sowieso eher nicht empfehlenswert. Man sollte man sich lieber an Mineralwasser und "thé mauritanien" halten. Letzterer ist fein, grüner Tee fast sirupartig eingekocht mit Unmengen Zucker und frischer Minze. Nach zigmaligem Hin- und Herschütten stamperlweise kochendheiss mit einer Schaumkrone serviert. Verhindert im Gegensatz zu Kaltgetränken schwitzen. Gezuckerte westliche Rülpswasser sind eher nicht zu empfehlen, die machen nur noch durstiger. Kaffee ist meist Nescafé. Muss man mögen. Oder bleiben lassen. Futter: Gemüse muss fast immer importiert werden, die Sahara ist ja schliesslich keine für ausgedehnten Ackerbau bekannte Region. Ergo gibts viel tote Tiere mit hauptsächlich Couscous oder Reis als Beilage. Huhn* ist sehr empfehlenswert, schliesslich sind das keine recycleten Legebatteriehennen die da auf dem Teller landen. Ein Hühnerschenkel langt gewöhnlich als Mittagessen. Ansonsten am Meer unbedingt Fisch essen. Und wenn ich, als dem Fisch gewöhnlich abgeneigter Mensch, das mal sage ist der Fisch gut. Weiters gibts Hammel (muss man mögen) Rind oder mitunter Kamel meist in Würfelform gehackt, Konzepte wie Filetstücke, Schulter etc. haben sich da nie durchgesetzt. Speziell Kamel ist... eigen im Geschmack. Meins wars nicht. Definitiv nicht. Da ist Hammel oder Ziege noch besser. Generell ist die Küche eher einfach***, was ja auch nicht wundert wenn man die Lage des Landes betrachet. Andererseits ist so gut wie alles was man bekommt frisch- ausser Joghurt. Der wird aus Milchpulver hergestellt und sollte besser als Fugenputz verkauft werden. *Empfehlung: Yassa-Huhn** oder gegrillte Hühnerkeule in Honig-Sesamkruste **Rezept aus Mali/Senegal -in Zitronensaft mariniert, gegrillt und mit Chili-Zwiebelsauce drüber ***Ok, die beiden Fussnoten oberhalb sind löbliche Ausnahmen, genauso wie Merguez - so eine Art Rostbratwürstel mit Chili drin. Geiles Frühstück!
 Monday, August 03, 2009
Der Herr mit dem ich im Mai im Cafe Amacord war hinterließ mir noch einen Tip für ein Chinalokal - und zwar das Neon. It haus you the guck ein wie das ausgeleuchtet ist, allerdings das Essen ist vom allerfeinsten - mein Saguo Chicken hatte ordentlich Tritt was die Schärfe betrifft. Die zwei Kollegen waren ebenso sehr begeistert von der Qualität. Küche beim Eingang hat jedenfalls was.
Weil es direkt daneben war sind wir auf ein Fluchtseidl (ok, Halbe) in Brandauers Bierbögen abgebogen. Der Deppenapostroph hätte mir zu denken geben sollen (ich weigere mich den in meinem Blog zu wiederholen), das Bier jedenfalls ist nicht wiederholenswert.
Wenn wir bei Bierlokalen sind: die Stiegl Ambulanz. Das Hausbier sowie Paracelsus können in diesem schönen Biergarten den Arbeitstag nett ausklingen lassen. Der Spanferkelrücken kann nicht entzücken, sprich dort Essen gehen - Nein.
Biermäßig erwähnenswert - wenn auch nicht neu für mich - das Müller Bräu am Wienerberg. Gegen das Bier kann man wahrlich nix sagen, allerdings Öffi-technisch bescheiden zu erreichen.
Endlich ein Lokal vom Naschmarkt - das Pho Sai Gon. Jederzeit empfehlenswert, und ja, scharf auf der Speisekarte meint scharf.
Der geneigte Leser weiß was bis dato fehlt: der obligatorische Eissalon. Dieses Mal ist es der Eissalon Garda. Guter Espresso, das Eis ist laut Gierschwein ebenfalls sehr gut.
Finalemente sei der Vollständigkeit halber die City Beach - Creperie beim Schwedenplatz aufgeführt, für einen AWR (After Work Radler). Kollega hat die namensgebende Speise in süß probiert, ich hingegen habe gepasst.
 Monday, July 27, 2009
Wenn schon mal so richtig sommerliches Wetter herrscht, muss das auch ausgenutzt werden. Ab in einen schönen Garten, Grill anwerfen und gemütliche acht Stunden faul sein das Leben geniessen. Und damit es nicht nur tote Tiere gibt, fängt man an zu improvisieren. Zu was steht im obigen Garten denn ein Nussbaum? Her mit den Nüssen vom letzten Jahr, Käse und geräuchertem Chili. Eine feine Kombination die nur wärmstens empfohlen werden kann. Resultat:  Als passendes Sommergetränk dazu eine spontan entstandene Kombi aus Uhudler mit frischer Minze. Aus unerfindlichen Gründen war das Glas immer leer wenn die Kamera griffbereit war...  Egal - wer Uhudler auftreiben kann sollte das unbedingt ausprobieren - wer keinen Uhudler auftreiben kann bekommt von mir eine Gedenksekunde aufrichtigen Bedauerns. Das fruchtige Erdbeeraroma der Isabellatraube* zusammen mit der Frische der Minze.... *Mir wurscht, was die dingsbumspedia zu den Rebsorten sagt. Das heisst Isabella. Punkt.
 Tuesday, June 30, 2009
Rückschau: März April Mai
Ein weiterer Monat hat sich dem Ende zugeneigt, Zeit für den monatlichen Lokalitätenreview von der Front in Wien.
Da hätten wir mal die Pizzeria Riva, die neben dem Vorteil der kurzen Gehdistanz von der Wohnung auch wirklich gute Qualität bietet. Meine Siciliana hat mit dem roten Hauswein gut harmoniert, auch mein Kollege war von seiner Wahl sehr angetan. Als Abschluß des Abends gings noch ins Contor am Karmelitermarkt (unter dem Motto: das Gute liegt doch so nah').
Was sein mußte war der (ok, mehr als einer) Besuch im Zattl auf ein Pilsner Urquell. Allerdings war der Hype nicht der Auslöser, sondern wir wußten ja schon länger was da auf uns zukommen würde (Insider Infos sind durch nichts zu ersetzen). Ja was soll man sagen wenn man ein Biertrinker ist? Hingehen!
Dann wären wir dabei einen Tip eines Arbeitskollegen breitzutreten: das Gasthaus Kopp, und zwar auf Ripperl (gibt es lt Speisekarte Mo, Mi, Do und Sa). Unangefochtener Top-Tip des Monats.
Auf der Liste der Kaffeehäuser wäre abzunicken das Segafredo Hernals (Sonntags auf eine Morgen-Latte). Abzunicken auf der Fast Food Front ist das Asala in der Alserstraße, definitiv mein Ägypter des Vertrauens (Fool und Falafel braucht man halt).
Bleibt noch ein "Ausweichlokal" (wir hatten an sich was anderes im Auge), und zwar das Zwillingsgwölb - auf das gleichnamige Schnitzel nämlich. Für den kleinen Hunger zwischendurch 
Zum Monatsabschluß ein Gmischtes in der Stadtbrauerei Schwarzenberg. That's it, man liest sich wieder mit der Liste Juli!
 Tuesday, June 02, 2009
Um bei der Namensgebung der Blogposts konsistent zu bleiben, wir halten bei Monat 3 der Fressrechnung.
Haken wir den anscheinend obligatorischen Eissalon ab (ja, wieder dieses eine Gierschwein): Bortolotti in der Mariahilferstrasse. Selbigen Abend welcher gab's wenigstens ein Bierchen, und zwar im Cortez (Linke Wienzeile, und ja, wir sind da zu Fuß hin, sind ja keine Amis).
Schreiten wir zu handfesterem: das Café Amacord. Am Naschmarkt unter dem Motto "Ente gut, alles gut" einzureihen - die Entenbrust ist ein Gedicht! Das leckere tschechische Bier tat sein übriges. Wenn man dann noch an einer elektronischen Schaltung (selbstmitgebrachte welche) herumspielen darf (programmieren), dann ist der Abend schon ein erfolgreicher welcher.
Das absolute Hightlight des Monats ist der Gasthof Zum Renner in Nußdorf. Die Preise sind nicht klein, aber in Relation zur gebotenen Qualität (und auch Quantität) gehen sie voll in Ordnung. Die Schweinsleichenteile der Kollegen (derer drei, Leichenteile meine ich) waren definitiv eine Erwachsenenportion. Ich hatte Schulterscherzerl vom Ochsen (a Waunsinn), dazu ein gutes Andechser Bierchen.
Vom Bier zu anderen Drogen - der Kaffeehaustour des Monats. Hier hätten wir das Cafe Ottimo, das Cafe Diglas sowie das Cafe Korb zu erwähnen. Allerdings - und das ist mir nahezu peinlich - den bis dato besten Kaffee in Wien gibt's beim Türken des Vertrauens meines Kollegen am Gürtel: der Bäckerei / Konditorei Eker. Was in Wien teilweise an superhässlichen Espressi (Espresso ist der ultimative Test ob ein Kaffeehaus was kann) zu kriegen ist geht auf keine Kuhhaut. Sollte jemand eine italienische Espressobar des Vertrauens haben, her mit der Info!
Eine honorable mention geht an das Zobels - auf ein Rib Eye Steak Havanna. Honorable deswegen weil's an dem Abend um die Gesellschaft ging, nicht das Lokal zu zerpflücken  Schließen wir den Monat mit einer Lokaltour ab: auf ein Schremser am Naschmarkt im OrientOccident, hernach ein Hausbier im Centimeter (brauch ich nimma) und abschließend ins Plutzerbräu - auf Biers plus ein gepflegtes Abendessen. Sowohl der Plutzerbräu Burger als auch das Blunzngröstl sind von Q&Q zu empfehlen.
 Sunday, May 24, 2009

Obligatorisch ist da natürlich ein rosa Elefant drauf.
 Tuesday, May 05, 2009
Jaja, da hab ich dich wieder ertappt werter Leser. Hier geht es nicht um das was du denkst, sondern um Kimchi:  Leckerer, fermentierter Kohl mit Chili und (je nach Hausrezept) Ingwer. Der abgebildete Kimchi war fein, es gibt allerdings auch Sorten die eher... naja... eigenartig schmecken und stark flatulent sind. Die kriegt man allerdings meist auf Flügen von und nach Südkorea serviert. Muss wohl koreanischer Humor sein so etwas in einem Flugzeug zu servieren wo die Sitznachbarn nicht allfälligen Darmwinden entfliehen können. Es gibt aber auch noch andere Leckereien - Kimchi ist ja nur Beilage zu so gut wie allem anderen Essbaren. Wie wärs mit Bibim Nyang Yang?  Man beachte, daß a) die Stäbchen aus Metall und b) flach sind und somit schon mal für einen gewissen Unterhaltungswert sorgen. Wenn man esstechnische Probleme damit hat, empfiehlt sich die oben abgebildete Wickeltechnik. Bibim wird übrigens kalt serviert - warme Brühe zum Drüberkippen wird separat gereicht - und die Nudeln werden mit einer Schere vorgeschnitten. Scheren gehören sowieso auf jeden guten Tisch, man will sein Grillfleisch ja auch portioniert bekommen. Was in Südkorea sehr erfreulich ist, ist die Qualität des Rindfleischs. Nichts da mit abgelaufenen/ausgesaugten Milchkühen wie hier. Feines Fleisch von hervorragender Konsistenz, zart mit Fett marmoriert. Einfach fein.  Oh, und das links vom Grill ist rohes Rindfleisch mit Knoblauch und diversen Kräutern die ich nicht kenne. Boeuf Tatare kann sich daneben verstecken. Könnte ich jeden Tag futtern. Die weissen Dinger auf dem Grill sind Steinpilze, die gelten in Korea als "billige" Pilze. Oh glückliches Land... Um mal einen Eindruck von einem typischen Essen zu geben ein Foto von unserer fröhlichen Tafelrunde nach diversen Stamperln "Soju" (Reisschnaps):  Am Boden im Schneidersitz. Man gewöhnt sich dran, aber man sollte ja nicht auf die Idee kommen die Füsse nach vorne auszustrecken. Das ist kein kulturelles Tabu wie in Thailand, sondern man will sich die Füsse nicht am Holzkohlengrill in der Tischmitte verbrennen. Man beachte auch die Abzugshauben für den Grill. Mit Fernbedienung. Zum Schluss noch ein Foto von einem repräsentativen Ausschnitt des Biersortiments einer Bar:  In diesem Sinne: Prost!
 Friday, May 01, 2009
Natürlich gab es diesen Monat etliche "Folgefehler" (jeder Schüler kennt sowas), diese sind in den Ausführungen ausgespart.
Am und um den Judenplatz sind diesen Monat drei Lokale dazugekommen: der Suppentopf (Wipplingerstraße), der Scherer und das Bieradies. Jeweils das Mittagsmenü in den dreien. Empfehlung gibt es nur für den Suppentopf. Die anderen beiden brauch' ich nicht mehr.
Weil ich ein Gierschwein im Freundeskreis habe darf ich diesmal sogar einen Eissalon anführen: Daniel, in der Hütteldorfer Strasse. Ich war an dem Tag gesundheitlich nicht in Stimmung für ein Eis, mein Kollege dafür für zwei. Und ich hatte einen Espresso. Und der war gut, sprich, ja, da kann man hingehen.
Mittäglich zu vermelden hätte ich dann noch Peters Stüberl, Spitalgasse, 9ter Hieb. Surschnitzel mit Mayokartoffelsalat. Kann man diese Sünde noch toppen? Ich denke kaum. Wenn man mit entsprechenden rustikalen Menschen hingeht kommt man mit dem rustikalen Kellner gleich viel besser aus.
Angenehmes gibt es auch vom Amerlingbeisl zu berichten - nettes Sitzen, gutes Bier (Budweiser wie Gott es geschaffen hat), gutes Essen (Schwarzbrottoast mit Spiegelei). Da diskutiert es sich gleich viel besser.
Vom Abend zurück zum Mittag: der Gangl im Alten AKH. Mittagsmenü online nachzulesen, Preis / Leistung ist in Ordnung, bei schönem Wetter draußen unter Bäumen. Hernach noch ins Cafe Votiv, und der Nachmittag kann kommmen.
Da geht man dann auf ein AWB (After Work Bier). Zum Beispiel in den Burggarten. Und auf einer Parkbank das 16er Blech auspacken und die letzten Sonnenstrahlen des Tages geniessen. Für "Unterhaltung" ist gesorgt, ich denk' mir da immer dann "Meinen Job nehmen die mir nicht weg."
 Monday, April 06, 2009
Der BLfH - also ich - ist momentan projekttechnisch viel in Wien. Essen muß ja schließlich jeder, also habe ich mich entschlossen meine kulinarischen (und alkoholtechnischen) Expeditionen monatlich zusammenzufassen. Beginnen wir die Serie hiermit mit dem Monat März - Links auf Homepages so vorhanden (oder gefunden) sind gesetzt:
Am Weg vom Manz in undefinierte Richtung sind wir zufällig in Ilonas Stüberl reingestolpert. Klein, aber fein kann man sagen - ungarische Küche vom Feinsten. Mein mich begleitendes Gierschwein hat sich doch glatt neben der Hauptspeis auch noch eine überüppige Nachspeis reinziehen müssen (Mohnnudeln, mui gusto).
Next stop war ein Kontinentwechsel - Good Morning Vietnam. Lecker, lecker. Vor allem das Auge isst hier mit.
Ich glaube den Alolol habe ich erwähnt, daher in einem Aufwaschen erwähnen wir das Kolar (Kleeblattgasse, sowie Kolar 2 / Salzgries) und das 7 Stern Bräu. Letzteres war mir schon ein alter Bekannter, die Fladen beim Kolar eine angenehme "Beilage" zum Pils. Das Kolar 2 wird sich sehr sicher zu 1..n Biers ausweiten, der Lage alleine wegen schon.
Indisch darf nicht fehlen in Monat Eins der Zeitrechnung, diniert haben wir obligatorisch im Mogulhof (Burggasse). Mein Beef Vindaloo hatte durchwegs Tritt (meinte jedenfalls der schärfetechnisch ungeübte Kollege), kann man getrost einstreuen in die Lokalplanung. Einen zweiten Inder haben wir uns mittags eingetreten, und zwar das Safran in der Garnisongasse. Das Buffet hat Erinnerungen an die diversen Inder in Seattle geweckt, wo wir des öfteren auch dasselbe heimgesucht haben.
Wenn wir bei Heimsuchung sind, so sei eine weitere Brauerei erwähnt - das Plutzerbräu. Und damit niemand auf die Idee kommt es mit einem Profialki zu tun zu haben - wir waren auch im Cafe, und zwar im Schottenstift. Wie ich das grad schreib fällt mir ein daß ich sogar mal was anderes als Bier getrunken habe, und zwar im Wein & Genuss (am Frankplatz Nähe altes AKH). Very nice indeed.
Ich seh schon ich muß noch eine Brauerei einschieben, und zwar das Uni Bräu. Mittags und trocken habe ich mir Zucchini-Bärlauch Tascherl mit Rahm Gurken und Kartoffeln "reingezogen". Lecker, aber an sich hat mich das Preisniveau doch verwundert (ist im alten AKH, und das ist ja Uni Gelände).
Den - doch eigentlich unbestrittenen - Lokaltip für März habe ich für's Ende aufgehoben: Paste e Basta (endlich ein Lokal wo man sich nicht schämen muß das Wort Ambiente in den Mund zu nehmen!). Bei einem Achterl rotem Hauswein knapp über der 2 Euro Marke und 7 bzw 8 Öcken für die zwei Varianten des Menüs kann man nix sagen . Vor allem wenn man es sich 50:50 zusammenstellt, in meinem Falle Gnocchi mit Bärlauch sowie Ravioli mit Prosciuttofüllung und frischem Rosmarin (ich frag mich grade ob ich einen Knall hab um halb Elfe bei der Nacht von so gutem Fresserchen zu schreiben, sabber).
Damit ist der März notiert, die Liste für April befindet sich bereits in Arbeit 
 Saturday, May 03, 2008
Ausnahmsweise nicht Chinese unbenanntes Fleisch Nummer 3, sondern g'selchtes Schweineohr:

Lecker, lecker - und hinein ins Vergnügen:

 Sunday, March 30, 2008
Das innere Salzkammergut ist für seine Vogelfänger bekannt. Allerdings glaube ich nicht daß diese Vogelart auf ihrer Liste steht...

 Sunday, March 23, 2008
So wird in Kambodscha Krustentieren und anderem per Griller zu Leibe gerückt:
Käfer in allen Farben und Formen werden zum Verkauf feilgeboten, die sind sicherlich schön crunchy:
Da mußte ich erst zweimal hingucken - Ausfräsen der Kokosnüße:
Ich stelle mir eine verstörende Frage - Haustier oder doch wie die Bananen Verkaufsobjekt?
 Saturday, February 02, 2008
So kann ein Würstlstand in Bad Ischl am Faschingssamstag aussehen:

"Dekoriert" von Inspektor Frank Förter von CSI Judy nachdem der Wirt am Freitag Abend die Lokalität verlassen hat. Seine heutige Überraschung ist nicht überliefert - noch nicht.
(CSI Judy hätte neben Inspektor Frank Förter auch noch Walt Viertler [Quotenneger, muß in jeder Serie einer drinnen sein] und Deborah Ziner [der weibliche Part] als ermittelnde Beamte zu bieten)
 Tuesday, January 29, 2008
 Monday, November 12, 2007
Da geht man durch den üblichen Supermarkt des Misstrauens und fühlt sich wieder in die "gute alte zeit" versetzt als Wein noch mit Glykol "verbessert" werden durfte:  De facto bezieht sich das Angebot auf ein paar Kanister die am Fussboden stehen, aber das Schild in Augenhöhe an einem Weinregal anzubringen ist irgendwie ungünstig...
 Tuesday, January 30, 2007
Vom 26. bis 28. 1. 2007 fand wieder eines der traditionellen Treffen der üblichen Verdächtigen in Bad Ischl statt. Aus diversesten Gründen war dieses Mal das Dramatis Personae eingeschränkt: Reinhold Becker, Georg Gamsjäger, Herbert Hahn, Hans-Georg Reiter, Bernhard Spuida (der traditionelle Verfasser der Nachschau) Christoph Wille, Alexander Zeitler und seine Sonja. Diverse andere Habitués sowie neue Freunde mussten kurzfristig absagen - wieso z.B. müssen Chefs auch immer um die Jahreszeit spontan Skiurl.... äh krank werden? Genug der Vorrede: Freitags fand das erste offizielle Treffen des Vereins Glengamoi statt, der die gleichnamige Communitysite betreibt und mit seinen Mitgliedsbeiträgen finanziert (Werbeeinschaltung: solltest Du, geneigter Leser den Verein unterstützen wollen, so werde Mitglied. 25 Euro pro Jahr für eine gute Sache und viel Spaß solltest Du doch aufbringen können. Werbeeinschaltung Ende). Schneelage: nur in schattigen Hanglagen mäuseknietief. Verzweiflung allenthalben da somit das geplante Rodeln am Samstag ausfällt. Aber... Wir haben einen Plan. Freitäglicher Treffpunkt war das Bistro Oriental, diesmal unter Verzicht auf leckeres Kebap - schliesslich wussten ja alle was beim Vereinstreffen auf sie wartet. Auf nach Lauffen in die Hütte vom Lois, einem der Originale bei den Haflingerfreunden Salzkammergut. Besagte Hütte dient als Werkstatt zur Restaurierung diverser antiker Geländefahrzeuge, enthält aber auch eine sehr wohnliche kleine Stube im ersten Stock mit allem was das Herz begehrt: Herrgottswinkel, Sofa für den Verdauungsschlaf, klassischer Ofen (ein AGA, falls das wem was sagt), Platz für die Teilnehmer des Abends, drei Kisten Glengabräu, Ripperln samt Beilagen und diverse flüssige Verdauungshilfen. Nachdem von einem gewissen Mitglied ausstehende Beiträge eingehoben waren, diverse Stamperl Chilischnaps aus biologischem Anbau im Hause Wille verkostet waren wurden die Ripperln aufgetragen. Leckerst. Üppigst (Bürps - tschuldigung) und die perfekte Beilage zu Glengabräu. Das Foto vom Aschenbecher spricht für sich.  Er wurde drei mal ausgeleert und war nur für die Hälfte der Anwesenden Knochendepot. Verständlicherweise fand unter Erzählung diversester Schwänke und unter dem Einfluss der Ripperln ein allmählicher Übergang vom Glengabräu zum Schnaps statt. Im Laufe des Abends stiess Georg auch noch dazu, Reinhold hatte leider schon telefonisch angekündigt erst am Samstag anreisen zu können. So hatten letzten Endes einige Ripperln das Pech im Kühlschrank auf den nächsten Mittag warten zu müssen. Der Abend fand dann seine Fortsetzung im KuK, Herbert intensiv mit seiner derzeitigen Lebensabschnittsgefährtin beschäftigt, so daß sogar er einigermassen brav war. Nach einem ausgiebigen Verdauungsschlaf aller Beteiligten herrschte am nächsten Tag Schneetreiben (kein ursächlicher Zusammenhang). Rodeln war trotzdem nicht möglich, da die Strecke nicht geräumt war und die Sturzräume noch nicht tief genug eingeschneit waren um Kollisionen mit herumstehender Biomasse (Bäume) und Geologie (Felsen) zu verhindern. Also trat Plan B in Kraft: auf nach Knoppen in der Steiermark jenseits des Pötschenpasses und dortselbst auf die Knödelalm um die namensgebenden Speisen zu geniessen. Dort herrschte dann in der Tat heftiges Schneetreiben so daß wir feigerweise den Shuttledienst der Knödelalm in Anspruch nahmen statt selbst den Berg (Hügel aus lokaler Sicht) zu erklimmen. Die Knödelalm ist einen oder auch mehrere Besuche wert. Ein alter Bergbauernhof, als Biobauernhof, Gastwirtschaft und Schnapsbrennerei renoviert. Perfekt. Unser Tagesprogramm:  Später, als die meisten Knödel vernichtet waren stiess dann Reinhold noch zur Truppe, geschafft von einer langen, eher sibirischen Anreise mit Staus und Schneewehen. Einige Knödel später war er aber auch wieder fit und gut gelaunt. Derweil setzte sich der Schnee auf den Fensterscheiben an und tauchte die Stube in eine heimelige Atmosphäre begleitet vom Heulen des Windes.  Satt und zufrieden kehrten wir ins Tal zurück, lediglich Alex und Sonja liessen sich shuttlen. Der Weg talwärts war einigermassen erfrischend, aber sicher kein Schaden nach unserem feinen Futter. Nach der geruhsamen Rückfahrt kehrten alle bis auf Sonja und Alex - die beschlossen den Rest des Wochenendes in trauter Zweisamkeit zu verbringen - im Hause Wille ein um unterstützt von ein oder zwei Bier dem üblichen Thema zu frönen: alte Hard- und Software. Schwerpunkt waren diesmal fossile Laptops. Gewinner war ein 8086er mit 8 Kilogramm Akkusatz. Und wir wollen alle endlich mal das VPC-image von Microsoft Bob sehen - schliesslich hat diese Grausamkeit ja die Ehefrau von Bill höchstselbst verbrochen. Anschliessend wieder mal zu Tekin. Wie kann man bloss ein Dürum mit Messer und Gabel essen? Wer das war, sei verschwiegen, Beweisfotos gibts auch auf Nachfrage keine. Und immerhin schafft Tekin inzwischen rotes Kebap zu machen, auch wenn die Schärfe nach wie vor zu wünschen übrig lässt:  Anschliessend begaben wir uns zum Würstel Judy, eine Folge "CSI Judy" hinlegen. Motto: "Judy, wir haben eine Wasserleiche" (Anm.: osmotisch überforderte Wurst), aber mit Hilfe von einem Schnapstee (nicht osmotisch überfordert) oder zwei war der Fall schnell geklärt. Nach erfolgreicher CSI-episode ging es in Stehbeisl, wo a) Herbert nicht der Hahn im Korb (sorry, der Schmäh musste sein) war und b) Georg nicht alle anwesenden Damen mit erheiternden Anekdoten über Reinigungsmittel in Schweizer Kernkraftwerken komatisierte. Sieht so aus als würden manche liebgewonnenen Traditionen verloren gehen. O tempora, o zores... Schlusspunkt war wie immer das KuK, aber auch das nur kurz, schliesslich waren a) die Hasen alle auf diversen Faschingsbällen und b) Herr (wo sind die Hasen?) Häsler nicht mit von der Partie. Lustig wars trotzdem.  Am Sonntag wurde der übliche Zauner-besuch durch einen Besuch bei (Überraschung) Tekin ersetzt. Der Kaffee da ist auch ok, das Ambiente etwas weniger steif und in kleiner Runde hat man auch genügend Platz. Fazit wie jedes Jahr: schön wars, bis zum nächsten Mal!
 Sunday, December 31, 2006

Winter-Listentreffen Teilnehmer kennen die Konditorei aus der diese Schweinereien stammen (Hinweis: der Sonntagskaffee, falls jemand an eben diesem Tag immer Gedächtnislücken haben sollte). Vielleicht sieht man sich ja nächstes Jahr bei C-7D7!
 Monday, April 10, 2006
Der Geburtstag von Stefan (wo sind die Hasen) Häsler war mal wieder zu feiern, ergo auf nach Wien. Per Bahn, bin ja nicht wahnsinnig. Nur leidensbereit, ist ja die ÖBB. Und am Südbahnhof braucht man des Mittags Futter, weil das Zeugs im mobilen Bordservice tendenziell eher ein kreativer Ansatz zur Sondermüllentsorgung ("Wir werden los, sie zahlen dafür") statt essbar ist. Und was sieht man? Da wo einstmals ein langweiliger Stand mit "Reiseproviant" - also Alkoholika der stärkeren Sorte, sonst übersteht man die ÖBB wohl nicht auf längeren Strecken - dräute, da gibt es jetzt eine winzigkleine Aussenstelle von einem Koreanisch-Japanischen Resti. Heisst "Busan", hat eine Website und vielversprechenderdings ist fast alles auf Koreanisch angeschrieben. Kann also nur gut sein. Und die Preise sind auch ok. Ich werfe mir also eine Portion Nudeln ein, so ca. ein Kilo. Dazu gibts eine Portion frischen Kimchi (Scharf eingelegter Kohl, Koreanische Spezialität, sehr empfehlenswert!) vom Wirt spendiert, der glücklich ist daß a) endlich mal ein Europäer sich hinsetzt und mit ihm plauscht statt das Futter in einem dieser Pappbehälter mitzunehmen die man sonst nur aus Amerikanischen Filmen kennt und b) der Koreanische Küche zu schätzen weiss. Anschliessend empfiehlt mir der gute Mann einen Koreanischen Energy Drink. "Wie Red Bull, nur original. Mit Ginseng, ist gut für Männer." In einem Anfall gastronomischen Wahnsinns kaufe ich also ein Fläschchen. Was draufsteht kann ich nicht lesen, aber immerhin steht was mit "Witamins" drauf. Kann also nur gesund sein:  Der Plan: ich trinke das Zeug bevor ich zur Party aufbreche, muss ja fit sein  Gesagt, getan. Mon dieu! Ist wirklich anders als diese hierzulande beliebten aufgelösten Gummibärchen. *Schüttel* *Beb* Mir hats jedenfalls gefallen, auch wenn es sehr, sehr merkwürdig war. Schmeckt massiv nach Ginseng und vermutlich ein oder zwei der unleserlichen Zutaten auf dem Etikett. Zucker ist angenehmerweise auch nicht überdosiert. Nicht unbedingt das was man als "lecker" bezeichnen würde, aber nicht uninteressant. Ok, ich esse auch gerne Kimchi oder Wasabi, also bin ich wohl keine Referenzinstanz für allgemein akzeptablen Wohlgeschmack. Besser als diese Gummibärchensosse ist das aber allemal. Eine halbe Stunde lang war ich anschliessend ziemlich lebhaft, aber ohne irgendwelche Kreislaufprobleme, war also nicht so koffeinhaltig. Hat was, das Zeug.
 Saturday, March 25, 2006
Schlange in Reiswein eingelegt (oder so ähnlich):

 Thursday, February 16, 2006
Irgendwann sollten in dem Blog hier ja auch mal wieder sinnvolle Einträge auftauchen. Informatives gehört schliesslich in andere Blogs  Die Schwester eines meiner Kollegen in Büro II (ja, ich habe jetzt ein zweites Büro, zwei Blocks weg von Büro I) ist Pharmareferentin. Ärzte sind ja immer schon bedürftige Menschen die eines steten Stromes milder Gaben bedürfen, man füttert sie also selbstlos wie man als Pharmatante ist durch. Aktuelle Gabe ist das hier:  Schön. Dankenswert. Lieblich. Schwyzer Präzisionsschoggi mit Chili drin. Ich liebe Chili. Woher weiss Walter das? Danke jedenfalls. Wird mir den morgigen Tag versüssen. Oder so. Nächster Run ist dann Zitrone-Pfeffer.
 Monday, February 07, 2005
Chinesisches Essen! Lecker!
Das kennt man und liebt man. Chop Suey, Acht Schätze, Familienglück, Unbenanntes Tier Nummer 3 Süss-sauer...
Hah! Das ist nur was für Europäer, Echte Chinesische Delikatessen sehen so aus:

Seestern
am Spiess, Skorpion am Spiess (die unterhalb aufgehängten leben
übrigens noch, so von wegen Werbeeffekt), Hühnerherzen, Rindersehnen,
Seidenraupen, Heuschrecken, roher Tintenfisch - alles auf
praktischen Spiesschen zum Knabbern so nebenher.
Herzlichen dank
an Martin, den unerschrockenen Geologen der RHI, der dieses Foto aus
Peking zur Verfügung gestellt hat. Meine Versuche in China gebratene
Seidenraupen zu kosten wurden von meinen Eltern mit einem entschiedenen
"dann wirst Du enterbt" unterbunden. Dabei bin ich mir sicher daß die
schön "crunchy" gewesen wären... Naja, nächstes Mal...
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