 Tuesday, April 20, 2010
 Friday, January 22, 2010
So, mal wieder Zeit für einen längeren Post. Das mit dem Nacktscannerversagen* im Fernsehen neulich kennt ja inzwischen jeder. Aber was solls, Technik ist toll, Technik ist super, da kann man wieder was verdienen dran, sagen daß man eh alles tut und spart sich auch noch Geld für die Ausbildung von Sicherheitspersonal. Siehe München. Da ist ja offensichtlich einiges schief gelaufen bei dem Sprengstoffalarm**. Mehrere Minuten gebraucht um die Polizei zu alarmieren obwohl ja an jedem Checkpoint für gewöhnlich gelangweilte Polizisten herumstehen? Naja, der Dienstweg muss wohl eingehalten werden oder die Dienstanweisung wurde vom Polizeihund gefressen bevor man sie lesen konnte... Egal. Die Zukunft der Flugreise sieht wohl so aus. Bitte drei Tage vor dem Flug am Flughafen sein. Genau. Die Alternative hier wäre zumindest bequemer, wenn es auch da sicher den einen oder anderen Fehlalarm geben wird. Aber in 25 Minuten einchecken mit allen Kontrollen, das hätte was. Und immerhin ist seit 2002 da auch nichts mehr passiert. Wieso kriegt man es hier**** nicht gebacken, daß man die Prüfung auf Sprengstoff in einer kleinen bombensicheren Schleuse macht statt jedesmal wenns fiept gleich ein ganzes Terminal zu räumen? Zum Abschluss noch ein Zitat aus dem zuletzt verlinkten Artikel: "We have a saying in Hebrew
that it's much easier to look for a lost key under the light, than to look for
the key where you actually lost it, because it's dark over there. That's exactly
how (North American airport security officials) act," Sela said.
Genauso ist es.
* Der Scanner war offensichtlich ein Infrarotpassivscanner, nix da mit Backscatterröntgen*** oder Terahertzwellen. Und Infrarot hat Grenzen. Genauso wie bei der Vorführung auch nicht die korrekte prozedur eingehalten wurde, aber das führt hier zu weit. **Alarm heisst ja noch lange nicht, daß auch wirklich Sprengstoff gefunden wurde. Es langt völlig wenn irgendwelche ähnlichen Moleküle in irgendwas anderem enthalten sind. Und z.B. organische Stickstoffverbindungen die in Sprengstoffen häufig vorkommen finden sich in allem möglichen von Parfüm über Dünger bis zu körpereigenen Sekreten. *** Backscatter heisst daß energiereiche Strahlung auf das Objekt - in diesem Fall irgendeiner von uns - trifft und dort rückgestreute Sekundärstrahlung auslöst. Das Spektrum der Strahlung lässt dann Rückschlüsse auf die identifizierten Substanzen zu. Gut und schön. Das Problem ist der Teil mit dem energiereich - weiche Röntgenstarhlung oder Mikrowellen sind toll wenn man denen öfter ausgesetzt wird. Wie war das mit jährlichen Höchstdosen? Oder mit der bösen, bösen Handystrahlung? **** In Europa und den US of A
 Tuesday, December 01, 2009
Was haben Frauen immer nur, daß sie dauernd Möbel umstellen (lassen) müssen? Unsere neue CS ist ja EDV-technisch pflegeleicht - daher auch schon seit längerem kein epischer Schnirch mehr - aber dafür hat sie den Räumwahn. Wenn vor dem Sekretariat der Kopierer umgestellt wird, der Tisch mit Schneidmaschine, Binde- und Heftmaschinen umgestellt wird, Gummibäume wandern, die Schreibtische im Sekretariat alle paar Monate umgestellt werden,ok. Aber wieso muss der Paustisch von seinem jahrelang angestammten Standplatz am Gang der ja weissgott breit genug ist ins Abstellkammerl wandern? Gerade wenn ich auf dem zeichne? Weil der eh nie gebraucht wird, sagt sie. Gut, bin ich heute halt ins Abstellkammerl zeichnen gegangen. Das geht so aber auch nicht, weil das direkt neben dem Büro vom très grand Heisenchef liegt. Also wird morgen in meinem Büro ein Schreibtisch rausgeräumt, der Paustisch reingeräumt und der Schreibtisch dann irgendwohin geräumt. Und dann geht das Theater erst richtig los wenn die grossen und sehr schweren Kartenschränke vom Gang verschwinden sollen. So kann man die Mitarbeiter auch beschäftigen, man hat ja sonst nichts zu tun. Immerhin bleiben wir noch von Feng Shui verschont...
 Monday, November 30, 2009
 Wednesday, June 24, 2009
Felderer: Höhere Mehrwertsteuer fürs Budget
Der einzige Trost der dem gemeinen Steuerzahler bleibt ist daß die Banker bereits übereifrig am nächsten Crash arbeiten. Und der wird System-zerstörend sein. Und dann haben diese Zocker auch nichts mehr von der Kohle die sie auf die Seite geschafft haben (Geld löst sich bekanntlich NICHT in Luft auf).
Lange warten werde ich zum Glück nicht müssen, denn aus der aktuellen Krise gelernt hat niemand was, die "Talente" sind bereits wieder am Spieltisch zurück. Ich will aber dann zumindest die eine oder andere Bank straffrei thermisch sanieren dürfen, als kleines Circenses (weil Brot wird möglicherweise zu teuer sein).
 Thursday, June 11, 2009
Europe to get Windows 7 sans browser
Zitat: "Microsoft will not offer for distribution in the European territory the Windows 7 product versions that contain IE, which are intended for distribution in the rest of the world," Microsoft said in the memo. "This will apply to both OEM and Retail versions of Windows 7 products."
Damit hat MS einen klassischen Catch-22 für alle Käufer der Retailversion in Europa produziert: kein Browser auf der Maschine um einen anderen Browser downzuloaden. Sprich: erst IE8 via Windows Update installieren, dann anderen Browser downloaden.
Verständnis hab' ich für Microsoft, nicht für die EU: für MS, weil ich genauso einen auf Arschloch gemacht hätte (wenn mich jemand so blöd ansteigt dann nutze ich auch jede Gelegenheit für eine legale Genickwatschen). Für die EU nicht, weil ich jetzt auf allen Maschinen IE8 nachinstallieren muß. Und den Wixern in Brüssel kann ich diese Arbeitszeit nicht in Rechnung stellen. Nun gut, was soll man sich von ausrangierten Lokalpolitikern auf Altersteilzeit auch erwarten.
 Friday, May 15, 2009
MKÖ präsentiert Maßnahmenkatalog
Das war jetzt der proverbielle letzte Tropfen der bei mir das Faß zum Überlaufen gebracht hat. Ja haben wir denn keine anderen Probleme? Ja seid ihr Wahnsinnigen schon mal auf die Idee gekommen daß man 60+ Jahre danach nicht mehr mit Sippenhaftung kommen kann wenn schon das Verständnis für alltägliche Dinge von einer Generation zur nächsten nicht mehr da ist? (ich bin erst Mitte dreißig und steh wie der Ochs vorm Tor bei der heutigen Jugendkultur).
Vorschlag: es wäre langsam an der Zeit von der komplett lächerlichen Permanent-Hysterie "Wehret den Anfängen" zu einer Äquidistanz zu allen Angeschotterten der Weltgeschichte zu kommen. Und auch alles gleich unaufgeregt zu bewerten - und der heutigen Jugend das Tausendjährige Reich als Teil der Weltgeschichte beizubringen. Kann schon etwas mehr Schmackes draufgelegt werden, ist ja unsere Geschichte, aber bitte nehmt die (Spezial)Verbote runter, das macht es nur interessant (kann sich von den Heinis niemand an seine Jugend erinnern?).
<Zynismus>
Irgendwie fast bedauerlich daß wir so lange Frieden in Europa hatten, mit einem neuen Krieg wär das Thema kein Thema mehr. Und bevor mir wer vorwirft ich hätte aus der Geschichte nichts gelernt: wenn Du gewinnst macht Dir für Deine Taten keiner Vorhaltungen.
</Zynismus>
In Erwartung diverser Steinwürfe geh' ich schon mal in Deckung...
 Thursday, April 16, 2009
Die gestrige Aussage punkto "Wirtschaftskrieg" vom Strohmann der Giebelkreuzmafia hatte mich schon in Rage versetzt - peinlich (für Österreich) ist dann das was Krugman draufgesetzt hat:
Austria
Leider fällt das was Krugman gesagt hat eben in die Kategorie "stating the obvious" - und das was unsere Politiker (wieder mal) machen "shoot the messenger".
Ich hab' mich ja auch schon mal im Blogpost Unsere Bankster darüber ausgelassen.
 Sunday, February 01, 2009
Hi guys...
Irish guy here. Just been wonderin bout all this cum puter stuff? So hows about it? i need some help.
can you build a social networking site for free please (in .net).
Gorgous Hugh X
Im Original belassen. Mit Grammatik-, Rechtschreib- und Punktuationsfehlern...
 Wednesday, January 14, 2009
Warum ist Arigona keine Schlüsselarbeitskraft?
Na endlich kapiert es auch ein Teil der Journaille. Ich koche schon seit Jahren innerlich ob der Behandlung unseres Rechtsstaates im Falle Zogaj - wenn den Leuten die Gesetze nicht passen, dann sollen sie darauf dringen daß die Gesetze geändert werden. Aber wenn Gesetze da sind, dann haben sie exekutiert zu werden. Punkt. Egal ob ein hübsches Gesicht Auflage oder Reichweite verspricht (interessanterweise wird ja immer von der Tochter berichtet, die Mutter ist ja wirklich nicht das was man als Sympathieträger bezeichnen würde).
Meiner Ansicht gehören jetzt endlich die Leute kassiert, die Ringerl um unser Rechtssystem drehen. Inklusive der Journalisten des ORF, die den illegalen Grenzübertritt auch noch dokumentiert haben. Es wird sich doch eine Beihilfe zur Straftat konstruieren lassen. Hoffe ich halt.
 Monday, January 05, 2009
Nach dem Skiunfall eines deutschen Ministerpräsidenten auf österreichischer Piste ist eine (entbehrliche) Diskussion um Helmpflicht auf der Piste entbrannt.
Warum finde ich diese Diskussion entbehrlich? Weil zur gleichen Zeit die lascheste Umsetzung des durch die EU verordneten Nichtraucherschutzes bei uns implementiert wird. Interessanterweise sterben durch Aktiv- und Passivrauchen pro Jahr tausende Menschen, alleine in Österreich. Das ist aber gesellschaftlich akzeptiert. (Es besteht jedoch berechtigte Hoffnung daß der EUGH unser schwachsinniges Raucherschutzgesetz kassiert.)
Diese "Wir treiben die nächste Sau durch's Dorf" Mentalität geht mir auf die Nerven (wohl auch weil es die Diskussion ohne den einen Unfallbeteiligten nicht gäbe). Irgendwo müssen die Leute selbst für sich verantwortlich sein - und wenn man sich anschaut wie die Helmdurchdringung auf heimischen Pisten sich in den letzten Jahren entwickelt hat, dann sind Leute "oben ohne" ohnehin bald in der Minderheit.
Post Scriptum: Ich würde eher auf meinen Helm verzichten als auf den Rückenprotektor (ich bin Skifahrer). Aber schließlich fahre ich den Protektor schon länger als den Helm.
 Monday, December 29, 2008
Comic zum Ende von VHS
Da stimme ich voll und ganz zu - Du kaufst eine DVD und mußt Dir Zwangswerbung oder noch schlimmer die Rechtsbelehrung gefallen lassen. Stell' Dir vor Du gehst in ein Lokal und das erste was der Wirt tut ist Dich über Zechprellerei zu belehren... da fragst Du ihn dann auch geraderaus ob er blöd im Schädel ist.
 Thursday, December 18, 2008
Liebe Leute in Oraklien,
ich finde es schon mal grob popelig wenn ich mich für den Download eines Datenbanktreibers registrieren muß. Und zwar mit einem Fragebogen der einer Volkszählung würdig ist. Daß ich Euch da natürlich weißes Rauschen eingetragen habe versteht sich von selbst.
Was ich aber unverzeihlich finde, ist Euer Setup. Erstens ist c:\app verdammt noch mal kein Standardfolder für das Installieren von Software auf einem Windows Rechner. Zweitens ist es - wenn das Setup erfolgreich durchgelaufen ist - wenig witzlos nur einen aktiven Exit Button anzubieten und dann den Benutzer auch noch für einen Vollpfosten zu halten:

Niederträchtigst,
Ihr BLfH
 Tuesday, December 09, 2008
Der morgige "Warnstreik" der Postler ist ja wieder so typisch Österreich. Preisfrage - welche Betriebe wurden in den letzten Jahren bestreikt? Richtig, geschützte Werkstätten wie die ÖBB, die AUA oder die Post.
Bei der AUA wurde mein langjähriger Wunsch heuer endlich erfüllt (auch wenn ich sie lieber in Konkurs gehen gesehen hätte), und auch spätestens nach 2011 wird es bei der Post so weit sein - und hoffentlich steht dann auch entweder Konkurs oder Notverkauf an. Ich kann die Gewerkschaften dieser Staatsbetriebe seit Jahren schon nicht mehr ab.
Und damit sind wir beim Thema "Streik als Gratiswerbung":
www.dhl-express.at www.dpd.at www.generalovernight.at www.hermespaketshop.at www.meinpaket.at
Ich hoffe diese Firmen schicken der Postgewerkschaft ein Dankschreiben!
 Monday, December 01, 2008

Stimmt schon, 5 Euro pro MB Datentransfer ist eine Okkasion sondergleichen... Sorry, abgesehen davon daß mich das davon abhält mir einen Crackberry zu besorgen ist das "Angebot" sogar dazu angetan mich auf Orange sauer zu machen.
 Thursday, November 13, 2008

Der Inhalt des fraglichen Artikels ist an sich nicht wirklich der Bringer, der springende Punkt ist das EntwicklerInnenstudio. Wie ich das heute erstmals gelesen habe mußte ich dezent den Kopf schütteln (mit politischer Korrektheit ist es bei mir bekanntermaßen nicht weit her). Allerdings der Witz ist das zum Artikel angehängte Forum: Schopenhauer schau oba! Da wird jeder ad hominem attackiert der sich erlaubt diese Wortschöpfung auch nur schief anzuschauen. Ein weiterer Beweis daß freie Meinungsäußerung dort aufzuhören hat wo es sich nicht mit der eigenen Meinung deckt.
Nebenbei bemerkt: wer schon einmal auf einer Entwicklerkonferenz war (zB irgendeine PDC der letzten Jahre) wird jeden auslachen der was von einer EntwicklerInnenkonferenz schreibt. Die Schlange vor dem Männerklo straft ihn Lügen.
Einen Tip vom Assistant BLfH soll ich noch weitergeben: das Binnen-I be gone Addon für Firefox entledigt Webseiten der politischen Korrektheit.
 Wednesday, November 12, 2008
Es ist soweit. "Endlich" mal wieder Anlass für einen ausführlichen Schnirch. Nein, nicht die Nachfolgerin der CS ist der Grund - die ist kompetent, besitzt keine jahrelang ungereinigte Duftlampe und arbeitet statt Schutzengelbriefe zu lesen - sondern ein Stück Saftware von einer Firma aus dem Erdölsektor. Die besagte Saftware stammt von einer grossen Firma die zufälligerweise genauso heisst wie eine Österreichische Schaumweinherstellerdynastie. Lizenzkosten locker fünfstellig pro Arbeitsplatz, da würde man ja meinen daß die Saftware ausgereift ist, sauber programmiert ist und der Support kompetent ist. Dem ist nicht ganz so. Siehe auch Schnirch VII, andere Software, selber Hersteller. Auf dem Arbeitsplatz der - übrigens netten, kompetenten und komplett Garfield- und Star Trek-freien - Nachfolgerin unserer untergrossen Pinguinista läuft die Saftware nicht, auf allen anderen Rechnern wo die installiert wurde schon (auch wenn die unter der Spezifikation des Herstellers liegen, siehe Schnirch VII). Diesmal ist es allerdings anders, kein fossiles Red Hat, sondern XP. Auf allen in Frage kommenden Rechnern. Alle +/- gleich konfiguriert und gepatcht. Lässt sich installieren, liefert aber nur ein äusserst hilfreiches "Sturmvogel* hat ein Problem festgestellt und muss beendet werden". Das natürlich am Freitagnachmittag. Naja, schauen wir das mal am Montag an, zu was gibts den Tag denn? Montags nochmal der selbe Versuch, gleiches Ergebnis. Ich schaue in die Details des Fehlerberichts für Mordor und im Eventlog und finde daß etliche DLLs sowohl der Saftware selbst als auch von .NJET und XP nicht gefunden wurden. Komisch. Alle andere Saftware die auf die .NJET und XP DLLs zugreift geht. Hmmmm. Der "Support"** sagt daß die Saftware bekanntermassen nicht mit XP SP3 geht. Nun gut, Updates deinstallieren bis zu SP2 runter. Reboot (bitte diesen Text nicht auf einem G1-Handy lesen  ), neuer Anlauf. Wieder dasselbe Ergebnis. Wieder Support. Ja, da wissen wir auch nicht was das sein kann. Juheia. Danke für die hilfreiche Auskunft. Nennt euch Clippy. Frustrierter Tritt gegen die Wand unter meinem Schreibtisch (die gehört da übrigens mal wieder gestrichen, liebe Gebäudeverwaltung) während ich herumhirne was da los sein könnte. Naja, installieren wir mal das SP1 für .NJET 2.0, vielleicht fehlt das ja, genaues weiss man ja nicht weil sich der Hersteller hartnäckig drüber ausschweigt was man denn nun wirklich als Vorraussetzung für das Paket braucht. Mir langts für den Tag, ist nicht meine Kiste, meine Software und überhaupt will ich mal meine Arbeit erledigen. Dienstags beschliesse ich dann die Sysinternalssuite zu nehmen und der Saftware näher auf die Finger zu schauen. Also her mit dem Stick wo die drauf ist und los gehts. Oh Wunder. Der Process Explorer schneidet eifrig mit und die Saftware kommt weiter als vorher, bleibt aber an anderer Stelle hängen. Diesmal ohne Fehlermeldung. Hat da Heisenberg zugeschlagen oder was, daß sich das auf einmal anders verhält? Bei der Durchsicht des Logs zeigt sich, daß die Saftware tatsächlich manche Registrykeys nicht findet, DLLs von C: nicht laden kann etc. Halt!!!! *Wickymusikabspiel**Nasereib**Fingerschnipp* Der Stick hat C:. Das System hängt auf E: unserer untergrossen etc., etc., etc. sei dank. Offensichtlich sind hier und da Zugriffe auf C: hart kodiert drin, nicht alle, aber doch mehr als genug. Schon mal was von Umgebungsvariablen wie %SYSTEMROOT% gehört, ihr Sturmvogelentwickler??? Zur Strafe kriegt der Support erstmal das Logfile geschickt. 127.000 Zeilen. Ha! Mit einem klassischen SUBST: C: E:\ verhält sich der Rechner dann auch ohne Stick so. Immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Nachdem die werte Kollegin recht früh weg musste so von wegen St. Martin, Laternendingsbums mit ihrem Kleinen und so gehts am Mittwoch weiter. Wie sich herausstellt haben wir auch eine neuere Version der Saftware, also deinstallieren wir die alte Version, entrümpeln die Registry, installieren die neue Version und was passiert? Neuer Fehler. Immerhin ein anderer als bisher. Ah, das SUBST hat gefehlt. Danach gings. Endlich. Liebe Entwickler bei dieser kleinen, unbedeutenden Firma mit unglaublich billiger Saftware: haltet euch gefälligst an Standards, ja? Ich weiss, hart kodiert ist halt "wie man es schon immer gemacht hat", aber bitte - seid nicht so fossil wie das Erdölspeichergestein... *Eingedeutschter Name der Saftware - wer nennt Erdölsaftware nach sowas??? Naja, wenn ich ein paar Millionen von den Viechern verbuddele und lang genug warte wird aus denen wohl auch Erdöl... ** Kostenpflichtig, nach vorheriger Anmeldung, Bekanntgabe sämtlicher persönlichen Daten etc. Wenigstens ist kein Inder an der Strippe.
 Friday, October 31, 2008
Ich habe jetzt eine Woche mit dem Acer Aspire One 110L hinter mir - bei der PDC2008 in Los Angeles war er mein Computer. Kein Zweitrechner, ohne Netz und doppelten Boden. Das Fazit vorweg: Linux will ich lange Zeit nicht mehr sehen.
Für Power User wie mich (ein Softwareentwickler darf als Power User gelten) ist das absolut nicht zu gebrauchen. Erstens findet man die Sachen die man braucht nicht, und zweitens wehe dir du sollst Fehler suchen gehen. Point in case: "Warum haben alle WLAN (auch die 150X Benutzer), nur ich Depp mit dem Linux Netbook nicht?" Tja, da bekommst Du Laune das Teil an die Mauer zu werfen. Vor allem dann wenn er die externe Festplatte (Konferenzgoodie) nicht liest - NTFS läßt grüßen...
Speziell zum 110L: die Mailapplikation ist eine Frechheit. Passwörter knallhart immer zu speichern ist wohl das allerletzte. Da war dann während der Konferenz Installieren von Thunderbird angesagt (ja, liebe Linux Anhänger, ich habe es geschafft an den Package Installer ranzukommen, komplett unbeleckt mit UNIX bin ich ja doch nicht). Auch der Default Messenger gehört in die Tonne. Und bitte gebt mir ne aktuelle Version von Fedora, denn OpenOffice 2.3 ist ja vorsintflutlich (von Firefox 2 red' ich gar nicht erst).
 Monday, September 22, 2008
Der Artikel Vogelfang-Saison gestartet - Tierschützer verletzt klingt ja fast schon so als wären die Tierschützer dankbar weil sie sonst gar nicht in die Nachrichten gekommen wären mit dem abgelutschten Thema...
Es verwundert mich immer wieder daß die Kasperl sich über unsere Vogelfang-Tradition im Inneren Salzkammergut derart aufregen. Ich bin von dort, und ich kenne Vogelfänger - ich will jetzt nicht gerade sagen "Wenn die mal zu ihrer Frau so lieb wären wie zu den Vögeln", aber die Aufregung steht in absolut keinster Relation zu den behaupteten Schäden.
Sollen sich die Tierschützer lieber um überfressene Wellensittiche in Altersheimen kümmern, oder sich mit Flugratten-fütternden PensionistInnen (mal sehen wem diese politische Korrektheit aufstösst) anlegen.
 Friday, September 19, 2008
Unsere untergrosse Forscherin mit Star Wars- und Star Trek-Fimmel und Vorliebe für Pinguinboxen hat uns ja schon länger verlassen (Gedenksekunde für die armen Mitarbeiter ihrer neuen Wirkungsstätte). Und heute ist der letzte "Arbeits"-Tag unserer CS. Mittags gibts dann Kicherwasser, unterdimensioniertes (leidvolle Erfahrung) Büffet und eine peinlich salbungsvolle Abschiedsrede vom TGC. Mir graut schon. Was soll nun mit den Schnirchen werden? Wir werden wohl - sobald die üblichen Monate Bürokratie in der Personalabteilung erledigt sind und der überaus entscheidungsfreudige TGC sich für eine Kandidatin entschieden hat - wohl eine junge, dynamische Jung-CS bekommen die sich mit EDV auskennt. Oder auch nicht. Bin schon gespannt.
 Wednesday, September 10, 2008
Mir kommen die Tränen, allerdings nicht vor Rührung sondern vor Zorn: Armstrong kommt zurück. Dann vielleicht noch für Astana, der Radsporttruppe wo absolut alles fährt und managed was einen sauschlechten Ruf hat. Die Firma Gerolsteiner wird wohl gerade den Schampus kaltstellen und sich gratulieren daß sie sich rechtzeitig vom Sponsoring im Rennradsport zurückgezogen haben. Ein schwarzer Tag für den Rennradsport.
 Sunday, August 10, 2008
Zum Buch Freakonomics gibt es sowohl ein Blog als auch Artikel in der NY Times. Einer davon ist Why Vote? der meine Gründe warum ich seit über zehn Jahren nicht mehr wählen gehe gut trifft (Warum soll ich für die Zecken einen Teil meines Sonntags opfern?)
Ich hätte übrigens zwei Vorschläge wie die Stimmen der Nichtwähler berücksichtigt werden könnten: wir leisten uns ja 183 Abgeordnete. Variante 1: 100% Wahlbeteiligung sind 183 Abgeordnete. Variante 2: 100% Wahlbeteiligung sind 100% Gehalt.
Oder wir lassen die Politiker von den Lobbyisten bezahlen. Resultat in der Gesetzgebung wäre wohl kaum anders.
 Wednesday, June 25, 2008
Man geht ja mit den Zeiten und möchte sich für den Behördenkram die "Bürgerkartenfunktion" auf der e-card (für Nichtösterreicher: die e-card ist das was die Deutschen Ärzte als "Gesundheitskarte" standhaft verweigern. Funktioniert tadellos, das Ding. Und auf dem Chip kann man einen Schlüssel deponieren für den ganzen E-governmentkram.) aktivieren. Kostet übrigens im Gegensatz zur Anfangsphase des e-Government nichts mehr. Und wie das immer so ist bei sowas: einfach ist das nicht. Logo, ist ja viel Krypto bei... Also Kartenleser installieren (Hinweis: Gemplus-Handbücher sind nichts für schwache Nerven.), eine "Bürgerkartenumgebung installieren, Root-Zertifikat installieren, eine Hilfssaftware von a-trust (Zertifikats- und Schlüsselverwalter hierzulande) bei der das Zertifikat nicht passt, dann den Aktivierungsprozess starten und ein Passwort für den Schlüsselwiderruf auswählen. Und das ist schon mal witzig: das Passwort soll 6 bis 10 Zeichen haben, was ja nicht so schlecht wäre, darf aber keine Umlaute oder Sonderzeichen enthalten. Brute Force, anyone? Nächster Schritt: online aktivieren und ein Einschreiben mit den PINs etc. bekommen oder alternativ zu irgendeiner Zertifizierungsstelle hufen, sich dort hochnotpeinlich ausweisen etc., etc. und den Krempel persönlich in Empfang nehmen. Logischerweise wähle ich die Online-Variante, zu was hab ich den ganzen Kram installiert? Und.... Schnirch. Fehler, findet meine Adressdaten nicht. Wieso schaffen die das dann mir immer die Rechnungen, Forderungen, Belege und unnötigen Hinweise auf Sprechstunden zu schicken? Resultat: morgen hufe ich dann los, bewaffnet mit Ausweis, Ariernachweis, Impfpass, Sprengschein, Stammkundenkarten und was mir sonst noch an buntem Kram in die Hände fällt. Fazit: Otto Normalbürger hätte spätestens nach einem Drittel des Prozederes die Löffel gestreckt. Zertifikatsfehler die ihm sagen daß die Software nicht aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammt (ok, die meisten Leute installieren ja alles was sich anklicken lässt, so gesehen ist das ja kein Problem) und (*hüstel*) etwas unklare Reihenfolge der Softwareinstallation müssen nicht sein.
 Saturday, June 14, 2008
Das was sich (bereits jetzt so kurz) nach der negativ ausgefallenen Abstimmung in Irland zum Vertrag von Lissabon abspielt ist wieder mal ein Paradefall politischer Präpotenz: entweder so lange abstimmen lassen bis das Ergebnis rauskommt das den Politikern passt, oder einen windschiefen Winkelzug mit Extrawurst und Sonderregelungen beschließen.
Und dann wundern sich die Politiker daß die EU als korrupter Sumpf und / oder Ausgedinge für langgediente und ebenso inkompetente Berufsfunktionäre angesehen wird (die Qualifikation ehemaliger Fernsehsprecher bedarf keiner Hinterfragung). Mal abgesehen davon daß der Vertrag von Lissabon durchwegs verfassungsrechtlich heftig fragwürdig ist.
 Tuesday, June 10, 2008
Beim Standard gibt es ein herrliches Blog für uns Verweigerer: die Euro-Störzone.
Aber mal im Ernst weil es doch Menschen gibt die sich wundern daß in den Fanzonen beim Rudelgucken nix los ist: Erstens, die Preise (drei Bier in Wien kaufen einen Kasten, locker). Zweitens, das Bier (sowas könnt' Ihr uns nicht reinwürgen). Drittens, liebe Wiener Journalisten, in Westösterreich gilt Fußball nichts, wir sind auf Wintersport gepolt.
Und viertens und letztens: ich kann mit einem guten Teil der Fans nichts anfangen um es höflich auszudrücken. Andere sozial(e|istische) Schicht halt.
 Tuesday, February 26, 2008
Netterweise sind unsere paläozoischen Suns (Sparcstation 2, falls es wen interessiert) genau dann eingegangen als wir unsere neuen, deutlich leiseren Workstations bekommen haben. Hier ein Bildschirmfoto von einer bei der "nur" die Festplatten gestorben sind:
Ja, die Dinger haben/hatten ein interaktives Boot-PROM.
Bei einer anderen war das RAM auch noch hin und bei der dritten klappte zwar der Test, aber dafür fuhr das Betriebssystem nicht hoch.
Wieder ein paar Briefbeschwerer mehr...
 Monday, December 10, 2007
Gestern noch schnell Windows Vista SP1 RC installiert, heute dann die Augen gerieben als ich in die untere Ecke des Bildschirms geschaut habe, steht da doch "Evaluation Copy". Ja was, hast Du SP1 meine Aktivierung zerschossen? Laut Systemsteuerung Nein:

Minimal verwirrend finde ich solches Verhalten aber doch.
 Thursday, December 06, 2007
Gestern Abend bei einem Bier die Morgenausgaben diverser Zeitungen gelesen und einen Blutrausch bekommen: die Koalititon hat die Kammern in der Verfassung abgesichert. Zwangsmitglieschaft bei den unnötigsten sowie unfähigsten Partei-Vorfeldorganisationen der Welt ohne Chance auf Beschwerde! (Artikel beim Standard)
Politiker sind wirklich die niedrigste Lebensform die auf dieser Erde herumkreucht. Führen die ohne Genierer den Ständestaat in die Verfassung ein! Doktern die für sowas an der Verfassung herum. Ein Skandal der sogar in der jüngeren an Skandalen nicht armen Geschichte Österreichs (ich sag' nur Club 45) seinesgleichen sucht.
Was beschwere ich mich eigentlich? Da mich die Politiker in Österreich ankotzen war ich das letzte Mal vor etwas über zehn Jahren wählen, aber jetzt wird mich die Wahlurne nie mehr in meinem Leben zu Gesicht bekommen. Ich habe fertig.
Zum Schluß noch ein passender Witz - sowohl zur Jahreszeit als auch diesen Vorgängen:
Was ist wenn man einem Politiker in den Kopf schießt? Aktion Licht ins Dunkel.
 Wednesday, December 05, 2007
Ich besorge mir demnächst doch ein Mittelchen gegen Bluthochdruck: SPG erlaubt Zugriff auf Standortdaten.
In ein paar Jahren kommt dann sicher noch Beweislastumkehr dazu: man wir beschuldigt A getan zu haben, und muß beweisen, daß man unschuldig ist. Man hatte ja schließlich zu dem Zeitpunkt an dem A passiert ist kein Handy zur Standortbestimmung dabei...
Und begründen tun die das dann auch noch mit der imminent unnotwendigen Veranstaltung für die Unterschicht.
 Wednesday, November 21, 2007
Ach wie putzig was unser Innenminister verbreitet, siehe dazu den ORF Artikel "Schritt halten mit dem Terror". Erstens terrorisiert uns der Staat bereits mehr als diese Möchtegern-aber-mein-Schwanz-ist-zu-kurz-Terroristen, und zweitens bin ich mir sicher daß den Politikern die Wirrköpfe gerade recht kommen - und nein ich versteige mich nicht in Verschwörungstheorien der Sorte daß das gesteuert ist - auch wenn die Geschichte zeigt daß sowas mehr als einmal vorgekommen ist...
 Thursday, October 25, 2007
 Wednesday, October 24, 2007
Manchmal fragt man sich schon ein wenig was den Leuten so einfällt. Und hier rede ich nicht von der CS mit ihrem - ähem - kreativen Umgang mit Computern, sondern von gaaanz normalen (hoffe ich mal) Leuten die mit unsereinem gewisse Interessen teilen die nichts, aber auch gar nichts mit PCs zu tun haben (und auch nicht mit Sex, das nur nebenbei). Und die sich in einem entsprechenden Vereinsforum zum Thema mit gleichgesinnten austauschen wollen. (Werbeeinschaltung des Assistant BLfH: apropos Verein - wer noch nicht bei Glengamoi dabei ist, sollte noch Mitglied werden. Ist ja für einen guten Zweck) Foren haben - so sie für ernsthafte Diskussion gedacht sind - Benutzerregeln. Die sollten bei der Anmeldung zur Teilnahme gelesen, verstanden und akzeptiert werden. Theoretisch.
Praktisch ist das leider nicht immer so, wie folgendes Beispiel demonstriert. Der Korrespondent - wie Dr. Gritzmeck wohl sagen würde: "Heute habe ich hier bei mir im Studio ein wunderschönes Exemplar von Trollus Stupidus excretans" wurde aus Tierliebe anonymisiert und im Folgenden mit TSE abgekürzt. Auf gehts beim Schichtl!
-------- Original-Nachricht -------- Datum: Tue, 23 Oct 2007 09:56:14 +0200 Von: "Der BLfH im Namen seines anderen Vereins" An: Betreff: Account Forum anderer Verein
Hallo,
Dein Account ist gesperrt. Es gibt Regeln für die Benutzernamen, und da steht auch bei der Anmeldung daß der VornameNachname sein muß.
Chris
Anm. d. Red.: erfahrungsgemäß ist der Ton in einem Forum deutlich zivilisierter wenn die Teilnehmer mit ihrem richtigen Namen für ihre Posts geradestehen müssen. Leider lesen offensichtlich manche Leute im Zeitalter graphischer Benutzeroberflächen nicht mehr. Und sind nebenher der Meinung daß ohne sie persönlich das Forum in Frage ohnehin zum Untergang verdammt sein muss.
On 10/23/07, TSE wrote: Werter Herr Chris, Ihr Schreiben unfreundlich und Beleidigend !!! Wäre nicht ein Hinweis mit dem Hinweis den Namen zu ergänzen und vielleicht eine Floskel wie ?Mit freundlichen Grüßen" angebrachter. Bitte geben Sie mir bekannt ob Sie auf mich als Foren- Benützer verzichten wollen. Mit freundlichen Grüßen TSE
Tststs. Und irgendwie sind solche Leute auch ein wenig sparsam mit Vokabeln, speziell Hilfszeitworte sind wohl wegen der steigenden Ölpreise knapp. Wie wollen die dann ein Forum füllen?
----- Ursprüngliche Nachricht ----- Von: Der BLfH im Namen seines anderen Vereins Gesendet: 23.10.07 15:57 Uhr An: TSE Betreff: Re: Account Forum anderer Verein
In eben diesem meinem Schreiben wären freundliche Grüße fehl am Platze gewesen. Oder wäre Ihnen lieber gewesen ich lüge Ihnen ins Gesicht?
Aufgrund Ihrer nicht geschätzten Mail und Ihrer uns gegenüber erbrachten Unhöflichkeit sich bei der Anmeldung nicht an unsere Hausregeln zu halten verzichten wir dankend auf Ihre Teilnahme in unserem Diskussionsforum.
Mit vorzüglicher Hochachtung, Der BLfH im Namen seines anderen Vereins
Nun ja, Wolfowitz hätte es nicht diplomatischer sagen können. TSE antwortet natürlich wieder, wobei eine gewisse Unkenntnis der Herkunft des BLfH und des Vereinssitzes auffällt:
On 10/24/07, TSE wrote:
Herr BLfH,
genau Sie sind einer davon die immer wieder verwundert sind, dass Sie in Situationen kommen wo Sie sich fragen, warum sind die Österreicher überall so beliebt und die Deutschen nicht. Wenn Sie jetzt auch nur ganz wenig Hirn haben, müssten Sie jetzt erkennen dass Sie überall falsch am Platz sind.
Tststs. Grosses TSTSTS. Hat selber eine Österreichische (Gratis)emailaddie - ein Pseudonym anscheinend übrigens. Und ausserdem fällt mir aus dem Stand mindestens ein Östereicher ein der nicht überall im Ausland beliebt ist. Und ich habe nicht an Karl Moik gedacht. Und "Argumentum ad hominem" hat man auch schon subtiler erlebt. Nächster Akt:
Datum: Wed, 24 Oct 2007 08:23:57 +0200 Von: "Der BLfH im Namen seines anderen Vereins" <BLfH@diedomaingibtsnicht.com> An: "TSE" Betreff: Re: Re: Account Forum anderer Verein
Guten Tag,
ach so, Lesen ist nicht Ihre Stärke. Dachte ich mir schon. Denn ansonsten hätten Sie sicherlich auch das Impressum der Website richtig interpretieren können - von Österreicher zu Österreicher: Fettnäpfchen lassen sich vermeiden wenn man sich *vorher* informiert.
Ach ja, ich bin in der Lage Google zu bedienen, und den herold.at.
Chris
Schopenhauer hätte das "Argumentum ad hominem" wohl auch nicht brilliant gefunden. Aber ein wenig Google-fu (bin ja Träger der Schwarzen Socke in Selbigem) und ein paar Recherchen bei Herold (Österreichisches Online-Telefonbuch) ergaben dass es niemanden mit dem Namen des TSE gibt. Die jeweiligen Treffer hatten entweder mit halblustigen karnevalistischen Vereinen im Rheinland oder einer verbreiteten Rettungseinrichtung zu tun. Und von nun an gehts bergab:
On 10/24/07, TSE wrote:
Jetzt sehe ich, dass Sie nicht einmal wissen woher Ihre Vorfahren herkommen, aber Sie werdens auch jetzt nicht verstehen. Sicher sind Sie ein Arbeitsloser Behinderter^, der nur Google versteht!!! Jetzt ab mit Ihnen, Spam ist für Sie als A???die einzige Alternative
Danke Herr TSE, wir haben unseren Stammbaum im Griff. Den Ariernachweis haben wir zwar irgendwo verlegt, aber die Taufbücher in der Kirche existieren jedenfalls noch. Und der BLfH ist eher überarbeitet als arbeitslos, was vielleicht auch die Prägnanz der Antworten erklären mag. Und einseitige Taubheit (gilt auch für den Assistant BLfH, nicht nur den BLfH - beide auf dem Befehlsohr, bzw. Beleidigungsohr) langt nur für 15% Erwerbsunfähigkeit, gilt also mithin nicht als Behinderung im Sinne der entsprechenden Gesetze. Und nein, dieses "gewürzte Frühstücksfleisch" ist keine Alternative. Egal zu was. Überhaupt - was heisst hier "Ab mit Ihnen"? Wer ist denn der BLfH hier? Hm?
Und mit dem folgenden Mail hat sich mal vorläufig der Staub in der Inbox gelegt:
Wie gesagt, wer in der Lage ist sich zu informieren würde wissen mit wem er es zu tun hat. Dann würden Sie sich nämlich ehrabschneidende Kommentare sparen, diese können vor Gericht nämlich teuer werden.
In diesem Sinne noch ein schönes Leben, ich möchte mir ausbitten daß Sie uns bei unserem Treffen niemals mit Ihrer Kommen "beehren".
Chris
Da kann man nur den Kopf schütteln...
Und hoffen daß der TSE niemals herausfindet wie und wo das mit den Treffen läuft. Aber wenn er schon das Impressum der Site nicht gefunden hat besteht ja noch Hoffnung.
 Friday, October 19, 2007
Reinhard Mey möge mir verzeihen, aber der Artikel Nationale Sicherheit vs. Datenschutz für Sicherheitsbehörden senkt meinen Blutdruck nicht unbedingt. Das ist doch absolut das Letzte. Das geht über den "normalen" Polizeistaat ein klein wenig hinaus, das erinnert frappant an das was sich J. Edgar Hoover geleistet hat. Nur diesmal halt mit "rechtsstaatlicher" Deckung.
Ich hätte einen Vorschlag: Minimalgröße für Politiker von 175cm. Das sollte gleich mal eine ganze Liste von Napoleon-Komplexlern ausschließen.
 Thursday, October 18, 2007
 Tuesday, September 11, 2007
Vor ein paar Jahren hat sich noch alle Welt über die bösen, bösen Chinesen aufgeregt. Aber China ist überall, auch bei uns: EU-Kommission will Internetsuche mit "gefährlichen" Wörtern blockieren.
Ich habe mir den Reuters Artikel durchgelesen weil ich den Part "gefährliche Wörter" für kriminellen Schwachsinn halte. Allerdings ist es auch im Original nicht besser, ich zitiere: "to prevent people from using or searching dangerous words like bomb, kill, genocide or terrorism". Meine erste Reaktion: wer hat dem ins Hirn gesch...
Hier hört für mich der Spaß mit der zutiefst undemokratischen EU auf. Das ist ein Polizeistaat der schlimmsten Sorte. Denn wenn Bürokraten mal den Fuß in der Türe haben, fängt die Sache erst richtig an. Thought Police läßt grüßen.
Nebenbei bemerkt: für Genozid muß man nicht im Internet suchen, es reicht wenn man das Buch The Great War for Civilisation: The Conquest of the Middle East liest. Dort stehen jede Menge Tidbits wie der Engländer so schön sagt wie man effizient Genozid durchführt. Courtesy durch die Türken an den Armeniern. Da dreht es einem den Magen um. Das Buch legt man alle zehn Seiten (spätestens) beiseite für einen gepflegten Schreianfall.
Schließ- und -endlich (nicht -muskel): Swedish Bombs
 Tuesday, September 04, 2007
Grassierende Dummheit allenthalben, no na auch bei uns in Österreich (dank der Klimaerwärmung werden bei uns auch bald die echten Bananen wachsen). Standard und futureZone (geniales Trojanerbildchen übrigens, hätte ich gerne als Desktophintergrund) berichten daß unser Innenminister ebenfalls mit Onlinedurchsuchungen liebäugelt.
Ich werde den Verdacht nicht los, daß die Politicos noch nie was von Risikoabschätzung gehört haben - ergo die Buchempfehlung des Tages für unsereinen: Waltzing With Bears.
Kommentar des Assistant BLfH: "Jetzt bräuchte Platter halt noch'nen Rollstuhl damit er einen Schäuble hinlegen kann."
Ja, ich weiß, die Anglizismen, sie verfolgen mich. Aber das was mir gerade untergekommen ist ist derat bullshitös daß ich es mir erlaube: Juhei, man wird Klingeltöne auf das Jesusphone laden können! (Artikel)
Excuse moi, liebe Journalisten, aber seid Ihr komplett durchgeknallt? Seit wann ist sowas dermaßen banales newsworthy? Stellt Euch vor, Microsoft würde auf seinen WM (Windows Mobile) Gurken keine eigenen Klingeltöne erlauben und dann - wie generös - Klingeltöne zu diesem Spottpreis anbieten? Richtig, Ihr würdet Microsoft in Grund und Boden schreiben, verdammen, und so weiter. Aber St. Steve, der Gönner, da kann man ja nicht anders als den Boden küssen.
PS: Man blaste (schon wieder) mich nicht, ich verwende kein WM sondern ein SE. Und damit sei genug der Akü-Orgie.
 Monday, August 27, 2007
Heute am Weg zum Zahnklemptner den Riesenfehler begangen Ö3 einzuschalten, dieses selbsternannte "Hitradio" mit hirnlosen Quatschtanten und Möchtegern-Sternchen. Die machen anscheinend gerade die super-peinliche Aktion Team Österreich. Was war meine erste Assoziation wie ich das gehört habe? Team America. Je mehr ich darüber nachdenke desto weniger bekomme ich die Assoziation aus dem Schädel und desto mehr Parallelen finde ich. Gut gemeint ist halt nicht notwendigerweise gut gemacht.
Kommentar des Assistant BLfH: Erstens "selber schuld" wie ich gebeichtet habe Ö3 gehört zu haben zweitens meinte er: "Österreich sucht den Superhelfer " ist da sicher nicht weit...
 Sunday, March 18, 2007
Ja, da denkt man an nichts böses, sinnt drüber nach was man denn so für den nächsten Artikel in der Lieblingsfachzeitschrift aller IT-Sicherheitsexperten "verbrechen" könnte und wird plötzlich aus den profunden Betrachtungen gerissen: "Du kennst dich doch mit Ächzel aus?"... fragt unsere etwas untergrosse Forscherin mit Vorliebe für Star Trek, - Wars und Garfield die normalerweise auf Pinguinboxen werkt. Das hört sich (wie immer) nicht gut an. *Verteidigungsschildhochfahr* "Ja, schon irgendwie, um was gehts denn?" "Äh, ich muss da ein paar Zahlen in Ächzel addieren, die sind alle positiv, aber die letzte muss negativ sein." WTF???Naja, schauen wir mal... Es geht um eine Jahresabrechnung des "Vereins für unterbeschäftigte Mitarbeiter die sonst nichts besseres zu tun haben". Die Guteste weiss daß es in Ächzel eine Summenfunktion gibt. Fein, Anfangszelle vom Bereich, Doppelpunkt, Endzelle vom Bereich und schon haben wir die Summe. Nur - wie kehren wir die letzte Zahl auf negativ um? Etwa so? =SUMME(a12:(-1*b12)) Nö. Oder wie wärs mit: =SUMME(a12:((-1)*b12)) Auch nicht. Aaaaber - wieso wird da überhaupt mit SUMME gearbeitet? Da sind zwei Zellen bei denen die zweite von der ersten abgezogen gehört, kein Bereich der aufsummiert werden muss und bei dem nur die letzte Zelle negiert werden muss. *heuel* Also warum nicht gleich eine ganz simple Subtraktion? Wieso nicht? *indieTastaturbeiss* Für dieses 20_Minuten_in_denen_ich_lieber_was_Sinnvolles_getan_hätte_Problem hätte von Anfang an ein simples =a12-b12 genügt. Auf meinen Hinweis daß es ausser dem Formelassistenten und der Online-Hilfe in Ächzel bei mir im Regal auch ein ca. 700-seitiges Handbuch zum Nachschlagen gibt wird mit Entsetzen reagiert. Circa so als würde man einem Buddhistischen Mönch einen Job als Scharfrichter antragen. Manche Leute sollte man wohl nicht aus dem Kohlenkeller ihres Elfenbeinturms rauslassen...
 Friday, March 02, 2007
Tja, einer meiner Kollegen hat sich ein brandneues Thinkpad zugelegt. Mit Windows Vista Business (Hat übrigens keine Spiele installiert, nicht mal Solitaire oder Minesweeper. Das wird Sekretärinnen und Marketingleute traumatisieren. Und in Zukunft muss man sich eine neue Deutung für den MCSE - Minesweeper Consultant & Solitaire Expert - überlegen. Nun schalten wir wieder zurück zum Schnirch.) drauf. Und er hat diese Huawei USB-Seife die als UMTS-Modem dient. Theoretisch installiert sich die von selber indem sie zuerst auf Wechsellaufwerk macht, die Installation per Autorun anstösst und dann als Modem fungiert. Nicht unter Vista. Da wird sie je nach USB-Anschluss als leeres CD-Laufwerk oder als defekter Datenträger "erkannt". Huharhar. Und das obwohl diese Seife nach dem Vistastart gekauft wurde. Also auf zur Website des Internjet-Providers. Aha, da gibt einen Link zu etwas namens "Vista Dashboard". Anklicken und staunen - ein Firmware-Update für die Seife und neue Seifentreiber. Lässt sich aber nur unter XP einspielen. Sehr subtil. Die Jungs rechnen wohl damit das jeder Vista-User sicherheitshalber noch eine XP-Kiste herumstehen hat. Hat mein Kollege nicht, aber ich hab ja mein Thinkpad mit XP griffbereit... Firmware-Update saugen - check. XP-Treiber und Saftware auf meinem Rechner installieren - wtf??? Na gut. Tun wirs halt. Wenns denn fürs Update gebraucht wird... check Update der Seife starten - check. Nach 20 Minuten Gerödel. Seife an das Vista-Thinkie hängen und installieren - check. Wohl verdiente sehr späte Mittagspause, dann zurück ins Büro und mein iPAQ-Gotchi syncen. Nada. Nüsse. Zip. Zero. "Kritischer Kommunikationsdienst konnte nicht gestartet werden, bitte Gotchi resetten." Kommt vor, erfahrungsgemäss hilft dann das Gotchi Aus- und Einschalten auch wenn ich nicht weiss was ein Dienst für "kritische Kommunikation" ist, wohl irgendwas mit Marcel Reich-Ranicki. Diesmal hilfts jedenfalls nicht. Reset des Gotchi auch nicht. Laptop neustarten auch nicht. Hmmmm... Ha! Der letzte erfolgreiche Sync war vor der Seifenoper. Also Seifenware deinstallieren. Nächster Versuch. Nada. Na gut - machen wir einen auf klassische Windows-Administrationstechnik: Neustart. Jetzt tuts wieder. Eine Stunde Frickelei um herauszufinden daß eine UMTS-Seife unter XP nicht mit meinem iPAQ-Gotchi koexistieren kann...
 Wednesday, November 22, 2006
Falls ein geneigter Leser in dieser schönen Vorweihnachtszeit in Back- und Bastellaune sein sollte, hier ein einfaches Rezept das verläßlich für stundenlangen Spass im trauten Familienkreise sorgen wird: Man nehme: 1 Kollegen 1 dessen technisch unbedarfte Mutter 1 neuen Laptop 1 technisch unbedarfte Bekannte der Mutter mit viel Software aus düsteren Kanälen (notwendig sind mindestens folgende Zutaten): - zwei Virenscanner - 5 DVD-brennprogramme - Programm mit dem CDilla-Kopierschutz von Macrodingens Zubereitung: Mutter mit allen Zutaten ausser dem Kollegen ein, zwei Wochen alleine lassen. Gelegentlich Kopf schütteln. Mit neuer Software aus düsteren Kanälen nach Belieben aufgiessen (Tip: für Laptops nicht geeignete 3D-CAD-Programme sind besonders würzig). Kollegen nach Ablauf der Garzeit mit dem Laptop vorbeikommen lassen um die Chose geradezubiegen. Wohl bekomms!
 Friday, November 03, 2006
Vor allem nicht nach dem letzten Winter. Merke: es ist der 3. November, wir sind auf Seehöhe 500m.

Das war um knapp Mitternacht im Stadtzentrum, brave Community Wintercamp Teilnehmer kennen das ja.

Heimkommen war schon sportlich genug, aber in der Früh sah die Sache dann so aus.

Ganz lockere 30cm+, das Anfang November. Gut daß wir eine Schneefräse haben...
 Thursday, October 12, 2006
Da geht man zu Microsoft Connect um sich mal wieder Gutes (?) und Schönes (?) für Vista zu holen, dieses mal die Treiber für die Microsoft-Tastatur die ich unter Vista verwende (ich bevorzuge ja die alten IBM-Tastaturen, aber das ist eine Geschichte die ein anderes mal erzählt werden soll) und das POSIX-Subsystem (SUA). Und was passiert? Microsoft beweist, daß sie wahrhaft ein internationales Unternehmen sind:  Na, wenn das nicht Globalisierung ist - Englisch, Deutsch, Japanisch auf einer Website...
 Saturday, September 09, 2006
Lange ists her daß ein richtig epischer Schnirch verfaßt ward - CS
perfektioniert derzeit ihre Urlaubs-, Zeitausgleich- und Kurplanung um
bis zur (Früh)pensionierung möglichst wenig zu tun. Aber leider, leider
gibts ja noch andere Luminarien...
In der Etage oberhalb von Büro II residiert ein gewisser Doktor. Nicht
im medizinischen Sinne, sondern im akadämlichen. Ob seines Aussehens
und herzlichen Auftretens wird er von den Kollegen liebevoll "Mike
Hammer" genannt. Im Folgenden nennen wir den guten Mann also Dr. H.
Es begann (wann sonst?) an einem Montag. Nach Dienstschluss, logo. Man
sitzt im Gastgarten des Vertrauens, diskutiert Fachliches mit anderen
Kollegen, geniesst ein Bier oder zwei. Dr. H. kommt vorbei und klagt
sein Leid daß sein PC mit XP langsamer sei als eine frühe Beta von
Longwait, Hastaladingens oder wie auch immer das gerade heisst.
Merkwürdig, da der gute ein Sammler und Jäger allererster Kajüte ist
und somit normalerweise nichts Veraltetes in seiner Nähe zu finden ist.
Gut, in einem bierinduzierten Anfall von Großmut beschliesse ich, mir
die besagte Kiste (von einem für seine generösen Versandkosten bekannten Onlinehandel aus Texas, dem Bundesstaat
dem wir schon so schöne Dinge wie den Corn Dog, Deep Fried Cola, Lyndon
B. Johnson und die beiden Bushs zu verdanken haben) anzusehen.
Regieanweisung: unheilvolles Geigengequietsche im Hintergrund
Auweia. Grosses Auweia. Die Kiste ist wirklich
laaaaaaaaaaannnngggsaaaaaammmmmmmmm... echt schlimmer als
Hastaladingens Build 0815. Bäh. Logo daß da was faul ist. Dr. H. - der
sich nach eigenem Bekunden "mit dene Kastln net auskennt" - hat
natürlich immer mit Adminrechten gearbeitet. Uiuiui.
Regieanweisung: düstere Hintergrundmusik aus einem schlechten Horrorfilm, ca. 1955
Ok, also Rechner hochkriechen lassen und schauen was denn so alles
läuft. Aua! Der schlimmerhafteste Viren"schutz" den ich kenne. Von
unserer Verwaltung verordnet weil er so billig ist. Die grottoiden
Testergebnisse wurden ignoriert. Hauptsache billig. (Tip: stammt nicht
von einem allseits beliebten Hersteller dessen Name mit dem selben
Buchstaben anfängt.) Zuletzt wurden die Definitionen vor - Tusch,
Trommelwirbel, Trara - 744 Tagen aktualisiert, also bei der
Erstinstallation. Guter Start. Na, dann auf in msconfig, schauen was
man so auf die Schnelle loswird. Ha! Einen Schurken haben wir schon mal
weg. Neustart, geht ein wenig schneller. So in etwa wie Win2k auf einem
586er.
Ah, da ist ja Fiesbot Find & Nuke installiert. Hm, Interface sieht
nicht wie gewohnt aus, und die Anzahl Tests ist etwas gering, aber was
solls. Lassen wir mal drüber. Nach vier Stunden Däumchen drehen und
drei Bier lassen wir den Patienten über Nacht weiterrödeln. Hat in der Zeit
immerhin 900 von 4000 und ein paar zerquetschten Tests abgearbeitet.
Regieanweisung: gaaanz langsame Geigenmusik
So gegen Mittag am Mittwoch ist die Kiste fertig. Sechs Fieslinge sind
entfernt. Immerhin. Schauen wir mal - tatsächlich von Fiesbot gibts
eine Version die um zwei Jahre jünger ist. Installiert. Adaway wird
auch noch gleich installiert und auf den Patienten losgelassen. Der tut
immerhin schneller. Ist bis abends fertig. Dann versuchen wir den
Virenscanner zu deinstallieren, weil der offensichtlich nicht so tut
wie es die Jungs von der EDV (kurz für Extrem Dämlicher Verein, wie man
von früheren Schnirchs weiss) es versprochen haben. Geht nicht. Weder
ein Eintrag in der Softwareliste in der Systembescheuerung, noch ein
eigenes Deinstallationsprogramm. Jubel. Manche Viren sind freundlicher.
Egal. Nächster Durchlauf mit dem aktuellen Fiesbot wird gestartet.
Irgendwie nach wie vor glaziales Tempo, aber über 40000 Tests brauchen
auf einer derartigen Seuchenkiste halt...
Feierabend. Achja, ich vergass. Seit Service Pack 1 hat der Patient
kein Update mehr erfahren. Noch mehr Grund zum Jubeln. Versuche das
Service Pack per Onlineupdate zu installieren scheitern. Warum wohl?
Regieanweisung: das klassische Livealbum "It's alive" von den Ramones im Hintergrund
Donnerstag. Dr. H. ist wenig überraschend ein bisschen unrund. Ist mir
egal, er hat ja noch den Laptop zum Werkeln. Und einen NT-Rechner bei dem ein moderner Virus an Kulturschock stirbt. Servicepack 2 wird von CD
installiert. Anschliessend sind die gut 50 Updates seit SP 2 dran. Die
werden brav übers Netz installiert. Gar nicht so schlecht, wie es jetzt
aussieht. Immerhin hat auch Fiesbot so gut wie alles Fiese entfernt.
Nur der virale Virenscanner ist noch im Weg. Anruf bei der EDV. Ja, es
gibt ein separat erhätliches Deinstallationsprogramm. Separat, wtf? Ok.
Wird per mail geschickt und wir starten es. Nada. Die Deinstallation
braucht eine volle Installation dieser Warze. Mon dieu. Also die
deaktivierten Komponenten nochmal installiert. Hilft auch nicht
wirklich. Ich empfehle Dr. H. er möge sich doch einen Büttel von der
EDV kommen lassen der das Monster entfernt - schliesslich haben die das
empfohlen und sollen jetzt sehen was sie davon haben - und empfehle
mich, schliesslich sollte ich ja irgendwann mal auch was für die
eigentliche Arbeit erledigen. Da gibts ja auch den einen oder anderen
Termin der einzuhalten ist.
Regieanweisung: "Country death song" von den Violent Femmes
Donnerstag abend: die Krücke startet nicht mehr. Einer der Dienste die
der virale Virenscanner installiert hatte wurde zwar erfolgreich
deinstalliert, aber die davon abhängigen Dienste allerdings nicht. Die
meckern jetzt. nicht ganz zu Unrecht. Dr. H. behauptet er hätte nichts
gemacht. Ausser den Uninstallvirus noch ein paar mal zu starten.... Und
eventuell einen anderen Virenscanner zu installieren. Aber da sagt er nichts genaues dazu.
Regieanweisung: "Walkürenritt" von Richard Wagner. Hubschrauber sind nicht zwingend notwendig, aber wünschenswert
Freitag: Dr. H. tatsächlich die EDV angerufen, die haben einen Büttel
mit einer XP CD vorbeigeschickt. Drei Stunden auf der Reparaturkonsole
später war der virale Virenscanner weg, XP wieder wie neu, alle
Updates futsch, aber immerhin Konfiguration und Daten noch vorhanden.
Und ich hatte wenigstens einen Vormittag für meine eigentliche Arbeit
Ruhe. Anschliessend war wieder - der EDV-Büttel hatte sicher wichtiges zu
tun - mal wieder meine Wenigkeit mit Service Pack, Updates etc., etc.
beschäftigt. Immerhin, jetzt geht alles wieder. Bis zum nächsten
Debakel. Dr. H. arbeitet immer noch mit Administratorrechten.
Wenigstens wird alles automatisch aktualisiert was geht.
P.S.: Unrund war unser Dr. H. weil er auf Urlaub muss...
 Wednesday, September 06, 2006
Nicht genug daß mir Vista RC1 in Zusammenspiel mit den Nvidia nForce RC1 RAID Treibern meinen 400GB Mirror am Desktop Rechner versaut hat (Freude, Freude), nein, auch am Notebook den ich jetzt ersatzweise verwende bröselt es tierisch und reproduzierbar:

Ein klein wenig Klötzchenschieberei by Vista (wodurch ausgelöst ich weiß es nicht), und der Rechner steht so richtig daß nur noch die Strömung zucken was hilft. Juhei. Nicht meine Woche-Woche.
 Monday, July 17, 2006
Jedes schöne Arbeitstagerl beginnt mit einem 6er Tragerl!
 Wednesday, July 12, 2006
 Monday, May 22, 2006
Da beschliesst man - Vista ist ja schliesslich immer noch einigermassen experimentell - einen einigermassen experimentellen Editor (und noch mehr, selber anschauen das Teil. Paper zu dem 'mehr' findet sich hier.) zu installieren. Sollte ja kein Problem sein, Download ist nur ein Zip daß man in den Progammordner entpacken muss, anschliessend Shortcut anlegen und fertig. Ha! Vista ist ja eh schon berüchtigt für die "UAP" - kurz für "User Aggravation Policy". Und der Name ist Programm, speziell im aktuellen Build. Da wird nämlich um den Nutzer ja darauf hizuweisen daß er jetzt gerade was unglaublich gefährliches vorhat wie zum Beispiel eine Datei zu kopieren der Desktop ausgegraut sobald einer dieser hilfreichen "Wollen sie wirklich eine Dateioperation ausführen" Dialoge den Bildschirm ziert. Gut, wir klicken das Zipfile an, sagen es soll sich extrahieren. In "Program Files", in einen neuen Unterordner. Zweimal UAP. Umbenennen - "new folder" ist ja wenig aussagekräftig. Zweimal UAP. Dann Extrahieren. Für die Files im Hauptordner des Editors (6 Stück) je zweimal UAP. Unterordner anlegen und Files reinkopieren - zweimal UAP. Oder waren es mehr UAPs? Meine Maus ist demnächst mal schrottreif vor lauter UAP. Obwohl mir netterweise erspart blieb für die Dateien im Unterordner jede einzeln zweimal zu UAPen. Bei insgesamt 18 Dateien wärs ja noch halbwegs erträglich (Logitech sagt trotzdem danke), aber wieso muss ich im Hauptordner jede Datei UAPen, im Unterordner keine? Irgendwie ist das nicht ganz schlüssig. Lästig ist es aber auf jeden Fall. Wenigstens hat die Verknüpfung am Desktop keinen UAP gebraucht. Update:Ok, das heisst neuerdings UAC - User Aggravation ist das aber immer noch. Es geht sogar noch besser:  Wenigstens gibts die kleine Checkbox links unten...
 Wednesday, March 29, 2006
Vorschlag für ein T-Shirt: I See Bled People. In Anlehnung an Sixth Sense, siehe Quotes bei IMDB.
 Thursday, February 23, 2006
Ja, neuer Laptop, neues Glück. Nicht daß am Laptop was schlecht wäre - das haben Thinkpads nie so an sich - neeneenee. Das iPaq-gotchi muss ja lernen mit einem neuen grossen Bruder zu leben. An sich auch kein Problem. Ausser man hat MS Reader ebooks drauf... Alles umgebaut was man so an Saftware braucht. Activesync, Avantgo. Alles geht. Und dann probiert man eines der MS Reader ebooks am Gotchi zu lesen die man zwei Tage vorher noch öffnen konnte und das die letzten eineinhalb Jahre klaglos zu lesen war. Pustekuchen. Kommt eine Meldung so von wegen "Änderungen am digitalen Rechtemanagement blahblahblah. Aktualisieren sie ihre Readersoftware. Nähere Infos auf microsoft.com/reader/updates". Aha. Was zum Kuckuck ist denn da los? Auf die angegebene Seite. Hm, bietet mir an auf dem neuen Laptop den Reader zu installieren. Ok, machen wir halt mal. Was PocketPCs angeht, steht da zwar nichts, aber soll sein. Wer weiss, vielleicht braucht man den Reader für PCs ja auch wenn die Bücher am Gotchi sind um diese Dämeldigitale RechteMurkserei zu syncen? *schulterzuck* (wieder mal ein Erikativ, siehe diesen Schnirch für Erklärung) Hilft auch nicht. Juhei. Die fraglichen Bücher kann ich auf der Kiste auch nicht alle aktivieren, weil die ja teilweise auf zwei Laptops und besagtem Gotchi schon aktiviert sind und mehr als dreimal geht nicht. Toll. Zu was denn das? Ich darf wenn ich ein Buch auf Papier habe das ja auch zu Hause, im Park, in der Mittagspause, am Klo und wo immer ich will lesen. Egal. Wir ignorieren das Buchproblem als solches mal und überlegen... Auf der versprochen hilfreichen Seite zum Thema "Reader updates" steht nichts zum Thema. Hm. Schauen wir mal bei Downloads. Vielleicht hilfts ja wenn ich vom neuen Laptop aus den MS Reader neu installiere... Andererseits, was passiert denn dann mit den Büchern am Gotchi? *grübel* Dazu steht auch nichts auf der Seite. Egal, mein Karma ist inzwischen eh im Eimer, also probieren wirs mal. Daß der Reader auf dem Gotchi sich standhaft weigert zu sagen welche Version er ist - wäre ja nett zu sehen ob man wirklich was neueres installiert - interessiert zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr. Also installieren wir den Reader neu, wenn es so sein soll. Tut auch. Sagt was daß neue Fonts installiert wurden - Frutiger ist sowieso eine meiner Lieblingsschriftarten, so gesehen bin ich nicht böse - und daß deswegen das Gotchi "gemäß den Anleitungen des jeweiligen Herstellers zurückgesetzt" werden muß. JessesMariaBrandauer! Was soll denn das? Nicht mal Windows 3.11 musste wegen einem neuen Font neu booten. *grummel* Reboot. Geht. Bücher sind da. Sogar die zuletzt jeweils gelesenen Seiten hat sich das Gotchi gemerkt. Puh. Mehr als eine halbe Stunde Gemurkse. Toll. Ich prophezeie derart benutzerfreundlichen Dämeldigitalen RechteMurksereien eine große Zukunft. In der Mülltonne. Wer tut sich sowas an, wenn es Bücher auf Papier gibt? Mit so hilfreicher Unterstützung des Herstellers noch dazu? Digitalmasochisten wie ich vielleicht, normale User nicht wohl nicht. Man stelle sich vor - jedes gedruckte Buch muss bei einem Umzug neu aktiviert werden, oder wenn man es statt zu Hause in der U-bahn lesen möchte. Mit Formularen in dreifacher Ausfertigung. Handschriftlich... Schnirch
 Sunday, February 19, 2006
Endlich habe ich meine Traumata überwunden die mich vom Verfassen eines richtig ausführlichen Schnirchs abhielten. Traumata? Ein (Assistant) BLfH kann doch durch nichts traumatisiert werden??? Doch. Und zwar durch den Gegenstand dieses Schnirchs. Saftware. Verwaltungssaftware. Onlineverwaltungssaftware. Nennen wir dieses wunderschöne Stück exkrementeller Software "Bür-O", kurz für "BÜRokratie-Online". Damit dürfen wir uns hier seit einem halben Jahr herumärgern. Und erst jetzt ist mein Karma wieder soweit in der Nähe eines Gleichgewichts daß ich mich darüber auslassen kann. Parkinsons Gesetz kennt ja wohl jeder. Unser aller liebste Verwaltung lebt dem Gesetz mit einem Eifer nach, der einen durchschnittlichen Fanatiker mit Schaum vor dem Mund moderat aussehen lässt (Kleines Beispiel: Urlaub muss in Arbeitsstunden beantragt werden, geht aber trotzdem nur tageweise. Im Excelsheet dafür ist natürlich die entsprechende Spalte schreibgeschützt, sonst könnte mans ja ausfüllen. Lassen wir das, zurück zum Thema). Und mit Hilfe von Computern geht das natürlich alles noch viel besser. Siehe auch die subtilen Freuden der Saftware aus Pakistan in diesem Schnirch. Geschäftsprozesse lassen sich doch immer noch ein wenig optimieren. Mit Saftware. Handgestrickter Saftware vorzugsweise. Im konkreten Fall gestrickt in inniger Zusammenarbeit einer Univerwaltung mit einem Informatikinstitut auf der selben Uni, das für exzentrische Versuche das Web durch was eigenes zu ersetzen ein gewisses Mass an "Ruf" erlangte. Nachdem dieses Projekt nach einigen Jahren mit starkem Verwesungsgeruch zu Grabe getragen wurde, hat man da dann doch widerwillig das Web akzeptiert und dieses "Juwel" von Bür-O implementiert. "Programmieren" möchte ich das nicht nennen... Was soll den schon schiefgehen wenn Akademiker die Spezifikationen von Schreibtischtätern in Programme umsetzen? Technische Grundlage ist alles was in Hochglanzmagazinen für IT-manager gerade so in ist: Clientseitiges JavaScript (ok, das nennt man jetzt ja AJAX, stinkt aber trotzdem), serverseitiges Java, die historisch gewachsenen Orakeleien der Personalverwaltung und das SAP daß vom Ministerium aufgepfropft wurde. Die Datenbanken sind dabei natürlich sicherheitshalber für die meisten Benutzer read-only um zu gewährleisten daß *alle* wichtigen Änderungen von zwei Tanten in der Verwaltung durchgeführt werden müssen die eigentlich lieber den lieben langen Tag ihre Fingernägel feilen würden. Jede der beiden natürlich für andere Teile der Datenbanken. Redundanz? Häh? In Büro I ist wer wohl der "Bür-O"-beauftragte? Genau. Schnirch. Massenweise Powerpoint als Schulung - drei Viertel davon war ein komplett unrealistischer Zeitplan der dann auch prompt nicht eingehalten wurde - der Rest Screenshots zu einem einzelnen Submodul dieser Qualle. Also "learning by hurting yourself". Und das war - und ist - schmerzhaft. Meinereiner darf zwar in unserer "Organisationseinheit" Funktionen an Mitarbeiter vergeben, wenn aber z.B. die Telefonnummer aus einer Oracledb dem falschen Mitarbeiter zugeordnet ist kann ich das nicht selbst beheben. Ok, soll sein, von wegen Nachvollziehbarkeit, Datenintegrität, blahblahblah. Melden kann ich das der zuständigen Tante aber auch nicht. Wär ja eventuell effizient. Also geht das so: ich melde an CS, CS meldet wenn sie mit ihren Schutzengelbriefen für den Tag fertig ist - und ihr Notes noch nicht wieder kaputt - die Korrektur schriftlich an die jeweils zuständige Tante. Und so gehts mit allem. Ab und zu kommt eine verirrte email daher in der einem post mortem erklärt wird daß wieder irgendetwas an der Rechtevergabe geändert wurde, so daß die Funktionen für alle betroffenen Mitarbeiter neu vergeben werden müssen plus zusätzliche neue Funktionen, logo. In anderen Fällen kommt gar nichts und man wundert sich über einen neuen Menüpunkt. Jedesmal spannend das auszuprobieren. Ich könnte mich jetzt noch seitenlang über Juwelen wie die Unmöglichkeit Vorgänge aus zurückliegenden Jahren abzuschliessen auslassen oder über die Tatsache daß manche dieser Vorgänge früher mit einem Formular erledigt waren, jetzt aber das ganze Online mit *zwei* Ausdrucken des Formulars zusätzlich zu erledigen ist oder daß mitunter Mitarbeiter in der Saftware auftauchen und wieder verschwinden und ebenso Mitarbeiter anderer OEs bei uns auf einmal auftauchen, aber lassen wir das. Sonst beisse ich noch vor Freude in die Tischkante statt in die Chilischokolade. Schnirch
 Monday, February 13, 2006
Das PI-Mohammed-Karikaturen-Special hat ein paar heftige Ansagen, zB herrlich amüsiert habe ich mich über die ungehaltene Rede, die das Mascherl (aka Schüssel) nie gehalten hat (Presse Artikel).
Grund warum ich das Un-Thema trotz besseren Wissens wieder aufgreife? Die Ankündigung Iranische Zeitung startet Karikaturen-Wettbewerb zum Holocaust. Der kleine und feine Unterschied zu den inkriminierten Mohammend Karikaturen? Die Holocaust Karikaturen wären strafbar bei uns. Alleine aber der Gedanke sich über Millionen Ermorderter und deren Leiden lustig zu machen kann ja nur einem völlig kranken Hirn entspringen.
Und was mich dann endgültig auf die Palme bringt: unsere Politiker verkaufen unseren Rechtsstaat für ihre Interpretation von politischer Korrektheit: Der Rechtsstaat ist nicht verhandelbar. Es wird langsam Zeit den Konflikt zu beenden, und zwar mit klaren Worten wohin sie sich ihre Proteste stecken können (Hinweis: dort wo die Sonne niemals scheint).
 Saturday, February 11, 2006
Der FFF zum aktuellen Un-Thema Karikaturen, oder, Wie weit ist eine westliche Demokratie heute aus politischer Korrektheit bereit, ihre gesellschaftlichen Grundlagen zu verleugnen. Einige Karikaturen sind schwach (handwerklich als auch von der Idee her), dafür sind ein paar absolut coole Juwelen dabei. Mein Top-Favorit:

Nicht vergessen - blättern mit "Volgende Reacties / Next Comments", weil die Bilder sind als Kommentare an den Artikel angehängt.
 Sunday, February 05, 2006
 Sunday, January 08, 2006
So oder ähnlich könnte die Überschrift eines Artikel in der Deutschen liebsten Tageszeitung lauten in bezug auf die Vorkommnisse vorgestern Abend gegen 20 Uhr in meiner Wohnung. Was geschah am Tatort?
Nun, Eurosport (unabkömmlich für den Rennrad-Interessierten) wechselt die Frequenz. Ergo - Sendersuche. Allerdings - er findet ihn nicht. In letzter Konsequenz (viele, viele unschöne Worte dazwischen einfügen) daher Restore Factory Defaults plus alle Kanäle gelöscht. Neue Sendersuche. Juhuu! Da ist der wieder, der Eurosport.
Gut, also die Sender wieder so organisieren wie vor der Löschung. Und wie es der 666er so will, drücke ich knapp vorm Fertigsein auf das Exit-Tästchen. Ungläubiges Staunen. Ist ja wohl nicht wahr, ich bin draussen! (frei nach BoRRRis) Die haben dem Mistding von SAT Receiver nicht mal eine Yes/No/Cancel (pun intended) Abfrage spendiert ob ich denn die im Schweiße meines Angesichts gemachten Änderungen an der Senderliste wirklich, ganz definitiv das Klo runterspülen will. Säcke. Töten, töten, töten!
Tja, und da ist mir dann die Fernbedienung ganz unglücklich aus der Hand gerutscht. Und fünf Meter weiter tragisch am Boden zerschellt. Sellerie.
 Tuesday, November 01, 2005
Ja, ja. Drahtlos ist sie, die schöne neue Welt. PDAs, MDAs, Laptops, Palmigotchis, Schwarzbeeren, WLAN, Blauzahn, Wimax etc... Glaubt man den Marketingfuzzis, so schweben wir alle selig von jeglichen Drahtfesseln befreit mit unseren Juppispielzeugen einher, dämlich grinsend und jeden Furz in unser immer verbundenes Autschlook oder Lotus tutdesNotes mit der neuesten Stifttechnologie oder Nanotastatur oder gar auf einer virtuellen Tastatur eintragend. Hah! Da lachen ja die noch nicht vergrippten Hühner. *So* sieht die Wirklichkeit aus:  Und da sieht man noch nicht das Palmigotchi, die USB-hubs, die CAT5-kabel, die zweite Steckerleiste und die beiden Laptops... P.S.:
der nächste grosse Schnirch kommt bestimmt - das hier ist nur ein
Lückenbüsser bis ich Zeit und Musse finde. Und mich aufraffe über
unsere neue, grossartige, tolle Onlineverwaltungssaftware zu berichten.
 Tuesday, July 12, 2005
Da will man mal seinem knallbunten, nicht nach einem Römischen Brandstifter benanntem CD-Bratprogrämmchen was Gutes tun und die aktuellsten Patches einspielen. Geht ja super, so von wegen automatischem integriertem Updater. Man braucht halt nur ein wenig Geduld:

Das ist der derzeitige Stand. Gehe jetzt dann 'ne Runde joggen. Am Running Sushi.
 Friday, May 27, 2005
Morgen geht es nach dem viertägigen Visual Studio Team Edition Training in Redmond wieder zurück nach Österreich. Und da wartet wieder was, auf das ich mich nicht wirklich freue: Raucher. Hier: eine Woche kein verstunkenes Gewand, kein Kopfweh von Second Hand Smoke weil schlicht keiner in der Öffentlichkeit raucht. Hoffentlich werden die Raucher bei uns auch aus den Lokalen verbannt (mehr zu hoffen ist unrealistisch), das wird wohl aber leider noch ein paar Jahre dauern bis es soweit ist.
 Monday, May 09, 2005
Beginnen wir diesen Entrag im Gedenken an die grosse kürzlich
verstorbene Frau Dr. Erika Fuchs mal mit einigen Erikativen: *heul*
*sabber* *schluchz* *indieTastaturbeiss*.
Unser Kopierer (Mit Pineingabe, jawollja! So von wegen
"Kostenwahrheit". Hah! Zu was hat man denn einen Zettel mit allen Codes
im Schreibtisch... Aber ich schweife ab.) zeigte immerhin schon seit
ca. einem 3/4 Jahr die Meldung " Bitte OPC-einheit wechseln". Die
Kopien waren logischerweise eher unterwältigend. Wenn die
Belichtungstrommel (das ist nämlich die OPC-einheit - kurz für organic
photoconductor) tot ist, was wunder? Und wie immer wenn eine technische
Entscheidung CS involviert, wird gleich eine Klinikpackung Nägel mit
Köpfen gemacht: die OPC-einheit wird gleich mitsamt dem Drumherum
ausgetauscht, sprich ein neuer Kopierer kommt ins Haus.
Natürlich nicht irgendwas, nein gleich der allerneueste
Überdrüberwunderkopierer. Mit Netzwerkanschluss - hat bisher kein
Schwein gebraucht, genauso wie bei unserem Wunderfax das nach wie vor
mit totem Baum gefüttert wird.
Gut, wir brauchen also a) eine Netzbuchse b) eine IP-adresse. Punkt a)
wäre relativ leicht erledigt. CS hätte 6! Buchsen am Schreibtisch, der
Kopierer steht aber draussen im Vorraum, getrennt durch ca. 1m massive
Steinwand, wäre also nur eine Frage von ein bisschen CAT5-fu und ein
paar Stunden mit der Hilti. Perfekt! CS wäre genervt, die Telefonate
mit den Freundinnen (zeitweilig) effektiv unterbunden und wer den TGC
besuchen will stolpert künftig über ein Kabel - das Leben könnte so
schön sein. Könnte. Leider findet sich draussen tatsächlich geschickt
hinter einem Gummibaum versteckt eine Netzbuchse (Denkblase mit dem
Standardzitat meines Seelenverwandten Bernd Broter einfügen).
Jetzt heisst es also "nur noch" herauszufinden ob die Buchse geht - die
Hochleistungstechniker vom EDV (immer noch kurz für extrem dämlicher Verein) haben die Buchsen im Seminarraum seit
unserem Einzug in diese heiligen Hallen (das war vor, äh, 4 Jahren)
schliesslich auch noch nicht an den Switch angehängt. Wenn - wie zu
vermuten - die Buchse noch nicht angeschlossen ist, muss also ein
Antrag gestellt werden, der wohl wiederum 4 Jahre reifen muss.
Und jetzt zu Punkt b): für die Zuteilung einer IP-adresse braucht man
eine Inventarnummer. Der neue Kopierer hat natürlich keine (auch noch
keine Pincodes, hähä), CS meint ich (wer sonst kommt bei sowas zum
Handkuss?) solle die Nummer vom alten Kopierer verwenden. Der ist aber
schon weg... Naja, irgendwo gibt es in den Tiefen der Bürokratie sicher
eine Liste. Nachmittag ist also schon verplant. Dann ist natürlich via
Notes (was sonst?) ein Formular zur Beantragung einer neuen
IP-adresse auszufüllen. Der letzte Antrag den ich im Januar gestellt
habe wurde übrigens immer noch nicht bearbeitet. Naja, hat ja noch 3,5
Jahre Zeit...
 Sunday, April 10, 2005
Dass man tatsächlich mal ausserhalb der heiligen Hallen (Büro etc.)
schnirchen darf ist selten. Dafür ist es dann um so interessanter...
Genug der Vorrede. Der BLfH und meinereiner sind nach Wien gefahren, so
von wegen Partytime. Man braucht also eine Bleibe, logo. Das
Bürzeltagskind, unser Gastgeber, arbeitet bei einer Hotelkette als
Admin. Günstige Zimmerpreise (klickety-klick) sind also kein Problem.
Das mit dem Zimmer allerdings...
Pünktlich angekommen, denn Freitag nachmittags flüchtet ja jeder aus
Wien der bei Verstand ist und physisch dazu in der Lage, also keine
Staus etc., rein ins Hotel, Zimmerschlüssel (Plastikkarten mit
Magnetstreifen de facto, aber was solls) geschnappt, der Büttel an der
Rezeption schreibt uns die Zimmernummer auf die werbestrotzende
Infobroschüre: 311, im dritten Stock.
Wir verlassen den Lift, folgen den Schildern in geschmackvollen
messingfarbenen Plastikziffern auf geschmackvollem burgunderrotem
Plastik. Da: Zimmer 309 - 312, ein kleiner Seitengang der vom Nebengang
abzweigt wie eine Art Blinddarm. Durch die Türe durch in diesen
Appendix, umschauen wo welche Zimmernummer ist - 309, 310, 312...
Häh???
Da wo logischerweise Zimmer 311 sein sollte ist eine Wand. Hm. Schauen
wir sicherheitshalber mal ob die Tür zu 311 hinter der Tür zum Appendix
steckt. Nein. Hmm. Irgendwie hat die Realität einen Fehler...
Wo ist denn mein schwarzes Outfit? Die L.A.-Eyewear-Sonnenbrille??? Man
weiss ja, wenn man vor so etwas steht kommt im nächsten Moment Agent
Smith durch die Wand...
Zum Glück höre ich kein "Mr. Assisstant BLfHson - oder soll ich
'Paläo' zu Ihnen sagen?" als ich den Lift- und Kofferschergen (der sich
zum Glück nicht in einen Agenten verwandelt) nach dem Zimmer frage. Der
allerdings versichert uns daß Zimmer 311 da wäre wo es angeschrieben
steht. Noch mehr Hmmmmm...
Ab zur Rezeption, den Büttel noch mal fragen. Der weiss auch von
nichts, das Zimmer ist ja im Reservierungssystem enthalten, muss also
existieren. Tuts aber nicht. Wir haben das ja empirisch herausgefunden.
und sicherheitshalber natürlich auch alle Türen am Stockwerk
ausprobiert.
Der Oberbüttel im dunklen Anzug weiss dann schliesslich des Rätsels
Lösung: Zimmer 311 wurde im Zuge des rezenten Umbaus mit einem
Nachbarzimmer zusammengelegt. Nur die Software wurde offensichtlich
nicht angepasst...
 Sunday, April 03, 2005
Kaum ist das Wetter schön & warm, sprießen die sprichwörtlichen Sonntagsfahrer an allen Kurven und unübersichtlichen Stellen aus dem Asphalt. Es ist zum ins-Lenkrad-beißen. War das schön wie die Strassen noch tief verschneit und eisig waren! Die herzerfrischende Einsamkeit auf der Strasse ist ab sofort bis zum nächsten Winter eingewintert.
 Tuesday, February 15, 2005
Vorbei ist sie, die schnirchfreie Zeit. War ja zu schön...
 Thursday, January 27, 2005
Langsam aber sicher frage ich mich wirklich, ob bestimmte Programmierer jemals im entferntesten daran gedacht haben, daß jemand 2GB in seiner Maschine installiert haben könnte:

Spinn ich oder was?
 Saturday, January 22, 2005
5 1/4 Stunden von Leoben nach Bad Ischl - 150km die normalerweise in 1 3/4 Stunden locker zu bewältigen sind. Das war die Höchststrafe.
 Thursday, July 08, 2004
Ist das Leben etwa nicht mehr schnirchenswert?
 Sunday, June 27, 2004
0.3 x 2 = 0.6
2.30 x 2 = 4.60
Was ist an der folgenden Rechnung falsch?

Sind wir nicht ein Billigreiseland?
 Friday, May 21, 2004
Lange wars ruhig, zumindest im Sinne von 'nichts schnirchenswertes ist passiert'. Zugegeben, ein paar kleine Ärgernisse gabs schon: Ein Diplomand der nicht fertig machen will weil er angeblich seine Diagramme nicht ausdrucken kann - aber deswegen den Admin um Hilfe fragen? Nicht die Bohne! 17 GB Daten auf CDs brennen, lauter so Kleinkram halt.
Diese Woche aber hat die boshafte Gottheit die Schnirche verteilt (es muss so eine Gottheit geben, anders kann ich mir das nicht mehr erklären) wieder erbarmungslos zugeschlagen. Ich denke also am Mittwoch an nichts böses und freue mich auf einen kommenden Feiertag als die Chefsekretärin (im Folgenden kurz 'CS') zu mir kommt, ein sicheres Zeichen für dräuende Ungemach - meist Fragen nach der Zuordnung von Rechnungen anderer Mitarbeiter von vor drei Jahren oder früher. Ich soll mit ins Sekretariat kommen, sie hätte ein Problem. Der Internet Explorer ist 'kaputt' und sie kann nicht in SAP einsteigen - tatsächlich: keine Toolbars, keine URL, nichts. Aber für einen BLfH kein Problem. Alles nur an den Rand geklatscht und irgendwo in die oberste Zeile des Menüs verbastelt. Während sie sich einen Kaffee holt (Mir einen anbieten? Hah!) biege ich es wieder hin und verschwinde wieder in meine Kammer, voll trügerischer Hoffnung auf Ruhe. Vage Dankesgeräusche verklingen im Hintergrund.
Trügerisch ist leider genau das richtige Wort. Aus einem dumpfen Vorgefühl heraus sage ich schon mal die Mittagsverabredung beim 'Running Sushi' ab. Der selber geholte Kaffee ist inzwischen halbgetrunken, da erschallt sie wieder, die Stimme. Dieses mal noch dazu ein SAP-problem. Mir hat ja nie jemand eine Schulung zu diesem Ungeheuer spendiert, nicht mal die Unterlagen habe ich zu sehen bekommen um zu wissen was da überhaupt läuft. Aber *ich* muss das ja können. Dazu bin ich ja da... Schauder.
Bericht drucken geht nicht. Hmm. Da werden offensichtlich PDFs generiert und von Acrobat Reader aus dann gedruckt. Etwas barock, aber bitte sehr. Ist nicht meine Software. Das Programm zur Erzeugung der PDFs - vermutlich eine Art Druckertreiber - wird nicht gefunden, andere Drucker lassen sich auch nicht finden. Erster Versuch: Umstellen direkt auf den lokalen Drucker. Geht nicht, was Wunder. Weiss ja nicht wie die Dinger in SAP heissen. Zweiter Versuch: Handbuch nehmen, suchen ob sich was zum Thema 'Druckerprobleme' findet. Fehlanzeige. Klare, deutliche Erklärungen wie man die speziellen SAP-module bedient, aber keinerlei Anleitungen zur Fehlersuche und -behebung. Nun ja, hätte ich mir fast denken können, ist ja ein Anwenderhandbuch, nicht für Admins.
Inzwischen leichte Hektik bei CS. Will M. anrufen wegen Hilfe (M ist die Mission Control für SAP hier im Hause, also nicht gerade die offensichtliche Wahl für Support für Druckerprobleme) - heroisch wird das abgebogen auf Suche im Handbuch bezüglich Ansprechpersonen für technische Probleme. Tatsächlich! Nach diversem Grübeln und im Handbuch herumblättern kommt die Erinnerung - es gibt in der Abteilung Z jemanden der Ansprechpartner ist!
Dritter Versuch: also rufe ich dort brav an - CS ist zu beschäftigt mit einem Telefonat. Oh Wunder! Auf die Frage ob CS Mittags hier wäre antworte ich ja (ist ja normal kein Problem, noch ist 12 Uhr nicht durch) kommt die Antwort: 'Dann schicke ich gleich jemand zu ihnen'. Es geschehen also noch Zeichen und Wunder... Freudestrahlend stürme ich zu CS um die Frohe Botschaft zu künden. Zwei Minuten lawinenartige Erklärungen über die Kraft positiven Denkens, wie Wünsche in Erfüllung gehen usw. Dann erinnert sich Cs an eine unglaublich dringende Verabredung um Zwölf. Ob ich nicht warten könnte bis der Herrr von der Abteilung Z. kommt? Nun gut, die Sushi-verabredung ist ja abgesagt, also warte ich halt. Wurde ja ehebaldigste Hilfe versprochen.
Daumendrehen, Emails lesen.
Emails lesen, Daumen drehen.
Seufz.
Um 13h15 raffe ich mich auf und hole mir wenigstens ein bisschen Futter bei dem Feinkostladen um die Ecke (Vergesse immer den Namen weil der Besitzer alle zwei Jahre wechselt - und 'Fein'kost heisst der meiner persönlichen Theorie nach wegen dem Mahlgrad der Bestandteile im Leberkäs). Irgendwie kein Vergleich zu Sushi en masse... Ausserdem mussten die den Leberkäse erst in der Mikrowelle aufwärmen - köstlich!
Daumendrehen, Emails lesen. Aaarrgh! Alle DNS-basierten Netzdienste fallen fünf Minuten nach der zweiten Leberkäs-semmel aus.
Auf zu anderen Rechnern hier - selbes Problem. Uiuiui. Kein DNS erreichbar. Inzwischen kann ich nicht mal mehr von einem Institutsrechner zum anderen verbinden auch wenn ich die numerische IP-adresse verwende (Bin ich zu lange in dem Job wenn ich die auswendig weiss?). Gehe eine Etage tiefer in die Werkstätten. Von den dortigen Rechnern aus ist alles kein Problem. Hmm, ist wohl die schwarze Kiste mit den blinkenden Lichtern im Schaltschrank oben hinüber.
Kurz nach zwei, die 'Pause' ist vorbei. Anruf in der Abteilung Z - wie das mit unserem SAP-problem denn jetzt ausschaut? Erfahre eine Lösung für eine Variante die öfter auftritt: in einem der Konfigurationsdialoge ist noch der lokale Drucker eingetragen (lp01 heisst der - wieso sollte man die Namen der lokalen Konfiguration verwenden? Wäre wohl zu offensichtlich). Ich bringe unser kleines Problem mit dem komplett toten Netzwerk auch noch an - wird sofort an die Netzwerkabteilung von Abteilung Z weitergeleitet. Nach obigen Erfahrungen wird das also irgendwann mal erledigt. Zeit für Kaffeepause mit dem BLfH - schliesslich haben wir den ersten sonnigen Tag seit einer Woche - und da muss ich meine Mittagspause im Büro verbringen. Also Auszeit.
Rückkehr: das Netzwerk geht wieder. Also zurück zu CS. Telefoniert wieder mal, ist ja eine CS, auch wenn mir die Gesprächsthemen wenig dienstlich klingen, aber ich bin ja keine CS. Ergo versteh ich nichts von dem Job. Gut. Probieren wir also nochmal in SAP den Bericht zu drucken. Geht! Keine Probleme, nichts. Nach meiner Interpretation passierte folgendes an diesem wunder, wunderschönen Tag: Schwarze Kiste mit blinkenden Lichtern kriegt Probleme, der PDF-generator liegt nicht lokal vor, sondern in einer Domain ausserhalb unserer heiligen Hallen (irgendein Dienstleister für SAP, nehme ich mal an) und kann wegen Kiste mit blinkenden Lichtern nicht mehr erreicht werden. Ergo kryptische Fehlermeldung die nichts mit der Kiste mit blinkenden Lichtern zu tun hat, die Probleme von Kiste mit blinkenden Lichtern nehmen weiter zu, alle sind verwirrt, Abteilung Z kommt nicht, Mittagspause abgeschrieben usw. Die Kiste mit blinkenden Lichtern wird durch Abteilung Z während der Kaffeepause mit dem BLfH neugestartet oder was auch immer. Alles geht wieder.
Fazit: Halber Tag Ärger, kein Sushi. Schnirch!
 Wednesday, May 19, 2004
Qualcomm hat heute Eudora 6.1.1 rausgebracht, ein Security Fix Release wie nachzulesen bei heise.de.
Allerdings eine Fehlerbereinigung ist nicht drinnen: Beginnend mit v6.1 macht Eudora knallhart immer am primären Monitor bei Zweischirmbetrieb auf, auch wenn es zuvor Vollbild am sekundären war. Alle Versionen vor 6.1 konnten es, nur 6.1+ nicht mehr. Was mehr als denen einen Bugreport schicken soll ich denn noch tun?
 Monday, May 17, 2004
Daß es zu einem solchen Kampf ausarten würde, unserem Mailserver POP3S und SMTPS beizubringen hätte ich mir nicht gedacht. Grundsätzlich war die serverseitige Installation von stunnel nicht das große Problem - die Clients waren es. Eudora zb kann zwar mit SMTPS umgehen, allerdings nicht mit POP3S (loggt ein, aber sofort wieder aus...). Outlook Express kann POP3S, aber nicht SMTPS (mit SSL, nicht TLS). Einzig und allein Mozilla Thunderbird kann auf Anhieb beides. Es ist zum ...
Lösung: lokal stunnel im Clientmodus betreiben, dann kann man jedes Protokoll tunneln auch wenn es der Client sicher nicht kann. Was tut man sich nicht alles an um seine Emails vor diversen Mieslingen zu schützen (hint: hat schon mal wer nachgedacht, daß andere mitsurfende an einem Hotspot immer mitsniffen könnten?)
 Monday, April 19, 2004
Montag ist es wieder einmal, die von Büro zu Büro zurückgelegten Kilometer sind wieder mal nicht wenige und die Inbox geht eh über wie immer.
Und was kommt da gerade an??? Ein definitiv unerwünschtes Mail mit einem 4 MB Attachment!!! Zum Kotzen, sowas. Normaler Spam nervt ja schon gewaltig, so von wegen Web Bugs, Scripten und sonstigem Dreck, aber das ist wirklich zuviel des Guten.
Absender des Emails: eine Website die halbwitzige Flashspielchen anbietet - die URL sei hier verschwiegen, ich will denen keinen Traffic zuschanzen.
Inhalt: 'Please send me please' - sonst nichts. Sehr hilfreich. Betreffzeile gleich, ebenfalls sehr hilfreich
Anhang: ein 4 MB grosses .exe-File. Spitze. Sowas macht man aber unbedingt auf wenn es von einem unbekannten Absender stammt. Ganz zu schweigen davon was da an Bandbreite verbraten wird.
Und was ist in dem Anhang drin? Aufgemacht habe ich das File natürlich nicht, bin ja nicht komplett schwachsinnig. Also nach Absenderdomain und Dateinamen gegooglt. Treffer! Besagte Absenderseite existiert und das File ist eines ihrer Flashspielchen, meiner Meinung nach nicht das originellste: Bush und seine Schreckschraube 'Condi' verteidigen die US-Demokratie gegen Terroristen...
Was zum Kuckuck soll ich damit? Meine Inbox geht eh über und derart primitive Wahlwerbung^H^H^H^H^H^H^Hpropaganda sollen die Republikaner sich gefälligst sparen. Selbst wenn ich ein Ami wäre (Bin ich glücklicherweise nicht), damit könnte man mich auch nicht dazu bringen diesen legasthenischen Ex-Alkoholiker zu wählen. Die Medien'spezialisten' die auf solche hirnverbrannten Ideen kommen sollten sich mal überlegen was sie an wirtschaftlichem Schaden durch die verbratene Bandbreite anrichten. Schnirch
 Monday, April 05, 2004
Wieder ist es Montag und wie immer nach dem Wochenende ist a) die Unlust gross und b) die Inbox voll.
Was nicht heissen soll, daß die Inbox nicht am Wochenende auch geleert würde. O nein! Montags brechen halt die über das Wochenende aufgestauten Wünsche der User alle auf einen Streich über den armen Assistant BLfH herein - und eine Unmenge Spams die sich innerhalb von 24 Stunden aufgestaut hat. Wieso ist das in letzter Zeit immer so? Am Wochenende spammts daß die Ethernetkabel qualmen. Warum nur?
Aber während man so die 'pending requests' am Mailserver killt hat man ja mehr als genug Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Und tatsächlich - es gibt eine Ursache die so naheliegend ist daß man vor Schmerz schreien möchte: Trojaner. Es gibt immer noch genug Idi^H^H^H User die Emails in schlechtem Englisch öffnen die von Freunden stammen die gar kein Englisch können, die auf Attachments klicken um (wörtlich) 'zu sehen was das macht'. Wieso dürfen Leute deren IQ offensichtlich nahe Raumtemperatur (in Grad Celsius, nicht Fahrenheit gemessen) liegt überhaupt Computer verwenden? Wieso werden Ratschläge, Richtlinien und Anordnungen missachtet?
Zurück zu den Trojanern: Randex ist ein Trojaner bei dem dem Heise-verlag der eindeutige Nachweis einer Verbindung zur Spammerszene gelang. Und das ist wohl nicht der einzige derartige Fall... Was das Wochenende angeht, so wird das dann auf einmal auch logisch: Jens-Jörn und Lieschen Normalsurfer sind meist wann online? Richtig! Verwenden diese Glückspilze Virenscanner, Firewalls oder haben gar die Sicherheitsratschläge des BSI gelesen? Nein! Also lautet das Fazit: Schnirch!
 Monday, March 29, 2004
Sommerzeit. Oh wie ich die Umstellung hasse...
Den 'Jetlag' am Morgen kriegt man ja bald in den Griff, aber daß die Zeitverschiebung ins Ausland um eine Stunde 'daneben' ist, das nervt. Alle gewohnten transatlantischen Rituale gehen den Bach runter. Wie zum Kuckuck soll ich die Zeit im Büro überstehen bis endlich, endlich der Lieblingscomic jeden Administrators erscheint? Die Zeitverschiebung gilt natürlich auch für andere, unerfreulichere Rituale - Anrufe bei Amerikanischen Helldesks etwa - toll wenn ich ab 18 Uhr nicht mehr extern telefonieren kann. Das Zeitfenster ist dann etwas gar kurz.
Schnirch
 Wednesday, March 17, 2004
'Monday moves in mysterious ways' sagte einstens Garfield, der untergrosse Kater. Heute ist es wieder mal so ein Tag.
Komme aus der Mittagspause zurück und was ist? Die Enkelin vom Ex-chef (ich kriege leider kein anderes Büro, muss also in der Kammer des Schreckens bleiben, ausser ich verziehe mich zu den lärmenden Suns) ist da um in einem Fall von angewandtem Nepotismus irgendwelche Schreibarbeiten zu erledigen. Wäre ja nicht so schlimm...
...aber: sie ist 16 Jahre alt, schwer verliebt, erkältet und hat die üblichen Zores in der Schule. Und es gibt da ein Telefon - eigenes Handy zu nehmen würde ja kosten.
Ergebnis: Nonstop-Telefonat mit Freund, ich bin bestens über Schulintrigen und gesundheitliche Befindlichkeiten informiert und meine Konzentration samt Karma geht den Bach runter. Und da soll ich mich konzentrieren? Cron-jobs schnitzen? Scripte basteln?
Notlösung: Kopfhörer auf, gute CD rein (Henry Rollins Band) und hoffen daß der Schmerz nachlässt...
Ich glaube ich gehe zum Friseur, da wird man weniger vollgelabert. Schnirch
 Tuesday, March 09, 2004
An das tägliche Ritual auf glengamoi einige Dutzend Spams zu löschen gewöhnt man sich ja irgendwann, wenn auch widerwillig. Aber wieso gibt es immer wieder Spezialisten die zu Posten versuchen ohne die Listenregeln zu lesen? Warum zum Kuckuck probieren Leute zu Posten ohne bei den Listen abonniert zu sein? Warum schnallen manche geistige Tiefflieger und Tunnelbohrer trotz Deutschsprachiger Anmeldeseiten nicht daß die Listen nicht auf Englisch sind? Warum, warum nur?
Das nervt ungemein, soll ich jetzt den Post von dem DAU löschen? Zurückwerfen? Durchlassen? Die kosten jedesmal Zeit, schliesslich überlege ich mir in jedem einzelnen Fall was zu tun ist. Ich würde die Zeit ehrlich gesagt lieber anders nutzen.
Herr, lass Hirn vom Himmel regnen...
Schnirch
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