# Monday, May 09, 2005
Beginnen wir diesen Entrag im Gedenken an die grosse kürzlich verstorbene Frau Dr. Erika Fuchs mal mit einigen Erikativen: *heul* *sabber* *schluchz* *indieTastaturbeiss*.

Unser Kopierer (Mit Pineingabe, jawollja! So von wegen "Kostenwahrheit". Hah! Zu was hat man denn einen Zettel mit allen Codes im Schreibtisch... Aber ich schweife ab.) zeigte immerhin schon seit ca. einem 3/4 Jahr die Meldung "Bitte OPC-einheit wechseln". Die Kopien waren logischerweise eher unterwältigend. Wenn die Belichtungstrommel (das ist nämlich die OPC-einheit - kurz für organic photoconductor) tot ist, was wunder? Und wie immer wenn eine technische Entscheidung CS involviert, wird gleich eine Klinikpackung Nägel mit Köpfen gemacht: die OPC-einheit wird gleich mitsamt dem Drumherum ausgetauscht, sprich ein neuer Kopierer kommt ins Haus.

Natürlich nicht irgendwas, nein gleich der allerneueste Überdrüberwunderkopierer. Mit Netzwerkanschluss - hat bisher kein Schwein gebraucht, genauso wie bei unserem Wunderfax das nach wie vor mit totem Baum gefüttert wird.

Gut, wir brauchen also a) eine Netzbuchse b) eine IP-adresse. Punkt a) wäre relativ leicht erledigt. CS hätte 6! Buchsen am Schreibtisch, der Kopierer steht aber draussen im Vorraum, getrennt durch ca. 1m massive Steinwand, wäre also nur eine Frage von ein bisschen CAT5-fu und ein paar Stunden mit der Hilti. Perfekt! CS wäre genervt, die Telefonate mit den Freundinnen (zeitweilig) effektiv unterbunden und wer den TGC besuchen will stolpert künftig über ein Kabel - das Leben könnte so schön sein. Könnte. Leider findet sich draussen tatsächlich geschickt hinter einem Gummibaum versteckt eine Netzbuchse (Denkblase mit dem Standardzitat meines Seelenverwandten Bernd Broter einfügen).

Jetzt heisst es also "nur noch" herauszufinden ob die Buchse geht - die Hochleistungstechniker vom EDV (immer noch kurz für extrem dämlicher Verein) haben die Buchsen im Seminarraum seit unserem Einzug in diese heiligen Hallen (das war vor, äh, 4 Jahren) schliesslich auch noch nicht an den Switch angehängt. Wenn - wie zu vermuten - die Buchse noch nicht angeschlossen ist, muss also ein Antrag gestellt werden, der wohl wiederum 4 Jahre reifen muss.

Und jetzt zu Punkt b): für die Zuteilung einer IP-adresse braucht man eine Inventarnummer. Der neue Kopierer hat natürlich keine (auch noch keine Pincodes, hähä), CS meint ich (wer sonst kommt bei sowas zum Handkuss?) solle die Nummer vom alten Kopierer verwenden. Der ist aber schon weg... Naja, irgendwo gibt es in den Tiefen der Bürokratie sicher eine Liste. Nachmittag ist also schon verplant. Dann ist natürlich via Notes (was sonst?) ein Formular zur Beantragung  einer neuen IP-adresse auszufüllen. Der letzte Antrag den ich im Januar gestellt habe wurde übrigens immer noch nicht bearbeitet. Naja, hat ja noch 3,5 Jahre Zeit...
Monday, May 09, 2005 11:06:27 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [1]
Monday, May 09, 2005 12:10:49 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)
> (Denkblase mit dem Standardzitat meines Seelenverwandten Bernd Broter einfügen).

Da habe ich aber lange Suchen müssen, so'n "Mist!"
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