Was tut man wenn nix g'scheites im Fernsehen ist? Man wechselt auf ARTE. Ich liebe ARTE Dokumentationen aus einem ganz besonderem Grund: die lassen die Leute einfach reden, sie disqualifzieren sich damit höchst effektiv selbst.
Auch heute war das wieder der Fall: Verloren im Nachrichtendschungel (Achtung, das ist auf ARTE+7, also nur sieben Tage verfügbar). Da haben sie ja wirklich ein paar Juwelen des "citizen journalism" ausgegraben. Mon dieu! Also die Statistiken zu Menschen die 9/11 Verschwörungstheorien glauben - schauderbarst. Empfehlung: lest mal Ahmed Rashid, Jason Burke, Robert Fisk, James Bamford.
Der zweite - kürzere - Teil des Themenabends war Frankreichs Meinungsmacher packen aus. Das sind richtig gute, harte und prägnante Analysen woran Journalismus krankt. Sollte man sich als interessierter Bürger definitiv ansehen.