Beginnen wir diesen Entrag im Gedenken an die grosse kürzlich
verstorbene
Frau Dr. Erika Fuchs mal mit einigen
Erikativen: *heul*
*sabber* *schluchz* *indieTastaturbeiss*.
Unser Kopierer (Mit Pineingabe, jawollja! So von wegen
"Kostenwahrheit". Hah! Zu was hat man denn einen Zettel mit allen Codes
im Schreibtisch... Aber ich schweife ab.) zeigte immerhin schon seit
ca. einem 3/4 Jahr die Meldung "
Bitte OPC-einheit wechseln". Die
Kopien waren logischerweise eher unterwältigend. Wenn die
Belichtungstrommel (das ist nämlich die OPC-einheit - kurz für organic
photoconductor) tot ist, was wunder? Und wie immer wenn eine technische
Entscheidung CS involviert, wird gleich eine Klinikpackung Nägel mit
Köpfen gemacht: die OPC-einheit wird gleich mitsamt dem Drumherum
ausgetauscht, sprich ein neuer Kopierer kommt ins Haus.
Natürlich nicht irgendwas, nein gleich der allerneueste
Überdrüberwunderkopierer. Mit Netzwerkanschluss - hat bisher kein
Schwein gebraucht, genauso wie bei unserem Wunderfax das nach wie vor
mit totem Baum gefüttert wird.
Gut, wir brauchen also a) eine Netzbuchse b) eine IP-adresse. Punkt a)
wäre relativ leicht erledigt. CS hätte 6! Buchsen am Schreibtisch, der
Kopierer steht aber draussen im Vorraum, getrennt durch ca. 1m massive
Steinwand, wäre also nur eine Frage von ein bisschen CAT5-fu und ein
paar Stunden mit der Hilti. Perfekt! CS wäre genervt, die Telefonate
mit den Freundinnen (zeitweilig) effektiv unterbunden und wer den TGC
besuchen will stolpert künftig über ein Kabel - das Leben könnte so
schön sein. Könnte. Leider findet sich draussen tatsächlich geschickt
hinter einem Gummibaum versteckt eine Netzbuchse (Denkblase mit dem
Standardzitat meines Seelenverwandten Bernd Broter einfügen).
Jetzt heisst es also "nur noch" herauszufinden ob die Buchse geht - die
Hochleistungstechniker vom EDV (immer noch kurz für extrem dämlicher Verein) haben die Buchsen im Seminarraum seit
unserem Einzug in diese heiligen Hallen (das war vor, äh, 4 Jahren)
schliesslich auch noch nicht an den Switch angehängt. Wenn - wie zu
vermuten - die Buchse noch nicht angeschlossen ist, muss also ein
Antrag gestellt werden, der wohl wiederum 4 Jahre reifen muss.
Und jetzt zu Punkt b): für die Zuteilung einer IP-adresse braucht man
eine Inventarnummer. Der neue Kopierer hat natürlich keine (auch noch
keine Pincodes, hähä), CS meint ich (wer sonst kommt bei sowas zum
Handkuss?) solle die Nummer vom alten Kopierer verwenden. Der ist aber
schon weg... Naja, irgendwo gibt es in den Tiefen der Bürokratie sicher
eine Liste. Nachmittag ist also schon verplant. Dann ist natürlich via
Notes (was sonst?) ein Formular zur Beantragung einer neuen
IP-adresse auszufüllen. Der letzte Antrag den ich im Januar gestellt
habe wurde übrigens immer noch nicht bearbeitet. Naja, hat ja noch 3,5
Jahre Zeit...