 Wednesday, April 27, 2005
"Gestern hat mi's Glück verlassen" - so könnte man diese Episode umschreiben. Am Dienstag so gegen kurz vor 6 des Abends wollte ich was in die Listen posten, kommt doch glatt eine NDR retour... ja, derf der des?
Ein Ping ergibt, daß der finale Router meint daß die L-Word Kiste "unreachable" sei. Mmmmh. Gut, meckern wir mal beim Provider wegen Netzwerkproblemen. Wäre nicht das erste Mal. Meint der doch glatt Nein. Gut, dann reboote er doch unsere Kiste (Reflex des gelernten Windows Administrators). Effekt? Keiner. Mmmmh. Der Provider schickt einen Wrench Monkey zu unserem Celeri - Kernel Panic!
Woraufhin der Provider - weil wir nicht remote rankönnen, das Ding in single user mode startet. Und behauptet daß die Firewall im mulituser Modus alles blockiert. Wie bitte? Kernel Panic über eine Firewall? Nicht mit mich. Da das Ding eine Geschichte punkto Hardware hat, ist der Server suspekt.
In der Zwischenzeit - während der laufenden Supportanfragen - habe ich mit Alex begonnen, die Notlösung CommunityServer aufzuziehen, um wenigstens übergangsmäßig Informationen bieten zu können. Derweil ist Markus (von QualityHosting, der Windows Dedi steht dort - hostet ua dieses Blog) zu Hilfe gekommen, der auf einer freien Box FreeBSD und die notwendige Saftware aufgezogen hat. Der DNS Move begann um 23 Uhr, und die Grundkonfiguration (mit "Roh-Restore") lief gegen Mitternacht. Warten war angesagt.
Mittwoch morgens und die DNS Konvergenz lässt auf sich warten. Die Probleme allerdings nicht. Apache Konfiguration, Archiv-Restores, Permissions und dergleichen mehr - tierisch aufbauend wenn man nur die Basics der Administration auf einem OS beherrscht, und dann so tief drinnen rumfrickeln darf. War aber auf der alten RedHat Gurke auch nicht anders. Nur war es diesmal dringender.
Mittlerweile laufen die Listen wieder - bis auf die Suche, das ist aber ein anderes Stück Software, vor allem auf der Prioritätenliste weit unten. Weniger als 24 Stunden für den Restore eines ganzen Servers, inklusive Umzug der Domain. Hätte schlimmer ausgehen können.
 Saturday, April 23, 2005
Heute haben wir die Oldtimer ausgewintert - ab sofort sind das Pucherl (700C, ein Kombi mit heißen 24PS) und der Haflinger (ebensoviele PS, allerdings mit Doppelvergaser) wieder im Einsatz. Der Pinzgauer - Tankstellenbetreibers Liebling - macht nach 4 Monaten Standzeit auch wieder die Straßen unsicher. Die erste Tankfüllung des Jahres steht bei ihm auch noch an, 75 Liter guter Sprudel, das wird wieder teuer.
 Sunday, April 10, 2005
Dass man tatsächlich mal ausserhalb der heiligen Hallen (Büro etc.)
schnirchen darf ist selten. Dafür ist es dann um so interessanter...
Genug der Vorrede. Der BLfH und meinereiner sind nach Wien gefahren, so
von wegen Partytime. Man braucht also eine Bleibe, logo. Das
Bürzeltagskind, unser Gastgeber, arbeitet bei einer Hotelkette als
Admin. Günstige Zimmerpreise (klickety-klick) sind also kein Problem.
Das mit dem Zimmer allerdings...
Pünktlich angekommen, denn Freitag nachmittags flüchtet ja jeder aus
Wien der bei Verstand ist und physisch dazu in der Lage, also keine
Staus etc., rein ins Hotel, Zimmerschlüssel (Plastikkarten mit
Magnetstreifen de facto, aber was solls) geschnappt, der Büttel an der
Rezeption schreibt uns die Zimmernummer auf die werbestrotzende
Infobroschüre: 311, im dritten Stock.
Wir verlassen den Lift, folgen den Schildern in geschmackvollen
messingfarbenen Plastikziffern auf geschmackvollem burgunderrotem
Plastik. Da: Zimmer 309 - 312, ein kleiner Seitengang der vom Nebengang
abzweigt wie eine Art Blinddarm. Durch die Türe durch in diesen
Appendix, umschauen wo welche Zimmernummer ist - 309, 310, 312...
Häh???
Da wo logischerweise Zimmer 311 sein sollte ist eine Wand. Hm. Schauen
wir sicherheitshalber mal ob die Tür zu 311 hinter der Tür zum Appendix
steckt. Nein. Hmm. Irgendwie hat die Realität einen Fehler...
Wo ist denn mein schwarzes Outfit? Die L.A.-Eyewear-Sonnenbrille??? Man
weiss ja, wenn man vor so etwas steht kommt im nächsten Moment Agent
Smith durch die Wand...
Zum Glück höre ich kein "Mr. Assisstant BLfHson - oder soll ich
'Paläo' zu Ihnen sagen?" als ich den Lift- und Kofferschergen (der sich
zum Glück nicht in einen Agenten verwandelt) nach dem Zimmer frage. Der
allerdings versichert uns daß Zimmer 311 da wäre wo es angeschrieben
steht. Noch mehr Hmmmmm...
Ab zur Rezeption, den Büttel noch mal fragen. Der weiss auch von
nichts, das Zimmer ist ja im Reservierungssystem enthalten, muss also
existieren. Tuts aber nicht. Wir haben das ja empirisch herausgefunden.
und sicherheitshalber natürlich auch alle Türen am Stockwerk
ausprobiert.
Der Oberbüttel im dunklen Anzug weiss dann schliesslich des Rätsels
Lösung: Zimmer 311 wurde im Zuge des rezenten Umbaus mit einem
Nachbarzimmer zusammengelegt. Nur die Software wurde offensichtlich
nicht angepasst...
 Monday, April 04, 2005
Die magischen 14 Grad sind überschritten, die Rennradsaison wurde somit heute für eröffnet erklärt, Staub und Schotter zum Trotz. Jetzt gilt es den krankheitsbedingten Wintertrainingsrückstand auszubügeln.
 Sunday, April 03, 2005
Kaum ist das Wetter schön & warm, sprießen die sprichwörtlichen Sonntagsfahrer an allen Kurven und unübersichtlichen Stellen aus dem Asphalt. Es ist zum ins-Lenkrad-beißen. War das schön wie die Strassen noch tief verschneit und eisig waren! Die herzerfrischende Einsamkeit auf der Strasse ist ab sofort bis zum nächsten Winter eingewintert.
 Monday, March 07, 2005
Zwei Blocks vom Hotel entfernt ist ein japanischer Supermarkt, köstlich, köstlich. Habe mir da heute auf die Schnelle was geholt für's Mittagessen:
Hinweis für den Assistant BLfH: gegen den Supermarkt hier ist der in Brüssel ja sowas von klein!
 Sunday, March 06, 2005
Genau - mal wieder was fachlich relevantes. Man nimmt sich also mal wieder ein wenig vom üppigen Zeitausgleich, reitet nach Graz auf eine Fachtagung die eine Woche dauert. Dortselbst zwei Stunden Gesicht zeigen, mehr muss nicht sein. Der Rest lässt sich ja im Tagungsband nachlesen. Bingo. Tagung erledigt, alle Leute gesehen und beeindruckt bei denen man gesehen werden und Eindruck schinden muss. Nach einer ausführlichen Mittagspause in den 'Drei goldenen Kugeln' (Wer nach Graz kommt, sollte sich da verpflegen. Gut, günstig und üppig) geht es dann der eigentlichen Berufung des Assistant BLfH nach: angewandte Geowissenschaften, genauer gesagt Bergbaugeologie. Ab in die Breitenau, einen der tiefesten noch aktiven Bergbaue Österreichs, liegt ja am Weg und es gibt da viele, viele Bohrkerne und andere interessante Dinge zu sehen. Zum Beispiel diese netten Eisstalagmiten hier:

Nett nicht wahr? Die Grössten haben immerhin an die 30 Zentimeter Durchmesser. Genug für einen Blechschaden an einem der Landrover. Weiter unten wars allerdings deutlich wärmer - wir waren allerdings nicht ganz unten auf 700 Meter, da wäre es wirklich warm.
Typisches Reizklima halt. Man könnte auch sagen egal wie, man ist falsch angezogen. Aber es hat gut getan endlich mal wieder unter Tage zu sein. Keine Cs, kein Handy. Nur gute, interessante Geologie.
 Tuesday, March 01, 2005
Werde ich die Flasche deswegen zulassen? Aber sicher nicht!

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