 Thursday, June 02, 2005
Ach, unsere lieben Spammer. Hart wie die Zeiten nun mal sind, müssen
auch die Jungs an allen Ecken und Enden sparen. Adressen plus Namen
fixfertig kaufen, das war mal. Heute greift man ab was man bekommt. Und
an der Software die das erledigt muss man auch sparen, scheints.
Hier ein Juwel aus meiner Inbox:
"Hello,
Received-SPF: none (emailgwiax.com: yahoo.com does not designate permitted
sender hosts)
You have been chosen to participate in an invitation only limited time
event! "
Falschen Header abgegriffen scheints...
 Friday, May 27, 2005
Morgen geht es nach dem viertägigen Visual Studio Team Edition Training in Redmond wieder zurück nach Österreich. Und da wartet wieder was, auf das ich mich nicht wirklich freue: Raucher. Hier: eine Woche kein verstunkenes Gewand, kein Kopfweh von Second Hand Smoke weil schlicht keiner in der Öffentlichkeit raucht. Hoffentlich werden die Raucher bei uns auch aus den Lokalen verbannt (mehr zu hoffen ist unrealistisch), das wird wohl aber leider noch ein paar Jahre dauern bis es soweit ist.
 Friday, May 20, 2005
Inhaltsverantwortlich für das Blog sind:
Christoph Wille Vordernbergerstrasse 27/8 A-8700 Leoben Österreich Gerichtsstand: Leoben christophw AT alphasierrapapa.com
Bernhard Spuida Max-Tendler-Strasse 13/3 A-8700 Leoben Österreich
 Sunday, May 15, 2005
Freitag Abend, Bad Ischl. Es ist 10 Uhr. Zwei Stammgäste am Wü-Stand beim Judy an der Traun. Hunger. Die Braunschweiger ist noch verfügbar - Gier, Unmäßigkeit, Zügellosigkeit. Das Ergebnis? Solche Portionen:

Gestern vormittag wollten wir die Ausfahrten für das Haflingertreffen 2005 testen - die kleine Runde war kein Problem, die Überraschung dann bei der großen: noch vor der Sandlingalm war Schluß, Tiefschnee auf der Forststrasse. Da wir weder Schaufeln noch Schneeketten dabei hatten, gab es kein Weiterkommen. Und es wäre sicherlich weiter oben (Raschberg) noch deutlich schlechter geworden. Mitte Mai läßt grüßen.
 Monday, May 09, 2005
Wir in der Community haben heuer was ganz besonderes ausgetüftelt - das ASP.NET 2.0 Community Boot Camp:
http://www.dotnetgerman.com/community/cbc05/
Grundidee: bekannte Personen aus der Community (speziell hier in den Mailinglisten) gestalten ein fünftägiges Event zur Vorbereitung auf ASP.NET 2.0 und Visual Studio 2005, und zwar in konzentrierter Form zeitnahe am RTW (Release-to-world) Datum dieser Technologien.
Volles Programm von 8 bis 18 Uhr, praxisbezogen, mit Hands-On Übungen zu jedem Thema, mit aktuellen Bits, und der Möglichkeit, den Vortragenden während der ganzen Woche Löcher in den Bauch zu fragen. Für ein Rundherum-Programm wird auch noch gesorgt, damit ja keiner mehr Zeit für irgendwas anderes als das Boot Camp hat.
Fragen zum Programm usw können wir gerne im Coffeehouse abklären, wenn nötig werde ich dann die Website mit den aufgetretenen Fragen (und klarerweise Antworten) "auffetten".
Grundregel: wer zuerst kommt mahlt zuerst. Und ich denke doch daß das Boot Camp interessanter ist als sich das ganze Themengebiet mühsam in Selbststudium beizubringen.
Beginnen wir diesen Entrag im Gedenken an die grosse kürzlich
verstorbene Frau Dr. Erika Fuchs mal mit einigen Erikativen: *heul*
*sabber* *schluchz* *indieTastaturbeiss*.
Unser Kopierer (Mit Pineingabe, jawollja! So von wegen
"Kostenwahrheit". Hah! Zu was hat man denn einen Zettel mit allen Codes
im Schreibtisch... Aber ich schweife ab.) zeigte immerhin schon seit
ca. einem 3/4 Jahr die Meldung " Bitte OPC-einheit wechseln". Die
Kopien waren logischerweise eher unterwältigend. Wenn die
Belichtungstrommel (das ist nämlich die OPC-einheit - kurz für organic
photoconductor) tot ist, was wunder? Und wie immer wenn eine technische
Entscheidung CS involviert, wird gleich eine Klinikpackung Nägel mit
Köpfen gemacht: die OPC-einheit wird gleich mitsamt dem Drumherum
ausgetauscht, sprich ein neuer Kopierer kommt ins Haus.
Natürlich nicht irgendwas, nein gleich der allerneueste
Überdrüberwunderkopierer. Mit Netzwerkanschluss - hat bisher kein
Schwein gebraucht, genauso wie bei unserem Wunderfax das nach wie vor
mit totem Baum gefüttert wird.
Gut, wir brauchen also a) eine Netzbuchse b) eine IP-adresse. Punkt a)
wäre relativ leicht erledigt. CS hätte 6! Buchsen am Schreibtisch, der
Kopierer steht aber draussen im Vorraum, getrennt durch ca. 1m massive
Steinwand, wäre also nur eine Frage von ein bisschen CAT5-fu und ein
paar Stunden mit der Hilti. Perfekt! CS wäre genervt, die Telefonate
mit den Freundinnen (zeitweilig) effektiv unterbunden und wer den TGC
besuchen will stolpert künftig über ein Kabel - das Leben könnte so
schön sein. Könnte. Leider findet sich draussen tatsächlich geschickt
hinter einem Gummibaum versteckt eine Netzbuchse (Denkblase mit dem
Standardzitat meines Seelenverwandten Bernd Broter einfügen).
Jetzt heisst es also "nur noch" herauszufinden ob die Buchse geht - die
Hochleistungstechniker vom EDV (immer noch kurz für extrem dämlicher Verein) haben die Buchsen im Seminarraum seit
unserem Einzug in diese heiligen Hallen (das war vor, äh, 4 Jahren)
schliesslich auch noch nicht an den Switch angehängt. Wenn - wie zu
vermuten - die Buchse noch nicht angeschlossen ist, muss also ein
Antrag gestellt werden, der wohl wiederum 4 Jahre reifen muss.
Und jetzt zu Punkt b): für die Zuteilung einer IP-adresse braucht man
eine Inventarnummer. Der neue Kopierer hat natürlich keine (auch noch
keine Pincodes, hähä), CS meint ich (wer sonst kommt bei sowas zum
Handkuss?) solle die Nummer vom alten Kopierer verwenden. Der ist aber
schon weg... Naja, irgendwo gibt es in den Tiefen der Bürokratie sicher
eine Liste. Nachmittag ist also schon verplant. Dann ist natürlich via
Notes (was sonst?) ein Formular zur Beantragung einer neuen
IP-adresse auszufüllen. Der letzte Antrag den ich im Januar gestellt
habe wurde übrigens immer noch nicht bearbeitet. Naja, hat ja noch 3,5
Jahre Zeit...
 Wednesday, April 27, 2005
"Gestern hat mi's Glück verlassen" - so könnte man diese Episode umschreiben. Am Dienstag so gegen kurz vor 6 des Abends wollte ich was in die Listen posten, kommt doch glatt eine NDR retour... ja, derf der des?
Ein Ping ergibt, daß der finale Router meint daß die L-Word Kiste "unreachable" sei. Mmmmh. Gut, meckern wir mal beim Provider wegen Netzwerkproblemen. Wäre nicht das erste Mal. Meint der doch glatt Nein. Gut, dann reboote er doch unsere Kiste (Reflex des gelernten Windows Administrators). Effekt? Keiner. Mmmmh. Der Provider schickt einen Wrench Monkey zu unserem Celeri - Kernel Panic!
Woraufhin der Provider - weil wir nicht remote rankönnen, das Ding in single user mode startet. Und behauptet daß die Firewall im mulituser Modus alles blockiert. Wie bitte? Kernel Panic über eine Firewall? Nicht mit mich. Da das Ding eine Geschichte punkto Hardware hat, ist der Server suspekt.
In der Zwischenzeit - während der laufenden Supportanfragen - habe ich mit Alex begonnen, die Notlösung CommunityServer aufzuziehen, um wenigstens übergangsmäßig Informationen bieten zu können. Derweil ist Markus (von QualityHosting, der Windows Dedi steht dort - hostet ua dieses Blog) zu Hilfe gekommen, der auf einer freien Box FreeBSD und die notwendige Saftware aufgezogen hat. Der DNS Move begann um 23 Uhr, und die Grundkonfiguration (mit "Roh-Restore") lief gegen Mitternacht. Warten war angesagt.
Mittwoch morgens und die DNS Konvergenz lässt auf sich warten. Die Probleme allerdings nicht. Apache Konfiguration, Archiv-Restores, Permissions und dergleichen mehr - tierisch aufbauend wenn man nur die Basics der Administration auf einem OS beherrscht, und dann so tief drinnen rumfrickeln darf. War aber auf der alten RedHat Gurke auch nicht anders. Nur war es diesmal dringender.
Mittlerweile laufen die Listen wieder - bis auf die Suche, das ist aber ein anderes Stück Software, vor allem auf der Prioritätenliste weit unten. Weniger als 24 Stunden für den Restore eines ganzen Servers, inklusive Umzug der Domain. Hätte schlimmer ausgehen können.
 Saturday, April 23, 2005
Heute haben wir die Oldtimer ausgewintert - ab sofort sind das Pucherl (700C, ein Kombi mit heißen 24PS) und der Haflinger (ebensoviele PS, allerdings mit Doppelvergaser) wieder im Einsatz. Der Pinzgauer - Tankstellenbetreibers Liebling - macht nach 4 Monaten Standzeit auch wieder die Straßen unsicher. Die erste Tankfüllung des Jahres steht bei ihm auch noch an, 75 Liter guter Sprudel, das wird wieder teuer.
 Sunday, April 10, 2005
Dass man tatsächlich mal ausserhalb der heiligen Hallen (Büro etc.)
schnirchen darf ist selten. Dafür ist es dann um so interessanter...
Genug der Vorrede. Der BLfH und meinereiner sind nach Wien gefahren, so
von wegen Partytime. Man braucht also eine Bleibe, logo. Das
Bürzeltagskind, unser Gastgeber, arbeitet bei einer Hotelkette als
Admin. Günstige Zimmerpreise (klickety-klick) sind also kein Problem.
Das mit dem Zimmer allerdings...
Pünktlich angekommen, denn Freitag nachmittags flüchtet ja jeder aus
Wien der bei Verstand ist und physisch dazu in der Lage, also keine
Staus etc., rein ins Hotel, Zimmerschlüssel (Plastikkarten mit
Magnetstreifen de facto, aber was solls) geschnappt, der Büttel an der
Rezeption schreibt uns die Zimmernummer auf die werbestrotzende
Infobroschüre: 311, im dritten Stock.
Wir verlassen den Lift, folgen den Schildern in geschmackvollen
messingfarbenen Plastikziffern auf geschmackvollem burgunderrotem
Plastik. Da: Zimmer 309 - 312, ein kleiner Seitengang der vom Nebengang
abzweigt wie eine Art Blinddarm. Durch die Türe durch in diesen
Appendix, umschauen wo welche Zimmernummer ist - 309, 310, 312...
Häh???
Da wo logischerweise Zimmer 311 sein sollte ist eine Wand. Hm. Schauen
wir sicherheitshalber mal ob die Tür zu 311 hinter der Tür zum Appendix
steckt. Nein. Hmm. Irgendwie hat die Realität einen Fehler...
Wo ist denn mein schwarzes Outfit? Die L.A.-Eyewear-Sonnenbrille??? Man
weiss ja, wenn man vor so etwas steht kommt im nächsten Moment Agent
Smith durch die Wand...
Zum Glück höre ich kein "Mr. Assisstant BLfHson - oder soll ich
'Paläo' zu Ihnen sagen?" als ich den Lift- und Kofferschergen (der sich
zum Glück nicht in einen Agenten verwandelt) nach dem Zimmer frage. Der
allerdings versichert uns daß Zimmer 311 da wäre wo es angeschrieben
steht. Noch mehr Hmmmmm...
Ab zur Rezeption, den Büttel noch mal fragen. Der weiss auch von
nichts, das Zimmer ist ja im Reservierungssystem enthalten, muss also
existieren. Tuts aber nicht. Wir haben das ja empirisch herausgefunden.
und sicherheitshalber natürlich auch alle Türen am Stockwerk
ausprobiert.
Der Oberbüttel im dunklen Anzug weiss dann schliesslich des Rätsels
Lösung: Zimmer 311 wurde im Zuge des rezenten Umbaus mit einem
Nachbarzimmer zusammengelegt. Nur die Software wurde offensichtlich
nicht angepasst...
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