Der etwas andere Report aus Amsterdam von der TechEd 05
Überspringen wir die minder relevanten Teile des Tages, und kommen zum Gustostückerl - dem Hotel. Frühes Bulgarien, so würde ich das einordnen. Wobei, vielleicht ist das etwas ungerecht, weil ich vor dem Fall des eisernen Vorhangs das letzte Mal in Bulgarien war. Und da am Campingplatz.
Zumindest war hier im Hotel keine appetitlich große Kreuzspinne im Sanitärbereich. Oder wie in Phoenix, AZ, meine kleine Privatarmee von Skorpionen. Das gibt mitten in der Nacht einen Adrenalinschub der Sonderklasse wenn Du am Klo sitzt und vor Dir plötzlich ein doch halbwegs ausgewachsenes Exemplar auftaucht - "Scheiße" ist da durchwegs der erste Gedanke. Und der zweite auch, wenn Du ans Aufstehen denkst. Wischen Impossible.
Da ich mich in München mit einem Stadtplan von Amsterdam bewaffnet habe, dachte ich mir, gehst Du halt mal zu Fuß zum Konferenzzentrum RAI. Wär ja gelacht, bin ja kein fußmaroder Ami. Die Idee hat mich dann doch schnell geRAIt (mit dieser Aussprache, Fremder, kommst Du im Salzkammergut sehr gut für das Vokabel "gereut" durch). Drei Kilometer (eine Richtung, versteht sich) durch teils minder vertrauenserweckende Nachbarschaften. Auf der Habenseite zu buchen ist daß ich ein nahe gelegenes vietnamesisches Restaurant gefunden habe. Falls die Zeit es zulässt werde ich das mal antesten.
An der Route lagen zwei Joint Joints, die hier unter dem Namen Coffeeshop firmieren (hab's immer schon gewußt daß die bei der UN was rauchen, ist ja ditto ein Kofishop). Happy Days ist ein passender Name finde ich. Den vom anderen habe ich mir nicht gemerkt, was allerdings am Namen des Etablisements lag.
Obwohl ich den TechEd Shuttle Service zum Hauptbahnhof nahm (Zeitsprung, Zurück in die Vergangenheit), habe ich mich für das Taxi zum Hotel entschieden, anstatt die Metro zu suchen und zu nehmen. Bist Du gelähmt. Ist ja wie am Bazar. Den Zuschlag genommen (explizit nicht bekommen) hat ein (denke ich) Libanese, nicht schlecht wenn man bedenkt daß er an der fünften Startposition war. Bin gespannt was das Finanzamt zu dem Beleg sagen wird...
Was sonst noch aufgefallen ist, daß die Happy Hour an der Hotelbar von 22 bis 23 Uhr läuft. Deucht das nur mich seltsam? Na gut, wenn es im hoteleigenen (!) Souvenirshop täglich ein anderes Special gibt, sollte das vielleicht nicht verwundern. Wobei, ein Küchenhaken zum Sonderpreis? Very bad things. Die Idee mit dem Aschenbecher als Special ist in Amsterdam aber sicherlich nicht blöd. Vor allem in einem Hotel wo nur ein Minimalanteil der Zimmer Nichtraucher ist... soll mir das zu denken geben?
Nein - und damit lieber Leser ist Schluß für heute. Aber heute ist nicht aller Tage, ich komme wieder, keine Frage (ich glaube der Spruch stammt nicht von Al Bundy).
PS: Ich habe nichts geraucht, ich bin so.