 Monday, November 14, 2005
Klaus Aschenbrenner veranstaltet diesen Winter das SQL Server 2005 Community Bootcamp (ist wohl am CBC05 auf den Geschmack gekommen). In seinem Blogeintrag gibt es zusätzliche Infos - das wichtigste vorweg: Ort ist Wien, Österreich. Es erweist sich ein weiteres Mal daß die Community in Österreich sehr aktiv ist!
 Wednesday, November 02, 2005
 Tuesday, November 01, 2005
Ja, ja. Drahtlos ist sie, die schöne neue Welt. PDAs, MDAs, Laptops, Palmigotchis, Schwarzbeeren, WLAN, Blauzahn, Wimax etc... Glaubt man den Marketingfuzzis, so schweben wir alle selig von jeglichen Drahtfesseln befreit mit unseren Juppispielzeugen einher, dämlich grinsend und jeden Furz in unser immer verbundenes Autschlook oder Lotus tutdesNotes mit der neuesten Stifttechnologie oder Nanotastatur oder gar auf einer virtuellen Tastatur eintragend. Hah! Da lachen ja die noch nicht vergrippten Hühner. *So* sieht die Wirklichkeit aus:  Und da sieht man noch nicht das Palmigotchi, die USB-hubs, die CAT5-kabel, die zweite Steckerleiste und die beiden Laptops... P.S.:
der nächste grosse Schnirch kommt bestimmt - das hier ist nur ein
Lückenbüsser bis ich Zeit und Musse finde. Und mich aufraffe über
unsere neue, grossartige, tolle Onlineverwaltungssaftware zu berichten.
Liebes Tagebuch!
Ich muß mich mal wieder an deiner starken Schulter ausweinen. Der Grund, frägst Du? Der letzte Tag meines Urlaubs auf den Kanaren.
Weil mein samstäglicher Rückflug ab Teneriffa Reina Sofia frühzeitiger als alle gangbaren Fährverbindungen abging (ich weilte auf Gomera, Valle Gran Rey, La Calera), hab’ ich mir für Freitag auf Samstag ein Hotel in der Nähe von Los Cristianos gesucht, dem Fährhafen von Teneriffa. Sol Sun Beach Apartments am Playa Fanabe, gebucht, wie es sein soll, via Internet.
Mir kam schon bei der Taxifahrt zum Hotel der leise Gedanke, daß dies der in Beton gegossene Pauschalterroristenurlaubshorrorort sein könnte. Es hätte mich ja vor Betreten des Hotels schon mißtrauisch stimmen sollen, daß die Lokale die ich bis dorthin sah ein englisches Brechfest als erstes auf der Karte stehen hatten.
Wie recht ich leider hatte! Mit einem Buch unter dem Arm (Professional Software Development, ich disqualifiziere mich gerne im Urlaub) dachte ich „suchst Dir halt ein Beisl auf einen Kaffee und Bocadillo“. Denkste. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.
Kaum an der Strandpromenade angekommen sehen meine geröteten Augen einen Würger King. Um die Augen auszuruhen ein Blick in die Ferne – oh Unheil, natürlich gibt es hier auch einen McVomit. Aufgeben gilt ja nicht, daher eine Etage tiefer, und die ganzen Lokale inspiziert. Alles Englisch, und die abendlichen Fußballspiele sind angeschrieben. Inselaffen sind also hier zugange. In Mengen.
Mit dem Tag habe ich abgeschlossen, allerdings wollte ich zumindest an der lautesten Adresse des Platzes Abendessen (suizid angehaucht der BLfH, aber pathologische Erlebnisse haben auch ihren Reiz). Um mir wenigstens nicht die geschmackliche Erinnerung zu versauen eine Mafiatorte eingeworfen. Bei der Rechnungslegung sollte allerdings nachgebessert werden: mit südlicher Einstellung war das nicht zu erklären, sondern eher mit Servicio auf Augenhöhe mit den Servisios.
Das ganze kann man übrigens locker toppen – man muß nur mit der „richtigen“ Truppe im Flieger retour sitzen... so geschehen im Niki Flieger nach Salzburg, wo die Touris beim Landen als auch nach der darauffolgenden „Begrüssung“ der Stewardess in Salzburg geklatscht haben. Manchmal, nur manchmal möchte ich im Boden versinken. Pauschaltouristen extraordinaire.
Was sonst noch aufgefallen ist
- daß auf Gomera ein Renault Clio Williams wirklich Sinn machen kann
- daß Spritpreise a la 68 Cent pro Liter Diesel dem gelernten Österreicher die Tränen in die Augen treibt
- daß der Klopapierverbrauch eine Funktion der Verfügbarkeit zu sein scheint (je mehr vorhanden ist, desto rapider ist der Verbrauch)
- daß Sperrflächen in Spanien scheints generell als Parkfläche mißbraucht werden, was bei der Einfahrt in den Kreisverkehr die Sicht allerdings sehr beschränkt
- daß man sich vorher genauer über die Lage der Unterkunft erkundigen sollte, weil dann erspart man sich die Kofferschlepperei sogar ganz (gell, Claus?)
- daß wenn man Urlaub auf einer Deutsch-verseuchten Insel macht, man daran denken sollte, daß die quasi alles reservieren was nicht schnell genug wegrennt
- daß man um 40 Euro auch länger als eine Stunde Taxi fahren kann (San Sebastian de Gomera nach Valle Gran Rey)
- daß bergauf ein LKW schneller sein kann als Du. Und zwar viel schneller.
- daß ich zum ersten Mal seit Urlaubsgedenken meine ehrgeizigen Pläne punkto Lesestoff durchgebracht habe
- daß ich mich mit Batidos und Bocadillos angefüllt habe wenn’s denn irgendwie ging. Frische Mango, Chirimoya, Guave oder Maracuja sind einfach zu lecker.
- daß ich meine Lokaltips sicher nicht publizieren werde, ein Geheimtip bleibt eben nur dann ein Geheimtip wenn er geheim ist
- daß ich genau deswegen jetzt verschärftes Hometraining vor mir habe. Der Gourmand Gourmet hat wieder zugeschlagen
- daß der BLfH wieder da ist, fürchte Dich!
 Friday, September 30, 2005
Seit 23 Uhr läuft das aktuelle Golfturnier, das diesmal (a) anspruchsvoll ist, (b) ensprechend Zeit läßt, (c) schöne Preise für die Gewinner bietet. Bernd und Ich freuen uns, das zusammen mit Mario Szpuszta von MS Österreich auf die Füße gestellt zu haben. Viel Spaß!
 Tuesday, September 20, 2005
Während ich einem neuen Schnirch gefasst ins Auge sehe, gibts wenigstens einen kleinen Lichtblick: Rekursion im echten Leben. Den Schlüsselanhänger mit einem Delphin im Delphin bekam ich neulich beim Chinesen des Vertrauens (Mittagsbüffet um 5,50 nach dem Motto "Friss bisste platzt, platzen tuste nicht, also friss!").
 Saturday, September 17, 2005
Fangen wir also unlogischerweise Freitag Abends an: da bin ich zusammen mit Brian Baker ins Arnie Morton's "rübergefallen", ein Steaklokal. Das "kleine" 14 Ounces New York Strip hat zwar 38 Dollar gekostet, war's aber definitiv wert. Und der Idaho baked potato ist auf Fälle als riesig zu bezeichnen. Jetzt sollte ich dann langsam wirklich wieder dazu kommen, Sport zu betreiben...
Somit bin am Samstag angelangt - ein Spaziergang durch Los Angeles, eine Stadt die ich an sich nicht liebe. Was tut man nicht alles wenn der Flieger erst am Sonntag retour geht. Allerdings bin ich durch Zufall (weil was willst Du schon besonderes in LA anschauen? Kulturell ist die Sache dünn) bis 6th / Los Angeles St gekommen, und dort die Los Angeles St raufgegangen. Erste Beobachtung: vergiss es wenn Du kein Spanisch kannst! Zweitens: die Anzahl der Nicht-Ethnics ist verschwindend gering. Drittens: die Anzahl der Wholesale Markets irre hoch. Bazar auf mexikanisch, japanisch, et al. Vom Noni Juice bis hin zum Kindermoped alles zu bekommen.
Apropos alles: Essen. Mjam. Ein Hotdog mit einer Wurst die unsereiner als Berner bezeichnen würde (yep, gegrillt), mit Paprika / Zwiebel Gemüse oben drauf. Dazu ein Jalapeno den die Dame zuerst nicht rausrücken wollte (ich weiß was ich tue!) - das ganze um wohlfeile 2 Dollar. Davor am Weg schon um einen Dollar eine aufgeschnittene Mango erstanden. Alles von Straßenständen. Apropos: eine Quesedilla mit Käse ebenfalls 2 Dollar. Mit Händen und Füssen bekommt man schon was man will. Zb aufgeschnittene Kokos um ebenfalls einen Dollar. Oder Honigmelone.
Hernach gings zum Grand Central Market, wo ebenfalls jede Menge köstliches fremdes Futter zu erstehen wäre - nur war der Schreiberling zu dem Zeitpunkt schon gut gemästet. Einzig und allein ein viertel Kilo Chili habe ich eingekauft - bei einem Stand, der locker 20 Sorten zur Auswahl hatte. Ansage an den Verkäufer: "the hottest you have". Kicher. Die üblichen Junkies werden mir die Füße küssen. Mal sehen ob ich was abgebe.
In der Nähe von Grand Central Market habe ich mir eine Toter-Baum Spam eingetreten - mit meinen minimalen Spanischkenntnissen konnte ich entziffern, daß es dabei um Tarotkartenlegen und diversen anderen spirituellen Klimbim zur Bekämpfung von Impotenz, Alkoholismus und Drogenabhängigkeit ging. Soll mir das zu denken geben?
Bevor ich fußmarod (vier Stunden Kampfmarsch quer durch LA) ins Hotel zurück bin, noch schnell beim Zeitungsladen vorbeigestochen. Ich wollte eigentlich wirklich, ganz ehrlich ein Guns & Ammo kaufen, aber schlußendlich war mir dann doch um die Kohle zu schade. Zumindest hatte ich es in Händen.
 Monday, September 12, 2005
Den Eindruck hatte ich zwar schon gestern am Flughafen in Los Angeles, aber der Stromausfall in Los Angeles heute Mittag war denn doch lästig, weil eine (Pre)Konferenz ohne Strom... Zumindest Keith Brown hat's humorvoll genommen und die Session weitergemacht.
 Tuesday, September 06, 2005
Man nehme den Stechzirkel und messe die aktuelle Hose ab:

Im zweiten Schritt die "alte" lange Jean auflegen, Maß übertragen:

Jausenmesser auspacken (scharf sollte es sein), und ans Werk gehen:

Et Voila!

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