Friday, February 24, 2006
Freitag ists im Coffeehouse...




So siehts aus.

Friday, February 24, 2006 2:20:30 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
 Thursday, February 23, 2006
Ja, neuer Laptop, neues Glück. Nicht daß am Laptop was schlecht wäre - das haben Thinkpads nie so an sich - neeneenee. Das iPaq-gotchi muss ja lernen mit einem neuen grossen Bruder zu leben. An sich auch kein Problem. Ausser man hat MS Reader ebooks drauf...

Alles umgebaut was man so an Saftware braucht. Activesync, Avantgo. Alles geht. Und dann probiert man eines der MS Reader ebooks am Gotchi zu lesen die man zwei Tage vorher noch öffnen konnte und das die letzten eineinhalb Jahre klaglos zu lesen war. Pustekuchen. Kommt eine Meldung so von wegen "Änderungen am digitalen Rechtemanagement blahblahblah. Aktualisieren sie ihre Readersoftware. Nähere Infos auf microsoft.com/reader/updates". Aha. Was zum Kuckuck ist denn da los?

Auf die angegebene Seite. Hm, bietet mir an auf dem neuen Laptop den Reader zu installieren. Ok, machen wir halt mal. Was PocketPCs angeht, steht da zwar nichts, aber soll sein. Wer weiss, vielleicht braucht man den Reader für PCs ja auch wenn die Bücher am Gotchi sind um diese Dämeldigitale RechteMurkserei zu syncen? *schulterzuck* (wieder mal ein Erikativ, siehe diesen Schnirch für Erklärung)

Hilft auch nicht. Juhei. Die fraglichen Bücher kann ich auf der Kiste auch nicht alle aktivieren, weil die ja teilweise auf zwei Laptops und besagtem Gotchi schon aktiviert sind und mehr als dreimal geht nicht. Toll. Zu was denn das? Ich darf wenn ich ein Buch auf Papier habe das ja auch zu Hause, im Park, in der Mittagspause, am Klo und wo immer ich will lesen. Egal. Wir ignorieren das Buchproblem als solches mal und überlegen...

Auf der versprochen hilfreichen Seite zum Thema "Reader updates" steht nichts zum Thema. Hm. Schauen wir mal bei Downloads. Vielleicht hilfts ja wenn ich vom neuen Laptop aus den MS Reader neu installiere... Andererseits, was passiert denn dann mit den Büchern am Gotchi? *grübel* Dazu steht auch nichts auf der Seite. Egal, mein Karma ist inzwischen eh im Eimer, also probieren wirs mal. Daß der Reader auf dem Gotchi sich standhaft weigert zu sagen welche Version er ist - wäre ja nett zu sehen ob man wirklich was neueres installiert - interessiert zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr.

Also installieren wir den Reader neu, wenn es so sein soll. Tut auch. Sagt was daß neue Fonts installiert wurden - Frutiger ist sowieso eine meiner Lieblingsschriftarten, so gesehen bin ich nicht böse - und daß deswegen das Gotchi "gemäß den Anleitungen des jeweiligen Herstellers zurückgesetzt" werden muß.  JessesMariaBrandauer! Was soll denn das? Nicht mal Windows 3.11 musste wegen einem neuen Font neu booten. *grummel*

Reboot. Geht. Bücher sind da. Sogar die zuletzt jeweils gelesenen Seiten hat sich das Gotchi gemerkt. Puh. Mehr als eine halbe Stunde Gemurkse. Toll. Ich prophezeie derart benutzerfreundlichen Dämeldigitalen RechteMurksereien eine große Zukunft. In der Mülltonne. Wer tut sich sowas an, wenn es Bücher auf Papier gibt? Mit so hilfreicher Unterstützung des Herstellers noch dazu? Digitalmasochisten wie ich vielleicht, normale User nicht wohl nicht. Man stelle sich vor - jedes gedruckte Buch muss bei einem Umzug neu aktiviert werden, oder wenn man es statt zu Hause in der U-bahn lesen möchte. Mit Formularen in dreifacher Ausfertigung. Handschriftlich...

Schnirch

Thursday, February 23, 2006 10:59:41 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [1]
 Tuesday, February 21, 2006

Äquivalent zu 6 LPF. Verwirrt? Denn seit wann werden Ausnahmeverletzungen in Kommazahlen ausgedrückt. Stimmt. Sind auch keine PC GPFs, sondern Toiletten GPFs. Bedeuted: 1.6 gallons per flush, oder eben 6 liters per flush. In diesem Sinne: zieh Leine!

Tuesday, February 21, 2006 4:17:47 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
 Monday, February 20, 2006

Du kommst ins Building 20 (Platform Adoption Lab) am Campus zum Training, und wirst von der Rezeptionistin des Gebäudes begrüßt (sie heißt mit dem Vornamen Genesis, kein Scheiß): "Haven't seen you in a long time". Dann weißt Du, daß Du eindeutig zu oft am Campus unterwegs bist.

Monday, February 20, 2006 6:08:43 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
 Sunday, February 19, 2006
Endlich habe ich meine Traumata überwunden die mich vom Verfassen eines richtig ausführlichen Schnirchs abhielten. Traumata? Ein (Assistant) BLfH kann doch durch nichts traumatisiert werden??? Doch. Und zwar durch den Gegenstand dieses Schnirchs.

Saftware. Verwaltungssaftware. Onlineverwaltungssaftware.

Nennen wir dieses wunderschöne Stück exkrementeller Software "Bür-O", kurz für "BÜRokratie-Online".  Damit dürfen wir uns hier seit einem halben Jahr herumärgern. Und erst jetzt ist mein Karma wieder soweit in der Nähe eines Gleichgewichts daß ich mich darüber auslassen kann.

Parkinsons Gesetz kennt ja wohl jeder. Unser aller liebste Verwaltung lebt dem Gesetz mit einem Eifer nach, der einen durchschnittlichen Fanatiker mit Schaum vor dem Mund moderat aussehen lässt (Kleines Beispiel: Urlaub muss in Arbeitsstunden beantragt werden, geht aber trotzdem nur tageweise. Im Excelsheet dafür ist natürlich die entsprechende Spalte schreibgeschützt, sonst könnte mans ja ausfüllen. Lassen wir das, zurück zum Thema). Und mit Hilfe von Computern geht das natürlich alles noch viel besser. Siehe auch die subtilen Freuden der Saftware aus Pakistan in diesem Schnirch.

Geschäftsprozesse lassen sich doch immer noch ein wenig optimieren. Mit Saftware. Handgestrickter Saftware vorzugsweise. Im konkreten Fall gestrickt in inniger Zusammenarbeit einer Univerwaltung mit einem Informatikinstitut auf der selben Uni, das für exzentrische Versuche das Web durch was eigenes zu ersetzen ein gewisses Mass an "Ruf" erlangte. Nachdem dieses Projekt nach einigen Jahren mit starkem Verwesungsgeruch zu Grabe getragen wurde, hat man da dann doch widerwillig das Web akzeptiert und dieses "Juwel" von Bür-O implementiert. "Programmieren" möchte ich das nicht nennen... Was soll den schon schiefgehen wenn Akademiker die Spezifikationen von Schreibtischtätern in Programme umsetzen?

Technische Grundlage ist alles was in Hochglanzmagazinen für IT-manager gerade so in ist: Clientseitiges JavaScript (ok, das nennt man jetzt ja AJAX, stinkt aber trotzdem), serverseitiges Java, die historisch gewachsenen Orakeleien der Personalverwaltung und das SAP daß vom Ministerium aufgepfropft wurde. Die Datenbanken sind dabei natürlich sicherheitshalber für die meisten Benutzer read-only um zu gewährleisten daß *alle* wichtigen Änderungen von zwei Tanten in der Verwaltung durchgeführt werden müssen die eigentlich lieber den lieben langen Tag ihre Fingernägel feilen würden. Jede der beiden natürlich für andere Teile der Datenbanken. Redundanz? Häh?

In Büro I ist wer wohl der "Bür-O"-beauftragte? Genau. Schnirch. Massenweise Powerpoint als Schulung - drei Viertel davon war ein komplett unrealistischer Zeitplan  der dann auch prompt nicht eingehalten wurde - der Rest Screenshots zu einem einzelnen Submodul dieser Qualle. Also "learning by hurting yourself". Und das war - und ist - schmerzhaft. Meinereiner darf zwar in unserer "Organisationseinheit" Funktionen an Mitarbeiter vergeben, wenn aber z.B. die Telefonnummer aus einer Oracledb dem falschen Mitarbeiter zugeordnet ist kann ich das nicht selbst beheben. Ok, soll sein, von wegen Nachvollziehbarkeit, Datenintegrität, blahblahblah. Melden kann ich das der zuständigen Tante aber auch nicht. Wär ja eventuell effizient. Also geht das so: ich melde an CS, CS meldet wenn sie mit ihren Schutzengelbriefen für den Tag fertig ist - und ihr Notes noch nicht wieder kaputt - die Korrektur schriftlich an die jeweils zuständige Tante. Und so gehts mit allem. Ab und zu kommt eine verirrte email daher in der einem post mortem erklärt wird daß wieder irgendetwas an der Rechtevergabe geändert wurde, so daß die Funktionen für alle betroffenen Mitarbeiter neu vergeben werden müssen plus zusätzliche neue Funktionen, logo. In anderen Fällen kommt gar nichts und man wundert sich über einen neuen Menüpunkt. Jedesmal spannend das auszuprobieren.

Ich könnte mich jetzt noch seitenlang über Juwelen wie die Unmöglichkeit Vorgänge aus zurückliegenden Jahren abzuschliessen auslassen oder über die Tatsache daß manche dieser Vorgänge früher mit einem Formular erledigt waren, jetzt aber das ganze Online mit *zwei* Ausdrucken des Formulars zusätzlich zu erledigen ist oder daß mitunter Mitarbeiter in der Saftware auftauchen und wieder verschwinden und ebenso Mitarbeiter anderer OEs bei uns auf einmal auftauchen, aber lassen wir das. Sonst beisse ich noch vor Freude in die Tischkante statt in die Chilischokolade.

Schnirch

Sunday, February 19, 2006 4:03:13 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]

Ein Bild (aus Bellevue) sagt mehr als tausend Worte:

Sunday, February 19, 2006 9:07:58 AM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
 Thursday, February 16, 2006
Irgendwann sollten in dem Blog hier ja auch mal wieder sinnvolle Einträge auftauchen. Informatives gehört schliesslich in andere Blogs :-)

Die Schwester eines meiner Kollegen in Büro II (ja, ich habe jetzt ein zweites Büro, zwei Blocks weg von Büro I) ist Pharmareferentin. Ärzte sind ja immer schon bedürftige Menschen die eines steten Stromes milder Gaben bedürfen, man füttert sie also selbstlos wie man als Pharmatante ist durch. Aktuelle Gabe ist das hier:



Schön. Dankenswert. Lieblich. Schwyzer Präzisionsschoggi mit Chili drin.

Ich liebe Chili. Woher weiss Walter das? Danke jedenfalls. Wird mir den morgigen Tag versüssen. Oder so. Nächster Run ist dann Zitrone-Pfeffer.
Thursday, February 16, 2006 7:04:08 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [1]
 Tuesday, February 14, 2006

Mir ist ein weiterer guter Kommentar (ratet mal zu welchem aktuellen Un-Thema wohl...) in die Finger gekommen: Der fatale Fehler der Aber-Auchs. Vielleicht kapieren "die da oben" auch endlich was Sache ist (mit einer Wahrscheinlichkeit von 0.01 allerdings leider nur).

Tuesday, February 14, 2006 11:03:12 AM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [2]

Georg hat seinen Fundus gesichtet, und mir ein paar Fotos von der Launchkonferenz zur Verfügung gestellt. Der erste Tag der Konferenz kann mit drei Punkten umrissen werden - alllerdings allesamt in Insiderjokes, die nur für diejenigen bestimmt sind, die die Keynotes & Business-Sessions durchgedrückt haben:

  • Massimo
  • et cetera
  • Bitztalk

Apropos Keynote - hiervon hätten wir ein Foto anzubieten, und zwar zum Thema Commitments des Dr. Said Zahedani, seines Zeichens Direktor Developer Platform und Strategy Group:

Klingt doch nett, oder? Warten wir es mal ab.

Dann hätten wir da noch ein Gruppenbild ohne Dame anzubieten: Georg, Christoph (BLfH), Alex & Albert.

Zu guter letzt eine Story wie sie nur Georg abliefern kann: Said, der norwegische Elch (siehe oben Bildmitte). In geschraubten Deutsch sieht die Vorstellung des Viecherls dann so aus: "Gestatten Sie, daß ich Ihnen Said, den norwegischen Elch vorstelle. Said ist ein kleiner Plüschelch und seit der Launch Conference 2006 mein Büromaskottchen. Durch harte und zähe Verhandlungen [BLfH: tierisch lästig wird er gewesen sein ;-)] konnte ich ihn von der Firma inovex GmbH abwerben. Seit dem war er überall mit dabei und erfreut sich große Beliebtheit."

Zum Abschluß der Veranstaltung gönnt sich Said ein Achterl (der einzig noch herzeigbare Vertreter der Truppe könnte man mutmaßen, dem war aber nicht so, ehrlich):

Tuesday, February 14, 2006 8:16:42 AM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
 Monday, February 13, 2006

Das PI-Mohammed-Karikaturen-Special hat ein paar heftige Ansagen, zB herrlich amüsiert habe ich mich über die ungehaltene Rede, die das Mascherl (aka Schüssel) nie gehalten hat (Presse Artikel).

Grund warum ich das Un-Thema trotz besseren Wissens wieder aufgreife? Die Ankündigung Iranische Zeitung startet Karikaturen-Wettbewerb zum Holocaust. Der kleine und feine Unterschied zu den inkriminierten Mohammend Karikaturen? Die Holocaust Karikaturen wären strafbar bei uns. Alleine aber der Gedanke sich über Millionen Ermorderter und deren Leiden lustig zu machen kann ja nur einem völlig kranken Hirn entspringen.

Und was mich dann endgültig auf die Palme bringt: unsere Politiker verkaufen unseren Rechtsstaat für ihre Interpretation von politischer Korrektheit: Der Rechtsstaat ist nicht verhandelbar. Es wird langsam Zeit den Konflikt zu beenden, und zwar mit klaren Worten wohin sie sich ihre Proteste stecken können (Hinweis: dort wo die Sonne niemals scheint).

Monday, February 13, 2006 8:32:27 AM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]