 Wednesday, July 12, 2006
 Saturday, July 08, 2006
Was ist an diesem Bild aus einem Nobelscheißhaus irgendwo in Österreich falsch?

Ein Siphon als Hydrozyklon montiert? Normalerweise sollte das doch ein Geruchsstop sein, oder liege ich da falsch?
In other news: Neben Bierbrauen bei Sam stand am vor-verlängerten Wochenende weiters an die Pferde wieder mal traben lassen - meine Gelbe Gefahr wurde ausgepackt für den Vorstandsausflug zur Erkundung von Ausfahrten für das Haflingertreffen 2007:

Spritverbrauch? Ich sag' nur "Tankwarts Liebling".
 Sunday, June 25, 2006
So gesehen beim Lebzelter in Bad Aussee:

 Thursday, June 22, 2006
Yes Virginia... Es gibt den Weihnachtsmann. Und ehrliche Spammer wie der folgende Screenshot aus meiner innigst geliebten Yahoo!-mailbox beweist:  Warum können nicht alle Spammer einfach sagen was sie vorhaben? Ach ja, was die eingangs genannte Virginia betrifft: http://www.newseum.org/yesvirginia/
 Monday, May 22, 2006
Da beschliesst man - Vista ist ja schliesslich immer noch einigermassen experimentell - einen einigermassen experimentellen Editor (und noch mehr, selber anschauen das Teil. Paper zu dem 'mehr' findet sich hier.) zu installieren. Sollte ja kein Problem sein, Download ist nur ein Zip daß man in den Progammordner entpacken muss, anschliessend Shortcut anlegen und fertig. Ha! Vista ist ja eh schon berüchtigt für die "UAP" - kurz für "User Aggravation Policy". Und der Name ist Programm, speziell im aktuellen Build. Da wird nämlich um den Nutzer ja darauf hizuweisen daß er jetzt gerade was unglaublich gefährliches vorhat wie zum Beispiel eine Datei zu kopieren der Desktop ausgegraut sobald einer dieser hilfreichen "Wollen sie wirklich eine Dateioperation ausführen" Dialoge den Bildschirm ziert. Gut, wir klicken das Zipfile an, sagen es soll sich extrahieren. In "Program Files", in einen neuen Unterordner. Zweimal UAP. Umbenennen - "new folder" ist ja wenig aussagekräftig. Zweimal UAP. Dann Extrahieren. Für die Files im Hauptordner des Editors (6 Stück) je zweimal UAP. Unterordner anlegen und Files reinkopieren - zweimal UAP. Oder waren es mehr UAPs? Meine Maus ist demnächst mal schrottreif vor lauter UAP. Obwohl mir netterweise erspart blieb für die Dateien im Unterordner jede einzeln zweimal zu UAPen. Bei insgesamt 18 Dateien wärs ja noch halbwegs erträglich (Logitech sagt trotzdem danke), aber wieso muss ich im Hauptordner jede Datei UAPen, im Unterordner keine? Irgendwie ist das nicht ganz schlüssig. Lästig ist es aber auf jeden Fall. Wenigstens hat die Verknüpfung am Desktop keinen UAP gebraucht. Update:Ok, das heisst neuerdings UAC - User Aggravation ist das aber immer noch. Es geht sogar noch besser:  Wenigstens gibts die kleine Checkbox links unten...
 Saturday, May 20, 2006
Daß Applikationen Desktop Shortcuts während des Setups erstellen, ist nichts Neues. Allerdings die Übersetzung "Verursachen Sie Desktop Kürzung" ist nichts desto trotz die weitaus kreativste Übersetzung die ich bis dato gesehen habe:

 Monday, May 08, 2006
Tja, heute schon wieder was spammendes, diesmal auf Deutsch: "Guten Abend Jasmin, Wo Daniela steckt, da will ich auch hin http://www.diedomainhabeichersatzlosgestrichen.salzamt mit Anne Dohmkte ihren enthaupten Jasmin geschlüpft ich, allzu Gesamtbetrag ansammeln gut Samstag BIPBruttoinlandsprodukt Jasmin schon Es zieht. mehr Beschaufelungsplan m ausgetrocknet Azteke Liebe ausgetrocknet."
Was soll man da noch sagen? So mancher Literaturpreisträger muss ob solcher Metaphorik vor Neid im Boden versinken. Sogar der große Hildegunst von Mythenmetz kann da nicht mithalten. Der Text in der HTML-variante war natürlich ein ganz anderer, deutlich weniger poetischer. Aber wer sich HTML als Hauptansicht in einer Mailbox die als Spamfalle dient anzeigen lässt ist sowieso selbst schuld. Mein Spamfilter hat das übrigens brav aussortiert. Er lernt also inzwischen auch Deutsche Lyrik, äh Spams.
 Sunday, May 07, 2006
Salut! Ab und an bekommt man Mails, da fragt man sich... So auch vorhin wieder. Mir. Einen Fernlernkurs Arabisch andrehen wollen. Von einer Französischen Fernschule. Ts. Zu was habe ich den Marrokkanische Verwandte, hm? Zitat #1: "Nous sommes une association française fondée par des enseignants de l'Education Nationale. Notre but est de promouvoir la langue et la culture arabes dans une optique didactique et laïque."
Didaktisch und weltlich? Wenn meine werten Verwandten nicht weltlich sind, wer dann? Zitat #2: "Nous vous invitons à visiter notre site web entièrement en Français:"Da sag ich jetzt nichts dazu. Meine werte Mishpoke hat mir das sicher nicht zukommen lassen, die ist mehrsprachig. Zitat #3: "PS: Ceci n'est pas un Spamm."Et ceci n'est pas un Blogpost. Et l'orthographie n'existe pas.
 Thursday, May 04, 2006
Gestern noch schnell zwischen Tür und Angel die neue Skype 2.5 BETA installiert, heute das SMS Feature ausprobiert - genial einfach. Sogar die eigene Rufnummer kann man als Absender mitschicken lassen, praktisch wenn man will daß sich das Gegenüber am Handy die Finger für die Antwort bricht, Du aber bequem am Keyboard tippen kannst:

Das Conference Call Feature klingt übrigens auch nicht schlecht, weil man damit einer Person das Wort erteilen kann - und nicht wie sonst üblich, x Leute gleichzeitig quatschen probieren.
Das aber genauso wenig mit Monty Python zu tun hat wie es nicht-technisch ist. Nichts desto trotz aber interessant ist (komisches Konzept für einen ITler, nicht wahr?).
Gestern endlich die Zeite und Muße gefunden, die letzten Kapitel von Philippe Sands' Buch Lawless World zu lesen. Das Buch beschäftigt sich mit internationalem Recht, erklärt die Entstehung der diversen Abkommen (von Menschenrechten bis Handel) und wie sie bei bestimmten Fällen in der Vergangenheit zur Anwendung kamen - zB bekommt man die volle Erklärung warum und wieso der Fall Pinochet so gelaufen ist wie er eben gelaufen ist.
Danach kommt der Experte für internationales Recht ab Kapitel 7 auf aktuelleres zu sprechen, nämlich Terrorismus, Guantanamo sowie Irak. Und zwar niemals auf reißerische Art (wie man es vielleicht von Michael Moore erwarten würde), sondern trocken analysiert wie und wo internationales Recht ignoriert, für nicht zuständig und generell nicht anwendbar erklärt wurde. Er nimmt die Memoranda aus den USA und UK (er ist Anwalt in England) zu den Themengebieten, und erklärt anhand der internationalen Abkommen wieso das so nicht sein kann aber dennoch so gemacht wurde. Punkt für Punkt zerlegt, wie man so schön sagt.
Das Buch skandalisiert an keiner Stelle und bleibt immer seiner Linie Treu, dem Leser die Anwendung (und den Mißbrauch) internationalen Rechts aufzuzeigen. Es ist leicht lesbar - viele, viele IT Bücher lesen sich deutlich schlechter, ich mußte mich hin und wieder zwingen, aufhören zu lesen - damit die Erkenntnis Zeit zum Einsinken hat, quasi.
Fazit: würde dieses Buch jeder Bürger der EU lesen, dann hätten unsere Politiker ein ernsthaftes Problem. Wer sich für das tägliche weltpolitische Geschehen interessiert, für den ist das Buch sogar ein Muß. Für mich definitiv das beste Buch das ich im letzten Jahr gelesen habe.
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