# Tuesday, September 12, 2006
Ja, wer kennt nicht Bletchley Park?  Die Heimat der  Enigmaknacker, Vorbild diverser Agenturen mit Dreibuchstabenkürzeln.

Heutzutage ist das ein Museum, genannt "National Codes Centre". Sowas wie ein Tierschutzpark für Crypto. Da denkt man sich doch die wissen bescheid über Verschlüsselung und Informationssicherheit. Pustekuchen. Der Onlineshop hat coole Sachen, ehrlich. Man muss sich halt registrieren bevor man was kaufen kann, logo. Dann kommt das übliche Bestätigungsmail für den Account. Mit dem Benutzernamen und dem selbst gewählten Passwort in Klartext.

Aaaargh! Nichts da mit einer generierten Bestätigungsseite wo man was anklicken muss, nichts da mit Krypto. *Seufz*

Bin ja gespannt ob und wann meine Bestellung eintrifft, der Shop an sich hat auch so seine Momente wie es aussieht.

Update: Die Lieferung war flotter als auf der Website angegeben. Laut Site hätte das von den Inselaffen auf den Kontinent ca. zwei Wochen gebraucht, im Gegensatz zu einer intrainsulären Lieferung die nur eine Woche maximal gedauert hätte. Aber oh Wunder der Neuzeit, auf jenseits des Ärmelkanals kam das in 5 Arbeitstagen an. Vielleicht sind die Inselaffen dann ja doch mal richtige Europäer :-)

Tuesday, September 12, 2006 3:26:55 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Saturday, September 09, 2006
Lange ists her daß ein richtig epischer Schnirch verfaßt ward - CS perfektioniert derzeit ihre Urlaubs-, Zeitausgleich- und Kurplanung um bis zur (Früh)pensionierung möglichst wenig zu tun. Aber leider, leider gibts ja noch andere Luminarien...

In der Etage oberhalb von Büro II residiert ein gewisser Doktor. Nicht im medizinischen Sinne, sondern im akadämlichen. Ob seines  Aussehens und herzlichen Auftretens wird er von den Kollegen liebevoll "Mike Hammer" genannt. Im Folgenden nennen wir den guten Mann also Dr. H.

Es begann (wann sonst?) an einem Montag. Nach Dienstschluss, logo. Man sitzt im Gastgarten des Vertrauens, diskutiert Fachliches mit anderen Kollegen, geniesst ein Bier oder zwei. Dr. H. kommt vorbei und klagt sein Leid daß sein PC mit XP langsamer sei als eine frühe Beta von Longwait, Hastaladingens oder wie auch immer das gerade heisst. Merkwürdig, da der gute ein Sammler und Jäger allererster Kajüte ist und somit normalerweise nichts Veraltetes in seiner Nähe zu finden ist. Gut, in einem bierinduzierten Anfall von Großmut beschliesse ich, mir die besagte Kiste (von einem für seine generösen Versandkosten bekannten Onlinehandel aus Texas, dem Bundesstaat dem wir schon so schöne Dinge wie den Corn Dog, Deep Fried Cola, Lyndon B. Johnson und die beiden Bushs zu verdanken haben) anzusehen.

Regieanweisung: unheilvolles Geigengequietsche im Hintergrund

Auweia. Grosses Auweia. Die Kiste ist wirklich laaaaaaaaaaannnngggsaaaaaammmmmmmmm... echt schlimmer als Hastaladingens Build 0815. Bäh. Logo daß da was faul ist. Dr. H. - der sich nach eigenem Bekunden "mit dene Kastln net auskennt" - hat natürlich immer mit Adminrechten gearbeitet. Uiuiui.

Regieanweisung: düstere Hintergrundmusik aus einem schlechten Horrorfilm, ca. 1955

Ok, also Rechner hochkriechen lassen und schauen was denn so alles läuft. Aua! Der schlimmerhafteste Viren"schutz" den ich kenne. Von unserer Verwaltung verordnet weil er so billig ist. Die grottoiden Testergebnisse wurden ignoriert. Hauptsache billig. (Tip: stammt nicht von einem allseits beliebten Hersteller dessen Name mit dem selben Buchstaben anfängt.) Zuletzt wurden die Definitionen vor - Tusch, Trommelwirbel, Trara - 744 Tagen aktualisiert, also bei der Erstinstallation. Guter Start. Na, dann auf in msconfig, schauen was man so auf die Schnelle loswird. Ha! Einen Schurken haben wir schon mal weg. Neustart, geht ein wenig schneller. So in etwa wie Win2k auf einem 586er.

Ah, da ist ja Fiesbot Find & Nuke installiert. Hm, Interface sieht nicht wie gewohnt aus, und die Anzahl Tests ist etwas gering, aber was solls. Lassen wir mal drüber. Nach vier Stunden Däumchen drehen und drei Bier lassen wir den Patienten über Nacht weiterrödeln. Hat in der Zeit immerhin 900 von 4000 und ein paar zerquetschten Tests abgearbeitet.

Regieanweisung: gaaanz langsame Geigenmusik


So gegen Mittag am Mittwoch ist die Kiste fertig. Sechs Fieslinge sind entfernt. Immerhin. Schauen wir mal - tatsächlich von Fiesbot gibts eine Version die um zwei Jahre jünger ist. Installiert. Adaway wird auch noch gleich installiert und auf den Patienten losgelassen. Der tut immerhin schneller. Ist bis abends fertig. Dann versuchen wir den Virenscanner zu deinstallieren, weil der offensichtlich nicht so tut wie es die Jungs von der EDV (kurz für Extrem Dämlicher Verein, wie man von früheren Schnirchs weiss) es versprochen haben. Geht nicht. Weder ein Eintrag in der Softwareliste in der Systembescheuerung, noch ein eigenes Deinstallationsprogramm. Jubel. Manche Viren sind freundlicher. Egal. Nächster Durchlauf mit dem aktuellen Fiesbot wird gestartet. Irgendwie nach wie vor glaziales Tempo, aber über 40000 Tests brauchen auf einer derartigen Seuchenkiste halt...

Feierabend. Achja, ich vergass. Seit Service Pack 1 hat der Patient kein Update mehr erfahren. Noch mehr Grund zum Jubeln. Versuche das Service Pack per Onlineupdate zu installieren scheitern. Warum wohl?

Regieanweisung: das klassische Livealbum "It's alive" von den Ramones im Hintergrund

Donnerstag. Dr. H. ist wenig überraschend ein bisschen unrund. Ist mir egal, er hat ja noch den Laptop zum Werkeln. Und einen NT-Rechner bei dem ein moderner Virus an Kulturschock stirbt. Servicepack 2 wird von CD installiert. Anschliessend sind die gut 50 Updates seit SP 2 dran. Die werden brav übers Netz installiert. Gar nicht so schlecht, wie es jetzt aussieht. Immerhin hat auch Fiesbot so gut wie alles Fiese entfernt. Nur der virale Virenscanner ist noch im Weg. Anruf bei der EDV. Ja, es gibt ein separat erhätliches Deinstallationsprogramm. Separat, wtf? Ok. Wird per mail geschickt und wir starten es. Nada. Die Deinstallation braucht eine volle Installation dieser Warze. Mon dieu. Also die deaktivierten Komponenten nochmal installiert. Hilft auch nicht wirklich. Ich empfehle Dr. H. er möge sich doch einen Büttel von der EDV kommen lassen der das Monster entfernt - schliesslich haben die das empfohlen und sollen jetzt sehen was sie davon haben - und empfehle mich, schliesslich sollte ich ja irgendwann mal auch was für die eigentliche Arbeit erledigen. Da gibts ja auch den einen oder anderen Termin der einzuhalten ist.

Regieanweisung: "Country death song" von den Violent Femmes

Donnerstag abend: die Krücke startet nicht mehr. Einer der Dienste die der virale Virenscanner installiert hatte wurde zwar erfolgreich deinstalliert, aber die davon abhängigen Dienste allerdings nicht. Die meckern jetzt. nicht ganz zu Unrecht. Dr. H. behauptet er hätte nichts gemacht. Ausser den Uninstallvirus noch ein paar mal zu starten.... Und eventuell einen anderen Virenscanner zu installieren. Aber da sagt er nichts genaues dazu.

Regieanweisung: "Walkürenritt" von Richard Wagner. Hubschrauber sind nicht zwingend notwendig, aber wünschenswert

Freitag: Dr. H. tatsächlich die EDV angerufen, die haben einen Büttel mit einer XP CD vorbeigeschickt. Drei Stunden auf der Reparaturkonsole später war der virale Virenscanner weg, XP wieder wie neu, alle Updates futsch, aber immerhin Konfiguration und Daten noch vorhanden. Und ich hatte wenigstens einen Vormittag für meine eigentliche Arbeit Ruhe. Anschliessend war wieder - der EDV-Büttel hatte sicher wichtiges zu tun - mal wieder meine Wenigkeit mit Service Pack, Updates etc., etc. beschäftigt. Immerhin, jetzt geht alles wieder. Bis zum nächsten Debakel. Dr. H. arbeitet immer noch mit Administratorrechten. Wenigstens wird alles automatisch aktualisiert was geht.

P.S.: Unrund war unser Dr. H. weil er auf Urlaub muss...

Saturday, September 09, 2006 4:06:31 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Wednesday, September 06, 2006

Nicht genug daß mir Vista RC1 in Zusammenspiel mit den Nvidia nForce RC1 RAID Treibern meinen 400GB Mirror am Desktop Rechner versaut hat (Freude, Freude), nein, auch am Notebook den ich jetzt ersatzweise verwende bröselt es tierisch und reproduzierbar:

Ein klein wenig Klötzchenschieberei by Vista (wodurch ausgelöst ich weiß es nicht), und der Rechner steht so richtig daß nur noch die Strömung zucken was hilft. Juhei. Nicht meine Woche-Woche.

Wednesday, September 06, 2006 12:19:12 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Monday, September 04, 2006
Die gute alte Zeit...

Musikkassetten. Da kann man sentimental werden. Vor allem bei so einer:




Tja, schön wärs. Selber machen geht auf der Site die im Jpg unten rechts steht.


Monday, September 04, 2006 3:09:11 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [2]
# Monday, August 28, 2006
Jajaja. Ich weiss - "schon wieder so ein Eintrag". Der hier muss aber sein. Es wird nämlich die Frage geklärt:

"Wie sieht es denn Backstage aus?"

So siehts aus:



Zumindest in der Burgruine Obervoitsberg, wenn Ten Years After spielen. Das hier ist natürlich der Bereich für die Technik. Daten:

4 100 MBit/s Buchsen im Couchtisch
PC mit der Software "Burg Manager 2.0" (ehrlich!)
Hochleistungskühlschrank
Zapfanlage
Regierungskanzel

Bei der Band nebenan wars technisch etwas bescheidener, dafür war da die Getränkeauswahl grösser.

Monday, August 28, 2006 1:48:14 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Tuesday, August 15, 2006
Ja so kanns gehen - reicht man einem Konzertveranstalter den Riggerhandschuh, will er die ganze Stage Hand.

Und so kam es denn dann daß der BLfH, der Assistant BLfH und Georg, der stellvertretende Kassier des Glengamoi-Trägervereins nach einem ausgesprochen nahrhaften Grillabend zur Feier der Gründung des Vereins denn am Sonntag antraten die VIP-Tribüne bei diesem netten kleinen Open Air abzubauen:



Ca. 35 Tonnen Material, 9 Meter hoch (auch wenns auf dem Photo vielleicht nicht so aussieht) und Platz für ca. 1100 Leute nur für die Tribüne. Insgesamt waren so ca. 11000 Teilnehmer beim Gig.



Die Tribüne von hinten, mit Georg als Maßstab. Moment! Was ist denn das komische Rad da rechts am Bildrand?



Genau - die Tribüne ist knallhart um und über einen Skilift gebaut. Ein Glück daß um die Jahreszeit Skilifte in unseren Breiten nicht in Betrieb sind. Und zum Schluss ein Gruppenfoto:



Die Sache mit unserem Feierabendjesus verdient aber einen eigenen Blogeintrag ;-)

Tuesday, August 15, 2006 2:43:59 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Sunday, August 06, 2006
Sex and Blogs and Rock'n'Roll...

Schnitzel essen, Freude über Besuche der lieben Verwandten heucheln, im Bürgerkäfig (vulgo "Auto") einen Ausflug machen, das ist es was die meisten Leute unter einem gelungenen Wochenausklang verstehen. Bäh!

Wenn man die Gelegenheit hat, ein grosses Open Air-Gig mal nicht nur live mitzuerleben, sondern hinter den Kulissen sein zu dürfen und dafür auch noch Geld (ok, reich wird man nicht, aber was solls...) zu bekommen, so ist das doch was gaaanz anderes. Immerhin ist der Assistant BLfH Freund des lokalen Veranstalters des diesjährigen Simply Red Konzerts in Leoben.

Seine Wenigkeit war schon Donnerstags beim Bühnenaufbau tätig, der BLfH konnte sich erst am Freitag losreissen - User gehören ja geLARTet - und der stellvertretende Kassier des Glengamoi-Trägervereins kam am Freitagabend auch noch dazu.



Genug der Vorrede, gehen wir zu den Beweisfotos über.

Fotostrecke


 

Das ist doch mal so richtig Baukasten für Erwachsene.

Das stolze Ergebnis von zweieinhalb Tagen Bühnenaufbau: drei Sattelzüge, ein LKW und ein Klein-LKW mit Material genügen völlig für eine 22 Meter breite Bühne.

Der BLFH, Herr Andreas Meissner  (Veranstalter) und der stellvertretende Kassier als Maßstab für die Bühne.

Der Assistant BLfH nach ca. 20 Stunden Arbeit in eineinhalb Tagen.

Es läuft. Das Publikum tobt, wir stehen auf der richtigen Seite der Absperrung und geniessen den Auftritt. Die Sache mit dem offenen Hosentürchen haben wir diskreterweise nicht festgehalten :-)

Vom Gesichtsausdruck nicht täuschen lassen - die Securityleute waren echt nett. Und wie man am modischen Outfit von Mike (und auch Mick auf der Bühne) sieht, ist er schon lange im Bühnengeschäft.



Samstag, gegen Abend. Die Bühne ist abgebaut und fast völlig verladen. Fünf Minuten vor Dienstschluss. Zwei von diesen Dingern beschliessen einen Abgang vom Sattelzug in Richtung Fassade des Tiefgarageneingangs. Hat ja so kommen müssen. Irgendwas passiert immer zum Schluß. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Fazit

Wenig Schlaf, viel Spass und ein paar kleinere Blessuren. Mal sehen wen Andi nächstes Jahr herkriegt.

Sunday, August 06, 2006 11:36:17 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Monday, July 17, 2006

Jedes schöne Arbeitstagerl
beginnt mit einem 6er Tragerl!

Monday, July 17, 2006 6:36:36 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Sunday, July 16, 2006

Kein Eingang - Nur Einsatzfahrzeuge, klar, bei einer Türe in Normalgröße glaube ich sowas unbesehen :-)

Einsatzkräfte würde ich glatt glauben.

Sunday, July 16, 2006 4:51:38 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Wednesday, July 12, 2006

Wednesday, July 12, 2006 7:51:34 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]