Tuesday, January 30, 2007
Vom 26. bis 28. 1. 2007 fand wieder eines der traditionellen Treffen der üblichen Verdächtigen in Bad Ischl statt. Aus diversesten Gründen war dieses Mal das Dramatis Personae eingeschränkt: Reinhold Becker, Georg Gamsjäger, Herbert Hahn, Hans-Georg Reiter, Bernhard Spuida (der traditionelle Verfasser der Nachschau) Christoph Wille, Alexander Zeitler und seine Sonja. Diverse andere Habitués sowie neue Freunde mussten kurzfristig absagen - wieso z.B. müssen Chefs auch immer um die Jahreszeit spontan Skiurl.... äh krank werden?

Genug der Vorrede: Freitags fand das erste offizielle Treffen des Vereins Glengamoi statt, der die gleichnamige Communitysite betreibt und mit seinen Mitgliedsbeiträgen finanziert (Werbeeinschaltung: solltest Du, geneigter Leser den Verein unterstützen wollen, so werde Mitglied. 25 Euro pro Jahr für eine gute Sache und viel Spaß solltest Du doch aufbringen können. Werbeeinschaltung Ende). Schneelage: nur in schattigen Hanglagen mäuseknietief. Verzweiflung allenthalben da somit das geplante Rodeln am Samstag ausfällt. Aber... Wir haben einen Plan.

Freitäglicher Treffpunkt war das Bistro Oriental, diesmal unter Verzicht auf leckeres Kebap - schliesslich wussten ja alle was beim Vereinstreffen auf sie wartet. Auf nach Lauffen in die Hütte vom Lois, einem der Originale bei den Haflingerfreunden Salzkammergut. Besagte Hütte dient als Werkstatt zur Restaurierung diverser antiker Geländefahrzeuge, enthält aber auch eine sehr wohnliche kleine Stube im ersten Stock  mit allem was das Herz begehrt: Herrgottswinkel, Sofa für den Verdauungsschlaf, klassischer Ofen (ein AGA, falls das wem was sagt), Platz für die Teilnehmer des Abends, drei Kisten Glengabräu, Ripperln samt Beilagen und diverse flüssige Verdauungshilfen. Nachdem von einem gewissen Mitglied ausstehende Beiträge eingehoben waren, diverse Stamperl Chilischnaps aus biologischem Anbau im Hause Wille verkostet waren wurden die Ripperln aufgetragen. Leckerst. Üppigst (Bürps - tschuldigung) und die perfekte Beilage zu Glengabräu. Das Foto vom Aschenbecher spricht für sich.





Er wurde drei mal ausgeleert und war nur für die Hälfte der Anwesenden Knochendepot. Verständlicherweise fand unter Erzählung diversester Schwänke und unter dem Einfluss der Ripperln ein allmählicher Übergang vom Glengabräu zum Schnaps statt. Im Laufe des Abends stiess Georg auch noch dazu, Reinhold hatte leider schon telefonisch angekündigt erst am Samstag anreisen zu können. So hatten letzten Endes einige Ripperln das Pech im Kühlschrank auf den nächsten Mittag warten zu müssen. Der Abend fand dann seine Fortsetzung im KuK, Herbert intensiv mit seiner derzeitigen Lebensabschnittsgefährtin beschäftigt, so daß sogar er einigermassen brav war.

Nach einem ausgiebigen Verdauungsschlaf aller Beteiligten herrschte am nächsten Tag Schneetreiben (kein ursächlicher Zusammenhang). Rodeln war trotzdem nicht möglich, da die Strecke nicht geräumt war und die Sturzräume noch nicht tief genug eingeschneit waren um Kollisionen mit herumstehender Biomasse (Bäume) und Geologie (Felsen) zu verhindern. Also trat Plan B in Kraft: auf nach Knoppen in der Steiermark jenseits des Pötschenpasses und dortselbst auf die Knödelalm um die namensgebenden Speisen zu geniessen. Dort herrschte dann in der Tat heftiges Schneetreiben so daß wir feigerweise den Shuttledienst der Knödelalm in Anspruch nahmen statt selbst den Berg (Hügel aus lokaler Sicht) zu erklimmen. Die Knödelalm ist einen oder auch mehrere Besuche wert. Ein alter Bergbauernhof, als Biobauernhof, Gastwirtschaft und Schnapsbrennerei renoviert. Perfekt. Unser Tagesprogramm:





Später, als die meisten Knödel vernichtet waren stiess dann Reinhold noch zur Truppe, geschafft von einer langen, eher sibirischen Anreise mit Staus und Schneewehen. Einige Knödel später war er aber auch wieder fit und gut gelaunt. Derweil setzte sich der Schnee auf den Fensterscheiben an und tauchte die Stube in eine heimelige Atmosphäre begleitet vom Heulen des Windes.





Satt und zufrieden kehrten wir ins Tal zurück, lediglich Alex und Sonja liessen sich shuttlen. Der Weg talwärts war einigermassen erfrischend, aber sicher kein Schaden nach unserem feinen Futter. Nach der geruhsamen Rückfahrt kehrten alle bis auf Sonja und Alex - die beschlossen den Rest des Wochenendes in trauter Zweisamkeit zu verbringen - im Hause Wille ein um unterstützt von ein oder zwei Bier dem üblichen Thema zu frönen: alte Hard- und Software. Schwerpunkt waren diesmal fossile Laptops. Gewinner war ein 8086er mit 8 Kilogramm Akkusatz. Und wir wollen alle endlich mal das VPC-image von Microsoft Bob sehen - schliesslich hat diese Grausamkeit ja die Ehefrau von Bill höchstselbst verbrochen. Anschliessend wieder mal zu Tekin. Wie kann man bloss ein Dürum mit Messer und Gabel essen? Wer das war, sei verschwiegen, Beweisfotos gibts auch auf Nachfrage keine. Und immerhin schafft Tekin inzwischen rotes Kebap zu machen, auch wenn die Schärfe nach wie vor zu wünschen übrig lässt:





Anschliessend begaben wir uns zum Würstel Judy, eine Folge "CSI Judy" hinlegen. Motto: "Judy, wir haben eine Wasserleiche" (Anm.: osmotisch überforderte Wurst), aber mit Hilfe von einem Schnapstee (nicht osmotisch überfordert) oder zwei war der Fall schnell geklärt. Nach erfolgreicher CSI-episode ging es in Stehbeisl, wo a) Herbert nicht der Hahn im Korb (sorry, der Schmäh musste sein) war und b) Georg nicht alle anwesenden Damen mit erheiternden Anekdoten über Reinigungsmittel in Schweizer Kernkraftwerken komatisierte. Sieht so aus als würden manche liebgewonnenen Traditionen verloren gehen. O tempora, o zores...

Schlusspunkt war wie immer das KuK, aber auch das nur kurz, schliesslich waren a) die Hasen alle auf diversen Faschingsbällen und b) Herr (wo sind die Hasen?) Häsler nicht mit von der Partie. Lustig wars trotzdem.





Am Sonntag wurde der übliche Zauner-besuch durch einen Besuch bei (Überraschung) Tekin ersetzt. Der Kaffee da ist auch ok, das Ambiente etwas weniger steif und in kleiner Runde hat man auch genügend Platz.

Fazit wie jedes Jahr: schön wars, bis zum nächsten Mal!


Tuesday, January 30, 2007 5:51:23 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
 Monday, January 22, 2007
Ja, die URL sagt eh schon alles.

Das gilt natürlich nicht nur für Benutzer von "Second Life", das hier parodiert wird, sondern auch für die paar Millionen WoW-Spieler...

Monday, January 22, 2007 11:52:27 AM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
 Wednesday, January 10, 2007
Ja, ja. Diese Jugend heutzutage. Komplett enthemmt. Ballspielen allerorts.



Was da in Zukunft wohl noch kommen mag? Alkoholexzesse? Skatenboarden in geschlossenen Räumen? Haschzigaretten rauchen? Vorehelicher Geschlechtsverkehr? Marzipanschweinchen eines gewissen Ischler Caféhauses verschenken? Linux installieren?
Wednesday, January 10, 2007 6:14:32 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
 Sunday, December 31, 2006

Winter-Listentreffen Teilnehmer kennen die Konditorei aus der diese Schweinereien stammen (Hinweis: der Sonntagskaffee, falls jemand an eben diesem Tag immer Gedächtnislücken haben sollte). Vielleicht sieht man sich ja nächstes Jahr bei C-7D7!

Sunday, December 31, 2006 2:38:21 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
 Wednesday, December 20, 2006
Wo kommt die Welt bloss hin? Jetzt rauchen sich schon die Piepmätze tot:



Eine Schachtel Gauloise ist einfach zuviel...
Na, immerhin hat der sich nicht in meiner Karre totgequalmt.
Wednesday, December 20, 2006 10:53:26 AM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
 Saturday, December 16, 2006
Yahoo! kann man da nur sagen - die Jungs wissen wirklich was für meine Vista-Kiste gut ist:



Naja, böse wie ich nun mal bin, verwende ich Firefox 2.0, da kann so eine Empfehlung schon gewaltig helfen...
Saturday, December 16, 2006 12:06:57 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
 Saturday, December 02, 2006

Sitzt man im Flieger, will sich mit Surfen die Zeit vertreiben, dann das:

Was ich ansurfen wollte weil mir fad war? <unschuldigDreinschau>Tucker Max</unschuldigDreinschau>

Saturday, December 02, 2006 9:18:32 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
 Thursday, November 30, 2006

Nicht genug mit den üblichen dubiosen Angeboten für unterfinanzierte, deprimierte und impotente Amis die man so täglich per email bekommt, nein, neuerdings habe ich auch das Vergnügen mit Russischen Werbebotschaften beglückt zu werden.

Die sind interessanterweise für völlig andere Produkte und Dienstleistungen - offensichtlich sind die Jungs ausreichend finanziert, nicht depri... lassen wir das. Ballsaal für 800 Personen in Moskau? Schengenvisa? Oder so wie im abgebildeten Spam Seminare und Software für Firmengründer:

Tut ja fast wohl, mal keine falsch buchstabierten Tabletten angeboten zu bekommen. Ich werde auf das Seminar allerdings doch verzichten. So gut ist mein Russisch auch wieder nicht.

Thursday, November 30, 2006 10:37:52 AM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]