 Sunday, March 18, 2007
Ja, da denkt man an nichts böses, sinnt drüber nach was man denn so für den nächsten Artikel in der Lieblingsfachzeitschrift aller IT-Sicherheitsexperten "verbrechen" könnte und wird plötzlich aus den profunden Betrachtungen gerissen: "Du kennst dich doch mit Ächzel aus?"... fragt unsere etwas untergrosse Forscherin mit Vorliebe für Star Trek, - Wars und Garfield die normalerweise auf Pinguinboxen werkt. Das hört sich (wie immer) nicht gut an. *Verteidigungsschildhochfahr* "Ja, schon irgendwie, um was gehts denn?" "Äh, ich muss da ein paar Zahlen in Ächzel addieren, die sind alle positiv, aber die letzte muss negativ sein." WTF???Naja, schauen wir mal... Es geht um eine Jahresabrechnung des "Vereins für unterbeschäftigte Mitarbeiter die sonst nichts besseres zu tun haben". Die Guteste weiss daß es in Ächzel eine Summenfunktion gibt. Fein, Anfangszelle vom Bereich, Doppelpunkt, Endzelle vom Bereich und schon haben wir die Summe. Nur - wie kehren wir die letzte Zahl auf negativ um? Etwa so? =SUMME(a12:(-1*b12)) Nö. Oder wie wärs mit: =SUMME(a12:((-1)*b12)) Auch nicht. Aaaaber - wieso wird da überhaupt mit SUMME gearbeitet? Da sind zwei Zellen bei denen die zweite von der ersten abgezogen gehört, kein Bereich der aufsummiert werden muss und bei dem nur die letzte Zelle negiert werden muss. *heuel* Also warum nicht gleich eine ganz simple Subtraktion? Wieso nicht? *indieTastaturbeiss* Für dieses 20_Minuten_in_denen_ich_lieber_was_Sinnvolles_getan_hätte_Problem hätte von Anfang an ein simples =a12-b12 genügt. Auf meinen Hinweis daß es ausser dem Formelassistenten und der Online-Hilfe in Ächzel bei mir im Regal auch ein ca. 700-seitiges Handbuch zum Nachschlagen gibt wird mit Entsetzen reagiert. Circa so als würde man einem Buddhistischen Mönch einen Job als Scharfrichter antragen. Manche Leute sollte man wohl nicht aus dem Kohlenkeller ihres Elfenbeinturms rauslassen...
 Saturday, March 17, 2007
Der Assistent hat's ja in den letzten beiden Posts anklingen lassen: der BLfH war nicht da, sondern auf dem alljährlichen wohlverdienten Skiurlaub in Frankreich. Nach dem verkorksten Winter bei uns eine extra-angenehme Überraschung da es sogar Neuschnee als Zugabe zur existerenden Schneedecke gab:

Merke: fotographiere niemals ohne Stativ für gestitchte Panoramen, speziell wenn man am Hang steht und sich verdrehen muß für die Fotos. Der Blick ist übrigens ähnlich zu dem ersten Foto von vor drei Jahren. Location: Mont de la Challe.

Die Software für's Stitchen ist übrigens AutoStitch. Location: Roc de Fer, links die Einfahrt in die Abfahrt Face, die 1992 die Damen-Olympiaabfahrt war. Das "rechts" gehört auch alles zum Skigebiet (Val Thorens, Les Menuires, Saint Martin de Belleville).

Da hab ich die Finger drinnen - dank Blue Screen in the Sky mußte ein Blendschutz her, und mit der verspiegelten Sonnenbrille sieht man am LCD dann doch nicht daß man reingefingert hat. Location: Bergstation Sessellift Table Verte, etwas links der Mitte ist die Saulire (dahinter geht es nach Courchevel, davon haben wir keine Panoramafotos). Damit man eine Idee vom Gebiet und seiner Größe bekommt: ski map.
Weiters zu vermelden wäre: Folge 3 gelesen, was dazu geführt hat, daß ich in Fisks Buch The Great War for Civilisation: The Conquest of the Middle East bis dato nur bis knapp Seite 400 gekommen bin. Dringend empfehlenswertes Buch. Wenn wir schon bei Medien sind: T4XI kommt! Der Trailer ist jedenfalls schon vielversprechend (zu finden auf der Site unter Bande Annonce).
Es kann kommen was will, der Winter ist gerettet.
 Thursday, March 15, 2007
Juhei! Die Kavallerie war da, die Indianer sind wie in jedem schlechten Western ausgerottet und der Communityserver tickt wieder wie er soll. Puh, nochmal davongekommen...
Schlechte Nachrichten: der Communityserver auf Glengamoi ist derzeit platt. Da der BLfH derzeit nicht greifbar ist, bitte ich um Geduld. Die Kavallerie wurde bereits angefordert um das Problem so bald als möglich zu beheben.  Um Douglas Adams zu zitieren: "Sorry for the inconvenience".
 Friday, March 02, 2007
Tja, einer meiner Kollegen hat sich ein brandneues Thinkpad zugelegt. Mit Windows Vista Business (Hat übrigens keine Spiele installiert, nicht mal Solitaire oder Minesweeper. Das wird Sekretärinnen und Marketingleute traumatisieren. Und in Zukunft muss man sich eine neue Deutung für den MCSE - Minesweeper Consultant & Solitaire Expert - überlegen. Nun schalten wir wieder zurück zum Schnirch.) drauf. Und er hat diese Huawei USB-Seife die als UMTS-Modem dient. Theoretisch installiert sich die von selber indem sie zuerst auf Wechsellaufwerk macht, die Installation per Autorun anstösst und dann als Modem fungiert. Nicht unter Vista. Da wird sie je nach USB-Anschluss als leeres CD-Laufwerk oder als defekter Datenträger "erkannt". Huharhar. Und das obwohl diese Seife nach dem Vistastart gekauft wurde. Also auf zur Website des Internjet-Providers. Aha, da gibt einen Link zu etwas namens "Vista Dashboard". Anklicken und staunen - ein Firmware-Update für die Seife und neue Seifentreiber. Lässt sich aber nur unter XP einspielen. Sehr subtil. Die Jungs rechnen wohl damit das jeder Vista-User sicherheitshalber noch eine XP-Kiste herumstehen hat. Hat mein Kollege nicht, aber ich hab ja mein Thinkpad mit XP griffbereit... Firmware-Update saugen - check. XP-Treiber und Saftware auf meinem Rechner installieren - wtf??? Na gut. Tun wirs halt. Wenns denn fürs Update gebraucht wird... check Update der Seife starten - check. Nach 20 Minuten Gerödel. Seife an das Vista-Thinkie hängen und installieren - check. Wohl verdiente sehr späte Mittagspause, dann zurück ins Büro und mein iPAQ-Gotchi syncen. Nada. Nüsse. Zip. Zero. "Kritischer Kommunikationsdienst konnte nicht gestartet werden, bitte Gotchi resetten." Kommt vor, erfahrungsgemäss hilft dann das Gotchi Aus- und Einschalten auch wenn ich nicht weiss was ein Dienst für "kritische Kommunikation" ist, wohl irgendwas mit Marcel Reich-Ranicki. Diesmal hilfts jedenfalls nicht. Reset des Gotchi auch nicht. Laptop neustarten auch nicht. Hmmmm... Ha! Der letzte erfolgreiche Sync war vor der Seifenoper. Also Seifenware deinstallieren. Nächster Versuch. Nada. Na gut - machen wir einen auf klassische Windows-Administrationstechnik: Neustart. Jetzt tuts wieder. Eine Stunde Frickelei um herauszufinden daß eine UMTS-Seife unter XP nicht mit meinem iPAQ-Gotchi koexistieren kann...
 Friday, February 16, 2007
Gerade aufgeschlagen in meiner Inbox - eine Spam mit einem 9 (!) MB Attachment. Und was ist das? Eine Powerpoint (nein, nicht das Wolkenkuckucksheim) namens "BOTTLE WATER AND JUICE PACKANG LINE.ppt" - ja wollen mir die, Rechtschreibfehler inklusive, eine Verpackungsstrasse für Fruchtsäfte unterjubeln - via Spam???
 Saturday, February 10, 2007
Nachdem jetzt ja offiziell "Karlchen Klammer" gestorben (Hat mir jemand mal schnell 'ne Zwiebel für die Tränen aufrichtiger Trauer?) ist, habe ich beschlossen mir mal die Wurzel alles Übels persönlich anzutun. Microsoft Bob. Jawoll, es gibt noch Downloads dafür, aber nicht in Redmond. Die Software die Bills jetzige Ehefrau seinerzeit als Produktmanagerin betreut hat (Was für ein Grund eine Frau zu heiraten, Bill!), die Wurzel aller von Benutzern innig gehasster Office-Assistenten. Alleine schon der Screenshot der Passworteinrichtung tut weh:  Nein, das ist kein Computerspiel. So sollte mal unsere fröhliche, benutzerfreundliche und intuitive Arbeitsumgebung aussehen. Nun ja, jetzt haben wir Vista... Immerhin ist es rührend wie einem die Töle erklärt zu was Passwörter gut sein sollen. Daß man nach dreimaliger Falscheingabe ohne Passwort reingelassen wird, steht wieder auf einem anderen Blatt. Und nun zum Vorgänger von Karlchen:  Ja, so tut Briefschreiben richtig weh. Ca. zehn von diesen dämlichen Fragen von dem Viech bis man mal überhaupt dazu kommt irgendwas zu tippen. Das hält ja die blondeste Sekretärin nicht aus. Bei der Dauerfrage "What would you like to do?" taucht leider nie die innerhalb von Minuten herbeigesehnte Antwort "Shoot the effing dog" auf. Ach ja, übrigens, dieses Juwel läuft auch unter XP:  Vista hat leider die Zusammenarbeit verweigert, aber das hat ja so schon genug Probleme...

Gesehen und photographiert von Herbert.
 Thursday, February 08, 2007
Na gut, ist nicht mein Shuttle Barebone sondern einer von den lustigen Jungs aus der Abteilung nebenan. Dem BLfH wirds die Tränen in die Augen treiben, schliesslich war das Shuttlechen mal sein Stolz. Die Kiste braucht wieder mal eine neue Festplatte, die Datenmengen bei dem Projekt sind nun mal riesig. Die Rohdaten alleine machen etwa 300 GB aus, von bearbeiteten Daten ganz zu schweigen. Und deswegen wurde beim letzten Upgrade schon der Brenner ausgebaut und eine 3,5 " Platte an seiner Statt eingebaut. Techniker die wir hier ja alle sind machen wir sowas McGyver-mässig. Zwei Türen weiter zum Verfasser dieser Zeilen gehen und ein paar Einbauschienen holen ist ja nur was für Weicheier, Warmduscher und mac-Benutzer. Hier macht man das so:  Was will man mehr? Vibrationsarm und lärmgedämpft. Nicht meine Idee, aber bitte. Jetzt noch schnell die neue 500GB Platte anstecken:  Ein diskretes Stückchen antistatischen Schaumstoff zwischen die beiden Platten, die Lärmschutzkonstruktion wieder drauf, mit ein wenig Druck das Gehäuse zuschrauben und schon gehts dahin. Und wenn die Kiste mal abraucht, ist das nicht mein Problem. Andere Abteilung, anderer Sündenbock.
 Tuesday, January 30, 2007
Vom 26. bis 28. 1. 2007 fand wieder eines der traditionellen Treffen der üblichen Verdächtigen in Bad Ischl statt. Aus diversesten Gründen war dieses Mal das Dramatis Personae eingeschränkt: Reinhold Becker, Georg Gamsjäger, Herbert Hahn, Hans-Georg Reiter, Bernhard Spuida (der traditionelle Verfasser der Nachschau) Christoph Wille, Alexander Zeitler und seine Sonja. Diverse andere Habitués sowie neue Freunde mussten kurzfristig absagen - wieso z.B. müssen Chefs auch immer um die Jahreszeit spontan Skiurl.... äh krank werden? Genug der Vorrede: Freitags fand das erste offizielle Treffen des Vereins Glengamoi statt, der die gleichnamige Communitysite betreibt und mit seinen Mitgliedsbeiträgen finanziert (Werbeeinschaltung: solltest Du, geneigter Leser den Verein unterstützen wollen, so werde Mitglied. 25 Euro pro Jahr für eine gute Sache und viel Spaß solltest Du doch aufbringen können. Werbeeinschaltung Ende). Schneelage: nur in schattigen Hanglagen mäuseknietief. Verzweiflung allenthalben da somit das geplante Rodeln am Samstag ausfällt. Aber... Wir haben einen Plan. Freitäglicher Treffpunkt war das Bistro Oriental, diesmal unter Verzicht auf leckeres Kebap - schliesslich wussten ja alle was beim Vereinstreffen auf sie wartet. Auf nach Lauffen in die Hütte vom Lois, einem der Originale bei den Haflingerfreunden Salzkammergut. Besagte Hütte dient als Werkstatt zur Restaurierung diverser antiker Geländefahrzeuge, enthält aber auch eine sehr wohnliche kleine Stube im ersten Stock mit allem was das Herz begehrt: Herrgottswinkel, Sofa für den Verdauungsschlaf, klassischer Ofen (ein AGA, falls das wem was sagt), Platz für die Teilnehmer des Abends, drei Kisten Glengabräu, Ripperln samt Beilagen und diverse flüssige Verdauungshilfen. Nachdem von einem gewissen Mitglied ausstehende Beiträge eingehoben waren, diverse Stamperl Chilischnaps aus biologischem Anbau im Hause Wille verkostet waren wurden die Ripperln aufgetragen. Leckerst. Üppigst (Bürps - tschuldigung) und die perfekte Beilage zu Glengabräu. Das Foto vom Aschenbecher spricht für sich.  Er wurde drei mal ausgeleert und war nur für die Hälfte der Anwesenden Knochendepot. Verständlicherweise fand unter Erzählung diversester Schwänke und unter dem Einfluss der Ripperln ein allmählicher Übergang vom Glengabräu zum Schnaps statt. Im Laufe des Abends stiess Georg auch noch dazu, Reinhold hatte leider schon telefonisch angekündigt erst am Samstag anreisen zu können. So hatten letzten Endes einige Ripperln das Pech im Kühlschrank auf den nächsten Mittag warten zu müssen. Der Abend fand dann seine Fortsetzung im KuK, Herbert intensiv mit seiner derzeitigen Lebensabschnittsgefährtin beschäftigt, so daß sogar er einigermassen brav war. Nach einem ausgiebigen Verdauungsschlaf aller Beteiligten herrschte am nächsten Tag Schneetreiben (kein ursächlicher Zusammenhang). Rodeln war trotzdem nicht möglich, da die Strecke nicht geräumt war und die Sturzräume noch nicht tief genug eingeschneit waren um Kollisionen mit herumstehender Biomasse (Bäume) und Geologie (Felsen) zu verhindern. Also trat Plan B in Kraft: auf nach Knoppen in der Steiermark jenseits des Pötschenpasses und dortselbst auf die Knödelalm um die namensgebenden Speisen zu geniessen. Dort herrschte dann in der Tat heftiges Schneetreiben so daß wir feigerweise den Shuttledienst der Knödelalm in Anspruch nahmen statt selbst den Berg (Hügel aus lokaler Sicht) zu erklimmen. Die Knödelalm ist einen oder auch mehrere Besuche wert. Ein alter Bergbauernhof, als Biobauernhof, Gastwirtschaft und Schnapsbrennerei renoviert. Perfekt. Unser Tagesprogramm:  Später, als die meisten Knödel vernichtet waren stiess dann Reinhold noch zur Truppe, geschafft von einer langen, eher sibirischen Anreise mit Staus und Schneewehen. Einige Knödel später war er aber auch wieder fit und gut gelaunt. Derweil setzte sich der Schnee auf den Fensterscheiben an und tauchte die Stube in eine heimelige Atmosphäre begleitet vom Heulen des Windes.  Satt und zufrieden kehrten wir ins Tal zurück, lediglich Alex und Sonja liessen sich shuttlen. Der Weg talwärts war einigermassen erfrischend, aber sicher kein Schaden nach unserem feinen Futter. Nach der geruhsamen Rückfahrt kehrten alle bis auf Sonja und Alex - die beschlossen den Rest des Wochenendes in trauter Zweisamkeit zu verbringen - im Hause Wille ein um unterstützt von ein oder zwei Bier dem üblichen Thema zu frönen: alte Hard- und Software. Schwerpunkt waren diesmal fossile Laptops. Gewinner war ein 8086er mit 8 Kilogramm Akkusatz. Und wir wollen alle endlich mal das VPC-image von Microsoft Bob sehen - schliesslich hat diese Grausamkeit ja die Ehefrau von Bill höchstselbst verbrochen. Anschliessend wieder mal zu Tekin. Wie kann man bloss ein Dürum mit Messer und Gabel essen? Wer das war, sei verschwiegen, Beweisfotos gibts auch auf Nachfrage keine. Und immerhin schafft Tekin inzwischen rotes Kebap zu machen, auch wenn die Schärfe nach wie vor zu wünschen übrig lässt:  Anschliessend begaben wir uns zum Würstel Judy, eine Folge "CSI Judy" hinlegen. Motto: "Judy, wir haben eine Wasserleiche" (Anm.: osmotisch überforderte Wurst), aber mit Hilfe von einem Schnapstee (nicht osmotisch überfordert) oder zwei war der Fall schnell geklärt. Nach erfolgreicher CSI-episode ging es in Stehbeisl, wo a) Herbert nicht der Hahn im Korb (sorry, der Schmäh musste sein) war und b) Georg nicht alle anwesenden Damen mit erheiternden Anekdoten über Reinigungsmittel in Schweizer Kernkraftwerken komatisierte. Sieht so aus als würden manche liebgewonnenen Traditionen verloren gehen. O tempora, o zores... Schlusspunkt war wie immer das KuK, aber auch das nur kurz, schliesslich waren a) die Hasen alle auf diversen Faschingsbällen und b) Herr (wo sind die Hasen?) Häsler nicht mit von der Partie. Lustig wars trotzdem.  Am Sonntag wurde der übliche Zauner-besuch durch einen Besuch bei (Überraschung) Tekin ersetzt. Der Kaffee da ist auch ok, das Ambiente etwas weniger steif und in kleiner Runde hat man auch genügend Platz. Fazit wie jedes Jahr: schön wars, bis zum nächsten Mal!
© Copyright 2012 Christoph Wille, Bernhard Spuida
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