# Thursday, July 19, 2007
Da stöbert man bei der Ih-Bucht herum und findet eine neue Quäkleiste. Die sieht so aus:




Das erinnert doch an was? Genau. Ist es aber nicht. Definitiv kein JesusPhone von den Obsthändlern aus Cupertino. Stattdessen ist es das Modell hier:




Für die Nichtleser hier: ein CECT T718 mit folgenden Leistungsdaten:




Ok, ich sags auch nochmal für Leute die nicht dauernd in Chinarestaurants das Buffet leerfressen:
  • Dualband GSM
  • 2 SIM-karten
  • Slot für eine Microflashkarte (512 MB gratis mitgeliefert)
  • 3,5" Display (240x320)
  • Video (inklusive stufenloser Zeitlupe, ist das jetzt cool oder was?), Musikplayer, Knipse mit Videofunktion
  • sonstigem Multimediaschmarrn wie Bildbearbeitung
  • noch mehr Schmarrn wie Chinesisch-Englischwörterbuch und ebook-reader, BMI-berechnung und Menstruationskalender (ja, ernsthaft!)
  • der übliche Schmarrn wie GPRS, WAP, Email, Kalender, Spiele (inklusive einem richtigen Mahjongg, nicht die hier übliche Dumpfgummivariante)
  • (Stereo)Headset, Ladegerät und Sync via USB - nix da mit dämlichen Spezialsondersteckern
  • 2 Akkus mit jeweils ca. 2 - 3 Wochen Standzeit (Ja, ich weiss das aus praktischer Erfahrung. Ich hab die Quäke schon vor einiger Zeit gekauft. Da haben die Jesusphonejünger noch geschaut ob es irgendwo Apple-kompatible Schlafsäcke (sogenannte iBags) gibt damit sie vor den Läden übernachten dürfen)
  • Handschriftenerkennung für Englisch und Chinesisch - da macht SMSen mal halbwegs Freude.
Und das ganze um 100 Öcken inklusive Versand und ohne Vertragsbindung. Jawollja, St. Steve von den Rollkragenpullovern, da schaust. Billiger als dein Jesusphone und erweiterbar. Und mit mehreren SIMs gleichzeitig. Ok, es läuft dem Vernehmen nach unter (igitt sagt da jetzt der oder die eine oder andere sicher) Linux, es hat keinen Multitapschbildschirm (Hinweis - egal ob Single- oder Multitapschbildschirm, ein Putztuch muss sein, speziell bei feuchten Pfoten und den bei aktuellen Temperaturen schweissgetränkten Ohren) und der Typ der Font und Farben ausgesucht hat gehört erschlagen. Naja, wenigstens kann man die Schriftfarben ändern und ein anderes Wallpaper als die mitgelieferten verwenden. Das rosafarbene Äpfelchen mit draufdrapierter Holder und dem Schriftzug "La Femme Nikita" wäre echt nicht nötig gewesen, Jungs!

Menüs könnten ruhig ein wenig weniger verschachtelt sein (ist ja kein frühes Moto), die Windowssystemklänge bei Start und Shutdown hätten auch nicht sein müssen - passt ja wirklich nicht zu dem verschwurbelten Apfellogo (t-phone, ei freilich...) und auf der Quäke brauch ich die echt nicht, speziell weil die sich nicht austauschen lassen, ganz speziell weil das mit den eingebauten 6 Lautsprechern ziemlich, naja, laut rüberkommt. Seufz. Naja, andererseits schaltet man seine Quäke ja täglich normal nur einmal ein und aus...

Aber sonst passts. Gesprächsqualität ist ok, die Akkustandzeit passt auch. Und das Nachfolgemodell das wie immer wenn man was kauft drei Wochen später am Markt war (t738 oder t758 als Outdoormodell, falls wer suchen will) hat natürlich dann auch schon Bluetooth, Java (falls das wer braucht) einen echten Ziffernblock etc... Und die allerneuesten Quäken gibts schon mit 2GB onboard-speicher, 3 SIM-karten usw., usw., teilweise auch schon mit Deutschen und Französischen Menüs.

Fazit: wenn man sich zutraut eine Quäke ohne Handbuch zu verwenden und mit Englischen Menüs leben kann, dann kann man die Quäken nur empfehlen. Und die hiesigen Handyhersteller sollten sich so langsam mal warm anziehen wenn man so anschaut was die Chinesen so bauen. Und das bei den unsubventionierten Endkundenpreisen...
Thursday, July 19, 2007 4:47:17 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [4]
# Wednesday, June 20, 2007

Mit dem Auto zum Würstlstand? Jawoll ja!

Wednesday, June 20, 2007 6:26:27 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [2]
# Monday, June 04, 2007
Wer kennt das nicht? Wieviele Zentimeter entsprechen 2 Fuss, wieviele Gramm sind die 3 Unzen aus dem amerikanischen Kochrezept und dergleichen Fragen.

Was aber tun wenn man etwas ungebräuchlichere Einheiten konvertieren muss? A380 in rechte Walfischtestikel? Küchenschaben in Meilen? Jetzt gibt es eine Lösung dafür - den weird converter.

Jetzt weiss ich daß eine A380  433963 Brustimplantaten à 600 cc wiegt und der Panamakanal 844800 schlaffe Penisse lang ist. Muss man sich merken.

Monday, June 04, 2007 9:22:45 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Thursday, May 10, 2007
Nicht nur Motivationshilfen für Web X.0 Arbeitsplätze werden von unser aller liebster Suchmaschine zielsicher beworben, nein, auch für die Freunde gehobener Luftfahrt gibt es passendes:



Ohne Lockstoffe und Bier? Zu was braucht man dann so einen Flieger? Der ist doch ein Lockstoff?
Thursday, May 10, 2007 7:34:28 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Wednesday, May 09, 2007

Des öfteren finden sich auf ARTE richtige Juwelen - gestern zum Beispiel die Dokumentation www - Der neue Weg in Elysée?. Ein Film zu den Internet-Teams der Präsidentenwahl in Frankreich plus einer mitlaufenden Bewertung zum Thema Einfluß des Internets und im speziellen der Blogger.

Wer sich nur für den letzteren Part interessiert, sollte so ab 22:50 in den Dokumentationsteil einstiegen (nicht daß es vorher nicht auch interessant wäre). Ab hier geht's um Größenverhältnisse und dergleichen. Den Titel dieses Posts beginnen sich die Blogger in Minute 28 zu verdienen, wobei bei 34:40 klar sein sollte daß die Blogleserschaft um vieles eingeschränkter ist als Blogger selbst es lieb haben (Ich oute mich: meiner Meinung nach nehmen sich viele Blogger viel zu wichtig).

Politisch witzig find' ich die Ansagen "Marketing der Wünsche" und "Demokratie der Egos" (Minute 32). Ist eine prägnante Kurzfassung des Populismus den wir aktuell in der Politik zu sehen bekommen (und schon halte ich zu Politik wieder die Klappe).

Komplett fragwürdig finde ich die Aktion mit der belgischen Botschaft - sich über rechtliche Normen hinwegsetzen und dann noch Verschwörungstheorien bemühen ist ja sowas von peinlich. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, auch wenn es nach wie vor genug Leute gibt die das einfach nicht in die Birne bekommen wollen.

Der Epilog hat bei 06:50 ein Soundbite der den Stellenwert des Internet und der Blogs halbswegs richtig einsortiert, der darauf folgende Kommentar ist wieder ins Kapitel "Delusions of Grandeur" einzuordnen. Dream on...

Apropos: die Dokumentation ist nur eine Woche online, und es fehlen im Vergleich zur Fernsehausstrahlung ein paar Untertitel. Empfehlenswert allemal diese Stunde zu investieren. Dann wird man bei der nächsten Wahl im eigenen Land die Dinge auch mit anderen Augen sehen.

PS: Bloggers != Journalists

Wednesday, May 09, 2007 9:22:35 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [1]
# Sunday, May 06, 2007

Gesehen - wenig überraschend - in Griechenland.

Man soll sich ja über Rechtschreibfehler von Non-Native Speakern nicht lustig machen, diese Club-Sandhexe war denn aber doch zu köstlich (das Special des Tages kann aber auch was):

Sunday, May 06, 2007 8:18:36 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Friday, April 27, 2007
Da braucht man mal wieder Geld (ja ja, auch ein Assistant BLfH mag Stahlstiche aus der Bundesdruckerei), geht zu einem der üblichen Spielautomaten und was sieht man? Das hier:




Gemeinheit! Wo ist da Ctrl-Alt-Del? Läuft die Kiste ohne Passwort unter Adminrechten? Wie kann ich den in einen "Wirf beim Reboot sobald ich die verdammte Resetkombo gefunden habe alles bunte Papier aus der Staatsdruckerei was du hast aus"-Modus versetzen?
Friday, April 27, 2007 7:58:12 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Friday, April 20, 2007
Jaja, die Werbung von unser aller beliebtester Suchmaschine wird immer zielgenau auf Webseiten plaziert:



Recht haben die Jungs, in jedem guten Büro gehört mindestens ein Leichensack zu den Motivationshilfen...
Friday, April 20, 2007 4:20:29 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Wednesday, April 18, 2007

Habe gerade den Artikel Bundesinnenminister Schäuble will Grundsatz der Unschuldsvermutung aushebeln gelesen. Jetzt kann ich mir nicht länger auf die Zunge beißen, sorry.

Sehr geehrter Herr Schäuble!

Ich möchte Sie an das Zitat eines anderen Staatsmannes erinnern: "Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety." Benjamin Franklin wußte sehr genau wovon er sprach.

Ist Ihnen eigentlich bewußt, daß Sie der NPD das Wort reden? Denn die letzte Konsequenz Ihres Gedankenganges ist schlicht und wenig ergreifend "Alle Menschen raus die potentiell zu Terroristen werden könnten - alle mit Einwander und Migrantenhintergrund." Da die Gleichung Muslime = Terrorist auch nicht mehr weit entfernt ist, hätten wir wieder was für die Geschichtsbücher der nachfolgenden Generationen. Danke.

Schauen sie sich mal diverse Statistiken an. Verkehrstote. Hitzetote im Sommer. Tote durch diverse Drogen (Raucher, Alkoholiker, ...). Und vergleichen diese mit der Anzahl Tote bei Terroranschlägen pro Jahr. Fällt Ihnen was auf? Richtig. Ein Terrortoter bringt mehr Medienpräsenz als 50 Verkehrstote - und ich bin mir sicher ich untertreibe.

Machen Sie mal was sinnvolles - und rollen zurück.

Mit freundlichen Grüßen,

 der Bastard Listmaster from Hell (Christoph Wille)

Wednesday, April 18, 2007 11:17:02 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [1]
# Saturday, March 24, 2007

Auch heuer ein paar Fotos vom Kontraprogramm des Skiurlaubs - letztes Jahr war es Laos (siehe Reiswein aus Laos), nun ist Burma an der Reihe. Und auch diesmal hat es was mit Schlangen zu tun - allerdings nicht eingelegt, sondern, na ja, anders konserviert:

Geben wir etwas mehr Butter (äh, Fleisch) bei die Fische - ich hätte ein lokales "Fast Food" "Restaurant" anzubieten:

Wenn wir schon beim Thema Essen sind - die Wok-Küche für echte Männer:

Zu guter letzt doch ein wenig Kultur - Burma ist nicht zu Unrecht für seine Pagoden bekannt, der Fotobeweis:

Saturday, March 24, 2007 10:46:13 AM (GMT Standard Time, UTC+00:00)  #    Comments [0]