# Thursday, April 23, 2009
Nachdem ich jetzt ja mal kurz aber heftig dienstlich in Südkorea war, hier ein erster kurzer Post der eindeutig zeigt, daß der Westen technologisch eindeutig unterlegen ist:



Mit so etwas bedient man eine Toilette (wenn es nicht das traditionelle "Loch im Boden"-Modell ist). Im Gegensatz zu den vier anderen Fernbedienungen im Hotelzimmer gabs zu der keine Englische Anleitung. Fällt wohl unter Koreanischer Humor...
Eine Viertelstunde später - mit nassem Hintern da ich den Knopf für den Trockner nicht gefunden habe - wusste ich immerhin wie man die Sitzheizung einstellt. Wat hebb ich locht...
Und die Spülung wird nicht über dieses Wunderding betätigt, die ist noch klassisch mechanisch aber gut versteckt.
Immerhin ist das Ding wie fast alles in Südkorea mit Knöpfen drauf in Blindenschrift beschriftet. Find ich gut. Sollte man hier auch einführen.

P.S.: die Taste mit dem Smiley drauf habe ich sicherheitshalber nicht betätigt. Wer weiss was da wieder für ein Scherzartikel dahintersteckt?
Thursday, April 23, 2009 7:10:22 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Thursday, April 16, 2009

Die gestrige Aussage punkto "Wirtschaftskrieg" vom Strohmann der Giebelkreuzmafia hatte mich schon in Rage versetzt - peinlich (für Österreich) ist dann das was Krugman draufgesetzt hat:

Austria

Leider fällt das was Krugman gesagt hat eben in die Kategorie "stating the obvious" - und das was unsere Politiker (wieder mal) machen "shoot the messenger".

Ich hab' mich ja auch schon mal im Blogpost Unsere Bankster darüber ausgelassen.

Thursday, April 16, 2009 10:37:48 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
Was passiert in dem Labor das sich hinter diesem Schild verbirgt?



Hat das was mit Geiern zu tun? Mit Dönerentwicklung? Oder mit völlig anderen Dingen? Antworten bitte in den Kommentaren posten.
Thursday, April 16, 2009 9:50:05 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [2]
# Tuesday, April 14, 2009

Obwohl im Wort Lektüre irgendwie "ein Buch" mitschwingt sind es derer zwei, beide allerdings von einem Autor, nämlich Ahmed Rashid:

Ersteres gibt es auch auf Deutsch, das zweite nach wie vor nur auf Englisch.

Pflichtlektüre sollten diese Bücher für jeden Politiker oder Journalisten sein der einen Hirnfurz zum Thema Terrorismus absondern möchte. Wer glaubt er wäre in punkto Wahnsinn schon abgehärtet wird in diesen Büchern, vor allem aber im zweiten, eines besseren belehrt.

Die Bücher sind dermaßen mit Details vollgestopft daß man sich das Lesen tunlichst auf einen längeren Zeitraum auslegen sollte, weil sonst vergisst man zu schnell (auch wenn man es sich vielleicht wünschen wird). Das Buch "Descent into chaos" zeigt das Vermächtnis der zwei Amtszeiten Bush's in allzu deutlicher Form, genauso wie die Rosinenpickerei der Europäer in Afghanistan den berechtigten Sonnenplatz am Pranger bekommt.

Wenn man zum Buchpublikationszeitpunkt (Mitte 2008) die weiteren Nachrichten zu den Taliban in Pakistan seit damals dazurechnet kann ich die Hoffnung des Autors nicht teilen die er im Schlußkapitel verbreitet. Zu befürchten ist eher daß irgendwann der Westen vor der undankbaren Entscheidung stehen wird die Taliban an der Übernahme der pakistanischen Atomwaffen zu hindern - sonst erledigt halt Indien den Job für uns.

PS: Zusatzpunkte bekommt das "Aufbauprogramm" für Afghanistan: Italiener die die Justiz aufbauen sollen? Wenn Du jemandem das Sprichwort "Bock zum Gärtner machen" erklären willst - ein besseres Beispiel finden dürfte schwer werden. Sehr schwer.

Tuesday, April 14, 2009 7:12:22 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
Die Überschrift sagt eigentlich eh schon alles zu dem Artikel hier im Independent. Ist halt nicht alles sooo goldig wie es glänzt.

Um mir aber nicht irgendwelche Vorwürfe einzuhandeln, daß ich den Artikel für die einzige Wahrheit zum Thema halte (obwohl da meiner Erfahrung vor Ort nach doch einiges drin steckt das stimmt) hier eine Antwort drauf. Und noch eine, wenn ich schon dabei bin...

Aber was im ersten Artikel speziell zu Bauarbeitern gesagt wird, ist leider wahr, allzu wahr. Wenn man die Sorte Siedlung mal selbst gesehen hat jammert man definitiv nicht mehr wie schlecht es einem hierzulande geht.

Einfach die Artikel lesen, die dort verlinkten Artikel lesen, sich das selbst vor Ort anschauen, dann kann man sich ein Urteil bilden.

Wie es mal ein Österreichischer Bundeskanzler so schön sagte: "es ist ja alles so kompliziert". Und Wahrheit war noch nie einfach oder schön.

Tuesday, April 14, 2009 3:23:01 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Monday, April 06, 2009

Der BLfH - also ich - ist momentan projekttechnisch viel in Wien. Essen muß ja schließlich jeder, also habe ich mich entschlossen meine kulinarischen (und alkoholtechnischen) Expeditionen monatlich zusammenzufassen. Beginnen wir die Serie hiermit mit dem Monat März - Links auf Homepages so vorhanden (oder gefunden) sind gesetzt:

Am Weg vom Manz in undefinierte Richtung sind wir zufällig in Ilonas Stüberl reingestolpert. Klein, aber fein kann man sagen - ungarische Küche vom Feinsten. Mein mich begleitendes Gierschwein hat sich doch glatt neben der Hauptspeis auch noch eine überüppige Nachspeis reinziehen müssen (Mohnnudeln, mui gusto).

Next stop war ein Kontinentwechsel - Good Morning Vietnam. Lecker, lecker. Vor allem das Auge isst hier mit.

Ich glaube den Alolol habe ich erwähnt, daher in einem Aufwaschen erwähnen wir das Kolar (Kleeblattgasse, sowie Kolar 2 / Salzgries) und das 7 Stern Bräu. Letzteres war mir schon ein alter Bekannter, die Fladen beim Kolar eine angenehme "Beilage" zum Pils. Das Kolar 2 wird sich sehr sicher zu 1..n Biers ausweiten, der Lage alleine wegen schon.

Indisch darf nicht fehlen in Monat Eins der Zeitrechnung, diniert haben wir obligatorisch im Mogulhof (Burggasse). Mein Beef Vindaloo hatte durchwegs Tritt (meinte jedenfalls der schärfetechnisch ungeübte Kollege), kann man getrost einstreuen in die Lokalplanung. Einen zweiten Inder haben wir uns mittags eingetreten, und zwar das Safran in der Garnisongasse. Das Buffet hat Erinnerungen an die diversen Inder in Seattle geweckt, wo wir des öfteren auch dasselbe heimgesucht haben.

Wenn wir bei Heimsuchung sind, so sei eine weitere Brauerei erwähnt - das Plutzerbräu. Und damit niemand auf die Idee kommt es mit einem Profialki zu tun zu haben - wir waren auch im Cafe, und zwar im Schottenstift. Wie ich das grad schreib fällt mir ein daß ich sogar mal was anderes als Bier getrunken habe, und zwar im Wein & Genuss (am Frankplatz Nähe altes AKH). Very nice indeed.

Ich seh schon ich muß noch eine Brauerei einschieben, und zwar das Uni Bräu. Mittags und trocken habe ich mir Zucchini-Bärlauch Tascherl mit Rahm Gurken und Kartoffeln "reingezogen". Lecker, aber an sich hat mich das Preisniveau doch verwundert (ist im alten AKH, und das ist ja Uni Gelände).

Den - doch eigentlich unbestrittenen - Lokaltip für März habe ich für's Ende aufgehoben: Paste e Basta (endlich ein Lokal wo man sich nicht schämen muß das Wort Ambiente in den Mund zu nehmen!). Bei einem Achterl rotem Hauswein knapp über der 2 Euro Marke und 7 bzw 8 Öcken für die zwei Varianten des Menüs kann man nix sagen . Vor allem wenn man es sich 50:50 zusammenstellt, in meinem Falle Gnocchi mit Bärlauch sowie Ravioli mit Prosciuttofüllung und frischem Rosmarin (ich frag mich grade ob ich einen Knall hab um halb Elfe bei der Nacht von so gutem Fresserchen zu schreiben, sabber).

Damit ist der März notiert, die Liste für April befindet sich bereits in Arbeit ;-)

Monday, April 06, 2009 9:18:33 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Monday, February 23, 2009

Merkel sagt Steueroasen den Kampf an

Sorry, aber würde mir Frau Merkel bitte vorrechnen was Steueroasen mit der aktuellen Krise zu tun haben? Das ist doch rein als Ablenkung für Bild-Leser gedacht die zu blöd sind die momentane Krise zu kapieren. Denn die anderen Punkte des Programms sind absolut lächerlich.

Wie wäre es mit folgendem Vorschlag: das Spielgeld für Banken so teuer machen daß sie solche Scherze nicht abziehen können? Aber die gut eingespielte Neid- / Empörungsdebatte über Manager muß man ja einfach befriedigen in Wahlzeiten...

Monday, February 23, 2009 7:44:53 AM (GMT Standard Time, UTC+00:00)  #    Comments [0]
# Saturday, February 21, 2009
Freunde gehobenen Musikgenusses und Tontechniker wissen ja daß ab und zu lästiges Netzbrummen auftreten kann wenn verschiedene Geräte in der Audiokette auf unterschiedlichen Stromkreisen hängen. Normalerweise baut man da ja galvanische Trenner ein um Potentialunterschiede zwischen den verschiedenen Massen zu eleminieren. Es geht aber auch anders, wie man an dem Effektrack einer grösseren Band aus Italien sehen kann:



Masseleitung durchtrennt - und weg ist das Netzbrummen!
Saturday, February 21, 2009 3:51:14 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00)  #    Comments [0]
# Tuesday, February 17, 2009

Die Angst vor dem Crash in Osteuropa (diepresse.com / 18.2.2009)

Anders als nackte Panik kann man das nicht bezeichnen was unsere Politicos da abliefern. Und dank der "guten Kontakte" die üblicherweise in Österreich bestehen wird es wohl nach dem Motto sein "Gestern standen wir noch am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter".

Mich haben ja die Ansagen vom Nowotny (OeNB Gouverneur) der letzten Monate immer schon sehr amüsiert - das was er verneint hat traf dann so in 1-2 Monaten ein. Wenn es nach dem geht werden unsere Banken also untergehen.

Tuesday, February 17, 2009 7:00:40 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00)  #    Comments [0]
# Monday, February 16, 2009
Da sucht man mal wieder wo unser "Klassiker" Dissecting a C# Application: inside SharpDevelop zu finden ist und stolpert über den folgenden Begeleittext auf einer Site:

"Learn recent .NET planning techniques by effort an insiders’ countenance at a rank application!
SharpDevelop is a rank Integrated Development Environment, cursive in C#. It includes every the recent features that programmers wait from a recent IDE and, of course, implementing these features has required whatever recent planning techniques.
The developers who created SharpDevelop provide you an exclusive road on covering utilization with a guided journeying of the sourcecode for SharpDevelop. They module exhibit you the most essential cipher features and vindicate how you crapper ingest these techniques in your possess projects. You module acquire priceless undergo of antiquity an covering on this scale, acquisition from the decisions, mistakes, problems and solutions that advance to the underway edition on SharpDevelop."


Bei dem Text wüsste ich nicht mal selbst was ich da mit meinen Koautoren geschrieben habe. Dabei gabs da doch eh einen Englischen Klappentext...

P.S.: das Buch ist schon länger ausser Druck, aber offensichtlich recht beliebt wenn man so sieht wo das überall zum Download verfügbar ist.

Monday, February 16, 2009 6:27:20 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00)  #    Comments [0]