# Thursday, May 07, 2009

Das ist das Konjunkturprogramm des kleinen Mannes:

 

Thursday, May 07, 2009 3:11:28 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]

Und dann wundert man sich über die aktuelle Finanzkrise nicht mehr wenn einem sowas im Netbanking unterkommt:

Thursday, May 07, 2009 10:18:07 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Tuesday, May 05, 2009
Jaja, da hab ich dich wieder ertappt werter Leser. Hier geht es nicht um das was du denkst, sondern um Kimchi:



Leckerer, fermentierter Kohl mit Chili und (je nach Hausrezept) Ingwer. Der abgebildete Kimchi war fein, es gibt allerdings auch Sorten die eher... naja... eigenartig schmecken und stark flatulent sind. Die kriegt man allerdings meist auf Flügen von und nach Südkorea serviert. Muss wohl koreanischer Humor sein so etwas in einem Flugzeug zu servieren wo die Sitznachbarn nicht allfälligen Darmwinden entfliehen können.

Es gibt aber auch noch andere Leckereien - Kimchi ist ja nur Beilage zu so gut wie allem anderen Essbaren. Wie wärs mit Bibim Nyang Yang?



Man beachte, daß a) die Stäbchen aus Metall und b) flach sind und somit schon mal für einen gewissen Unterhaltungswert sorgen. Wenn man esstechnische Probleme damit hat, empfiehlt sich die oben abgebildete Wickeltechnik. Bibim wird übrigens kalt serviert - warme Brühe zum Drüberkippen wird separat gereicht - und die Nudeln werden mit einer Schere vorgeschnitten. Scheren gehören sowieso auf jeden guten Tisch, man will sein Grillfleisch ja auch portioniert bekommen.

Was in Südkorea sehr erfreulich ist, ist die Qualität des Rindfleischs. Nichts da mit abgelaufenen/ausgesaugten Milchkühen wie hier. Feines Fleisch von hervorragender Konsistenz, zart mit Fett marmoriert. Einfach fein.



Oh, und das links vom Grill ist rohes Rindfleisch mit Knoblauch und diversen Kräutern die ich nicht kenne. Boeuf Tatare kann sich daneben verstecken. Könnte ich jeden Tag futtern. Die weissen Dinger auf dem Grill sind Steinpilze, die gelten in Korea als "billige" Pilze. Oh glückliches Land...

Um mal einen Eindruck von einem typischen Essen zu geben ein Foto von unserer fröhlichen Tafelrunde nach diversen Stamperln "Soju" (Reisschnaps):



Am Boden im Schneidersitz. Man gewöhnt sich dran, aber man sollte ja nicht auf die Idee kommen die Füsse nach vorne auszustrecken. Das ist kein kulturelles Tabu wie in Thailand, sondern man will sich die Füsse nicht am Holzkohlengrill in der Tischmitte verbrennen. Man beachte auch die Abzugshauben für den Grill. Mit Fernbedienung.

Zum Schluss noch ein Foto von einem repräsentativen Ausschnitt des Biersortiments einer Bar:



In diesem Sinne: Prost!
Tuesday, May 05, 2009 4:10:06 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Saturday, May 02, 2009

Der neue Lucky Luke ist absolut genial - Zeitgeschichte zeitnah in klassischem Comic. Ich zitiere nur eine Stelle aus der letzten Seite: "Nach einer spannenden Wahl mit zahlreichen Betrugsversuchen, inbesondere in Florida, ..." Jede Menge Spaß mit Persönlichkeiten und juristischen Personen ist garantiert!

Saturday, May 02, 2009 6:06:56 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Friday, May 01, 2009

Natürlich gab es diesen Monat etliche "Folgefehler" (jeder Schüler kennt sowas), diese sind in den Ausführungen ausgespart.

Am und um den Judenplatz sind diesen Monat drei Lokale dazugekommen: der Suppentopf (Wipplingerstraße), der Scherer und das Bieradies. Jeweils das Mittagsmenü in den dreien. Empfehlung gibt es nur für den Suppentopf. Die anderen beiden brauch' ich nicht mehr.

Weil ich ein Gierschwein im Freundeskreis habe darf ich diesmal sogar einen Eissalon anführen: Daniel, in der Hütteldorfer Strasse. Ich war an dem Tag gesundheitlich nicht in Stimmung für ein Eis, mein Kollege dafür für zwei. Und ich hatte einen Espresso. Und der war gut, sprich, ja, da kann man hingehen.

Mittäglich zu vermelden hätte ich dann noch Peters Stüberl, Spitalgasse, 9ter Hieb. Surschnitzel mit Mayokartoffelsalat. Kann man diese Sünde noch toppen? Ich denke kaum. Wenn man mit entsprechenden rustikalen Menschen hingeht kommt man mit dem rustikalen Kellner gleich viel besser aus.

Angenehmes gibt es auch vom Amerlingbeisl zu berichten - nettes Sitzen, gutes Bier (Budweiser wie Gott es geschaffen hat), gutes Essen (Schwarzbrottoast mit Spiegelei). Da diskutiert es sich gleich viel besser.

Vom Abend zurück zum Mittag: der Gangl im Alten AKH. Mittagsmenü online nachzulesen, Preis / Leistung ist in Ordnung, bei schönem Wetter draußen unter Bäumen. Hernach noch ins Cafe Votiv, und der Nachmittag kann kommmen.

Da geht man dann auf ein AWB (After Work Bier). Zum Beispiel in den Burggarten. Und auf einer Parkbank das 16er Blech auspacken und die letzten Sonnenstrahlen des Tages geniessen. Für "Unterhaltung" ist gesorgt, ich denk' mir da immer dann "Meinen Job nehmen die mir nicht weg."

Friday, May 01, 2009 7:53:16 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [1]
# Thursday, April 23, 2009
Nachdem ich jetzt ja mal kurz aber heftig dienstlich in Südkorea war, hier ein erster kurzer Post der eindeutig zeigt, daß der Westen technologisch eindeutig unterlegen ist:



Mit so etwas bedient man eine Toilette (wenn es nicht das traditionelle "Loch im Boden"-Modell ist). Im Gegensatz zu den vier anderen Fernbedienungen im Hotelzimmer gabs zu der keine Englische Anleitung. Fällt wohl unter Koreanischer Humor...
Eine Viertelstunde später - mit nassem Hintern da ich den Knopf für den Trockner nicht gefunden habe - wusste ich immerhin wie man die Sitzheizung einstellt. Wat hebb ich locht...
Und die Spülung wird nicht über dieses Wunderding betätigt, die ist noch klassisch mechanisch aber gut versteckt.
Immerhin ist das Ding wie fast alles in Südkorea mit Knöpfen drauf in Blindenschrift beschriftet. Find ich gut. Sollte man hier auch einführen.

P.S.: die Taste mit dem Smiley drauf habe ich sicherheitshalber nicht betätigt. Wer weiss was da wieder für ein Scherzartikel dahintersteckt?
Thursday, April 23, 2009 7:10:22 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Thursday, April 16, 2009

Die gestrige Aussage punkto "Wirtschaftskrieg" vom Strohmann der Giebelkreuzmafia hatte mich schon in Rage versetzt - peinlich (für Österreich) ist dann das was Krugman draufgesetzt hat:

Austria

Leider fällt das was Krugman gesagt hat eben in die Kategorie "stating the obvious" - und das was unsere Politiker (wieder mal) machen "shoot the messenger".

Ich hab' mich ja auch schon mal im Blogpost Unsere Bankster darüber ausgelassen.

Thursday, April 16, 2009 10:37:48 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
Was passiert in dem Labor das sich hinter diesem Schild verbirgt?



Hat das was mit Geiern zu tun? Mit Dönerentwicklung? Oder mit völlig anderen Dingen? Antworten bitte in den Kommentaren posten.
Thursday, April 16, 2009 9:50:05 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [2]
# Tuesday, April 14, 2009

Obwohl im Wort Lektüre irgendwie "ein Buch" mitschwingt sind es derer zwei, beide allerdings von einem Autor, nämlich Ahmed Rashid:

Ersteres gibt es auch auf Deutsch, das zweite nach wie vor nur auf Englisch.

Pflichtlektüre sollten diese Bücher für jeden Politiker oder Journalisten sein der einen Hirnfurz zum Thema Terrorismus absondern möchte. Wer glaubt er wäre in punkto Wahnsinn schon abgehärtet wird in diesen Büchern, vor allem aber im zweiten, eines besseren belehrt.

Die Bücher sind dermaßen mit Details vollgestopft daß man sich das Lesen tunlichst auf einen längeren Zeitraum auslegen sollte, weil sonst vergisst man zu schnell (auch wenn man es sich vielleicht wünschen wird). Das Buch "Descent into chaos" zeigt das Vermächtnis der zwei Amtszeiten Bush's in allzu deutlicher Form, genauso wie die Rosinenpickerei der Europäer in Afghanistan den berechtigten Sonnenplatz am Pranger bekommt.

Wenn man zum Buchpublikationszeitpunkt (Mitte 2008) die weiteren Nachrichten zu den Taliban in Pakistan seit damals dazurechnet kann ich die Hoffnung des Autors nicht teilen die er im Schlußkapitel verbreitet. Zu befürchten ist eher daß irgendwann der Westen vor der undankbaren Entscheidung stehen wird die Taliban an der Übernahme der pakistanischen Atomwaffen zu hindern - sonst erledigt halt Indien den Job für uns.

PS: Zusatzpunkte bekommt das "Aufbauprogramm" für Afghanistan: Italiener die die Justiz aufbauen sollen? Wenn Du jemandem das Sprichwort "Bock zum Gärtner machen" erklären willst - ein besseres Beispiel finden dürfte schwer werden. Sehr schwer.

Tuesday, April 14, 2009 7:12:22 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
Die Überschrift sagt eigentlich eh schon alles zu dem Artikel hier im Independent. Ist halt nicht alles sooo goldig wie es glänzt.

Um mir aber nicht irgendwelche Vorwürfe einzuhandeln, daß ich den Artikel für die einzige Wahrheit zum Thema halte (obwohl da meiner Erfahrung vor Ort nach doch einiges drin steckt das stimmt) hier eine Antwort drauf. Und noch eine, wenn ich schon dabei bin...

Aber was im ersten Artikel speziell zu Bauarbeitern gesagt wird, ist leider wahr, allzu wahr. Wenn man die Sorte Siedlung mal selbst gesehen hat jammert man definitiv nicht mehr wie schlecht es einem hierzulande geht.

Einfach die Artikel lesen, die dort verlinkten Artikel lesen, sich das selbst vor Ort anschauen, dann kann man sich ein Urteil bilden.

Wie es mal ein Österreichischer Bundeskanzler so schön sagte: "es ist ja alles so kompliziert". Und Wahrheit war noch nie einfach oder schön.

Tuesday, April 14, 2009 3:23:01 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]