# Friday, May 22, 2009

Man kennt das ja: "Auf offener Straße ausgeraubt." Das gibt es auch in Abwandlung: "Am hellichten Tage haben die Diebe zugeschlagen." Bei letzterem kann ich mir das Gegenteil leicht vorstellen, aber was ist das Gegenteil von "offener Straße"? Sackgasse, Straße mit Lärmschutzwänden, ...? Ich weiß es nicht.

Friday, May 22, 2009 7:17:24 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [1]
# Friday, May 15, 2009

MKÖ präsentiert Maßnahmenkatalog

Das war jetzt der proverbielle letzte Tropfen der bei mir das Faß zum Überlaufen gebracht hat. Ja haben wir denn keine anderen Probleme? Ja seid ihr Wahnsinnigen schon mal auf die Idee gekommen daß man 60+ Jahre danach nicht mehr mit Sippenhaftung kommen kann wenn schon das Verständnis für alltägliche Dinge von einer Generation zur nächsten nicht mehr da ist? (ich bin erst Mitte dreißig und steh wie der Ochs vorm Tor bei der heutigen Jugendkultur).

Vorschlag: es wäre langsam an der Zeit von der komplett lächerlichen Permanent-Hysterie "Wehret den Anfängen" zu einer Äquidistanz zu allen Angeschotterten der Weltgeschichte zu kommen. Und auch alles gleich unaufgeregt zu bewerten - und der heutigen Jugend das Tausendjährige Reich als Teil der Weltgeschichte beizubringen. Kann schon etwas mehr Schmackes draufgelegt werden, ist ja unsere Geschichte, aber bitte nehmt die (Spezial)Verbote runter, das macht es nur interessant (kann sich von den Heinis niemand an seine Jugend erinnern?).

<Zynismus>

Irgendwie fast bedauerlich daß wir so lange Frieden in Europa hatten, mit einem neuen Krieg wär das Thema kein Thema mehr. Und bevor mir wer vorwirft ich hätte aus der Geschichte nichts gelernt: wenn Du gewinnst macht Dir für Deine Taten keiner Vorhaltungen.

</Zynismus>

In Erwartung diverser Steinwürfe geh' ich schon mal in Deckung...

Friday, May 15, 2009 2:11:04 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Tuesday, May 12, 2009

Das aktuelle Buch von James Bamford "The Shadow Factory" ist eines der Bücher, die mich auf mehreren Ebenen interessiert haben: einerseits bin ich an Rechtsfragen interessiert, andererseits im EDV Bereich auf Sicherheit abonniert.

Dieses Buch trägt die Aktivitäten der NSA nach (sowie kurz vor) 9/11 zusammen. Nicht isoliert auf die Technik des Datensammelns, sondern inklusive des zugehörigen "Ökosystems": die Politiker - mal wieder Cheney, an dieser Front war nichts Neues zu erwarten... - sondern auch was die NSA in den Jahren nach 9/11 von Privatfirmen an Dienstleistungen und Produkten eingekauft hat.

Mit Blick auf die Drittfirmen kann ich dieses Buch jedem Netzwerkadministrator ans Herz legen - falls irgendein Firmenchef meint er müße sich Geld bei der Sicherheit sparen. Jedem Normalbürger für den besseren Schlaf: nicht lesen. Privatsphäre am Telefon, Handy oder Computer gibt es nicht. Und die Drittfirmen sind mehr als "happy" das Zeug den schlimmsten Regimes anzudienen (zum Drüberstreuen muß ich sagen stimmt mich die Herkunft der Firmen und deren Gründer unfroh).

Einziger Kritikpunkt an diesem Buch (oder den anderen von Bamford): er sollte sich die Anlehnung an Tom Clancys Stil sparen, die Fakten reichen auch ohne besondere Ausschmückung für das gewisse Unwohlsein. Dafür ist positiv daß er diesmal die Werdegänge der jeweiligen Personen deutlicher ausleuchtet, sprich auch ob man an einer Uni voller beknackter Evangelikalen war oder eine korrekte Person darstellt.

Tuesday, May 12, 2009 4:00:48 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Sunday, May 10, 2009

Sunday, May 10, 2009 1:10:11 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Thursday, May 07, 2009

Das ist das Konjunkturprogramm des kleinen Mannes:

 

Thursday, May 07, 2009 3:11:28 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]

Und dann wundert man sich über die aktuelle Finanzkrise nicht mehr wenn einem sowas im Netbanking unterkommt:

Thursday, May 07, 2009 10:18:07 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Tuesday, May 05, 2009
Jaja, da hab ich dich wieder ertappt werter Leser. Hier geht es nicht um das was du denkst, sondern um Kimchi:



Leckerer, fermentierter Kohl mit Chili und (je nach Hausrezept) Ingwer. Der abgebildete Kimchi war fein, es gibt allerdings auch Sorten die eher... naja... eigenartig schmecken und stark flatulent sind. Die kriegt man allerdings meist auf Flügen von und nach Südkorea serviert. Muss wohl koreanischer Humor sein so etwas in einem Flugzeug zu servieren wo die Sitznachbarn nicht allfälligen Darmwinden entfliehen können.

Es gibt aber auch noch andere Leckereien - Kimchi ist ja nur Beilage zu so gut wie allem anderen Essbaren. Wie wärs mit Bibim Nyang Yang?



Man beachte, daß a) die Stäbchen aus Metall und b) flach sind und somit schon mal für einen gewissen Unterhaltungswert sorgen. Wenn man esstechnische Probleme damit hat, empfiehlt sich die oben abgebildete Wickeltechnik. Bibim wird übrigens kalt serviert - warme Brühe zum Drüberkippen wird separat gereicht - und die Nudeln werden mit einer Schere vorgeschnitten. Scheren gehören sowieso auf jeden guten Tisch, man will sein Grillfleisch ja auch portioniert bekommen.

Was in Südkorea sehr erfreulich ist, ist die Qualität des Rindfleischs. Nichts da mit abgelaufenen/ausgesaugten Milchkühen wie hier. Feines Fleisch von hervorragender Konsistenz, zart mit Fett marmoriert. Einfach fein.



Oh, und das links vom Grill ist rohes Rindfleisch mit Knoblauch und diversen Kräutern die ich nicht kenne. Boeuf Tatare kann sich daneben verstecken. Könnte ich jeden Tag futtern. Die weissen Dinger auf dem Grill sind Steinpilze, die gelten in Korea als "billige" Pilze. Oh glückliches Land...

Um mal einen Eindruck von einem typischen Essen zu geben ein Foto von unserer fröhlichen Tafelrunde nach diversen Stamperln "Soju" (Reisschnaps):



Am Boden im Schneidersitz. Man gewöhnt sich dran, aber man sollte ja nicht auf die Idee kommen die Füsse nach vorne auszustrecken. Das ist kein kulturelles Tabu wie in Thailand, sondern man will sich die Füsse nicht am Holzkohlengrill in der Tischmitte verbrennen. Man beachte auch die Abzugshauben für den Grill. Mit Fernbedienung.

Zum Schluss noch ein Foto von einem repräsentativen Ausschnitt des Biersortiments einer Bar:



In diesem Sinne: Prost!
Tuesday, May 05, 2009 4:10:06 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Saturday, May 02, 2009

Der neue Lucky Luke ist absolut genial - Zeitgeschichte zeitnah in klassischem Comic. Ich zitiere nur eine Stelle aus der letzten Seite: "Nach einer spannenden Wahl mit zahlreichen Betrugsversuchen, inbesondere in Florida, ..." Jede Menge Spaß mit Persönlichkeiten und juristischen Personen ist garantiert!

Saturday, May 02, 2009 6:06:56 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Friday, May 01, 2009

Natürlich gab es diesen Monat etliche "Folgefehler" (jeder Schüler kennt sowas), diese sind in den Ausführungen ausgespart.

Am und um den Judenplatz sind diesen Monat drei Lokale dazugekommen: der Suppentopf (Wipplingerstraße), der Scherer und das Bieradies. Jeweils das Mittagsmenü in den dreien. Empfehlung gibt es nur für den Suppentopf. Die anderen beiden brauch' ich nicht mehr.

Weil ich ein Gierschwein im Freundeskreis habe darf ich diesmal sogar einen Eissalon anführen: Daniel, in der Hütteldorfer Strasse. Ich war an dem Tag gesundheitlich nicht in Stimmung für ein Eis, mein Kollege dafür für zwei. Und ich hatte einen Espresso. Und der war gut, sprich, ja, da kann man hingehen.

Mittäglich zu vermelden hätte ich dann noch Peters Stüberl, Spitalgasse, 9ter Hieb. Surschnitzel mit Mayokartoffelsalat. Kann man diese Sünde noch toppen? Ich denke kaum. Wenn man mit entsprechenden rustikalen Menschen hingeht kommt man mit dem rustikalen Kellner gleich viel besser aus.

Angenehmes gibt es auch vom Amerlingbeisl zu berichten - nettes Sitzen, gutes Bier (Budweiser wie Gott es geschaffen hat), gutes Essen (Schwarzbrottoast mit Spiegelei). Da diskutiert es sich gleich viel besser.

Vom Abend zurück zum Mittag: der Gangl im Alten AKH. Mittagsmenü online nachzulesen, Preis / Leistung ist in Ordnung, bei schönem Wetter draußen unter Bäumen. Hernach noch ins Cafe Votiv, und der Nachmittag kann kommmen.

Da geht man dann auf ein AWB (After Work Bier). Zum Beispiel in den Burggarten. Und auf einer Parkbank das 16er Blech auspacken und die letzten Sonnenstrahlen des Tages geniessen. Für "Unterhaltung" ist gesorgt, ich denk' mir da immer dann "Meinen Job nehmen die mir nicht weg."

Friday, May 01, 2009 7:53:16 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [1]
# Thursday, April 23, 2009
Nachdem ich jetzt ja mal kurz aber heftig dienstlich in Südkorea war, hier ein erster kurzer Post der eindeutig zeigt, daß der Westen technologisch eindeutig unterlegen ist:



Mit so etwas bedient man eine Toilette (wenn es nicht das traditionelle "Loch im Boden"-Modell ist). Im Gegensatz zu den vier anderen Fernbedienungen im Hotelzimmer gabs zu der keine Englische Anleitung. Fällt wohl unter Koreanischer Humor...
Eine Viertelstunde später - mit nassem Hintern da ich den Knopf für den Trockner nicht gefunden habe - wusste ich immerhin wie man die Sitzheizung einstellt. Wat hebb ich locht...
Und die Spülung wird nicht über dieses Wunderding betätigt, die ist noch klassisch mechanisch aber gut versteckt.
Immerhin ist das Ding wie fast alles in Südkorea mit Knöpfen drauf in Blindenschrift beschriftet. Find ich gut. Sollte man hier auch einführen.

P.S.: die Taste mit dem Smiley drauf habe ich sicherheitshalber nicht betätigt. Wer weiss was da wieder für ein Scherzartikel dahintersteckt?
Thursday, April 23, 2009 7:10:22 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]