# Tuesday, June 02, 2009

Um bei der Namensgebung der Blogposts konsistent zu bleiben, wir halten bei Monat 3 der Fressrechnung.

Haken wir den anscheinend obligatorischen Eissalon ab (ja, wieder dieses eine Gierschwein): Bortolotti in der Mariahilferstrasse. Selbigen Abend welcher gab's wenigstens ein Bierchen, und zwar im Cortez (Linke Wienzeile, und ja, wir sind da zu Fuß hin, sind ja keine Amis).

Schreiten wir zu handfesterem: das Café Amacord. Am Naschmarkt unter dem Motto "Ente gut, alles gut" einzureihen - die Entenbrust ist ein Gedicht! Das leckere tschechische Bier tat sein übriges. Wenn man dann noch an einer elektronischen Schaltung (selbstmitgebrachte welche) herumspielen darf (programmieren), dann ist der Abend schon ein erfolgreicher welcher.

Das absolute Hightlight des Monats ist der Gasthof Zum Renner in Nußdorf. Die Preise sind nicht klein, aber in Relation zur gebotenen Qualität (und auch Quantität) gehen sie voll in Ordnung. Die Schweinsleichenteile der Kollegen (derer drei, Leichenteile meine ich) waren definitiv eine Erwachsenenportion. Ich hatte Schulterscherzerl vom Ochsen (a Waunsinn), dazu ein gutes Andechser Bierchen.

Vom Bier zu anderen Drogen - der Kaffeehaustour des Monats. Hier hätten wir das Cafe Ottimo, das Cafe Diglas sowie das Cafe Korb zu erwähnen. Allerdings - und das ist mir nahezu peinlich - den bis dato besten Kaffee in Wien gibt's beim Türken des Vertrauens meines Kollegen am Gürtel: der Bäckerei / Konditorei Eker. Was in Wien teilweise an superhässlichen Espressi (Espresso ist der ultimative Test ob ein Kaffeehaus was kann) zu kriegen ist geht auf keine Kuhhaut. Sollte jemand eine italienische Espressobar des Vertrauens haben, her mit der Info!

Eine honorable mention geht an das Zobels - auf ein Rib Eye Steak Havanna. Honorable deswegen weil's an dem Abend um die Gesellschaft ging, nicht das Lokal zu zerpflücken ;-)
 
Schließen wir den Monat mit einer Lokaltour ab: auf ein Schremser am Naschmarkt im OrientOccident, hernach ein Hausbier im Centimeter (brauch ich nimma) und abschließend ins Plutzerbräu - auf Biers plus ein gepflegtes Abendessen. Sowohl der Plutzerbräu Burger als auch das Blunzngröstl sind von Q&Q zu empfehlen.

Tuesday, June 02, 2009 3:44:19 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Monday, June 01, 2009

Ausnahmsweise mal was nahezu technisches - anstatt es nur per Email dem Kollegen zukommen zu lassen hier die Liste der Applikationen / Artikel / Blogs / Foren die (mir) rund um einen Blackberry nützlich sind.

Gratisapplikationen

  • KeePass - unter Contributed / Unofficial findet sich KeePass für den BB, inklusive Desktop Synchronisierung
  • Live Messenger und Konsorten - direkt von Research in Motion (RIM)
  • MetrO - MetroBB ist ein Muß wenn man in einer Stadt effizient von A nach B will
  • Google Maps - dito ein klares Muß, wegen der Satellitenbilder über der Karte
  • Qando - wenn man in Wien und Umgebung mit den Öffis unterwegs ist
  • Nav4All - ein Gratisnavi das ordentlich was kann, vor allem nicht Strom ohne Ende saugt. Fußgängertauglich.

Kommerzielle Must-Haves:

  • VibAndRing - ohne dem geht's einfach gar nicht
  • myCallLogs - als Businessuser unverzichtbar, vor allem wenn man Outlook synchronisiert

Artikel / Blogs / Foren:

Demnächst kommt dann noch Skype (benutzbar via WLAN), und gut ist.

Monday, June 01, 2009 9:57:27 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Sunday, May 24, 2009

Obligatorisch ist da natürlich ein rosa Elefant drauf.

Sunday, May 24, 2009 10:04:29 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Friday, May 22, 2009

Man kennt das ja: "Auf offener Straße ausgeraubt." Das gibt es auch in Abwandlung: "Am hellichten Tage haben die Diebe zugeschlagen." Bei letzterem kann ich mir das Gegenteil leicht vorstellen, aber was ist das Gegenteil von "offener Straße"? Sackgasse, Straße mit Lärmschutzwänden, ...? Ich weiß es nicht.

Friday, May 22, 2009 7:17:24 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [1]
# Friday, May 15, 2009

MKÖ präsentiert Maßnahmenkatalog

Das war jetzt der proverbielle letzte Tropfen der bei mir das Faß zum Überlaufen gebracht hat. Ja haben wir denn keine anderen Probleme? Ja seid ihr Wahnsinnigen schon mal auf die Idee gekommen daß man 60+ Jahre danach nicht mehr mit Sippenhaftung kommen kann wenn schon das Verständnis für alltägliche Dinge von einer Generation zur nächsten nicht mehr da ist? (ich bin erst Mitte dreißig und steh wie der Ochs vorm Tor bei der heutigen Jugendkultur).

Vorschlag: es wäre langsam an der Zeit von der komplett lächerlichen Permanent-Hysterie "Wehret den Anfängen" zu einer Äquidistanz zu allen Angeschotterten der Weltgeschichte zu kommen. Und auch alles gleich unaufgeregt zu bewerten - und der heutigen Jugend das Tausendjährige Reich als Teil der Weltgeschichte beizubringen. Kann schon etwas mehr Schmackes draufgelegt werden, ist ja unsere Geschichte, aber bitte nehmt die (Spezial)Verbote runter, das macht es nur interessant (kann sich von den Heinis niemand an seine Jugend erinnern?).

<Zynismus>

Irgendwie fast bedauerlich daß wir so lange Frieden in Europa hatten, mit einem neuen Krieg wär das Thema kein Thema mehr. Und bevor mir wer vorwirft ich hätte aus der Geschichte nichts gelernt: wenn Du gewinnst macht Dir für Deine Taten keiner Vorhaltungen.

</Zynismus>

In Erwartung diverser Steinwürfe geh' ich schon mal in Deckung...

Friday, May 15, 2009 2:11:04 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Tuesday, May 12, 2009

Das aktuelle Buch von James Bamford "The Shadow Factory" ist eines der Bücher, die mich auf mehreren Ebenen interessiert haben: einerseits bin ich an Rechtsfragen interessiert, andererseits im EDV Bereich auf Sicherheit abonniert.

Dieses Buch trägt die Aktivitäten der NSA nach (sowie kurz vor) 9/11 zusammen. Nicht isoliert auf die Technik des Datensammelns, sondern inklusive des zugehörigen "Ökosystems": die Politiker - mal wieder Cheney, an dieser Front war nichts Neues zu erwarten... - sondern auch was die NSA in den Jahren nach 9/11 von Privatfirmen an Dienstleistungen und Produkten eingekauft hat.

Mit Blick auf die Drittfirmen kann ich dieses Buch jedem Netzwerkadministrator ans Herz legen - falls irgendein Firmenchef meint er müße sich Geld bei der Sicherheit sparen. Jedem Normalbürger für den besseren Schlaf: nicht lesen. Privatsphäre am Telefon, Handy oder Computer gibt es nicht. Und die Drittfirmen sind mehr als "happy" das Zeug den schlimmsten Regimes anzudienen (zum Drüberstreuen muß ich sagen stimmt mich die Herkunft der Firmen und deren Gründer unfroh).

Einziger Kritikpunkt an diesem Buch (oder den anderen von Bamford): er sollte sich die Anlehnung an Tom Clancys Stil sparen, die Fakten reichen auch ohne besondere Ausschmückung für das gewisse Unwohlsein. Dafür ist positiv daß er diesmal die Werdegänge der jeweiligen Personen deutlicher ausleuchtet, sprich auch ob man an einer Uni voller beknackter Evangelikalen war oder eine korrekte Person darstellt.

Tuesday, May 12, 2009 4:00:48 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Sunday, May 10, 2009

Sunday, May 10, 2009 1:10:11 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Thursday, May 07, 2009

Das ist das Konjunkturprogramm des kleinen Mannes:

 

Thursday, May 07, 2009 3:11:28 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]

Und dann wundert man sich über die aktuelle Finanzkrise nicht mehr wenn einem sowas im Netbanking unterkommt:

Thursday, May 07, 2009 10:18:07 AM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Tuesday, May 05, 2009
Jaja, da hab ich dich wieder ertappt werter Leser. Hier geht es nicht um das was du denkst, sondern um Kimchi:



Leckerer, fermentierter Kohl mit Chili und (je nach Hausrezept) Ingwer. Der abgebildete Kimchi war fein, es gibt allerdings auch Sorten die eher... naja... eigenartig schmecken und stark flatulent sind. Die kriegt man allerdings meist auf Flügen von und nach Südkorea serviert. Muss wohl koreanischer Humor sein so etwas in einem Flugzeug zu servieren wo die Sitznachbarn nicht allfälligen Darmwinden entfliehen können.

Es gibt aber auch noch andere Leckereien - Kimchi ist ja nur Beilage zu so gut wie allem anderen Essbaren. Wie wärs mit Bibim Nyang Yang?



Man beachte, daß a) die Stäbchen aus Metall und b) flach sind und somit schon mal für einen gewissen Unterhaltungswert sorgen. Wenn man esstechnische Probleme damit hat, empfiehlt sich die oben abgebildete Wickeltechnik. Bibim wird übrigens kalt serviert - warme Brühe zum Drüberkippen wird separat gereicht - und die Nudeln werden mit einer Schere vorgeschnitten. Scheren gehören sowieso auf jeden guten Tisch, man will sein Grillfleisch ja auch portioniert bekommen.

Was in Südkorea sehr erfreulich ist, ist die Qualität des Rindfleischs. Nichts da mit abgelaufenen/ausgesaugten Milchkühen wie hier. Feines Fleisch von hervorragender Konsistenz, zart mit Fett marmoriert. Einfach fein.



Oh, und das links vom Grill ist rohes Rindfleisch mit Knoblauch und diversen Kräutern die ich nicht kenne. Boeuf Tatare kann sich daneben verstecken. Könnte ich jeden Tag futtern. Die weissen Dinger auf dem Grill sind Steinpilze, die gelten in Korea als "billige" Pilze. Oh glückliches Land...

Um mal einen Eindruck von einem typischen Essen zu geben ein Foto von unserer fröhlichen Tafelrunde nach diversen Stamperln "Soju" (Reisschnaps):



Am Boden im Schneidersitz. Man gewöhnt sich dran, aber man sollte ja nicht auf die Idee kommen die Füsse nach vorne auszustrecken. Das ist kein kulturelles Tabu wie in Thailand, sondern man will sich die Füsse nicht am Holzkohlengrill in der Tischmitte verbrennen. Man beachte auch die Abzugshauben für den Grill. Mit Fernbedienung.

Zum Schluss noch ein Foto von einem repräsentativen Ausschnitt des Biersortiments einer Bar:



In diesem Sinne: Prost!
Tuesday, May 05, 2009 4:10:06 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]