# Monday, September 14, 2009
Offensichtlich gibts es in Italien genug Leute die mit dem Fahrrad um sanitäre Einrichtungen fahren, sonst wäre so ein Schild wohl nicht nötig:




*kopfschüttel*

Monday, September 14, 2009 4:25:07 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Monday, September 07, 2009
Ok, noch ein letzter Post zu diesem faszinierenden Land mit ein paar Dingen die noch erwähnt werden sollten.

Geld:
Auch in Mauretanien gilt der alte Spruch "Geld macht nicht glücklich aber es hilft". Und wie es anders nicht sein kann, ist da auch wieder einiges zu beachten. Der Wechselkurs schwankt, und das nicht nur zwischen offiziellem Kurs und Schwarzkurs. Obwohl die Währung nur im Land gekauft werden kann, verstehe das wer will...




Das auf dem Bild sind ca. 2 Euro, also 730 Ougiya (kurz MRO, falls wer das Kürzel für Spesenabrechnungen brauchen sollte. Übrigens sogar in Excel als Währung bekannt). Bei einem Wechselkurs in der Gegend von 300irgendwas MRO für einen Euro kommen ziemlich dicke Bündel an Scheinen zusammen, der grösste Schein der mir unterkam war 10.000 MRO. Praktischerweise macht man das dann wie die Mauretanier und bündelt immer 100.000 oder 20.000 zusammen, wobei ein Schein quer drübergefaltet wird und das ganze mit einem Gummiband zusammengerollt wird. Die diversen Rollen - wenns geht nach Wert der Scheine sortiert über diverse Taschen verteilen und immer die passende Rolle rausziehen, Scheine abzählen und aus der Rolle ziehen. Wechselgeld ist auch so eine Sache. Nach gefühlter Häufigkeit sind 1000er ungefähr 90% des im Umlauf befindlichen Geldes. Kleiner kann kaum mal wer herausgeben, eventuell sind also Verluste beim Wechselgeld einzukalkulieren*, allerdings sind meist auch die Preise für alles oberhalb von Billigstartikeln auf 1000er gerundet. Münzen habe ich nur ein einziges Mal bekommen als ich in Nouadhibou ein Feuerzeug kaufte.

Taxifahrer und anderes Hilfspersonal am Flughafen liebt es übrigens, die informellen Bearbeitungsgebühren in Dollar oder Euro zu bekommen. Daher diese Währungen auch klein gestückelt mitnehmen. Apropos Euro: wenn man mehr als 1000 mithat, ist das bei der Einreise anzugeben. KretinKreditkarten werden nur in grösseren Hotels und bei einzelnen Tourifirmen in Nouakchott akzeptiert. Geldautomaten gibts auch nicht. Und wenn, dann nehmen die nur heimische Karten. Wenn man einen Automaten findet und der funktioniert.

Und ganz wichtig - vor der Ausreise unbedingt alle MRO zurückwechseln oder für Kaffee, Zigaretten oder informelle Bearbeitungsgebühren ausgeben. Ausführen darf man die Währung nicht. Und das wird ernst genommen. War für mich nicht lustig, alle 17 Taschen meiner Weste auszuleeren, ebenso wie die acht Hosentaschen. Braucht erstens Zeit und zweitens ist die Ablage in der Zollkabine eher unterdimensioniert. Andererseits interessiert es da niemanden wenn man Wasserflaschen durch den Securitycheck mitnimmt. Immerhin etwas.

Leute:
Wie überall in Nordafrika (mit Ausnahme von Souvenirhändlern und anderen Biblischen Ägyptischen Plagen) sind die Leute generell sehr freundlich und hilfsbereit**. Religiöser oder politischer Fanatismus ist mir dort nie begegnet.




Wäre das nicht so, gäbe es das Foto nicht. Ich wurde übrigens von den Damen darum gebeten.

Was die Sprache angeht, sollte man ein einigermassen solides Französisch haben. Oder Arabisch im Hassaniyah-Dialekt sprechen. Englisch ist eher nicht verbreitet um es mal so zu sagen.

Und Geduld sollte man auch mitbringen, manches geht halt nicht so glatt wie hierzulande, aber es findet sich wundersamerweise immer eine Lösung. "Geht nicht" gibts da nicht. Auch wenns mal dauert.

So, das wars zu diesem schönen und faszinierendem Land. Bis auf die Fussnoten.

* Kann natürlich auch sein, daß da Absicht gegenüber "Touris" dahintersteckt.
** In Europa kann ich es mir kaum vorstellen, daß ein Direktor für einen Besucher alle zwei Stunden bei der Airline anruft bezüglich Flugstatus. Oder daß jemand es toll findet an seinem freien Tag aus dem Bett geklingelt zu werden weil gerade kein anderer Geologe verfügbar ist und dann noch freundlich mehr als 300km mit dem Fremden durch die Wüste zu brettern. Danke Dirécteur Memadhi, danke m. Oksengorn! Und danke an alle anderen!
Monday, September 07, 2009 5:39:54 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Sunday, September 06, 2009



Danke Tom!
Nicht nur, daß dein Blog absolut lesenswert ist, jetzt dann auch noch diese Ehre.
Sunday, September 06, 2009 7:48:10 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Tuesday, September 01, 2009

Im August hätte ich einiges asiatisches anzubieten:

Beginnen wir auf der Summer Stage, mit dem Oasia. Spektakulär war das Sommergewitter, gleiches kann ich von meinem Chili Chicken nicht behaupten - im besten Fall haben die mal eine Chili schnell durchgezogen, aber das war's dann schon. Die Satay Spieße meines Kollegen hingegen waren mehr als OK.

Einen (zumindest) weiteren Besuch wert hingegen finde ich das Tokyo in der Börsegasse. Gutes Running Sushi, und jede Menge japanische Leckerlis für den kreativ-süßen Abschluß.

Asia-Lokal #3 des Monats: das TokoRi am Naschmarkt. Ich hatte Gyoza sowie Curry Beef Ramyun, allerdings bin ich ein begabter Patzer, es fanden einige Curryspritzer den Weg auf mein Hemd. Geschmacklich könnte ich dort jedenfalls zum Wiederholungstäter werden.

Damit auf was einheimisches - das StadtParkBräu. Die gegrillte Beiriedschnitte war absolut sensationell. Auch nicht schlecht das rote Zwickl. Die andere Strassenseite (das Bieramt) wurde vorgemerkt.

Aus der Kaffeehaus/Eisdielen Ecke hätten wir anzubieten: das Caffee Delia's sowie das Castelletto. Ersteres fällt in die Kategorie sauteuer, zweiteres im Bereich der Eissalons unter ferner liefen.

Tuesday, September 01, 2009 3:51:14 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Tuesday, August 04, 2009
Touristische Unterkunft ist kein allzuschlimmes Problem, zumindest in grösseren Orten.

In Nouakchott gibt es durchaus gute Hotels (Mercure Merhaba kann ich wärmstens empfehlen, auch wenn es nicht ganz billig ist), ansonsten wird es etwas dünner. An den Standorten der SNIM gibt es Hotels mit dem schönen Namen "Oasian", die früher Gästehäuser der Firma waren und jetzt von einer Tochterfirma betrieben werden. Ansonsten gibt es Gästehäuser der Regierung und Pensionen die sich teilweise auch Hotel nennen - wie es so schön heisst: your mileage might vary...



Das ist das Oasian in Noaudhibou. Tolle Lage auf einer Klippe über der Bucht. Ausgesprochen freundliches Personal, frischer Fisch zum Essen - schliesslich sieht man ja die Boote in der Bucht, die die Schuppentiere anschleppen. Langusten sind übrigens auch sehr empfehlenswert. Klimaanlage gibt es keine, braucht man aber auch nicht, da das Hotel so gebaut ist, daß die Temperaturen im Inneren erträglich sind - kleine Fenster, dicke Wände. Das langt. Zimmer sind, naja, etwas spartanisch, aber was braucht man mehr als das:



Dafür gibts im ganzen Haus gratis WLan. Das gäbs theoretisch auch im Oasian in Zouérate, aber da ist das WLan ungefähr so funktionsfähig wie der Feuerlöscher aus dem ersten Post zu Mauretanien... (Auch die Mehrfachbuchse wurde da fotografiert - hat schon seinen Grund, wieso die Somasert keine eigene Seite für das Hotel hat...)

Getränketechnisch wurde ja schon erwähnt daß es keinen Alkohol gibt. Ausser man bringt selber was mit. Und da darfs auch nicht mehr als ein halber Liter sein. Alk ist bei den Temperaturen aber sowieso eher nicht empfehlenswert. Man sollte man sich lieber an Mineralwasser und "thé mauritanien" halten. Letzterer ist fein, grüner Tee fast sirupartig eingekocht mit Unmengen Zucker und frischer Minze. Nach zigmaligem Hin- und Herschütten stamperlweise kochendheiss mit einer Schaumkrone serviert. Verhindert im Gegensatz zu Kaltgetränken schwitzen. Gezuckerte westliche Rülpswasser sind eher nicht zu empfehlen, die machen nur noch durstiger. Kaffee ist meist Nescafé. Muss man mögen. Oder bleiben lassen.

Futter: Gemüse muss fast immer importiert werden, die Sahara ist ja schliesslich keine für ausgedehnten Ackerbau bekannte Region. Ergo gibts viel tote Tiere mit hauptsächlich Couscous oder Reis als Beilage. Huhn* ist sehr empfehlenswert, schliesslich sind das keine recycleten Legebatteriehennen die da auf dem Teller landen. Ein Hühnerschenkel langt gewöhnlich als Mittagessen. Ansonsten am Meer unbedingt Fisch essen. Und wenn ich, als dem Fisch gewöhnlich abgeneigter Mensch, das mal sage ist der Fisch gut. Weiters gibts Hammel (muss man mögen) Rind oder mitunter Kamel meist in Würfelform gehackt, Konzepte wie Filetstücke, Schulter etc. haben sich da nie durchgesetzt. Speziell Kamel ist... eigen im Geschmack. Meins wars nicht. Definitiv nicht. Da ist Hammel oder Ziege noch besser. Generell ist die Küche eher einfach***, was ja auch nicht wundert wenn man die Lage des Landes betrachet. Andererseits ist so gut wie alles was man bekommt frisch- ausser Joghurt. Der wird aus Milchpulver hergestellt und sollte besser als Fugenputz verkauft werden.

*Empfehlung: Yassa-Huhn** oder gegrillte Hühnerkeule in Honig-Sesamkruste

**Rezept aus Mali/Senegal -in Zitronensaft mariniert, gegrillt und mit Chili-Zwiebelsauce drüber

***Ok, die beiden Fussnoten oberhalb sind löbliche Ausnahmen, genauso wie Merguez - so eine Art Rostbratwürstel mit Chili drin. Geiles Frühstück!
Tuesday, August 04, 2009 4:37:17 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Monday, August 03, 2009

Der Herr mit dem ich im Mai im Cafe Amacord war hinterließ mir noch einen Tip für ein Chinalokal - und zwar das Neon. It haus you the guck ein wie das ausgeleuchtet ist, allerdings das Essen ist vom allerfeinsten - mein Saguo Chicken hatte ordentlich Tritt was die Schärfe betrifft. Die zwei Kollegen waren ebenso sehr begeistert von der Qualität. Küche beim Eingang hat jedenfalls was.

Weil es direkt daneben war sind wir auf ein Fluchtseidl (ok, Halbe) in Brandauers Bierbögen abgebogen. Der Deppenapostroph hätte mir zu denken geben sollen (ich weigere mich den in meinem Blog zu wiederholen), das Bier jedenfalls ist nicht wiederholenswert.

Wenn wir bei Bierlokalen sind: die Stiegl Ambulanz. Das Hausbier sowie Paracelsus können in diesem schönen Biergarten den Arbeitstag nett ausklingen lassen. Der Spanferkelrücken kann nicht entzücken, sprich dort Essen gehen - Nein.

Biermäßig erwähnenswert - wenn auch nicht neu für mich - das Müller Bräu am Wienerberg. Gegen das Bier kann man wahrlich nix sagen, allerdings Öffi-technisch bescheiden zu erreichen.

Endlich ein Lokal vom Naschmarkt - das Pho Sai Gon. Jederzeit empfehlenswert, und ja, scharf auf der Speisekarte meint scharf.

Der geneigte Leser weiß was bis dato fehlt: der obligatorische Eissalon. Dieses Mal ist es der Eissalon Garda. Guter Espresso, das Eis ist laut Gierschwein ebenfalls sehr gut.

Finalemente sei der Vollständigkeit halber die City Beach - Creperie beim Schwedenplatz aufgeführt, für einen AWR (After Work Radler). Kollega hat die namensgebende Speise in süß probiert, ich hingegen habe gepasst.

Monday, August 03, 2009 6:21:12 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Thursday, July 30, 2009



Yes, that speak we!
Thursday, July 30, 2009 6:12:00 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [1]
# Wednesday, July 29, 2009
Wie ja nicht unbedingt jeder genau weiss aber doch vage ahnt, ist Mauretanien recht gross. Und hat wenig Einwohner. So ca. 1 - 3 Millionen (je nach Statistik der man gerade glaubt) auf der dreifachen Fläche der BRD, wobei mehr als 600000 in der Hauptstadt Nouakchott leben. Folge davon ist, daß man ziemlich weit reisen muss um von Stadt A nach Stadt B zu kommen. Reisen ist da also wichtig. Und mitunter ein Problem.

Gehen wir mal die Alternativen durch:

1) Kamel

Das fällt ja jedem als Transportmittel der Wahl sofort ein, wenn er Sahara hört. Ist aber keine gute Wahl.
Pro: Abgasfrei (bis auf metabolisch bedingte Blähungen)
Kontra: Flöhe, schaukeln fürchterlich, nur in Provinzen verbreitet die nicht für Touristen gut sind (Stichwort Entführungen) und man geht meist nebenher weil die als Lasttiere verwendet werden. Letzteres ist zäh wenn man mal so 700 km vor sich hat und der Weg aus Sand besteht.



Das ist also kein Park&Ride, sondern ein Marktstand.

2) Öffis

Gibbet nich. Bis auf die firmeneigene Bahnlinie der SNIM von Nouadhibou nach Zouérate.
Pro: fährt dreimal am Tag, einmal davon mit Personenwaggons. Spottbillig. Ticket 2 ca. Euro für einfache Fahrt, Mitfahrt in Erzwaggons gratis. Möglichkeit Geländefahrzeuge auf Plattformwaggons nach Choum zu transportieren falls man im Adrargebirge unterwegs ist.
Kontra: Personenwaggons sind eher überfüllt um es mal höflich zu sagen, die sanitären Einrichtungen legen nahe daß man die seltenen Halte benutzen sollte um den Sand neben den Gleisen zu düngen. Speisewagen gibbet nich. Fahrzeit für 770km ist 18h wenn alles gut geht.



Ein einen Kilometer langes Segment des Zuges bei der Zusammenstellung. Gesamtlänge des Zuges ca. drei Kilometer.

3) Auto:

Ausserhalb der Städte gibt es insgesamt vier asphaltierte Überlandstrassen. Der Rest sind Schotterpisten oder Tracks durch die Wüste. Selbst zu fahren ist in Städten nicht unbedingt ratsam. Es hat seinen Grund warum so gut wie jedes Auto zumindest Blechschäden hat... Prinzipiell wird jede Strasse mehrspurig genutzt, auch wenn nicht dafür vorgesehen, gegen die Fahrrichtung reversieren ist normal, Gurte sind in heimischen Autos entweder defekt oder fehlen ganz (was machen die mit dem Gurtband?) und Verkehrsregeln sind mehr generelle Empfehlungen. Sammeltaxis für Überlandverkehr sind was für wirklich harte.
Pro: flexibelste Möglichkeit zu reisen
Kontra: grosses Gottvertrauen, ein einheimscher Fahrer mit Geländewagen und ausreichend Reserverreifen sind ein muss. Und viele Benzinkanister. Wer mit eigenem Auto fahren will braucht noch mehr Gottvertrauen, genug Bares für "informelle Bearbeitungsgebühren" an der Grenze und wie die Karre nachher aussieht sollte sehr, sehr wurscht sein - speziell wenn man nördlich von Nouadhibou oder des Adrargebirges offroaden möchte. Da gibts Minenfelder. Und in der Provinz Tiris Zimmour soll es auch noch Polisario-Rebellen geben, auch wenn mir keiner davon begegnet ist.



Ein ruhiger Tag in Nouakchott. Das fällt nicht mal unter rush hour.

4) Fliegen

Das ist die bei weitem schnellste Möglichkeit sich zwischen den grösseren Städten des Landes zu bewegen. Wenn der Flieger denn kommt. Mauritania Airways hat nämlich nur zwei Maschinen, eine davon für internationale Flüge, eine für Inland.
Pro: billig und schnell. Auf kleineren Flughäfen kann man das Gepäck direkt bei der Maschine auf der Runway abholen, da geht definitiv nichts verloren. Umbuchungen wegen entfallenen Flügen sind gratis.
Kontra: wehe, die Maschine für Inlandsflüge wird von der Regierung gebraucht - dann steht sie halt nicht zur Verfügung (im Zweifelsfall alle zwei Stunden am Tag des Abflugs bei der Airline anrufen falls man keine örtliche Handynummer bei Buchung hinterlegt hat). Verwirrende Prozeduren am Flughafen. Natürlich an jedem Flughafen anders. Ohne örtlichen Helfer schwer zu erledigen. "Informelle Bearbeitungsgebühren" fallen für Westler eigentlich immer an - andererseits erspart man sich so zwei oder mehr Stunden Schlange stehen (und trotzdem eventuell "informelle Bearbeitungsgebühren" zu zahlen).
Update: bei Inlandsflügen ist das Freigepäck auf 15kg beschränkt, nicht auf 20kg wie sonst üblich. Und als Ausländer zahlt man etwas höhere Übergepäckgebühren - 200.- Euro, um genau zu sein :-) Wollte das nur gesagt haben, falls jemand mal Lust hat, nach Mauretanien zu reisen.



Mit dem Auto direkt beim Flieger abgeholt werden - Luxus!




Die Abfertigungshalle des Flughafens in Zouérate. Kein Strom, übrigens. Checkin ist reine Handarbeit.

Ach ja. Zum Schluss noch was: bei Reisefrust gibts kein Trostbier. Mauretanien ist schliesslich eine Islamische Republik...
Wednesday, July 29, 2009 5:50:25 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Monday, July 27, 2009
Wenn schon mal so richtig sommerliches Wetter herrscht, muss das auch ausgenutzt werden. Ab in einen schönen Garten, Grill anwerfen und gemütliche acht Stunden faul sein das Leben geniessen.
Und damit es nicht nur tote Tiere gibt, fängt man an zu improvisieren. Zu was steht im obigen Garten denn ein Nussbaum? Her mit den Nüssen vom letzten Jahr, Käse und geräuchertem Chili. Eine feine Kombination die nur wärmstens empfohlen werden kann. Resultat:



Als passendes Sommergetränk dazu eine spontan entstandene Kombi aus Uhudler mit frischer Minze. Aus unerfindlichen Gründen war das Glas immer leer wenn die Kamera griffbereit war...




Egal - wer Uhudler auftreiben kann sollte das unbedingt ausprobieren - wer keinen Uhudler auftreiben kann bekommt von mir eine Gedenksekunde aufrichtigen Bedauerns. Das fruchtige Erdbeeraroma der Isabellatraube* zusammen mit der Frische der Minze....

*Mir wurscht, was die dingsbumspedia zu den Rebsorten sagt. Das heisst Isabella. Punkt.

Monday, July 27, 2009 1:27:39 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Tuesday, July 07, 2009
Nachdem ich wohlbehalten (sieht man von ein paar Sandflohbissen ab) wieder aus Mauretanien zurück bin, werde ich nun in loser Folge mehr oder weniger wissenswertes, bemerkenswertes und sinnloses aus der Wüste posten. Fangen wir mal mit einer Mehrfachsteckdose an:



Da lacht doch das Heimwerkerherz und den VDE würds wohl aushängen. Falls jemand in diesem Hotel (bestes Haus am Plazte in Zouérate, btw) ob der Steckdosen Bedenken wegen Brandgefahr haben sollte, dem sei gesagt: selbstverfreilich gibts Feuerlöscher auf dem neuesten Stand:



Brandmelder etc. gibts natürlich nicht. Wer braucht denn sowas in der Sahara?
Tuesday, July 07, 2009 1:43:05 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]