 Wednesday, February 03, 2010
Sorry für die Überschrift, aber das liegt wirklich nahe bei dem Thema - Bombenimplantate. Schauen die Jungs beim MI5 zuviel James Bond und Austin Powers? Ok, gesetzt den Fall, daß tatsächlich Brustimplantate mit Sprengstoff (PETN ist der Modesprengstoff derzeit scheints*) gemacht werden und funktionieren würden** - wie bitte soll man die feststellen? Metalldetektoren sprechen nicht an, Körperscanner auch nicht, ist ja im Körper drin und von wasserhaltigem Gewebe umgeben. Also bleiben nur zwei Möglichkeiten: - jede Frau wird "abgegriffen"
- Frauen mit mehr als Körbchengrösse A kriegen Flugverbot
Ähhhh.... Und was ist mit Implantaten in anderen Körperteilen (siehe Überschrift)? In der Wampe so manches Fastfoodanhängers könnte man auch erkleckliche Mengen Sprengstoff unterbringen - ein wenig Fett absaugen, den Magen verkleinern und schon kriegen wir da ordentlich was unter. Bitte liebe Geheimdienste: hört auf jede Wahnsinnsidee sofort ernstzunehmen, sonst kommen bald die laserbestückten Haie aus Austin Powers auch noch als ernstes Bedrohungsszenario dran. Vollständige Sicherheit gibts nie, klar? Und muss wirklich jeder seine persönliche Würde wegen Filmplots aufgeben? *PETN ist unter Sprengmeistern als Nitropenta bekannt, wird normalerweise in Sprengschnüren (nicht dasselbe wie Schwarzpulverlunten) verwendet. Hat seine Gründe wieso man das nicht für alle Sprengladungen verwendet obwohls ordentlich fetzt. ** Wie soll die Zündung funktionieren? Zünder in der Brustwarze, zwei Drähte hängen aus dem Ausschnitt und die Zündmaschine wird im Handtäschchen zusammenMcGyvert? Chemischer Zünder - Brustwarze abschrauben, Fläschchen reinkippen, schütteln? Und wie man bei dem fehlgeschlagenen Attentat auf den Saudischen Prinzen mit einer Arschbombe (nicht implantiert, sondern die Zäpfchenvariante) gesehen hat, dämpft der menschliche Körper interne Detonationen erstaunlich gut.
Das Plakat im vorherigen Post des BLfH war ja schon ganz nett, aber es geht noch krummer. Nehmen wir mal eine Speisekarte aus einem Restaurant aus dem Global Village in Dubai. Zum Aufwärmen fangen wir mal mit ein wenig kreativer Orthographie an:  Ok, das ist noch einigermassen verständlich, aber wieso gibts da zwei mal die selbe Übersetzung für zwei auf Arabisch auch für Farangs* offensichtlich unterschiedliche Getränke? Gehen wir zum Essen über:  Hmmm.... Was ist da bloss gemeint? Grüner Salat mit Tomaten natürlich, da kommt man ja direkt selber drauf. Etwas rätselhafteres gefällig?  Tja, das ist ein Gericht mit zwei Sorten Fleisch. Das Problem liegt wohl darin welche zwei Sorten das sind. Zum Schluss noch eine absolute Spezialität:  Gute Frage was das ist. Klingt sehr nach dem "etwas anderen Restaurant", ist aber harmlos. Das ist Syrischer Salat, auch als Labneh bekannt. Hauptsächlich Petersilie mit Knoblauch. Ist das vielleicht harntreibend? Mahlzeit! * Farang** leitet sich aus der in der Zeit der Kreuzzüge gebräuchlichen Bezeichnung für Europäer her. Franken. ** Die Ferengi bei Star Trek haben ihren Namen auch daher.
 Sunday, January 31, 2010

Die deutsche Übersetzung halte ich für fragwürdig, denn eine "eingeschiffte Kamera" möchte ich nicht mieten...
 Friday, January 22, 2010
So, mal wieder Zeit für einen längeren Post. Das mit dem Nacktscannerversagen* im Fernsehen neulich kennt ja inzwischen jeder. Aber was solls, Technik ist toll, Technik ist super, da kann man wieder was verdienen dran, sagen daß man eh alles tut und spart sich auch noch Geld für die Ausbildung von Sicherheitspersonal. Siehe München. Da ist ja offensichtlich einiges schief gelaufen bei dem Sprengstoffalarm**. Mehrere Minuten gebraucht um die Polizei zu alarmieren obwohl ja an jedem Checkpoint für gewöhnlich gelangweilte Polizisten herumstehen? Naja, der Dienstweg muss wohl eingehalten werden oder die Dienstanweisung wurde vom Polizeihund gefressen bevor man sie lesen konnte... Egal. Die Zukunft der Flugreise sieht wohl so aus. Bitte drei Tage vor dem Flug am Flughafen sein. Genau. Die Alternative hier wäre zumindest bequemer, wenn es auch da sicher den einen oder anderen Fehlalarm geben wird. Aber in 25 Minuten einchecken mit allen Kontrollen, das hätte was. Und immerhin ist seit 2002 da auch nichts mehr passiert. Wieso kriegt man es hier**** nicht gebacken, daß man die Prüfung auf Sprengstoff in einer kleinen bombensicheren Schleuse macht statt jedesmal wenns fiept gleich ein ganzes Terminal zu räumen? Zum Abschluss noch ein Zitat aus dem zuletzt verlinkten Artikel: "We have a saying in Hebrew
that it's much easier to look for a lost key under the light, than to look for
the key where you actually lost it, because it's dark over there. That's exactly
how (North American airport security officials) act," Sela said.
Genauso ist es.
* Der Scanner war offensichtlich ein Infrarotpassivscanner, nix da mit Backscatterröntgen*** oder Terahertzwellen. Und Infrarot hat Grenzen. Genauso wie bei der Vorführung auch nicht die korrekte prozedur eingehalten wurde, aber das führt hier zu weit. **Alarm heisst ja noch lange nicht, daß auch wirklich Sprengstoff gefunden wurde. Es langt völlig wenn irgendwelche ähnlichen Moleküle in irgendwas anderem enthalten sind. Und z.B. organische Stickstoffverbindungen die in Sprengstoffen häufig vorkommen finden sich in allem möglichen von Parfüm über Dünger bis zu körpereigenen Sekreten. *** Backscatter heisst daß energiereiche Strahlung auf das Objekt - in diesem Fall irgendeiner von uns - trifft und dort rückgestreute Sekundärstrahlung auslöst. Das Spektrum der Strahlung lässt dann Rückschlüsse auf die identifizierten Substanzen zu. Gut und schön. Das Problem ist der Teil mit dem energiereich - weiche Röntgenstarhlung oder Mikrowellen sind toll wenn man denen öfter ausgesetzt wird. Wie war das mit jährlichen Höchstdosen? Oder mit der bösen, bösen Handystrahlung? **** In Europa und den US of A
 Wednesday, December 30, 2009
Zum Jahresende gilt es zwei Monate zusammenzufassen, die sich durch zwei Gemeinsamkeiten verbinden: (relativ) wenig vor Ort in Wien, und eine gewisse Tendenz zum Wiederholungsfehler.
Um die Kaffeehausauswahl ein wenig zu erweitern (irgendwie hab' ich das Thema Kaffee in Wien aufgegeben), sind wir ins Mokador am Urban-Loritz Platz gefallen - ins Souterrain jedoch nicht. Da wir zu Wiederholungstätern wurden kann es nicht so ganz hässlich gewesen sein...
Ebenfalls wiederholungstätermäßig besucht haben wir die Mitzitant im Laufe der beiden Monate. Gut, günstig, völlig anders. Achtung: nur Mittags geöffnet.
Biermäßig wiederholt hat sich das Salm Bräu (Märzen gut, alles gut - der Weihnachtsbock war gut gemeint aber dann doch zu viel des guten), sowie das Kolar am Salzgries. Neu dazugekommen ist der Bierteufl, allerdings sehe ich hier wenig Gefahr für Wiederholung.
Schließ- und endlich (nicht muskel) landen wir in Asien: einerseits das Origin (Kabelwerk) sowie das Colombo Hoppers. Ersteres auf ein Mittagsmenü (gut), zweiteres auf ein Abendessen. Detaillieren möchte ich nur das Colombo Hoppers: scharf meint sehr scharf, Ambiente ist na ja, preislich find' ich's überzogen.
Damit endet die Wiener Lokalreview Saison, hier der Überblick über die vorangegangen Reviews:
Lokalreview Oktober
Lokalreview September
Lokalreview August
Lokalreview Juli
Lokalreview Juni
Lokalreview Mai
Lokalreview April
Lokalreview März
 Tuesday, December 01, 2009
Was haben Frauen immer nur, daß sie dauernd Möbel umstellen (lassen) müssen? Unsere neue CS ist ja EDV-technisch pflegeleicht - daher auch schon seit längerem kein epischer Schnirch mehr - aber dafür hat sie den Räumwahn. Wenn vor dem Sekretariat der Kopierer umgestellt wird, der Tisch mit Schneidmaschine, Binde- und Heftmaschinen umgestellt wird, Gummibäume wandern, die Schreibtische im Sekretariat alle paar Monate umgestellt werden,ok. Aber wieso muss der Paustisch von seinem jahrelang angestammten Standplatz am Gang der ja weissgott breit genug ist ins Abstellkammerl wandern? Gerade wenn ich auf dem zeichne? Weil der eh nie gebraucht wird, sagt sie. Gut, bin ich heute halt ins Abstellkammerl zeichnen gegangen. Das geht so aber auch nicht, weil das direkt neben dem Büro vom très grand Heisenchef liegt. Also wird morgen in meinem Büro ein Schreibtisch rausgeräumt, der Paustisch reingeräumt und der Schreibtisch dann irgendwohin geräumt. Und dann geht das Theater erst richtig los wenn die grossen und sehr schweren Kartenschränke vom Gang verschwinden sollen. So kann man die Mitarbeiter auch beschäftigen, man hat ja sonst nichts zu tun. Immerhin bleiben wir noch von Feng Shui verschont...
 Monday, November 30, 2009
 Monday, November 02, 2009
Ein ruhiger Monat, es herbstlt, die Tage werden kürzer. So auch die Liste an zu besuchenden Bierlokalen.
Das Wieden Bräu haben wir in aller Gründlichkeit durchgetestet, vom Märzen über das Helle hin zum Herbstbier (ein kapitaler Absturz konnte gerade noch abgewendet werden). Auch beim Medl Bräu waren wir kaum unproduktiver, das Märzen und das Helle habe ich mir genehmigt, esstechnisch sei das Maurer-Carpaccio vermeldet. Den Dreierreigen der Bierlokale schließt das Bieramt, auf vier der Biere und ein amtliches Brot. Alle drei (Lokale) kann man bedenkenlos besuchen, das Medl hat den geringsten Maß-Preis (Preissn jedoch kommen mir nicht ins Boot).
Ewige Zeiten auf der Liste stand das Ristorante Palermo am Gaußplatz (der mir von Fahrschülern ob seiner früheren Ausgestaltung in höchsten Tönen verflucht wurde). Ewig, definiert als seit dem Besuch im Renner. Über die Ausgestaltung des Gastraumes kann man geschmackstechnisch vortrefflich streiten, dem Futter und Wein sei mehr als ein Persilschein ausgestellt - sowohl Pizza als auch Gnocci waren vortrefflich.
Kaffeehausmäßig erwähnen wir das Illy in den Ringstrassen Galerien (imminently forgettable wie der Assistant sagen würd'), sowie das Cafe Jelinek. Letzteres ist ganz herzeigbar für "Altwiener Charme" (wenn man dieses Wortungetüm denn positiv bewertet).
Schließen wir den Monat mit dem 1516. Ich muß mehr sagen als "Pitcher" und "Preissnhalbe" (0.4 für diejenigen die sowas glücklicherweise noch nie gesehen haben), denn das Bier als auch der Börger waren ansprechend, preislich, na gut, was willst im 1sten. Platz bekommen kann challenging sein.
 Monday, October 05, 2009
September in the city...
...und dennoch (oder gerade deswegen) finden sich diesmal viele Eisdielen auf der Liste: da hätten wir einmal die Gelateria Hoher Markt oder den Eissalon Tuchlauben (Made on a Mac Website sag' ich nur). Dann wäre der Eissalon Schwedenplatz sowie Zanoni & Zanoni. Vom Eis her gewinnen eindeutig die ersten beiden, wobei gegen die außer Konkurrenz laufende Loacker Moccharia im DOB am Brenner haben die nicht die geringste aller Chancen. Das Zitroneneis, der absolute Hammer.
Vom Eis ein paar Grad nach oben findet sich bekanntermaßen das Bier. Da wäre das Salm Bräu, auf Märzen & Böhmisch Gmischt sowie Blunzngröstl. Absolut empfehlenswert! Kleiner, gemütlicher hingegen ist Martins Biergart'l im 14ten. Ohne Deppenapostroph, dafür mit Monatsbier zur auch sonst nicht unwitzigen Auswahl an Bieren. Zurück bei den selberbrauenden wäre das Fischer Bräu anzuzeigen, auch hier gibt's den Daumen nach oben.
Seit Monaten wohne ich ja in Gehdistanz, diesen Monat war's dann soweit: Krah, Krah (Wiesenbier und a Pschorr).
Wenn ich die Liste jetzt so sehe fällt auf daß mir nur noch zwei Nicht-Eis und Nicht-Bier Lokale bleiben... fangen wir am Balkan an: Galaxie. Eine Cevapcici Mörderportion im Brot. Die war für mich. Und wie jeden Monat muß ich mindestens einen meiner Lokalmittester anschwärzen: gefüllte Paprika mit einer Portion Pommes als Beilage zu bestellen geht nun wirklich nicht!
Schließen wir mit der Curryinsel. Was lange währt wird endlich gut (wir wollten seit Monaten hin). Die Qualität ist über jeden Zweifel erhaben, aber: scharf meint scharf. Ja bist Du gelähmt - wenn man original scharf bestellt friert einem schon mal kurz das Lächeln ein.
Ebenfalls außer Konkurrenz (wie Loacker) sei noch das Olympiahotel Leonhard Stock in Finkenberg angefügt - das Essen, ein wirklicher Genuß. Was ich nicht genug hervorheben kann ist die Qualität und Präsentation des Salatbuffets - absolut hervorragend. Und die Zillertaller Weiße ist mit eines der besten Weißbiere die man bekommen kann.
 Monday, September 14, 2009
Offensichtlich gibts es in Italien genug Leute die mit dem Fahrrad um sanitäre Einrichtungen fahren, sonst wäre so ein Schild wohl nicht nötig:  *kopfschüttel*
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