 Tuesday, April 27, 2010
Aha. Soso. Was ist das bitte sehr?  Die Bilder die mir da in den Sinn kommen... Igittt!
 Tuesday, April 20, 2010
 Tuesday, February 09, 2010
Was tut man wenn nix g'scheites im Fernsehen ist? Man wechselt auf ARTE. Ich liebe ARTE Dokumentationen aus einem ganz besonderem Grund: die lassen die Leute einfach reden, sie disqualifzieren sich damit höchst effektiv selbst.
Auch heute war das wieder der Fall: Verloren im Nachrichtendschungel (Achtung, das ist auf ARTE+7, also nur sieben Tage verfügbar). Da haben sie ja wirklich ein paar Juwelen des "citizen journalism" ausgegraben. Mon dieu! Also die Statistiken zu Menschen die 9/11 Verschwörungstheorien glauben - schauderbarst. Empfehlung: lest mal Ahmed Rashid, Jason Burke, Robert Fisk, James Bamford.
Der zweite - kürzere - Teil des Themenabends war Frankreichs Meinungsmacher packen aus. Das sind richtig gute, harte und prägnante Analysen woran Journalismus krankt. Sollte man sich als interessierter Bürger definitiv ansehen.
 Wednesday, February 03, 2010
Sorry für die Überschrift, aber das liegt wirklich nahe bei dem Thema - Bombenimplantate. Schauen die Jungs beim MI5 zuviel James Bond und Austin Powers? Ok, gesetzt den Fall, daß tatsächlich Brustimplantate mit Sprengstoff (PETN ist der Modesprengstoff derzeit scheints*) gemacht werden und funktionieren würden** - wie bitte soll man die feststellen? Metalldetektoren sprechen nicht an, Körperscanner auch nicht, ist ja im Körper drin und von wasserhaltigem Gewebe umgeben. Also bleiben nur zwei Möglichkeiten: - jede Frau wird "abgegriffen"
- Frauen mit mehr als Körbchengrösse A kriegen Flugverbot
Ähhhh.... Und was ist mit Implantaten in anderen Körperteilen (siehe Überschrift)? In der Wampe so manches Fastfoodanhängers könnte man auch erkleckliche Mengen Sprengstoff unterbringen - ein wenig Fett absaugen, den Magen verkleinern und schon kriegen wir da ordentlich was unter. Bitte liebe Geheimdienste: hört auf jede Wahnsinnsidee sofort ernstzunehmen, sonst kommen bald die laserbestückten Haie aus Austin Powers auch noch als ernstes Bedrohungsszenario dran. Vollständige Sicherheit gibts nie, klar? Und muss wirklich jeder seine persönliche Würde wegen Filmplots aufgeben? *PETN ist unter Sprengmeistern als Nitropenta bekannt, wird normalerweise in Sprengschnüren (nicht dasselbe wie Schwarzpulverlunten) verwendet. Hat seine Gründe wieso man das nicht für alle Sprengladungen verwendet obwohls ordentlich fetzt. ** Wie soll die Zündung funktionieren? Zünder in der Brustwarze, zwei Drähte hängen aus dem Ausschnitt und die Zündmaschine wird im Handtäschchen zusammenMcGyvert? Chemischer Zünder - Brustwarze abschrauben, Fläschchen reinkippen, schütteln? Und wie man bei dem fehlgeschlagenen Attentat auf den Saudischen Prinzen mit einer Arschbombe (nicht implantiert, sondern die Zäpfchenvariante) gesehen hat, dämpft der menschliche Körper interne Detonationen erstaunlich gut.
Das Plakat im vorherigen Post des BLfH war ja schon ganz nett, aber es geht noch krummer. Nehmen wir mal eine Speisekarte aus einem Restaurant aus dem Global Village in Dubai. Zum Aufwärmen fangen wir mal mit ein wenig kreativer Orthographie an:  Ok, das ist noch einigermassen verständlich, aber wieso gibts da zwei mal die selbe Übersetzung für zwei auf Arabisch auch für Farangs* offensichtlich unterschiedliche Getränke? Gehen wir zum Essen über:  Hmmm.... Was ist da bloss gemeint? Grüner Salat mit Tomaten natürlich, da kommt man ja direkt selber drauf. Etwas rätselhafteres gefällig?  Tja, das ist ein Gericht mit zwei Sorten Fleisch. Das Problem liegt wohl darin welche zwei Sorten das sind. Zum Schluss noch eine absolute Spezialität:  Gute Frage was das ist. Klingt sehr nach dem "etwas anderen Restaurant", ist aber harmlos. Das ist Syrischer Salat, auch als Labneh bekannt. Hauptsächlich Petersilie mit Knoblauch. Ist das vielleicht harntreibend? Mahlzeit! * Farang** leitet sich aus der in der Zeit der Kreuzzüge gebräuchlichen Bezeichnung für Europäer her. Franken. ** Die Ferengi bei Star Trek haben ihren Namen auch daher.
 Sunday, January 31, 2010

Die deutsche Übersetzung halte ich für fragwürdig, denn eine "eingeschiffte Kamera" möchte ich nicht mieten...
 Friday, January 22, 2010
So, mal wieder Zeit für einen längeren Post. Das mit dem Nacktscannerversagen* im Fernsehen neulich kennt ja inzwischen jeder. Aber was solls, Technik ist toll, Technik ist super, da kann man wieder was verdienen dran, sagen daß man eh alles tut und spart sich auch noch Geld für die Ausbildung von Sicherheitspersonal. Siehe München. Da ist ja offensichtlich einiges schief gelaufen bei dem Sprengstoffalarm**. Mehrere Minuten gebraucht um die Polizei zu alarmieren obwohl ja an jedem Checkpoint für gewöhnlich gelangweilte Polizisten herumstehen? Naja, der Dienstweg muss wohl eingehalten werden oder die Dienstanweisung wurde vom Polizeihund gefressen bevor man sie lesen konnte... Egal. Die Zukunft der Flugreise sieht wohl so aus. Bitte drei Tage vor dem Flug am Flughafen sein. Genau. Die Alternative hier wäre zumindest bequemer, wenn es auch da sicher den einen oder anderen Fehlalarm geben wird. Aber in 25 Minuten einchecken mit allen Kontrollen, das hätte was. Und immerhin ist seit 2002 da auch nichts mehr passiert. Wieso kriegt man es hier**** nicht gebacken, daß man die Prüfung auf Sprengstoff in einer kleinen bombensicheren Schleuse macht statt jedesmal wenns fiept gleich ein ganzes Terminal zu räumen? Zum Abschluss noch ein Zitat aus dem zuletzt verlinkten Artikel: "We have a saying in Hebrew
that it's much easier to look for a lost key under the light, than to look for
the key where you actually lost it, because it's dark over there. That's exactly
how (North American airport security officials) act," Sela said.
Genauso ist es.
* Der Scanner war offensichtlich ein Infrarotpassivscanner, nix da mit Backscatterröntgen*** oder Terahertzwellen. Und Infrarot hat Grenzen. Genauso wie bei der Vorführung auch nicht die korrekte prozedur eingehalten wurde, aber das führt hier zu weit. **Alarm heisst ja noch lange nicht, daß auch wirklich Sprengstoff gefunden wurde. Es langt völlig wenn irgendwelche ähnlichen Moleküle in irgendwas anderem enthalten sind. Und z.B. organische Stickstoffverbindungen die in Sprengstoffen häufig vorkommen finden sich in allem möglichen von Parfüm über Dünger bis zu körpereigenen Sekreten. *** Backscatter heisst daß energiereiche Strahlung auf das Objekt - in diesem Fall irgendeiner von uns - trifft und dort rückgestreute Sekundärstrahlung auslöst. Das Spektrum der Strahlung lässt dann Rückschlüsse auf die identifizierten Substanzen zu. Gut und schön. Das Problem ist der Teil mit dem energiereich - weiche Röntgenstarhlung oder Mikrowellen sind toll wenn man denen öfter ausgesetzt wird. Wie war das mit jährlichen Höchstdosen? Oder mit der bösen, bösen Handystrahlung? **** In Europa und den US of A
 Wednesday, December 30, 2009
Zum Jahresende gilt es zwei Monate zusammenzufassen, die sich durch zwei Gemeinsamkeiten verbinden: (relativ) wenig vor Ort in Wien, und eine gewisse Tendenz zum Wiederholungsfehler.
Um die Kaffeehausauswahl ein wenig zu erweitern (irgendwie hab' ich das Thema Kaffee in Wien aufgegeben), sind wir ins Mokador am Urban-Loritz Platz gefallen - ins Souterrain jedoch nicht. Da wir zu Wiederholungstätern wurden kann es nicht so ganz hässlich gewesen sein...
Ebenfalls wiederholungstätermäßig besucht haben wir die Mitzitant im Laufe der beiden Monate. Gut, günstig, völlig anders. Achtung: nur Mittags geöffnet.
Biermäßig wiederholt hat sich das Salm Bräu (Märzen gut, alles gut - der Weihnachtsbock war gut gemeint aber dann doch zu viel des guten), sowie das Kolar am Salzgries. Neu dazugekommen ist der Bierteufl, allerdings sehe ich hier wenig Gefahr für Wiederholung.
Schließ- und endlich (nicht muskel) landen wir in Asien: einerseits das Origin (Kabelwerk) sowie das Colombo Hoppers. Ersteres auf ein Mittagsmenü (gut), zweiteres auf ein Abendessen. Detaillieren möchte ich nur das Colombo Hoppers: scharf meint sehr scharf, Ambiente ist na ja, preislich find' ich's überzogen.
Damit endet die Wiener Lokalreview Saison, hier der Überblick über die vorangegangen Reviews:
Lokalreview Oktober
Lokalreview September
Lokalreview August
Lokalreview Juli
Lokalreview Juni
Lokalreview Mai
Lokalreview April
Lokalreview März
 Tuesday, December 01, 2009
Was haben Frauen immer nur, daß sie dauernd Möbel umstellen (lassen) müssen? Unsere neue CS ist ja EDV-technisch pflegeleicht - daher auch schon seit längerem kein epischer Schnirch mehr - aber dafür hat sie den Räumwahn. Wenn vor dem Sekretariat der Kopierer umgestellt wird, der Tisch mit Schneidmaschine, Binde- und Heftmaschinen umgestellt wird, Gummibäume wandern, die Schreibtische im Sekretariat alle paar Monate umgestellt werden,ok. Aber wieso muss der Paustisch von seinem jahrelang angestammten Standplatz am Gang der ja weissgott breit genug ist ins Abstellkammerl wandern? Gerade wenn ich auf dem zeichne? Weil der eh nie gebraucht wird, sagt sie. Gut, bin ich heute halt ins Abstellkammerl zeichnen gegangen. Das geht so aber auch nicht, weil das direkt neben dem Büro vom très grand Heisenchef liegt. Also wird morgen in meinem Büro ein Schreibtisch rausgeräumt, der Paustisch reingeräumt und der Schreibtisch dann irgendwohin geräumt. Und dann geht das Theater erst richtig los wenn die grossen und sehr schweren Kartenschränke vom Gang verschwinden sollen. So kann man die Mitarbeiter auch beschäftigen, man hat ja sonst nichts zu tun. Immerhin bleiben wir noch von Feng Shui verschont...
 Monday, November 30, 2009
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