# Wednesday, August 18, 2010
Rosenkekse aus dem Libanon. Kann ich nur wärmstens empfehlen:

Wednesday, August 18, 2010 2:19:01 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Friday, August 13, 2010
Webshops von Airlines sind ja mitunter ganz nett, da gibts allerlei +/- nützliches Reisezubehör zu kaufen. So auch bei unserer geliebten Airline mit den rotgewandeten Flugamseln (a.k.a. "Luftkrampusse"). Wenn man den Shop besucht, fragt man sich aber schon ein wenig, was der Übersetzer da geraucht hat, bzw. ob das der Neffe vom Chef der gerade das erste Jahr Englischunterricht absolviert übersetzt hat. Beispiele:



Wenn man davon absieht daß so ein Trumm an der Quäkleiste wohl gewisse Probleme verursacht wenn man die wegpackt - was ist ein "mobile cleaner"???




Bitte, bitte, rettet dem Adjektiv!




Das ist ja nur daneben. Business card, calling card, ja. Aber Visitcard? Und Leerzeichen waren wohl auch gerade aus...




Yes, ve habb vallets for you... And zey efen habb compartments for ze money and cards.
Friday, August 13, 2010 2:01:35 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Friday, June 11, 2010
Toller Name für einen Laden der - wie es früher so schön hiess - "Ehehilfen" verkauft:



Love Stop Sexshop. Da könnte man ja philosophisch werden und über die Beziehung zwischen Liebe und Sex nachdenken...
Friday, June 11, 2010 3:08:57 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Tuesday, April 27, 2010
Aha. Soso. Was ist das bitte sehr?



Die Bilder die mir da in den Sinn kommen... Igittt!
Tuesday, April 27, 2010 12:49:43 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Tuesday, April 20, 2010

Terrorgesetz: Was man künftig noch sagen darf

Gut gemeint ist nicht gut gemacht.

Tuesday, April 20, 2010 8:24:56 PM (GMT Daylight Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]
# Tuesday, February 09, 2010

Was tut man wenn nix g'scheites im Fernsehen ist? Man wechselt auf ARTE. Ich liebe ARTE Dokumentationen aus einem ganz besonderem Grund: die lassen die Leute einfach reden, sie disqualifzieren sich damit höchst effektiv selbst.

Auch heute war das wieder der Fall: Verloren im Nachrichtendschungel (Achtung, das ist auf ARTE+7, also nur sieben Tage verfügbar). Da haben sie ja wirklich ein paar Juwelen des "citizen journalism" ausgegraben. Mon dieu! Also die Statistiken zu Menschen die 9/11 Verschwörungstheorien glauben - schauderbarst. Empfehlung: lest mal Ahmed Rashid, Jason Burke, Robert Fisk, James Bamford.

Der zweite - kürzere - Teil des Themenabends war Frankreichs Meinungsmacher packen aus. Das sind richtig gute, harte und prägnante Analysen woran Journalismus krankt. Sollte man sich als interessierter Bürger definitiv ansehen.

Tuesday, February 09, 2010 8:52:25 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00)  #    Comments [0]
# Wednesday, February 03, 2010
Sorry für die Überschrift, aber das liegt wirklich nahe bei dem Thema - Bombenimplantate.

Schauen die Jungs beim MI5 zuviel James Bond und Austin Powers? Ok, gesetzt den Fall, daß tatsächlich Brustimplantate mit Sprengstoff (PETN ist der Modesprengstoff derzeit scheints*) gemacht werden und funktionieren würden** - wie bitte soll man die feststellen? Metalldetektoren sprechen nicht an, Körperscanner auch nicht, ist ja im Körper drin und von wasserhaltigem Gewebe umgeben. Also bleiben nur zwei Möglichkeiten:
  • jede Frau wird "abgegriffen"
  • Frauen mit mehr als Körbchengrösse A kriegen Flugverbot
Ähhhh....

Und was ist mit Implantaten in anderen Körperteilen (siehe Überschrift)? In der Wampe so manches Fastfoodanhängers könnte man auch erkleckliche Mengen Sprengstoff unterbringen - ein wenig Fett absaugen, den Magen verkleinern und schon kriegen wir da ordentlich was unter.

Bitte liebe Geheimdienste: hört auf jede Wahnsinnsidee sofort ernstzunehmen, sonst kommen bald die laserbestückten Haie aus Austin Powers auch noch als ernstes Bedrohungsszenario dran. Vollständige Sicherheit gibts nie, klar? Und muss wirklich jeder seine persönliche Würde wegen Filmplots aufgeben?

*PETN ist unter Sprengmeistern als Nitropenta bekannt, wird normalerweise in Sprengschnüren (nicht dasselbe wie Schwarzpulverlunten) verwendet. Hat seine Gründe wieso man das nicht für alle Sprengladungen verwendet obwohls ordentlich fetzt.

** Wie soll die Zündung funktionieren? Zünder in der Brustwarze, zwei Drähte hängen aus dem Ausschnitt und die Zündmaschine wird im Handtäschchen zusammenMcGyvert? Chemischer Zünder - Brustwarze abschrauben, Fläschchen reinkippen, schütteln? Und wie man bei dem fehlgeschlagenen Attentat auf den Saudischen Prinzen mit einer Arschbombe (nicht implantiert, sondern die Zäpfchenvariante) gesehen hat, dämpft der menschliche Körper interne Detonationen erstaunlich gut.

Wednesday, February 03, 2010 2:58:18 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00)  #    Comments [1]
Das Plakat im vorherigen Post des BLfH war ja schon ganz nett, aber es geht noch krummer. Nehmen wir mal eine Speisekarte aus einem Restaurant aus dem Global Village in Dubai. Zum Aufwärmen fangen wir mal mit ein wenig kreativer Orthographie an:



Ok, das ist noch einigermassen verständlich, aber wieso gibts da zwei mal die selbe Übersetzung für zwei auf Arabisch auch für Farangs* offensichtlich unterschiedliche Getränke? Gehen wir zum Essen über:



Hmmm.... Was ist da bloss gemeint? Grüner Salat mit Tomaten natürlich, da kommt man ja direkt selber drauf. Etwas rätselhafteres gefällig?



Tja, das ist ein Gericht mit zwei Sorten Fleisch. Das Problem liegt wohl darin welche zwei Sorten das sind. Zum Schluss noch eine absolute Spezialität:




Gute Frage was das ist. Klingt sehr nach dem "etwas anderen Restaurant", ist aber harmlos. Das ist Syrischer Salat, auch als Labneh bekannt. Hauptsächlich Petersilie mit Knoblauch. Ist das vielleicht harntreibend?

Mahlzeit!

* Farang** leitet sich aus der in der Zeit der Kreuzzüge gebräuchlichen Bezeichnung für Europäer her. Franken.
** Die Ferengi bei Star Trek haben ihren Namen auch daher.
Wednesday, February 03, 2010 10:44:04 AM (GMT Standard Time, UTC+00:00)  #    Comments [0]
# Sunday, January 31, 2010

Die deutsche Übersetzung halte ich für fragwürdig, denn eine "eingeschiffte Kamera" möchte ich nicht mieten...

Sunday, January 31, 2010 5:18:19 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00)  #    Comments [0]
# Friday, January 22, 2010
So, mal wieder Zeit für einen längeren Post.

Das mit dem Nacktscannerversagen* im Fernsehen neulich kennt ja inzwischen jeder. Aber was solls, Technik ist toll, Technik ist super, da kann man wieder was verdienen dran, sagen daß man eh alles tut und spart sich auch noch Geld für die Ausbildung von Sicherheitspersonal. Siehe München. Da ist ja offensichtlich einiges schief gelaufen bei dem Sprengstoffalarm**. Mehrere Minuten gebraucht um die Polizei zu alarmieren obwohl ja an jedem Checkpoint für gewöhnlich gelangweilte Polizisten herumstehen? Naja, der Dienstweg muss wohl eingehalten werden oder die Dienstanweisung wurde vom Polizeihund gefressen bevor man sie lesen konnte... Egal.

Die Zukunft der Flugreise sieht wohl so aus. Bitte drei Tage vor dem Flug am Flughafen sein. Genau.

Die Alternative hier wäre zumindest bequemer, wenn es auch da sicher den einen oder anderen Fehlalarm geben wird. Aber in 25 Minuten einchecken mit allen Kontrollen, das hätte was. Und immerhin ist seit 2002 da auch nichts mehr passiert. Wieso kriegt man es hier**** nicht gebacken, daß man die Prüfung auf Sprengstoff in einer kleinen bombensicheren Schleuse macht statt jedesmal wenns fiept gleich ein ganzes Terminal zu räumen?

Zum Abschluss noch ein Zitat aus dem zuletzt verlinkten Artikel:

"We have a saying in Hebrew that it's much easier to look for a lost key under the light, than to look for the key where you actually lost it, because it's dark over there. That's exactly how (North American airport security officials) act," Sela said.

Genauso ist es.

* Der Scanner war offensichtlich ein Infrarotpassivscanner, nix da mit Backscatterröntgen*** oder Terahertzwellen. Und Infrarot hat Grenzen. Genauso wie bei der Vorführung auch nicht die korrekte prozedur eingehalten wurde, aber das führt hier zu weit.
**Alarm heisst ja noch lange nicht, daß auch wirklich Sprengstoff gefunden wurde. Es langt völlig wenn irgendwelche ähnlichen Moleküle in irgendwas anderem enthalten sind. Und z.B. organische Stickstoffverbindungen die in Sprengstoffen häufig vorkommen finden sich in allem möglichen von Parfüm über Dünger bis zu körpereigenen Sekreten.
*** Backscatter heisst daß energiereiche Strahlung auf das Objekt - in diesem Fall irgendeiner von uns - trifft und dort rückgestreute Sekundärstrahlung auslöst. Das Spektrum der Strahlung lässt dann Rückschlüsse auf die identifizierten Substanzen zu. Gut und schön. Das Problem ist der Teil mit dem energiereich - weiche Röntgenstarhlung oder Mikrowellen sind toll wenn man denen öfter ausgesetzt wird. Wie war das mit jährlichen Höchstdosen? Oder mit der bösen, bösen Handystrahlung?
**** In Europa und den US of A

Friday, January 22, 2010 6:32:13 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00)  #    Comments [1]